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In den letzten Jahren hat man gemerkt, dass Audio-Medien so langsam auf dem Weg von der Nische in die Breite sind. Zu den bekannten Ereignissen zählen für mich der Serial Podcast, die steigende Anzahl von Zeitungs-Podcast (Spiegel, Sueddeutsche etc.), die Aufkäufe von Podcast-Label durch Plattformen (z.B. Kauf von Gimlet durch Spotify für $ 230 Mio.), der “Drosden-Podcast” und jetzt zuletzt der Hype um Clubhouse.

Ich glaube, es ist an der Zeit, eine alte Idee von mir mal wieder zu entstauben: ein reines Audio-Barcamp, d.h. ein virtuelles Barcamp, bei dem es keine Videokonferenzen und keine geteilten Bildschirme gibt, sondern nur Audio. Da im ersten Halbjahr 2021 größere Präsenz-Veranstaltungen nicht möglich sein werden und viele Leute der Videokonferenzen überdrüssig sind (Zoom Fatique), ist das vielleicht eine gute Gelegenheit?

Die grobe Idee für dieses Audio-Barcamp lässt sich so beschreiben:

  1. Das Audio-Barcamp findet auf einer Audio-Chatplattform statt, die gute Audio-Qualität und schnellen Raumwechsel bietet (wahrscheinlich Mumble). Dort gibt es ein Plenum und Räume für Sessions und Zwischenräume.
  2. Die Vorstellungsrunde läuft im Vorfeld per Einreichung einer Audio-Dateien. Alle Vorstellungen werden zu einem Podcast zusammengeschnitten und veröffentlicht (wahrscheinlich H5P).
  3. Der Session-Pitch läuft auch im Vorfeld per Audio-Einreichung. Auch diese werden zu einem Podcast zusammengeschnitten. Die Abstimmung läuft über ein Formular (wahrscheinlich H5P).
  4. Für die Session-Geber*innen wird eine kleine Beschreibung bereitgestellt, welche Sessionarten sich besonders gut im Medium Audio eignen.

Als einen ersten Schritt würde ich gerne recht zeitnah mal einen Lasttest auf unserem Mumble-Server machen, um abschätzen zu können, wie viele Leute der bei einem Barcamp verkraftet. Wer Lust hat, bei diesem Lasttest mitzumachen und dabei einfach mal Mumble auszuprobieren kann sich einfach im Lauf der Woche in das Formular eintragen, ich schicke dann Anfang kommender Woche eine Terminabstimmung rum.

Seit ein paar Tagen ist meine Timeline voll von Beiträgen und Euphorie rund um die App Clubhouse. Clubhouse ist ein soziales Audio-Netzwerk, in dem man anders als bei LinkedIn & Co. nicht asynchron über Text-Chats kommuniziert, sondern sog. Räume anlegen kann in denen live gesprochen wird. Videobilder und das Teilen von Bildschirmen ist nicht möglich, Livestreaming und Aufnahmen sind durch die Nutzungsbedingungen untersagt.

Wer mich kennt weiß, dass ich seit meiner studentischen Zeit im Fraunhofer Institut für integrierte Schaltungen in Erlangen (der Heimat von mp3) sehr Audio-affin bin. Wir haben schon Ende der 1990er Jahre angefangen, Expert*innen-Gespräche zur Wissensbewahrung in sog. Expert Debriefings mit Audio-Recordern aufzuzeichnen (Fun Fact: damals noch keine Zoom H6, sondern Sony Minidisc Recorder). Seit 2005 bin ich im Podcasting aktiv, hauptsächlich mit Unternehmens-internen Podcasts zur Wissensbewahrung (s.a. Blog mit Ideen zu Anwendungsfeldern).

Deswegen habe ich mich auch recht schnell um ein Clubhouse Konto gekümmert, da man für die Teilnahme aktuell noch eine Einladung braucht (Danke, Sebastian!) und seit Sonntag habe ich an 3-4 Sessions dort teilgenommen. Allzu tiefe Expertise gibt es also noch nicht, aber ich möchte trotzdem meine ersten Eindrücke beschreiben:

  • Das virale Marketing von Clubhouse war vorbildlich, die Plattform wurde den Leuten nicht aufgedrängt, sondern alle viele wollten sie haben.
  • Gleich nach dem Anmelden werden die Vorteile einer zentralen Plattform sichtbar: zu den eigenen Interessen und Bekannten werden einem Audio-Räume angezeigt, denen man mit einem Klick beitreten und dort zuhören kann. Für problematisch aus Datenschutz-Sicht halte ich, dass viele Leute der App Zugriff auf ihr Adressbuch geben, das habe ich nicht gemacht (s.a. Tweet).
  • Die Magie von Audio: wie auch bei Popdcasts habe ich das Gefühl, sehr intensiv im Gespräch zu sein. Anders als YouTube oder viele Webinare/Videokonferenzen, konsumiere ich Audio fast nie “nur nebenbei”. Zwei der Clubhaus-Räume haben sich wie Barcamp-Sessions oder interaktive Konferenzbeiträge angefühlt. Ich spiele mit dem Gedanken, mal ein reines Audio-Barcamp als Experiment zu machen.
  • Die Funktionen von Clubhouse sind einfach und mächtig genug. In den Räumen gibt es drei Rollen (Moderator, Redner*in, Zuhörer*in), per Handzeichen kann man sich melden und der Moderator kann einen auf die Bühne holen.
  • Aktuelle Nachteile sind: Clubhouse geht aktuell nur auf iOS (kein Android, kein Desktop), Aufnehmen und Streaming sind nicht erlaubt (das macht es schwierig für Live-Podcasting-Szenarien), es ist zu erwarten, dass die Plattform auch über Datensammlung/Profilbildung + Werbung monetarisiert werden wird.

