Traditionell findet über Ostern mit dem Easterhegg das Oster-Treffen des Chaos Computer Clubs statt. Dort gibt es viel Co-Creation, Wissens- und Erfahrungsaustausch und ein breites Vortragsprogramm. Dieses Jahr auf dem #eh17 in Mühlheim am Main war auch ein Vortrag zu Livestreaming von Sebastian (@Livestream_de) dabei, der sicher auch für Veranstalter von Meetups im Kontext des Wissensmanagements interessant sein könnte:

Der Vortrag geht zum Thema Videostreaming zwar technisch nicht zu sehr in die Tiefe, bietet aber damit gerade Enisteiger*innen leicht Zugang zum Thema. Mir hat auch die Geschichte gefallen, wie sich aus der ehrenamtlichen Betätigung in dem Feld letztendlich ein Geschäftsmodell ergeben hat. Viel Glück damit!

Weitere Beiträge, die ich mir im Nachgang noch ansehen werden:

Alle Videos vom #eh17 findet Ihr auf media.ccc.de oder auf Youtube. Der nächste Easterhegg wird vom 30.03.-02.04.2018 in Würzburg stattfinden.

Gerade hat der Bitkom Big Data Summit in Hanau stattgefunden. In diese Veranstaltung sind die Bitkom-Aktivitäten rund um unser Thema Wissensmanagement übergegangen. In dem Zuge hatte sich auch der Bitkom Arbeitskreis Knowledge Management & Business Collaboration in den Arbeitskreis Cognitive Computing umbenannt. Wie ich bei meiner Mitarbeit am Leitfaden Kognitive Maschinen – Meilenstein in der Wissensarbeit gekernt habe, auch ein sehr interessantes Thema für die Zukunft. Wie zu erwarten fand das Thema Wissensmanagement und Lernende Organisationen im Programm des Big Data Summit keinen angemessenen Raum – insbesondere wenn man bedenkt, dass es sich dabei um eines der Kernthemen für das Überleben und den Erfolg von Unternehmen in der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts handelt.

Wie schon von den Teilnehmern im letzten Jahr gewünscht, werden wir die Veranstaltung KnowTouch auch in diesem Jahr wieder anbieten (18.-19. Oktober in Nürnberg). Wie im letzten Jahr gab es in der Community im Januar Diskussion zum Leitthema in 2017. Im Rennen waren beispielsweise “Coworking Spaces – Orte informellen Lernens” oder “Smarte Bots in Enterprise Social Networks”. Um den roten Faden von “High Tech & High Touch” aus dem letzten Jahr fortzuführen haben wir uns aber für das Thema “Human Learning meets Machine Learning” entschieden.

Unter dem Dach der Lernenden Organisation wollen wir uns mit einer ganzheitlichen Sicht des menschlichen Lernens (individuelles Lernen und soziales Lernen) beschäftigen. Als eine Keynote stellen wir uns z.B. das Them “70/20/10 – The Science Behind” vor. Darin soll dem 70/20/10-Modell, das wir auch im adidas Learning Campus Projekt verwendet haben, auf den Grund gegangen werden. Fragestellungen sind z.B. die Rolle von Working Out Loud, Community Management, Coworking Spaces und Barcamps bei  “Learning from others” (20%) oder die Rolle von Lessons Learned, Design Thinking, Scrum und Workplace Learning beim “Learning through others” (70%).

Aber auch das maschinelle Lernen gewinnt mit Schlagworten wie Künstliche Intelligenz, Neuronale Netzwerke und Deep Learning als Trend immer mehr an Bedeutung.Es gibt die ersten Roboter im Vorstand von Unternehmen oder Hedgfonds, die nicht von Menschen, sondern Maschinen gelenkt werden. Auch wenn das etwas nach Raumschiff Enterprise klingt, so gibt es unserer Meinung nach z.B. mit Chatbots, Smart FAQs, Social Knowledge Graph, Digitale Assistenten, Text Mining, Big Data und HR Analytics Themen, die die Welt der Wissensarbeiter*innen schon in den nächsten Jahren erreichen werden. So gibt es beispielsweise mit Chatfuel, dem Chatbot für SAP Jam oder dem Microsoft Bot Framework Plattformen, auf denen man sich ohne tiefe technische Kenntnisse in extrem kurzer Zeit einen eigenen Bot bauen kann.

Mit diesem ganzen Spektrum wollen wir auf der KnowTouch beschäftigen und stecken gerade in der Planung der Keynotes und Vorträge. Wir freuen uns über Kommentare und Anregungen zu diesen ersten Ideen hier im Blog! Für Community-Mitglieder steht ein Post dazu in der Community Connect bereit.

