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Was die Cogneon Akademie mit der Akademie von Platon gemein hat und was das für das Lernen dort bedeutet

Als wir vor gut sechs Jahren im Sommer 2011 vom Medical Valley Center in Erlangen in den rilkepark in Nürnberg gezogen sind, haben wir uns viel Gedanken über den Namen des neuen Standorts gemacht. Zu dem Zeitpunkt hatten wir uns am Coworking Space Nürnberg beteiligt und “Cogneon Coworking Space” in die Kandidatenliste aufgenommen. Zusätzlich waren wir vom Konzept des Future Center von Leif Edvinsson sehr angetan (s.a. M2P031 Podcast), so war auch “Cogneon Future Center” in der Liste vertreten.

Final hat sich dann der Name “Cogneon Akademie” in Anlehnung an die Akademie von Platon durchsetzt. Den Namen hatte die Platon’sche Akademie von einem Hain vor den Toren von Athen. Im Jahr 428 v.Chr. gegründet gilt sie als eine der ältesten und nachhaltigsten Bildungseinrichtungen dieser Art in Griechenland. Das Bild von Platon im Garten der Akademie hängt daher auch heute bei uns in der Bibliothek.

Akademie von Platon. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Platon-Akademie.jpg

Viele der Grundprinzipien und Eigenschaften der Akademie von Platon sind für uns auch heute noch richtungsweisend (siehe Abschnitt Unterrichtsbetrieb in Wikipedia):

  1. Der Unterricht fand teils auf Platons Grundstück, teils auf öffentlichem Grund statt. Wir sehen Konferenzen, Community-Meetups und auch den virtuellen Raum mit Blogs, Wikis, Livestream, YouTube, Twitter etc. als öffentlichen Grund außerhalb der Cogneon Akademie und bespielen diese aktiv.
  2. Fortgeschrittene Schüler übernahmen Lehr- und Forschungsaufgaben. In Bezug auf unser weites Themenfeld der digital-vernetzten Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts wäre es vermessen zu glauben, alle Themen selber beherrschen zu können. So verstehen wir die Cogneon Akademie als Plattform, die über Communities, Projekte und weitere Aktivitäten die Experten aus verschiedenen Disziplinen zu einem gemeinsamen Lernprozess zusammenbringt.
  3. Die Frage, ob bzw. inwieweit die Wissensvermittlung formell organisiert war und in welchen Formen sie stattfand, ist umstritten, insbesondere hinsichtlich der Rolle des Lehrvortrags. Formelle Wissensvermittlung, z.B. in Form der Expert Debriefing Moderatoren-Ausbildung oder der KnowTouch spielen auch eine Rolle in unserer Akademie. Der Anteil der informellen Wissensvermittlung in Form von Knowledge Jam und Meetups wie beispielweise dem Innovationsbeirat oder dem Podcasting Meetup Franken sind für uns aber deutlich wichtiger.
  4. Der Unterricht war normalerweise kostenlos. Gemäß unserer OER-Strategie versuchen wir möglichst viele Inhalte kostenfrei zum Selbststudium zur Verfügung zu stellen. Das gilt z.B. für unser Wiki Copedia, unsere Videos auf YouTube, unsere Folien auf Slideshare und auch die Online-Communities Lernende Organisationen auf Xing und Lernende Organisationen auf Facebook.
  5. Die Schulmitglieder verstanden sich als Lebensgemeinschaft, was unter anderem in gemeinsamen Mahlzeiten, Symposien und Festen zum Ausdruck kam. Das ist für uns der Kern einer Lern-Community. Nicht alles Lernen muss ernst und spaßfrei sein. Die Menschen müssen im Mittelpunkt stehen und sich bewusst als Teil der Lerngemeinschaft sehen. Ein Beispiel sind unsere Benchlearning-Projekte, die wir 2012 gemeinsam mit unseren Kunden Schaeffler und adidas ins Leben gerufen haben. In 2018 wird es zwei Benchlearning-Projekte zu “Working, Collaborating & Leading in the Digital Age” und “Office 365” geben.
  6. Forschung und Lehre waren im Prinzip frei, wobei der Umstand eine Rolle spielte, dass Platon eine dogmatische Fixierung seiner Lehre ablehnte. Auch wir gehen nicht von “dem richtigen Weg” zu Wissensmanagement und Lernenden Organisationen aus. Wir versuchen zwar gerade mit LernOS, unsere Erfahrungen in einem geschlossenen Konzept zu bündeln, jeder Einzelne und jede Organisation muss aber seinen/ihren individuellen Weg finden.
  7. Idee, dass die Schule nicht von der Präsenz des Gründers abhing, sondern nach seinem Tod fortbestand. Ich glaube nicht, dass die Entwicklung der globalen Wissensgesellschaft nach meinen Vorstellungen zu meinem eigenen Tod abgeschlossen sein wird. Daher hoffe ich, dass auch die Cogneon Akademie deutlich länger bestehen wird, als mein kurzes Leben es zulässt :-)