Da viele Technologien im Schnitt 10-15 Jahre brauchen, um den Weg vom Internet auch in die Intranets von Organisation zu schaffen, kann ich mir vorstellen, dass das Thema Audio im Kontext von Wissensmanagement und Lernenden Organisationen in Zukunft an Bedeutung gewinnt. Tools wie Teamspeak, Mumble oder Discord gibt es ja schon eine Weile, da könnte meine 10-Jahres-Regel so langsam greifen. Mit Plattformen wie Microsoft Stream oder si:cross ist ein solcher Trend in Unternehmen ja auch schon in Ansätzen zu beobachten.

Ich mache am 20.01.2021 von 11-12 Uhr eine einstündige Session auf Clubhouse, bei der wir die Vor- und Nachteile von Audio für Wissensmanagement und Lernende Organisationen besprechen und auf diesem Pad dokumentieren. Wer Lust und Zeit hat ist herzlich eingeladen, mit dazu zu kommen:

Rund um die erneuten Änderung der Nutzungsbedingungen der Working Out Loud Circle Guides durch John Stepper gab es ja bereits einige kontroverse Diskussion auf Twitter. Ich weiß, viele lesen Blogs nicht zu Ende, sondern reagieren direkt. Deswegen vorab eine klare Aussage: John hat das Markenrecht am Begriff “Working Out Loud” in drei Produktkategorien (z.B. dem Anbieten von Workshops mit WOL im Titel). Die Änderungen der Nutzungsbedingungen sind also aus rechtlicher Sicht völlig in Ordnung, da sie gutes Recht des Rechteinhabers sind.

Jochen Adler und Ragnar Heil, zwei der Initiatoren der deutschsprachigen Working Out Loud Community auf Yammer und Betreiber von @wol_de auf Twitter, hatten am 26.05.2020 ein kurzes Treffen arrangiert, um über die neue Situation zu sprechen. Für den 16.06.2020 ist ein weiteres Treffen mit einem erweiterten Teilnehmerkreis geplant. Ich schreibe diesen Blog, um uns von Seiten der Cogneon Akademie zum Thema Working Out Loud zu positionieren.

Ursprung: Blogging, Podcasting, vLogging

Working Out Loud hat seinen Ursprung in der Blogger-Szene, also bei Menschen, die ihre Weblogs, Audio-Blogs (Podcasts), und Video-Blogs (vLogs) für den offenen und vernetzten Austausch von Gedanken und Wissen verwenden (Blog Thinking and Working Out Loud von Glyn Moody vom 20.09.2006). Grundproblem war (und ist), dass Wissensarbeit durch die Digitalisierung “unsichtbar” wird (Blog Managing the visibility of knowledge work von Jim McGee vom 23.06.2010) und dadurch die Produktivität leidet.

Im Rahmen der Enterprise 2.0 Community haben sich zwischen 2006 und 2010 dafür zunächst die zwei Begriffe “observable work” (#owork) und “narrating your work” herausgebildet (Präsentation In the Flow: Patterns of Observable Work von Brian Tullis und Joe Crumpler im November 2010):

Der Kern von Working Out Loud

Bryce Williams hat, angeregt durch die Enterprise 2.0 Konferenz 2010 die drei Begriffe in seiner Definition von Working Out Loud zusammengebracht und dabei nebenher in genialer weise die Brücke zu einer Szene aus dem Film Spaceball geschlagen, in der das Jetzt im Jetzt sichtbar gemacht wird (Blog When will we start to Work Out Loud? Soon!):

Working Out Loud = Observable Work + Narrating Your  Work

Im Gründungsteffen der deutschsprachigen WOL Community 2015 hatten wir diskutiert, ob wir “Working Out Loud” ins Deutsche übersetzen wollen und uns dagegen entschieden. Diese Entscheidung trage ich nach wie vor mit. Trotzdem kann es in Kontexten, in denen Englisch nicht normal ist, eine gewisse Barriere darstellen. Daher der Versuch, die Definition ins Deutsche zu Übertragen (ja ich weiß, Storytelling ist Englisch, aber es steht in der deutschsprachigen Wikipedia):

Working Out Loud = Offene & Transparente Wissensarbeit + Storytelling

Dieser Ansatz, Wissensarbeit sichtbar und transparent zu machen sowie über Zielsetzung, Durchführung und Ergebnis von Wissensarbeit zu erzählen (Storytelling), ist für mich der Kern von Working Out Loud. Sichtbar wird Wissensarbeit z.B. durch Bereitstellung in offenen Wikis oder offen verfügbaren Dateiablagen (statt in verrechteten Silos). Das Storytelling zur Wissensarbeit kann, wie im Blog von Bryce beschrieben, durch “Journaling” in Blogs und Microblogs (intern z.B. in einem Enterprise Social Network) erfolgen.