Morgen startet die Konferenz Digital Life Design (#dld17, Programm) in München. In diesem Blog werde ich meine Talks und Notizen sammeln.


15.01.2017

  • 10:50 Uhr: “Aenne Burda Award For Creative Leadership”
  • 11:00 Uhr: “Autonomous Driving: Unexpected Opportunities Ahead” mit Klaus Fröhlich von BMW
  • 11:50 Uhr: “Spaces for Innovation” mit Carlo Ratti vom MIT SENSEable City Lab
  • 12:20 Uhr: “The Future Through Creative Collaboration”
  • 17:00 Uhr: “Vita Activa – Thoughts On The Future of Work” u.a. mit Janina Kugel (@janinakugel) von Siemens

16.01.2017

  • 09:00 Uhr: “Responsive And Responsible AI Leadership” mit Satya Nadella von Microsoft
  • 09:20 Uhr: “Up In The Air! Vision & Reality” mit Tom Enders von Airbus
  • 10:25 Uhr: “AI & Ethics”
  • 11:05 Uhr: “Tomorrow’s Mobility – How Will It Change Our Lives?” mit Peter Schwarzenbauer von BMW
  • 11:30 Uhr: “Unlocking Productivity”
  • 12:55 Uhr: “New Ways In Corporate Innovation”
  • 14:30 Uhr: “Natural Versus Arti cial Intelligence: The Challenge” mit Wolf Singer
  • 14:45 Uhr: “Towards General Artificial Intelligence” mit Demis Hassabis von DeepMind
  • 17:05 Uhr: “The Open Internet” mit Mitchell Baker von Mozilla

Vom 27.-30. Dezember bin ich auf dem 33. Chaos Communication Congress (#33cc, Fahrplan, Livestream, Assemblies, Projekte, Wiki). Hier schreibe ich einen kleinen Liveblog zu meinen Erlebnissen vor Ort. Fragen dazu oder zum Kongress generell gerne unten in die Kommentare.

Grafik: Stella Schiffczyk.

TAG 4

18:04 Uhr: leider schon im Zug zurück, aber dank ICE-WLAN noch live dabei. Hoffe, dass alle die Inspirationen der letzten vier Tage nutzen und ihr eigenes Moonshot-Projekt starten. Dank an alle! CU @CYBER


17:33 Uhr: am Bahnhof und auf dem Heimweg. Dank streaming.media.ccc.de kann ich mir den Rest der Veranstaltung unterwegs anhören :-)

16:00 Uhr: jetzt läuft der jährliche Infrastructure Review des Kongress. Einige Rohdaten: 2x reduntate 100-GB-Uplinks. Peak use 32,4 out und 34,5 GB in, Video CDN mit 17 edge relays, mehr als 100 TB ausgeliefert, Dash mit ffmpeg experimentell getestet, Intercom mit RasPi+Mumble+Voctomix, Flash eliminiert, über 250 Engel nur VOC, 12h engel-Schicht pro Vortrag, über 80 Engel für Untertitel, alle Videos auf media.ccc.de.

14:30 Uhr: jetzt im Vortrag Warum in die Ferne schweifen, wenn das Ausland liegt so nah. Da das nicht so ganz mein Thema ist habe ich angeregt durch das Library Pattern mal nach einem QR-Code-Generator für unser Wiki gesucht und mit QRLite auch gefunden. Einen ersten Prototy kann man sich auf der Seite des Audiorecorders Zoom H6 ansehen (nicht auf mobilen Endgeräten sichtbar). Jetzt fehlt nur noch die Ankopplung an unseren Brother-Labeldrucker, um für das Inventar mit einem Klick Label erstellen zu können. Vielleicht ist Labelz hier eine Option.

14:15 Uhr: da ich noch einige LED-Bastelsets gekauft habe, kam ich zum Vortrag Datenschutzgrundverordnung zu spät. Den muss ich mir spär ansehen.

12:22 Uhr: etwas verspätet im Vortrag Beyond Virtual and Augmented Reality angekommen. Interessanter Überblick, woran gerade geforscht wird und was aus dem ersten Cybathon der ETH Zürich herausgekommen ist. Kai hat zwei interessante Projekte erwähnt: Pubil Labs und PyGaze. Werde versuchen, Eyetracking damit mal in Usability-Projekten einzusetzen.