Im kommenden Jahr werden wir die Möglichkeiten auch aus der Ferne Mitglied der Cogneon Akademie zu sein deutlich ausbauen. Einige Gedanken dazu kann man im Podcast M2P026 (ab Minute 35:57) von unserer 15-jährigen Geburtstagsfeier nachhören. Eine zentrale Rolle wird dabei Cogneon Connect spielen, ein Mischung aus virtueller und physischer Teilnahme an den Aktivitäten der Akademie. Stay tuned & Learn on!

Mein Blick ins Programm der re:publica 2017 #rp17

Das Thema der re:publica (#rp17) dieses Jahr dauert “Love Out Loud”, eine schöne Parallele zum aktuellen Trendthema Working Out Loud.

Ich habe mich mal durch das Propramm der rp17 gearbeitet und die für mich interessanten Beiträge herausgeschrieben:

Montag, 08.05.2017

Dienstag, 09.05.2017

Mittwoch, 10.05.2017

Programm von Daimler auf der re:publica

  • 08.05., 11:30-12:30 Uhr: “Startup Autobahn als innovativer Ansatz zur Zusammenarbeit von Startups und Corporates”.
  • 09.05., 11:30-12:30 Uhr: “Pokemon Car: neue Geschäftsmodelle für Mercedes-Benz”.
  • 09.05.,18:00-19:00 Uhr: “Der Kampf ums Dashboard” mit Sascha Pellenberg.
  • 10.05., 11:30-12:30 Uhr: “Führungskultur der Zukunft – Transformation eines Großkonzerns” mit Tobias Ködel, Head of Leadership 2020.

IBM #HRfestival am 09.05.

Die Planungen für die Knowtouch 2017 haben begonnen

Gerade hat der Bitkom Big Data Summit in Hanau stattgefunden. In diese Veranstaltung sind die Bitkom-Aktivitäten rund um unser Thema Wissensmanagement übergegangen. In dem Zuge hatte sich auch der Bitkom Arbeitskreis Knowledge Management & Business Collaboration in den Arbeitskreis Cognitive Computing umbenannt. Wie ich bei meiner Mitarbeit am Leitfaden Kognitive Maschinen – Meilenstein in der Wissensarbeit gekernt habe, auch ein sehr interessantes Thema für die Zukunft. Wie zu erwarten fand das Thema Wissensmanagement und Lernende Organisationen im Programm des Big Data Summit keinen angemessenen Raum – insbesondere wenn man bedenkt, dass es sich dabei um eines der Kernthemen für das Überleben und den Erfolg von Unternehmen in der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts handelt.

Wie schon von den Teilnehmern im letzten Jahr gewünscht, werden wir die Veranstaltung KnowTouch auch in diesem Jahr wieder anbieten (18.-19. Oktober in Nürnberg). Wie im letzten Jahr gab es in der Community im Januar Diskussion zum Leitthema in 2017. Im Rennen waren beispielsweise “Coworking Spaces – Orte informellen Lernens” oder “Smarte Bots in Enterprise Social Networks”. Um den roten Faden von “High Tech & High Touch” aus dem letzten Jahr fortzuführen haben wir uns aber für das Thema “Human Learning meets Machine Learning” entschieden.