Offenheit und die Wahl des Lizenzmodells

Als letztes noch meine Gedanke zu den geänderten Nutzungsbedingungen der Working Out Loud Circle Guides. Ich kann verstehen, dass es aus Gründen der Monetarisierung ein verlockender Ansatz ist, einen möglichst geschlossenen Ansatz (closed source) zu verfolgen. Bei den WOL Circle Guides hatten die ersten Ausgaben keine spezielle Lizenz (was nach unserer Rechtssprechung einem normalen Copyright gleichzusetzen ist), die Version 4 die geschlossenste Form der Creative Commons Lizenz (CC BY ND NC) und ab Version 5 ein normales Copyright.

Die Lizenzmodelle Copyright und Creative Commons kann man auf einer Skala von “most open” bis “least open” darstellen. Auf den Seiten der Creative Commons Corporation gibt es ausführliche Beschreibungen der Lizenzen und auch Argumente, warum die Lizenzen mit der Einschränkung “non-commercial” (keine Nutzung zur Verfolgung geschäftlicher Interessen und monetärer Vorteile) oft kontraproduktiv sind.

Quelle: Wikipedia

Die Arbeitshaltung “Working Out Loud” ist so breit angelegt, dass es meiner Meinung nach nicht die “eine richtige Sicht” darauf geben kann. Es braucht eine Vielzahl von Perspektiven, Meinungen, Schulen und Zugängen zum Thema. Die Working Out Loud Circle Guides sind dabei ein Weg unter vielen, sich dem Themenfeld zu nähern. Gerade für Neueinsteiger*innen sind sie mit ihrer detaillierten Anleitung natürlich nach wie vor eine sehr gute Option für die ersten Schritte auf einer langen Reise.

Fazit

Wenn ich in Zukunft von “Working Out Loud” (#wol) spreche und schreibe, meine ich damit die Arbeitshaltung oben beschrieben und definierten Sinne. Wenn ich die Circle Guides von John meine, werde ich von “Working Out Loud Circle Guides” (#wolcg) sprechen und schreiben. Meine Hoffnung, dass wir auf diesem Weg wieder einen breiten und diversen Diskurs zum Thema gibt und die Vielfalt der Ansätze uns alle weiter bringt.

Im kommenden Jahr geht mal wieder ein neuer Podcast Preis an den Start. Das finde ich immer eine gute Gelegenheit, den eigenen Podcast mal wieder auf Vordermann (und -frau) zu bringen.

Die Geschichte

Mein Podcast ist als Management 2.0 Podcast gestartet. Im Management 2.0 MOOC (2013) hatten wir die Livesessions aufgezeichnet und als Podcast bereitgesetellt. Nach Ende des MOOCs haben viel nach neuen Episoden gefragt. Ich hatte dann zuerst eine bereits bestehende Aufnahme mit Prof. Rafael Capurro zu Knowledge Leadership veröffentlich.t Danach habe ich in unregelmäßigen Abständen Episoden mit Geschichten aus Unternehmen produziert, die in den Rahmen der Entwickung zur Lernenden Organisation passten.

Zum lernOS Rockstars Camp im Juni dieses Jahres habe ich den Podcast dann von “Management 2.0 Podcast” in “lernOS on Air” umbenannt. Außerdem hatten mich viele von euch angesprochen, warum der Podcast nicht auf Spotify ist. Eigentlich möchte ich (wie bei Blogs) die Plattformisierung von Audio nicht unterstützen. Da mittlerweile aber echt viele Spotify als Ersatz für einen echten Podcatcher verwenden, habe ich lernOS on Air dort nun auch bereitgestellt.

Der Preis

Um am Deutschen Podcast Preis teilzunehmen (Teilnahmebedingungen), muss man den Podcast bis 31.12.2019 über ein Formular einreichen. Man braucht eine Kurzbeschreibung (max. 850 Zeichen), das Cover-Bild (1500x1500px) und man kann eine Audio-Datei (max. 5 Minuten) als Bewerbung einreichen.

Die Jury besteht aus ca. 100 fachkundigen Expert*innen. Zusätzlich gibt es einen Publikumspreis. Die Preisverleihung findet am 19.03.2020 im Festsaal Kreuzberg in Berlin statt.

So könnt ihr mithelfen

Die 5 Minuten Bewerbungsaudio würde ich gerne aus verschiedenen Teilen zusammenbauen: einer kurzen Vorstellung des Podcasts durch mich, einige Highlight O-Töne aus den Episoden und einige Stimmen zum Podcast von euch, den Hörer*innen.