11:30 Uhr: im Vortrag Community von Mitch. Er hat TV-B-Gone entwickelt und ist Mit-Gründer von Noisebridge.In dem Vortrag erzählt er die Geschichte, wieer mit der Community der Hacker in Berührung gekommen ist und wie die Teilnahme an den Veranstaltungen Hope6, 23c3 und Chaos Communication Camp ihn mit den Hacker Space Design Patterns brachte und welch Bewegung sich daraus entwickelt hat. Er hat eine schöne Definition von Erfolg: “Doing what you love and by doing what you love you get enough to keep doing what you love”. Zentraler Punkt: das wichtigste an einem Hackerspace ist die COMMUNITY, ein Hackerspace ist also vor allem ein “Community Space”.

Mitch hat in Brüssel einen TEDx Vortrag zum Hacker Space Movement gemacht.

10:03 Uhr: habe mir beim Frühstück den Vortrag Hacking Collective as a Laboratory angesehen. Ich mag die Idee des Community Spaces als Ort, an dem Fehler erlaubt sind. Mit der Idee im Hinterkopf ist auch unser Media Lab (Lab = Laboratory) entstanden.

TAG 3

00:15 Uhr: die Live-Show von Methodisch inkorrekt. In Saal G, da feuerfest :-)

22:50 Uhr: gerade im Sendezentrum bei der Live-Show von Puerto Patida entdeckt, ein Flyer für das tolle Podcastpat*innen-Projekt.


22:09 Uhr: im Vortrag What We Can Learn about Creativity from 3D Printing von Sascha Friesike. Auf Basis der 3D-Druck-Plattform Thingiverse wurden die kreativen Prozesse der Community untersucht. Betrachtete Phasen des kreativen Prozesses sind: Trigger, Inspiration Phase (Remixing), Distribution Phase und Iteration Phase.

21:30 Uhr: lausche neben einigen WordPress-Arbeiten dem Vortrag Interplanetary Colonization. Den Referenten ist völlig klar, dass wir die Erde irgendwann verlassen müssen und sie suchen nach Lösungen für dieses Problem. Abgefahren.

20:20 Uhr: ich hatte jetzt etwas Leerlauf in meinem Programm, in der ich mir einen Ansatz für die Bereitstellung unserer Knowledge Experience Design Patterns überlegt habe. Auf github gibt es neben Open-Source-Projekten auch Open-Hardware- und Open-Educational-Resource-Projekte. Nachdem wir auch bei unseren Materialien eine Open-Access-Strategie (wenn möglich CC BY) verfolgen, sollen die Patterns als Repository auf github verwaltet werden. Auf diese Weise werden Weiterverwendung, Forking und Änderungswünsche ermöglicht. Die Synchronisation des github-Repositories mit einer lokalen Kopien übernimmt github-Desktop, eine Art Dropbox für Source Code.

Für die Formatierung verwenden wir Markdown, weil das sehr einfach zu Bearbeiten ist und in viele andere Formate konvertiert werden kann. Um Markdown nutzerfreundlich bearbeiten zu habe ich mir nach einigem recherchieren Typora ausgesucht. Als Konverter kommt Pandoc zum Einsatz. Mit folgender Kommandozeile konnte ich aus meiner Beispieldatei Leader-21.md (Markdown) eine Textdatei erstellen, die ich per Copy&Paste ganz einfach ins Wiki übertragen konnte:

pandoc Leader-21.md -t mediawiki -o Leader-21-mediawiki.txt

17:03 Uhr: jetzt kommt der Vortrag Dissecting HDMI mit Tim Ansell. Anhand der Erfahrungen aus dem Projekt HDMI2USB.tv zeigt er auf, welche Probleme beim Handling von Video über HDMI auftreten. Interessant für recording und streaming von Veranstaltungen. Anmerkung: der Vortrag war deutlich technischer, als ich erwartet hatte.

16:00 Uhr: ein Vortrag, auf den ich mich schon lange gefreut habe: Joscha Bach mit dem Vortrag Machine Dreams (Teil 1, Teil 2, Teil 3). Joscha ist jetzt im Harvard Program for Evolutionary Dynamics.

15:07 Uhr: höre mir den Beitrag OffeneFahrplanDaten der Deutschen Bahn an. Finde es super, dass ein Konzern sich so in die Hacker-Community einbringt, selber Hackathons macht und seine Daten offen  bereitstellt. Ergebnisbeispiel: naturtrip.org.

14:07 Uhr: im Open Science Workshop der Open Science AG, ein Projekt der Open Knowledge Foundation Deutschland. Statement auf der Postkarte: “Die Open Science AG ist eine offene Initiative mit dem Ziel, die Idee freier und offener Wissenschaft in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu unterstützen”. Workshop-Moderader Konrad betreibt den Podcast Open Science Radio.