Unter dem Dach der Lernenden Organisation wollen wir uns mit einer ganzheitlichen Sicht des menschlichen Lernens (individuelles Lernen und soziales Lernen) beschäftigen. Als eine Keynote stellen wir uns z.B. das Them “70/20/10 – The Science Behind” vor. Darin soll dem 70/20/10-Modell, das wir auch im adidas Learning Campus Projekt verwendet haben, auf den Grund gegangen werden. Fragestellungen sind z.B. die Rolle von Working Out Loud, Community Management, Coworking Spaces und Barcamps bei  “Learning from others” (20%) oder die Rolle von Lessons Learned, Design Thinking, Scrum und Workplace Learning beim “Learning through others” (70%).

Aber auch das maschinelle Lernen gewinnt mit Schlagworten wie Künstliche Intelligenz, Neuronale Netzwerke und Deep Learning als Trend immer mehr an Bedeutung.Es gibt die ersten Roboter im Vorstand von Unternehmen oder Hedgfonds, die nicht von Menschen, sondern Maschinen gelenkt werden. Auch wenn das etwas nach Raumschiff Enterprise klingt, so gibt es unserer Meinung nach z.B. mit Chatbots, Smart FAQs, Social Knowledge Graph, Digitale Assistenten, Text Mining, Big Data und HR Analytics Themen, die die Welt der Wissensarbeiter*innen schon in den nächsten Jahren erreichen werden. So gibt es beispielsweise mit Chatfuel, dem Chatbot für SAP Jam oder dem Microsoft Bot Framework Plattformen, auf denen man sich ohne tiefe technische Kenntnisse in extrem kurzer Zeit einen eigenen Bot bauen kann.

Mit diesem ganzen Spektrum wollen wir auf der KnowTouch beschäftigen und stecken gerade in der Planung der Keynotes und Vorträge. Wir freuen uns über Kommentare und Anregungen zu diesen ersten Ideen hier im Blog! Für Community-Mitglieder steht ein Post dazu in der Community Connect bereit.

KnowTouch Livestream-Test gelungen

Wir haben heute zum International Podcast Day erstmalig das Livestream-Setup getestet, das wir auch für die Übertragung der Keynotes der KnowTouch einsetzen wollen. Den Aufbau wollten wir so einfach wie möglich haben: als Kamera kommt eine Canon XA25 zum Einsatz, die über SDI an einem ATEM Telvision Studio (TVS) angeschlossen ist. Die Folien des Vortragenden kommen von der Bühne über HDMI und einen Scaler (720p) in das TVS.

Über die iOS App “Strata Lite” kann man mit einem iPod Touch zwischen Kamera und Folien wechseln. Der Ton kommt über drei Sennheiser XSW Funkstrecken (Vortragener mit t.bone Earmic 500, Publikum mit Handmikrofonen) und einen HDMI-Audio-Extraktor (um den Ton vom Notebook des Vortragenden zu übertragen) in ein Behringer XENYX UFX1204 Mischpult und von dort über die Aux-Sends in eine A/D-Wandler und in das TVS. Das Programm-Signal des TVS geht direkt in ein Matrox Monarch HD, der den Videostream an YouTube Live schickt.

Verbesserungspotential: idealerweise kann man in das Setup noch eine Kamera mit der Totalen und eine Detailkamera für die Bühne aufnehmen. Außerdem müssen wir die Lichtsituation auf der Bühne noch verbessern, da war es etwas dunken (vermutlich mit LED-Strahlern, die wir an einer Travers vor der Bühne montieren). Falls Ihr noch Ideen zur Professionalisierung habt, gerne unten in die Kommentare posten!

Bei der KnowTouch vom 26.-27. Oktober 2016 übertragen wir die vier Keynotes (siehe PDF-Programm). Für nur € 49,- kann man sich ein Livestream-Ticket dafür zulegen und ist live dabei!