Das könntet ihr tun:

  1. Eure Highlights im lernOS on Air Podcast: welche Episoden oder Stellen in Episoden gefallen euch am besten. Einfach Link zur Episode, idealerweise mit Zeitangaben (hh:mm:ss) unten in die Kommentare schreiben.
  2. Eure Stimme in dem Bewerbungsaudio: was ist euer Statement zum lernOS on Air Podcast? Nehmt einfach 1-3 Sätze als Audio auf und schickt mir das als Sprachnachricht per Telegram oder über einen anderen Kanal.

Die Diskussion Video vs. Audio kommt im Bereich von Kommunikation und Weiterbildung immer mal wieder hoch. Meist wird Video favorisiert, aus meiner Sicht oft, weil es durch YouTube und E-Learning bekannter ist und eingeübter ist. Als großer Fan von Podcasts versuche ich dann immer, die Beteiligten über Audio als Option mal nachdenken zu lassen.

Vor einige Tagen gab es so einen Fall mit dem New Work Chat von Gabriel. Er hat mittlerweile das siebte Gespräch zu Themen rund um New Work mit einer Videokonferenz-Software aufgezeichnet und dann auf YouTube bereitgestellt (dieses Mal mit Katha zu WOL):

Ich wollte mir den Mitschnitt auf dem Heimweg anhören und da hat YouTube in meinen Augen drei Nachteile:

  1. Bandbreite: es gibt keine Möglichkeit, eine Nur-Audio-Version anzuhören, was unnötig viel Bandbreite braucht (in Zeiten von Flatrates kein Problem).
  2. Akku: das Telefon muss die ganze Zeit an sein, da die YouTube-App nur spielt, wenn sie im Vordergrund ist (insbesondere Nachts störend).
  3. Offline-Modus: wenn man bei YouTube kein Geld einwirft, gibt es ohne Zusatzwerkzeuge wie youtube-dl keine Möglichkeit, das Video herunterzuladen. Man ist beim Hören/Sehen also auf Netz angewiesen (schwierig in DE).

Zusätzlich ist mir aufgefallen, dass die Abrufzahlen der Videos trotz der sehr guten Gesprächspartner sehr niedrig ist. Ich habe Garbiel dann auf Twitter gefragt, ob er seine Medien nicht auch per Podcast bereitstellen möchte:

Seine Antwort war wie folgt:

Der Aspekt der Audio-Qualität ist bei Podcasts natürlich wichtig. Die Videokonferenz-Tools sind hier meist nicht optimal, da sie eher auf geringe Latenz und Ausfallsicherheit und nicht Audioqualität optimiert sind. Außerdem sieht es im Video etwas komisch aus, wenn man mit einem guten Headset wie dem Beyerdynamic DT297 (Affiliate-Link) vor dem Rechner sitzt. Meist haben die Gesprächspartner dann einfach die Smartphone-Kopfhörer im Ohr, deren Audioqualität nicht sonderlich gut ist.

Aber auf die Audioqualität wollte ich mit meiner Antwort eigentlich gar nicht raus. Mir ging es eher um das Nutzungsszenario von Podcasts: den New Work Chat in einer Podcast App abonnieren und neue Folgen automatisch auf das Smartphone heruntergeladen zu bekommen. Im Idealfall noch mit Kapitelmarken, damit man im Podcast thematisch springen kann. Anders als von Gabriel angezweifelt finde ich die Audioqualität seiner Aufnahmen dafür auf jeden Fall ausreichend.

Ein Podcast, der das beispielsweise so macht, ist der Aufwachen Podcast rund um Stefan Schulz. Zwei bis drei Personen schauen sich gemeinsam Ausschnitte aus Nachrichtensendungen an und kommentieren diese. Die Aufzeichnungen landen auf YouTube und werden gleichzeitig als Audio-Podcast ausgespielt. Diese Sendung habe ich zuerst als Podcast entdeckt und mir ist erst viel später aufgefallen, dass es davon auch eine Video-Version gibt. Das hat mir klar gemacht, wie wenig einem der Video-Kanal in vielen Fällen fehlt (Tipp für ein Experiment: schaut mal die Tagesschau mit geschlossenen Augen und bewertet, ob ihr dadurch weniger Informationen erhaltet).

An Gabriels Stelle kann man den Audio-Podcast als Zweitverwertung der Aufzeichnung recht einfach ausprobieren:

  1. Im Blog eine Podcast-Erweiterung wie beispielsweise Podlove Publisher für WordPress installieren
  2. Aus der Video-Datei z.B. Mit ffmpeg eine Audio-Spur extrahieren (FLAC)
  3. Die Audio-Spur durch Auphonic laufen lassen, um die Audioqualität zu verbessern, Kompression hinzuzufügen und einen konstanten Pegel zu erzeugen (MP3)

    Die MP3-Datei über den Blog mit Podcast-Erweiterung bereitstellen
    Den Podcast-Feed bei Apple-Podcasts (dort holen sich fast alle Podcast Verzeichnisse die Feeds), fyyd und bei Spotifiy eintragen, um langfristig die Reichweite zu erhöhen

Gabriel, ich würde mich über den New Work Chat als Podcast sehr freuen und helfe gerne, wenn es irgenwo hakt :-)

Ich versuche schon seit einer ganzen Weile, das Medium Podcast in die Wissensmanagement-Ansätze von Organisationen zu bringen. Ich finde (Knowledge) Podcasts sehr gut für den Wissenstransfer, weil man den Experten und Erfahrungsträgern direkt bei ihren Ausführungen und Erfahrungsgeschichten zuhören kann. Anders als bei Texten sind die Emotionen in Audio “spürbar” und diese sind besonders wichtig für gelingenden Wissenstransfer.