13:30 Uhr: wie bei unserer 15-Jahres-Feier angekündigt, wollen wir unseren Ansatz des Knowledge Experience Designs mit einer Pattern Language beschreiben. Habe in Copedia angefangen, Basisinformationen zu Pattern Languages zusammenzutragen.

12:45 Uhr: im CCC-Jahresrückblick mit Constanze, Frank, Linus und nexus. Unser Verein hat jetzt über 9.000 Mitglieder, Snowden-Veröffentlichungen waren ein großer Treiber für Zuwachs.

11:34 Uhr: höre mir in Saal 1 den Vortrag Million Dollar Dissidents and the Rest of Us an. Parallel tausche ich hier im Blog die eingebetteten YouTube-Videos von den Accounts CCCde und CCCen gegen die von media.ccc.de aus. CCCxx “klaut” nämlich die frei verfügbaren CC-BY-lizensierten Videos (s.a. Blog)  und verdient auf YouTube Geld mit Werbung … Buh! :-(

11:03 Uhr: schaue den Beitrag von Linus zur Verbreitung von Fake-News in der Tagesschau an.

09:11 Uhr: schaue den 33 Jahre Rückblick an, in dem die Talks aus 33 Jahren Chaos Communication Congress analysiert werden. Besonders schön: die Datenschleuder mit dem Programm des 1c3 und ein Video mit einem Bericht vom 2c3. Die Rohdaten (nicht vergessen: “Rohdaten sind geil!”) gibt es auf gitlab zum Download.

TAG 2

22:35 Uhr: gerade hat die Freakshow im Sendezentrum begonnen. Alles ist bis auf den letzten Platz belegt.

21:45 Uhr: schaue mir im Stream den Vortrag zu SpiegelMining – Reverse Engineering von SpiegelOnline an, super-spannend. David hat über 700.000 SpON-Artikel zu verschiedenen Zeitpunkten heruntergeladen (60 GB) und zeigt, was ein Data Scientist mit diesen Rohdaten anstellen kann.

19:51 Uhr: im Sendezentrum findet gleich ein Science Slam statt. Der Name ist von Poetry Slams abgeleitet. Drei Wissenschaftler (Slammer) stellen in jeweils 10 Minuten ein wissenschaftliches Thema vor. Das Publikum bewertet und kührt den Gewinner des Slams. Bin gespannt, ob man das Format als “Knowledge Slam” auch im Kontext des Wissensmanagements anwenden kann.

18:01 Uhr: am Digital-Leadership-Podcast weitergearbeitet, alle O-Töne separiert, mit Textmarken versehen und in OneNote eine Seite für meine Stichpunkte angelegt. Jetzt muss ich nur alle Kapitel nochmal lesen und die O-Töne dazu anhören :-) Hoffe, dass der Podcast Ende 1/2017 erscheinen kann. Außerdem habe ich gleich noch ein bisschen an den Backup-Skripten unseres Blogs und unserer Webseite gefeilt.

16:56 Uhr: habe mir einen Platz in Saal 2 gesucht, dort gibt es gleich einen Vortrag mit einer Einführung zu Blockchains. Nachdem alle möglichen Bereiche in Zukunft angeblich durch Blockchains revolutioniert werden, will ich mein Halbwissen dazu mal etwas vertiefen. Blockchains sind wie Grundbuchämter “Besitzsysteme”, die anzeigen, wem etwas gehört (Geld, Grundstück etc.). Jeder Wechsel eines Besitzes sind Transaktionen in der Blockchain. Der Saal ist bis auf den letzten Platz belegt, das Interesse ist riesig! Podcast-Tipp: CRE 182 Elektronisches Geld.

16:06 Uhr: jetzt im Vortrag von Martin Haase, Sprachwissenschaftler an der Uni Bamberg, zur Sprache der Populisten. Er hat schöne visuelle Beispiele mit Google Trends und Google Ngram Viewer.

14:00 Uhr: im Rahmen des Junghackertags habe ich zusammen mit Nele Heise eine Stunde Einführung ins Podcasting für 11-17-jährige gemacht.

13:22 Uhr: Kongress ist, wenn die Mate mit der CCC-Rakete “Fairydust” gebrandet ist :-)


13:04 Uhr: bin am Podcasttisch im Sendezentrum in einer Runde mit Martin Rützler, Nicolas Wöhrl und Daniel Messner zum kuratiertem Angebot wissenschaftspodcasts.de. Geschriene wird das Wissen{schaft}spodcast, so dass auch “Knowledge Podcasts” (ähnlich den Knowledge Blogs nach Zerfaß) im nicht-wissenschaftlichen Kontext eingeschlossen sind.