Präsenzlernen und digitales Lernen kombinieren

Vergangenen Freitag war ich von der Akademie für Führungskräfte in Überlingen am Bodensee gebucht, um auf deren jährlichen Trainertag einen Vortrag zur Bedeutung von Lernen im 21. Jahrhundert zu halten und am Nachmittag zwei Hands-On-Workshops zum gleichen Thema abzubieten.

Im Vortrag war mir wichtig zu aufzuzeigen, dass es beim Lernen der Zukunft um viel mehr geht, als nur bisherige Lernprozesse zu digitalisieren oder den Fokus von der Vermittlung von Faktenwissen auf das Aneignen von Kompetenzen (aka prozedurales Wissen) zu erweitern.

Meiner Meinung nach geht es darum, Wissen und Lernen als Kernkompetenz für dieses Jahrhundert zu begreifen. Jede Aktivität der Organisation – operativ und strategisch – muss ein Anlass zum Lernen werden. Jeder Quadratmeter der Organisation – physisch und virtuell – muss als Lernort verstanden und entwickelt werden. Erst dann wird echtes organisationales Lernen möglich und die Lernende Organisation von der Utopie zur gelebten Vision.

Wichtig war mir im Vortrag auch, die Rolle der Führungskräfte zu betonen. So wie viele Bildungsstudien die Chancenlosigkeit von Kindern bildungsferner Eltern zeigen, haben auch Organisationen mit Wissens- und lernfernen Führungskräften keine guten Zukunftsaussichten. Siehe dazu auch mein Kapitel Das Leitbild der digitalen Führungskraft im Buch Digital Leadership von Prof. Petry.

Meine Folien zum Vortrag (PPT-Version und MP3-Audiomitschnitt, Passwort zum Audiomitschnitt für alle Teilnehmer*innen des Events über den Veranstalter):

Bei den beiden zweistündigen Workshop-Durchläufen am Nachmittag habe ich die Teilnehmer*innen abstimmen lassen, welche Themen sie zur Vertiefung bevorzugen. Durchgesetzt haben sich die Kombination von Präsenzformaten mit digitalen Ansätzen (Teilnehmer-O-Ton: “Pimp my Learning 1.0”), innovative Lernformate (Barcamp, MOOC, Working out Loud, Communities of Practice) sowie das Modul Voice-over-Powerpoint (einfache Vertonung von Vortrags- und Trainingsfolien) aus dem adidas Media Lab Training.

  
Im Lauf der zwei Workshops habe ich mir einige Links notiert, die ich hier noch bereitstellen möchte (falls was fehlt, einfach unten per Kommentar nachfragen):

  • Corporate Learning Camp – Barcamp für die Corporate Learning Community (nächste Veranstaltung 13.-14. Oktober 2016 in Frankfurt)
  • Knowledge Jam – Beispiel für das Hybrid-Format aus Konferenz und Barcamp, das die Cogneon Akademie seit 2005 anbietet (nächste Veranstaltung zum Thema Working Out Loud am 2. Juni 2016 in Nürnberg)
  • sendegate.de – Community-Plattform der deutschsprachigen Podcasting Communit
  • Subscribe 7 – Kombination aus Konferenz und Barcamp für die Sendegate-Community (nächste Veranstaltung 4.-6. Mai in Berlin)
  • Media Lab – Übersicht Ausrüstung, Software und Apps, die in adidas Media Lab und Cogneon Media Lab zum Einsatz kommen
  • Twitter 101 – nachdem sehr viele Workshop-Teilnehmer*innen noch nicht auf Twitter sind, ein kleiner Beitrag zum Einstieg ;-)

Vielen Dank an der Stelle auch nochmal an Simone Schönle und Dr. Simon Beck, stellvertretend für das gesamte Akademie-Team, sowie alle Mitstreiter*innen im Programm, u.a. Steffi Krügl (openBIT), Thor van Horn (Quantum Kunst), die Video-Profis von blink.it und den zweiten Referenten Thomas Tillmann (abc tillmann).