Doch leider gibt es für Podcasts in Unternehmen noch viele Barrieren. Es gibt keine internen Podcasting-Plattformen und wenn doch, können nicht aller Mitarbeiter*innen diese Nutzen. Die Office-PCs und -Laptops sind nicht mit Audio-Software wie beispielsweise Digital Audio Workstations (DAW) ausgestattet. Benötogte Audio-Hardware wie Mikrofone, Audio-Interfaces oder Audio-Recorder können nicht über die üblichen Bestellprozesse geordert werden. Diese und weitere Probleme habe ich in einem Vortrag zusammen mit @derPupe auf der Subscribe 10 beleuchtet:

Interne Multimedia-Plattformen wie beispielsweise Kaltura (z.B. Siemens myVideo) oder Vimp (z.B. Audi mediathek) sind hauptsächlich auf Video ausgerichtet und haben in den Unternehmen auch noch keine so große Verbreitung erfahren, dass sich außenrum eine Corporate Podcasting Community hat bilden können. Für etwas vielversprechender halte ich die zunehmende Verbreitung von Office 365, das über kurz oder lang mit Yammer und Teams die Funktionen Social Networking und Social Collaboration übernehmen werden (weil es Standardsoftware ist/wird) und das mit Microsoft Stream ein Plattform zur Abbildung eines internen YouTube mit sich bringt (kleiner Nachteil: bisher nur Video, kein Audio).

Im Folgenden eine kleine Einschätzung von Funktionen und Eigenschaften von Stream aus der Perspektive des internen Podcastings:

  • Der eigene Podcast: In Stream kann jeder Mitarbeiter Kanäle und damit den Ort für den eigenen Podcast anlegen. Ein Kanal hat ein Titel, eine Beschreibung und ein Bild für die Startseite. Der Kanal kann in der ganzen Organisation sichtbar sein (für intern offene Podcasts) oder auf eine Gruppe beschränkt (z.B. Sales Podcast).
  • Upload von Episoden: in einen Kanal können Video-Dateien (z.B. MP4) hochgeladen werden. Audio-Dateien (z.B. FLAC, MP3) müssen vorher in ein Videoformat konvertiert werden. Jede Episode kann mit einem Titel, einer Beschreibung (für die Podcast Shownotes) und der Sprachinformation (z.B. für automatische Transkription) versehen werden.
  • Kommentierung und Community: Podcasts leben von einer aktiven Community die über Kommentare oder Hörertreffen i.d.R. eine viel größere Nähe zu den Podcast-Machern hat, als das bei Radiosendern oder News-Redaktionen der Fall ist. Stream erlaubt sowohl im Web-Interface, als auch in der mobilen App die Kommentierung der Episoden.
  • Offline-Verfügbarkeit: die mobilen Apps erlauben, einzelne Episoden auf Endgeräten wie beispielsweise dem iPhone herunterzuladen. Das kommt vom Nutzungsszenario schon recht nah an das übliche Szenario des Abonnieren eines Podcasts und dem Herunterladen von Episoden heran.
  • Untertitel und Transkription: die Künstliche-Intelligenz-Funktionen von Office 365 erlauben das automatische Erstellen von Untertiteln zu Episoden (aktuell nur für Englisch und Spanisch). Die Untertitel im WebVTT Format können heruntergeladen, verbessert und wieder hochgeladen werden (auf diesem Weg sind ca. 30 Sprachen für Untertitel möglich).

Alles in allem glaube ich, dass Stream als Teil von Office 365 das beste Stück Plattform ist, dass wir in Breite für das Podcasting in den nächsten 2-3 Jahren in Organisationen haben werden. Deshalb suchen wir nach 5-10 Organisationen die mit jeweils 2-3 Teilnehmer*innen an einem Projekt “Podcasting mit Office 365 und Microsoft Stream” mit folgendem Ablauf teilnehmen möchten (Kosten: € 3.000,- netto je Organisation):

  • Eintägige Podcast-Werkstatt in der Cogneon Akademie in Nürnberg, dabei Einführung in Podcast-Workflow, -Hardware und Software anhand des lernOS Podcasting Guides sowie Aufnahmen und Schnitt von 2-3 eigenen Episoden (Podcast-Studios sind vorhanden, s.a. Medialab in COPEDIA).
  • Umsetzung der Podcast-Ansätze in den Organisationen zum Sammeln eigener Erfahrungen. Begleitend wird es eine Online-Gruppe auf CONNECT, in der kontinuierlich Fragen gestellt und Erfahrungen gesammelt werden. Falls Microsoft Stream in der Organisation nicht eingesetzt wird, kann eine erste Umsetzung auch mit OneDrive oder auch OneNote erfolgen.
  • Webkonferenz ca. 4-6 Wochen nach der Podcast-Werkstatt (ca. 2-3 Stunde), in der alle Projektteilnehmer ihre Ergebnisse vorstellen und offene Fragen beantwortet werden können.