12:43 Uhr: fange an eine Episode “Digital Leadership” für den Management 2.0 Podcast auf Reaper und Ultraschall 2.2 zu schneiden. Auf einem Autoren-Meetup des Buchs Digital Leadership von Prof. Petry im DB Skydeck hatte ich die kurzen Intros aller Kapitelautoren aufgenommen. Diese will ich mit eigenen Kommentaren zu den jeweiligen Kapiteln versehen.

12:26 Uhr: WordPress unter cogneon.de auf Version 4.7 aktualisiert und in ein Whitescreen-Problem gelaufen, dass ich mit dieser Anleitung beheben konnte. Nebenbei bemerkt: die WordPress App ist zum bloggen mittlerweile recht gut (z.B. copy&paste von YouTube-/Twitter-URLs führt zum Einbetten). Storify bietet für mich da im Vergleich kaum Vorteile.

11:35 Uhr: im ersten Vortrag des Tages, Andre Lampe (Blog) über die kleinen Dinge des Lebens, die Mikroskopie von Alltagsgegenständen und die Bedeutung von Open Science und Open Access. U.a. vorgestellte Software: micro-manager.org, fairsim.

10:47 Uhr: noch beim Frühstück im Radisson Blu, gleich neben dem Veranstaltungsort. Die meisten Videos von gestern stehen schon bereit, schaue mir gerade den Vortrag Software Defined Emissions (#dieselgate reverse engineered) an.

TAG 1
00:11 Uhr: letzte Session für heute, eine Einführung in Netzwerkanalyse mit Wireshark.

23:04 Uhr: war schon mal kurz in der @c3lounge in Halle H, dee Party Area des 33c3 (Livestream). Die Dekoration mit zwei gigantischen Diskokugeln ist wieder fantastisch. Gerade hat eine 3-Mann/Frau-Dub-Kombo performt. Jetzt bin ich in der vorletzten Session für heute, einem Vortrag über Sicherheit in IPv6-Netzen.

21:48 Uhr: sitze im Vortrag Lockping in the IoT … or why adding BTLE to a device sometimes isn’t smart at all. Ist interessant für unsere Aktivitäten rund um die Smart Academy. Ich glaube, dass das Medium Podcast sehr gut geeignet ist, Wissen über Projekte und andere Komplexe Themen zu donumentieren und zu verteilen. Das ist für Wissensarbeiter*innen viel einfacher, als textuelle Beschreibungen oder umfangreiche Videoproduktionen.

20:30 Uhr: Ich war in die Wisspod-Podcast-Show im Sendezentrum eingeladen, um ein paar Minuten etwas über Wissensarbeit und Podcasting in Unternehmen zu erzählen.

18:44 Uhr: habe mir schon einen Platz im Saal 1 gesichert, dort kommt gleich der Vortrag Dieselgate – a year later mit Daniel Lange.

17:26 Uhr: gleich startet der Vortrag Pegasus Internals über die iOS-Spyware Pegasus in Saal 1.

17:08 Uhr: in einer Bastelstunde mit @fernsehmuell, um aus dem Superlux HMC660 Headset ein universelles low-cost Podcasting Headset zu machen. Es soll mit reduzierter Phantomspannung (12 Volt, sonst rauscht es) am Zoom H5 funktionieren und über zwei Adapter (TRRS-Splitter, XLR-Stecker auf 3,5mm Klinke) auch am iPhone (s.a. Diskussion im Sendegate).

15:58 Uhr: nehme gleich mal wieder an einer Crypto Party teil. Würde gerne nächstes Jahr -wenn Interesse besteht- mal eine in der Akademie in Nürnberg anbieten. Es geht um E-Mail-Verschlüsselung, Festplatten-Verschlüsselung, anonymes Browsen (Tor, auch Betrieb von Tor-Services) und sichere Betriebssysteme (z.B. Qubes OS, Tails).

14:45 Uhr: habe mich im Himmel als Engel als anwesend gemeldet. Das Engelsystem ist die Plattform, über die die Arbeitskraft von über 1.000 Helfer*innen koordiniert wird. Die Engel erkennt man an dem entsprechenden Badge.


14:00 Uhr: Jetzt im Vortrag Chaos macht Schule – Zwischen Technikbegeisterung und kritischer Reflexion in Halle G. Würde Chaos macht Schule gerne in die Schule meiner Tochter bringen. Ziel ist die “Digitale Mündigkeit” von Kindern. Gezeigt wurden u.a. Beispiele der Handy-Ortung und der Sammlung von Daten durch die NSA.