Eindrücke von der Swiss eLearning Conference 2015 in Zürich

Dieses Jahr war ich erstmalig auf der Swiss eLearning Conference (14.-15.04.2015, #selc15) in der Schweiz. Daniel Stoller-Schai hatte mich eingeladen die Abschluss-Keynote auf der Konferenz zu halten. An beiden Tagen fanden neben der SeLC auch noch Personal Swiss (Fachmesse für Personalmanagement) und Swiss Professional Learning (Fachmesse für Personalentwicklung und E-Learning) gegenüber in der Messe Zürich statt. Viele Anlässe also, nicht nur zur Keynote anzureisen, sondern beide Tage mitzuerleben. In diesem Blog möchte ich speziell auf die Besonderheiten des Formats eingehen.

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In der Eröffnung hat Daniel (rechts) zusammen mit Prof. Andreas König (links) den Ablauf erklärt, der recht abwechslungsreich und interaktiv gestaltet wurde. Den Start machten zwei Keynotes (10:00-12:00 Uhr) von Nicolai Andersen (Deloitte, Innovationsmanagement) und Phillipe Wampfler (Lehrer Kantonschule Wettingen). Die Mittagspause war mit zwei Stunden (12:00-14:00 Uhr) großzügig bemessen und bot Gelegenheit, an einer geführten Tour über die beiden Fachmessen teilzunehmen. Darauf folgte in zwei Runden von 14:00-15:00 Uhr und 15:20-16:30 Uhr der sog. Marktplatz.

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Alle Anbieter von “Markständen” stellten Ihr Angebot vorab in einigen Sätzen vor, damit sich die TeilnehmerInnen ein Bild machen konnten. Der Ablauf ähnelte dann dem World-Café-Format, d.h. pro Runde bestand zwei Mal die Möglichkeit zum Wechsel des Marktstands. So war ich beispielsweise am Stand der Credit Suisse, wo über Erfahrungen mit einem internem MOOC, Lern-Communities und Führungskräfte-Enabling zu sozialen Medien berichtet wurde. Darüber hinaus bei SAP in einer intensiven Diskussionsrunde um die Lernangebote für die Generation Y.

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Ein weiterer interessanter Ansatz war das sog. “SeLC Production”, mit dem der Lerntransfer der TeilnehmerInnen verbessert werden soll. Zu Beginn der Konferenz wurde ein Arbeitsblatt mit einigen Leitfragen an alle verteilt (z.B. Welche Lernsituationen für die Generation Y gestalten Sie? Was gelingt Ihnen heute bereits gut und könnte andere interessieren? Welche Fachfragen stellen Sie sich Ihnen zu Beginn der Konferenz? Was ist der bestmögliche Lerngewinn für Sie aus der Konferenz? Welchen Lerngewinn und welche neuen Fragen ziehen  Sie aus den beiden Keynotes? Welche Antworten möchten Sie auf dem Marktplatz gewinnen?). Im Ablauf der Konferenz wurde immer wieder Zeit gegeben, das Arbeitsblatt zu ergänzen und Fragen zu beantworten. Von 13:30-15:00 Uhr wurde die Session “SeLC Production” angesetzt, bei der die TeilnehmerInnen zunächst einzeln, dann in Tandems und schließlich in Kleingruppen ihre Erkenntnisse aus der Konferenz erarbeiten und sich gegenseitig vorstellen sollen.

Sehr vorbildlich war auch der virtuelle Teil der Konferenz. In Zusammenarbeit mit Swisscom wurden Vorträge und ausgewählte Kleingruppen in hervorragender Qualität live gestreamt (im Schnitt zwischen 30-40 ZuschauerInnen), Ellen Trude (@e_trude) übernahm die Moderation der Twitter-Kommentare aus der Ferne. Und so wird auch meine Abschluss-Keynote “Lernen grenzenlos!” von 15:45-16:30 Uhr live und kostenfrei im Internet zu sehen sein (LINK). Für alle Interessierten hier vorab schon Mal die Folien auf Slideshare, Fragen dazu an mich gerne per Twitter mit Hashtag #selc15.