Falls ihr mit eurer Organisation Interesse an so einem Projekt habt, meldet euch bei uns oder schreibt einen kurzen Kommentar unten. Wir werden in einem Newsletter im September noch einen Aufruf starten und schauen, ob mindestens fünf Organisationen zusammen kommen. Mit diesen starten wir dann in die Terminfindung.

Vergangenen Freitag hat das erste lernOS Beiratstreffen stattgefunden. Der Beirat setzt sich aus jeweils einem Vertreter/einer Vertreterin aus jeder lernOS-Supporter-Organisation zusammen. Die aktuelle Zusammensetzung der Supporter befindet sich auf der lernOS-Seite ganz unten.

Zweck des Beirats ist es, Feedback zur aktuellen Entwicklung von lernOS zu geben sowie Wünsche/Ideen/Ressourcen für die Weiterentwicklung einzubringen. Die Beiratstreffen sind nicht öffentlich, wir haben aber vereinbart, im Nachgang immer über die wichtigsten Themen zu berichten.

Die Schwerpunktthemen aus dem ersten Treffen sind:

  1. Die Darstellung der Beteiligungsmöglichkeiten für Supporter und Community sollte verbessert werden (eigene “Contributors” Seite, thematische Einstiegspunkte auf CONNECT).
  2. In einem 1-Pager sollte dargestellt werden, welche Konsequenzen sich aus der Creative Commons Lizenz ergeben und wie man rechtssicher damit umgeht (soll in eine lernOS FAQ integriert werden).
  3. Das Telekom Konzept der Geschichten des Gelingens soll auf lernOS übertragen und damit viele Erfolgsgeschichten öffentlich sichtbar gemacht werden. Winfried und ich stimmen uns nächste Woche ab, wie wir schnell einen Prototyp umsetzen können. Idee ist, den Call for Participation mit dem clc19ko zu starten und bis zum gkc19 einen gedruckten Prototyp (MVP) zu haben.
  4. Im lernOS for You Guide soll stärker herausgearbeitet werden, wie lernOS die Agile Transition unterstützt und wie die konkreten Bezüge zum lebenslangen Lernen sind. Damit kann zusätzlich etwas Licht in den New Work/New Ways of Working Begriffsdschungel gebracht werden.
  5. Bei der Erstellung neuer lernOS Leitfäden liegt der Fokus auf Podcasting, Barcamp und Community Management/CoP. Weitere angedachte Themen sind eFacilitation (virtuelle Barcamps, digitales Moderieren), EPSS (performance support) und Prozessmanagement.
  6. Zum lernOS for You Leitfaden ist eine Office 365 Version gewünscht, die alle Übungen nicht mit allgemeinem Tool-Bezug, sondern mit Office 365 enthält (z.B. OKR in OneNote dokumentieren, GTD Next Action Liste in MS ToDo).
  7. Im lernOS for You Leitfaden sollte beschrieben werden, welche Alternativen es zur Durchführung in Circle und wöchentlichem, einstündigen Treffen gibt. In der Praxis sind viele von diesem “Committment” abgeschreckt. Ideen sind z.B. monatliche, längere Treffen oder längere Blöcke am Stück (ähnlich Summer School, Dojo). Außerdem sollen andere Formate wie beispielsweise die Verwendung der lernOS Inhalte im Reveres Mentoring beschrieben werden.

Übrigens: der Einstieg als lernOS-Supporter-Organisation ist jederzeit möglich (€ 1.000 pro Jahr, ein Sitz im Beirat, 3 Tickets für das lernOS Camp. Bei Interesse kannst du uns einfach kontaktieren.

Als Teil meiner Aktion Social Media Detox 2018 bin ich auch dabei, meine News- und RSS-Feeds zu bereinigen. Mir waren da zu viele Feeds enthalten, die zwar viele Neuigkeiten bringen, aber zu selten richtig gute Beiträge bringen. Daher habe ich gerade die größten Zeitfresser entfernt und die verbleibenden Feeds neu geordnet. Jetzt will ich natürlich auch prüfen, welche wertvollen Feeds mir noch fehlen, deswegen diese kleine Blogparade. Ich erkläre kurz, wie mein Feed-Ökosystem funktioniert und welche Themen mich interessieren. In den Kommentaren unten könnt Ihr dann Eure Top-Blogs und -Feeds eintragen. Meine vollständige Feed-Liste werde ich dann nach Ende der Blog-Parade am 07.01.2019 veröffentlichen.