13:48 Uhr: Ich habe die Windows-Version von Python installiert und dazu die IDE PyCharm. Ich will ein bisschen mit Visualisierung und Machine Learning mit Python experimentieren. Habe mir hierfür das Buch Mining the Social Web bestellt. Mit dem Python Modul “twitter” und der Registrierung einer Twitter App auf dev.twitter.com konnte ich in kürzester Zeit einen Tweet aus Python heraus absetzen:

13:13 Uhr: Habe einen ersten Gang über den Kongress gemacht und tolle Dinge entdeckt. Davon kann ich hier leider keine Bilder posten, da auf der Veranstaltung striktes Personen-Fotografierverbot herrscht. An allen Ecken und Enden spürt man die Community-Maxime “Be excellent to each other”.


10:49 Uhr: so far everything worked for me :) Hotelzimmer war schon fertig, Ticket war gültig. Jetzt sitze ich in Saal 1 mit über 3.000 anderen und warte auf die Eröffnung. Bin gespannt, mehr über das diesjährige Motto WORKS FOR ME zu erfahren. Für Daheimgebliebenen: es gibt einen Livestream unter streaming.media.ccc.de.


09:25 Uhr: in Hamburg gelandet. Habe mir auf dem Flug auch den 31c1 Vortrag von Joscha angehört und außerdem in der Congress App meine Favoriten markiert, damit mich die Apple Watch an die wichtigen Beiträge erinnert.

07:47 Uhr: kurz vor dem Boarding, kein Streik – what could possibly go wrong? Habe mich im Engelsystem angemeldet und höre mir zur Einstimmung die alten Vorträge von Joscha an (er spricht 29.12., 16:00 Uhr in Saal 2 über “Dreaming Machines”).

https://youtu.be/2o2xBOQeB7Q

Die KnowTouch 2016 ist vorüber und ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei allen Beteiligten Bedanken (alles inkl. *innen): den Pre-Webinar-Referenten, den Webinar-Teilnehmern, den Aktiven in der Blog-Parade, den Keynotern und Vortragenden, allen Teilnehmern und natürlich dem gesamten Orga-Team. Ohne Euch wären auf dem Gruppenbild der KnowTouch nicht so viele lachende Gesicher zu sehen!

Die vier Keynotes wurden live gestreamt und aufgezeichnet und mit Ausnahme von ein paar kleinen Pannen hat das auch ganz gut geklappt. Somit können diese Vorträge auch auf YouTube zeitsouverän nachgesehen werden. Meine Keynote hat sich mit dem Status quo und der Zukunft der Lernenden Organisation beschäftigt:

Durch die Livestreams konnten auch die Teilnehmer, die nicht bis zum Ende da waren, alle Beiträge bequem von zu Hause verfolgen. Das ist scheinbar auch sehr gut für die Nachwuchsarbeit im Wissensmanagment!

knt6-stream

Alle öffentlich verfügbaren Materialien sammeln wir auf der Seite KnowTouch 2016 in Copedia. Dort gibt es bereits die Aufzeichnungen und Folien der Pre-Webinare, die Aufzeichnungen und Folien der Keynotes sowie das Flickr-Album mit den Impressionen. Die acht Vorträge der Knowtouch sind zunächst den Connect-Mitgliedern vorbehalten und werden im Lauf 2017 in unserem YouTube-Kanal veröffentlicht. Am besten den Kanal oder die KnowTouch-Playlist abonnieren, um das nicht zu verpassen.

Vielleicht hat sich der eine oder die andere gewundert, warum es in meinem Blog in den letzten Monaten recht ruhig gewesen ist und warum Termine wie z.B. die Ermittlung der Top 10 KM Themen für 2016 einfach so verstrichen sind. Der Grund ist einfach: ich war den ganzen Februar im Urlaub und da hat mich die Nachricht erreicht, dass die Bitkom die KnowTech ab diesem Jahr nicht mehr fortführen wird (vielen Dank an Dr. Weber und alle Aktivist*innen dort für die tolle Orga in den letzten Jahren!!!). Das war natürlich erstmal ein Schock, sofort gab es rege Diskussion in der Community, wie und wo wir denn ab sofort unser jährliches Austauschtreffen machen könnten. Nach vielen Gesprächen und einigem an Online-Diskussion haben wir uns im März 2016 dann dazu durchgerungen, eine neue Veranstaltung unter dem Label KnowTouch (26.-27. Oktober 2016, Cogneon Akademie, Nürnberg) zu starten.