Beitrag zur Zukunft Personal 2014

Im Rahmen der Zukunft Personal werde ich am 14.10. in Köln einen Vortrag zu“HR Innovation – MOOCs, Fliped Classrooms, Creative Spaces & Co.” halten. Heute habe ich die Kurzbeschreibung für das gedruckte Programmheft abgegeben:

Mitarbeiter sind zweitrangig titelt ein Beitrag der ZEIT vom 4. Juli 2014. Thematisiert wird darin das Phänomen, dass in nur noch sieben der 30 DAX-Konzerne ein dedizierter Personalvorstand eingesetzt ist – Tendenz sinkend. Doch wie passt das mit dem Megatrend Wissensgesellschaft und der Tatsache zusammen, dass Wissen und Lernen in Organisationen immer erfolgskritischer werden? Ein Grund liegt darin, dass viele Personal- und Weiterbildungseinheiten sich aus der Historie heraus stark auf das formelle Lernen in Form von Präsenztraining und Kursen fokussiert haben. Ansätze wie die Entwicklung einer Lernenden Organisation, die Förderung von informellem Lernen und der Einsatz sozialer Medien im individuellen und organisationalen Lernprozess sind selten. Dieser Beitrag zeigt anhand eines HR-Gestaltungsfelder-Modells innovative Ansätze des organisationalen Lernens, mit denen sich HR-Bereiche in Unternehmen als strategische Partner positionieren können.

Episoden

M2P020 Corporate Learning Camp 2015

avatar Karlheinz Pape
avatar Simon Dückert

Beim clc15 dabei gesesen? Dann bitte an dieser Umfrage teilnehmen!

Diese Episode habe ich weitestgehend auf dem Corporate Learning Camp (CLC) aufgenommen, das vom 09.-10. Oktober an der Hochschule Frankfurt stattfand. Ich spreche mit dem Moderator Karlheinz Pape über das Camp, habe ein paar Eindrücke von Einleitung und Sessionplanung eingefangen und lasse natürlich auch einige der TeilgeberInnen zu Wort kommen.

5. Corporate Learning Camp 2015 an der Hochschule Frankfurt / Karlheinz Pape / 210 TeilgeberInnen, >50 Prozent aus Unternehmen / Corporate Learning 2.0 MOOC mit 1400 LernerInnen / ÖAMTC und Führung 2.0 / Begrüßung durch Dr. Vera Jost und Prof. Dr. Sven Schneider / Karlheinz Pape über Barcamps / Vergleich Barcamp – Internetforen / Augenhöhe durch Barcamp-Du / Vorstellungsrunde (nicht im Podcast) / Beispiele aus der Sessionplanung / Thomas Jenewein (SAP) “Erfahrungen mit On-the-Job-Lernen / Herwig Kummer (ÖAMTC) “MOOC-Livesession” / Michael “Mehr Lerntransfer mit Blended Learning?” / Simon Dückert (Cogneon) “Working Out Loud 4 Learning Out Loud” und “Twitter für blutige AnfängerInnen und RaketenwissenschaftlerInnen” (Twitter 101 im Wiki) / Sponsoren / lingua tv / canudo / SABA / iversity / explainity / TechSmith / Pink University /  Stimmen von den TeilgeberInnen / Cordula Reins (Infineon) / Herwig Kummer (ÖAMTC) / Hannah Kopietz (Bosch) / Jutta Ableitinger (ÖAMTC) / Thomas Krause (Agilent Technologies) / Sandra Weigel (Johnson Controls) / Jingwen Liu-Rieger (China-Trainerin) / Anna Gutzmann (Audi) / Aufzeichnung #cl20 ÖAMTC-Session auf dem #clc15 / BITTE AUSFÜLLEN: Feedbackbogen clc15 / Xing Gruppe Lernende Organisationen (bald auch auf Facebook) / Wir sehen uns beim #clc16!