Zunächst ein paar Infos zu meinem Blog-/RSS-Ökosystem. Blogs bilden für mich neben Podcasts und Twitter eine ganz zentrale Wissensquelle. Ursprünglich war ich langjähriger Nutzer des Google Readers. Als dieser 2013 eingestellt wurde, haben wir uns in der Akademie auf die Suche nach einer Alternative gemacht. Motiviert durch eine Rede von Sascha Lobo waren wir schnell der Meinung, dass wir uns nicht wieder in die Hände eines Webdienstes begeben, sondern die Infrastruktur für Feeds inkl. aller Auswertemöglichkeiten, Bookmarks, Notizen selber betreiben wollen. Die Wahl fiel auf die Open-Source-Anwendung Tiny Tiny RSS (tt-rss), da sie alle gewünschten Funktionen bietet und sich gut in unsere Infrastruktur (PHP + mySQL) einbettet.

Jeder Mitarbeiter kann sich in Cogneon Feeds beliebig viele RSS-Feeds abonnieren und diese in Kategorien strukturieren. Bei mir sind die Kategorien Blogs (meist von Einzelpersonen), News Tech, News Biz (Branchen-Neuigkeiten) und Kunden. Alle 30 Minuten werden die Feeds aktualisiert und es werden die neuesten in einem Aktivitätenstrom angezeigt.

Man kann sich jeden Beitrag für später markieren oder auch einzelne Beiträge veröffentlichen. Die veröffentlichen Beiträge erscheinen in einem öffentlich zugänglichen RSS-Feed, den ich mit einer IFTTT-Regel automatisch mit einem vorangestellten “Link-Tipp: …” auf Twitter veröffentliche. Meistens lese ich die Neuigkeiten nicht im Browser, sondern mit der App tiny Reader, die sich mit der Webversion synchronisiert. Alle eigenschaften wie merken und teilen sind auch in der App verfügbar.

In regelmäßigen Abständen aktualisiere ich in meiner persönlichen Wissenslandkarte die Themen, die mich kurz-, mittel- und langfristig interessieren. Zu allen Themen suche ich mir dann die interessantesten Wissensquellen zusammen und abonniere die, die einen RSS-Feed anbieten. Aktuell sind das z.B.:

  • Agile Organisation
  • Ambidextrie
  • Change Agent Netzwerke
  • Demografischer Wandel & Wissensbewahrung
  • Digitale Transformation
  • Dual Operating System
  • Getting Things Done
  • Lean Management
  • Lebenslanges Lernen
  • Modern Workplace, Digital Workplace
  • New Work
  • New Leadership, Management 2.0
  • Objective & Key Results
  • Office 365
  • Organisationssoziologie
  • Scrum
  • Soziokratie
  • Wissensarbeit
  • Wissensmanagement, ISO 30401
  • Workhacks

Und jetzt seid ihr dran! Welche guten Blogs und Feeds kennt ihr zu den oben genannten Themen. Schreibt diese als Link zur Quelle oder Link zum Feed bis zum 06.10.2019 unten in die Kommentare. Ich werde daraus dann eine neue Feedsammlung kuratieren und diese am 07.01.2019 hier veröffentlichen.

HAPPY BLOGPARADING!

Vor kurzem habe ich beim 1. Siemens Working Out Loud Camp in München eine Session mit dem Titel “Infrastructure for WOLers” angeboten (Folien). Darin habe ich versucht herzuleiten, welche Art von technischer Infrastruktur im Intranet oder Internet für das Praktizieren von Working Out Loud (WOL) notwendig ist. Mit WOL meinte ich damit weniger die Durchführung eines Circle zur Initialisierung, sondern eher das langfristige und nachhaltige Umsetzen einer offenen und partizipativen Arbeitshaltung.

Aus meiner Sicht spielen dabei im Internet und im Intranet die persönliche Homepage und der persönliche Weblog eine ganz zentrale Rolle. Geht man zu der frühen Definition von WOL als observable work + narrating your work zurück, kann man schnell die Parallelen zwischen WOL und den Eigenschaften von Weblogs sehen.

Der Begriff Weblog setzt sich aus den Begriffen Web und Logbuch bzw. Tagebuch zusammen. Ein Tagebuch im Sinne von WOL ist ein Ort, wo wir unsere Arbeit sichtbar machen, ähnlich der Idee von E-Portfolios im Bereich des Lernens. Das geschieht durch die Veröffentlichung (digitaler) Artefakte unserer Arbeit im Weblog. Das können Ergebnisse, Zwischenergebnisse, Ideen, Fragen und Lessons Learned mit Bezug zur Arbeit sein. Die Langform eines Weblogs ist im Gegensatz zu Meso- und Mikroblogs (Twitter, Tumblr & Co.) eher für das Storrytelling rund um den Arbeitsprozess (“narrating your work”) geeignet. Wenn reiner Text mit statischen Bildern für die Darstellung nicht reicht, kann auf die verwandten Formate Podcast (früher Audio-Blog) oder Vlog (Video-Blog) zurückgegriffen werden.

Weblogs waren ab 2005 die erste Welle im Handlungsfeld Enterprise 2.0. Auf die Blogs folgten Wikis (2008) und Enterprise Social Networks (ESN, 2012). Leider sind Blogs im Hype rund um ESNs ein bisschen untergegangen und der Fokus hat sich mehr in Richtung Mikroblogs und Communities verschoben.

Ich glaube trotzdem fest daran, das Blogs und damit Langform-Formate auch im Intranet eine Renaissance erleben werden und dann eine wichtige Basis für Working Out Loud bilden können. Auf Plattformen wie LinkedIn ist beipielsweise schon der Trend zu erkennen, dass Nutzer nicht mehr nur Beiträge schreiben (Kurzform), sondern zunehmend auch Artikel verfassen (Langform), wenn sie nicht wie Harald Schirmer, Sebastian Thomas oder Marcus Raitner über öffentliche Blogs verfügen.

Wie sind Eure Gedanken und Beobachtungen zu Weblogs als Basis-Infrastruktur für Working Out Loud?

Bei unseren Podcast Labs geht es darum, Unternehmen beizubringen, wie Podcasts für den internen Wissenstransfer eingesetzt werden können. Neben den inhaltlichen Formaten geht es dabei natürlich auch um Hardware und Software für das Podcasting. Lange Zeit war der Zoom H6 Audio-Rekorder (Affiliate-Link) zusammen mit Beyerdynamic DT297 Headsets die Standard-Empfehlung. Doch seit kurzem haben wir eine weitere Option mit aufgenommen: den Zoom LiveTrack L12 (Affiliate-Link, Bild: Zoom).

Die Hauptvorteile des Zoom L12 im Vergleich zum H6 sind:

  1. 8 Mono-Kanäle in XLR-Ausführung mit Phantomspeisung und zwei Stereo-Kanäle mit 6,3 mm Klinke (8 Podcaster + 2 Zuspieler sind möglich)
  2. 5-kanaliger Kopfhörer-Verstärker integriert, es braucht keinen separaten Verstärker mehr
  3. Der L12 kann gleichzeitig aufnehmen und als USB-Audio-Interface agieren, d.h. es kann einfach ein Backup für den Notfall erstellt werden

Wir haben die Episode 34 des Podcast Knowledge on Air mit dem L12 aufgenommen, da könnt Ihr Euch die Qualität in Bälde mal anhören. So wie es aussieht werde ich den L12 auch auf das Corporate Learning Camp mitbringen, damit auch dort wieder Podcast-Aufnahmen möglich sein werden.

Episoden

Mit der Episode 50 des lernOS on Air Podcast starte ich mit Karlheinz Pape das gemeinsame Experiment lernOS on Air meets Corporate Learning Podcast. Wir nehmen uns vor, eine Episode pro Monat zu veröffentlichen, in der wir über aktuelle Themen aus dem Bereich des Lernens in Organisationen sprechen. Die Episoden erscheinen dann im lernOS on Air Podcast und im Corporate Learning Podcast.

Shownotes:

Im Rahmen dieser Episode spreche ich mit Henning Krause, Social Media Manager der Helmholtz-Gemeinschaft, über das Thema Wissenschaftskommunikation 2.0 und die besondere Rolle von Podcasts in diesem Zusammenhang. Die Episode wurde im Rahmen des International Podcast Day 2015 über blab.im live ausgestrahlt.

Shownotes: International Podcast Day (IPD) / IPD Sponsors / IPD Team / Henning Krause / Social Media Manager Helmholtz-Gemeinschaft / Berliner Stammtisch Wissenschaftskommunikation 2.0 / Wissenschaftsberichterstattung und –juornalismus / PUSH Memorandum 1999 (PDF, public understanding of science and humanities) / Wissenschaftskommunikation 1.0 / Web 2.0 als direkter Kanal zu BürgerInnen / Open Science / Von der Einbahnstraße zum Dialog / Wissenschaftsblogs ab 2006 / Blog-Aggregatoren scienceblogs.de, scilogs.de / Thomas Reiter im All / Kolumbus an ISS / Blogging-Plattform der DLR / Social Media Guidelines / Facebook / WhatsApp / YouTube / Periscope / Instagram / Soziale Medien in der internen Kommunikation / Wissen(schaft)spodcasts / Methodisch inkorrekt / This Week in Science / Wrint Wissenschaft / Deutschlandfunk Forschung Aktuell / Raumzeit von ESA und DLR (2010-2013) / Reichweite 25k (Schnitt) bis 50k / Chaosradio (Ende 90er) / Resonator / Format: Interview mit Moderator und ForscherIn / Langform ist Alleinstellungsmerkmal von Podcasts / Erfolgsfaktor: Nutzung in „Totzeiten“ / Zeit für Wissenschaft (Podcast der Uni Innsbruck) / Podcast Forschergeist des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft / Konferenz Wissenswerte / Forum Wissenschaftskommunikation / Liste wissenschaftspodcasts.de / Lessons Learned / Community sendegate.de / 6. Podlove Podcaster Workshop / Treffen der WissenschaftspodcasterInnen Ganzohr 2015