Einen Moment haben wir darüber nachgedacht, mit der Bitkom über die Übernahme des ursprünglichen Namens KnowTech zu sprechen. Zwei Gründe sprachen am Ende dann aber dagegen. Aus pragmatischer Sicht hätte ein solcher Prozess mit einem solchen Verband vermutlich recht lange gedauert – zu lange für eine Veranstaltung, die schon im Oktober zur klassischen KnowTech-zeit stattfinden soll. Zum zweiten wollten wir über einen neuen Namen auch eine etwas neue Ausrichtung kommunizieren.

Der Name leitet sich aus dem Megatrend High Tech & High Touch ab, den der Zukunftsforscher John Naisbitt in seinem Buch Megatrends – 10 Perspektiven, die unser Leben verändern werden beschrieben hat. Das passte sehr gut zu unserer Idee, den Fokus der KnowTouch innerhalb des Dreiecks des ganzheitlichen Wissensmanagements Mensch – Organisation – Technik mehr in Richtung Mensch und Organisation zu verschieben. Und das nicht, weil die Technik im Kontext von sozio-technischen Systemem (aka Lernenden Organisationen) nicht auch wichtig wären, sondern eher weil die technische Dimension mittlerweile ausführlich behandelt und daher gut verstanden ist (Wer 2016 noch von Wissensdatenbanken spricht ist selber schuld :-)

Um hier Akzente zu setzen haben wir uns u.a. Prof. Stefan Kühl (Organisationssoziologie) und Prof. Peter Pawlowsky (Personal & Führung) als Redner eingeladen. Außerdem wollen wir im Rahmen der Veranstaltung die letzten 20 Jahre Wissensmanagement und Lernende Organisationen im deutschsprachigen Raum reflektieren und eine Idee für die nächsten 20 Jahre entwickeln. 20 Jahre deswegen, weil im Jahr 1996 die beiden Bücher Wissen gewinnt (Zucker/Schmitz) und Wissen managen (Probst/Raub/Romhardt) in Erstausgabe herausgekommen sind. Glücklicherweise konnten wir hier auch Dr. Kai Romhardt als Redner für die KnowTouch gewinnen.

Das Format der KnowTech war bisher im wesentlichen durch plenare Keynotes gefolgt von parallelen Vorträgen mit Q&A. Erfolgreich experimentiert wurde in den letzten Jahren mit interaktiven Formaten. Als Abendveranstaltung gab es i.d.R. ein gemeinsames Buffet. Eine Abendveranstaltung mit Dinner und/oder Party gab es nicht (im letzten Jahr hatten wir unsere 4. Orange Night im Rahmen der KnowTech angeboten). Die Gestaltung einer ganz neuen Veranstaltung gab uns aber auch die Möglichkeit, gemeinsam mit der Community neue Dinge umzusetzen. Diese Eckpunkte sind aus der Diskussion herausgekommen:

  • Konferenz/Un-Konferenz: um den Teilnehmer*innen Input und Interaktion zu bieten teilen sich beide KnowTouch-Tagen einen Konferenz-Teil und einen Barcamp-Teil geben. Session-Ideen für den Barcamp-Teil werden in der Community schon im Vorfeld eingeholt.
  • Community: Teilnehmer*innen der KnowTouch beschäftigen sich nicht nur an den zwei Veranstaltungstagen mit Wissensmanagement und Lernenden Organisationen, sondern auch an den anderen 363 Tagen des Jahres. Deswegen erhalten alle Teilnehmer*innen einen Zugang zu unserer Community-Plattform Connect (ab Anmeldung bis 31.12.2016), um sich zu vernetzten und auszutauschen. Die Organisation und Kommunikation zur KnowTouch im Vorfeld läuft über diese Plattform. Nach der KnowTouch verlässt die Plattform Connect den Pilotstatus, ab dann kann jedermann/-frau Jahresmitgliedschaften buchen.
  • Livestream: die vier Keynotes der KnowTouch werden wir live streamen. Hierfür haben wir in der Akademie ein kleines “Fernsehstudio” installiert, um in HD-Qualität streamen und zwischen Kamara-Bild und Folien im Vollbild umschalten zu können. Wer nicht vor Ort sein kann, kann sich für € 49,- ein Livestream-Ticket kaufen.
  • Vortragsaufzeichnungen: die anderen Vorträge zeichen wir vor Ort auf. Die Redner*innen erhalten die Möglichkeit, Passagen herausschneiden zu lassen (Grund: wir wollen eine offene Atmosphäre, in der nicht nur über Erfolgsgeschichten, sondern auch über Misserfolge gesprochen wird). Die Videos werden in den Monaten nach der KnowTouch in unserem YouTube-Kanal veröffentlicht.
  • Fuckup Night: nach dem Vorbild der mittlerweile global verbreiteten Fuckup-Nights (Veranstaltungen, die einen Rahmen bieten, um über Fehler zu sprechen) lassen wir im Rahmen unseres Conference Dinners die 1. KM Fuckup Night stattfinden. Maximal drei Personen erhalten die Gelegenheit 7 Minuten mit max. 10 Bildern/Folien über einen großen Misserfolg im Wissensmanagement zu sprechen. Hier gibt es natürlich keinen Livestream und absolutes Twitter-Verbot ;-)
  • Blogparade: die KnowTech-Blogparade zur Zukunft der Arbeit verlief im letzten Jahr sehr erfolgreich (73 Beiträge). Diesen Ansatz wollen wir fortsetzen. Im September/Oktober wird es daher eine 5-teilige Blogparade zu 20 Jahren Wissensmanagement und Lernenden Organisationen geben, in der wir nach der Methode Future Backwards die fünf Fragen stellen: 1.) Wo stehen wir heute? 2.) Was ist in Vergangenheit passiert? 3.) Wo wollen wir hin (heaven)? 4.) Wo wollen wir auf keinen Fall hin (hell)? und 5.) Wie kommen wir in den Himmel (unter Vermeidung der Hölle)?
  • Teilnehmerzahl: die KnowTech hatte bisher immer zw. 300-400 Besuchern. Aufgrund der Platzsituation in der Cogneon Akademie muss die KnowTouch deutlich kleiner ausfallen. Daher haben wir die Platzanzahl auf 40 begrenzt. Wir haben gezielt Personen mit 10-20 Jahren Erfahrung in der Praxis und/oder Forschung angesprochen. Zusätzlich zu unseren Räumen haben wir einen großen Schulungsraum von der BEI Group angemietet (auch im Erdgeschoss). Zusätzlich haben wir das Restaurant Hunger&Durst (Erdgeschoss im Hinterhaus) für beide Tage als geschlossene Gesellschaft gebucht. Dort finden Mittagessen, Conference Dinner und Fuckup Night statt. Außerdem steht uns das Hunger Durst während beiden Tagen als informeller Austauschort zur Verfügung.
  • Knowtech Body of Knowledge: im Rahmen der letzten 17 Jahre Knowtech hat sich dort natürlich ein großer Wissensbestand in Form von Papern und Vorträgen angesammelt. Viele Konferenzbände, -CDROMs und USB-Sticks stehen bereits heute bei uns in der Bibliothek. Dr. Weber von der Bitkom hat angeboten, mal im Bitkom-Archiv zu schauen, was dort noch schlummert. Den Rest werden wir versuchen in einer kleinen Crowdsourcing-Aktion zusammenzutragen. unser Ziel ist bis zur KnowTouch alle KnowTech-Beiträge seit 1999 in der Open-Source-Literaturverwaltung Zotero zu erfassen und so den Teilnehmer*innen eine Möglichkeit zu bieten, sich diesen Body of Knowledge zu erschließen.
  • Sponsoring: es gibt die Möglichkeit, die KnowTouch zu sponsoren. Auf der Veranstaltung selber verfolgen wir den Ansatz des minimal-invasiven Sponsorings (d.h. keine Werbestände, Messefläche, Verkaufsgespräche). Die Sponsoring-Pakete machen die Sponsoren auf Webseite, Banner, Livestream, Konferenzband etc. präsent. Es gibt die Möglichkeit Informationen auf der KnowTouch auszulegen. Außerdem bieten wir eine Webinarreihe im Vorfeld (ab September), in der es Raum für Sponsoren geben wird. Wer Interesse an einem Sponsoring hat, kann uns jederezeit gerne kontaktieren.

Nachdem wir das zum ersten mal machen, sind wir angespannt, aber in einer sehr positiven Art. Wem verbesserungswürdige Sachen auffallen, einfach an uns weiterreichen. Falls jemand in irgendeiner Form mithelfen will, würden wir uns natürlich auch sehr freuen. Hoffentlich bis bald!

Anfang Mai verweile ich ein Woche in Berlin. Erster Stop: die 10. re:publica #rpTEN. Danach geht es dann noch weiter zur Subscribe 7, Konferenz und Workshop für Podcaster*innen, die wieder bei Wikimedia Deutschland stattfinden wird.


    Die re:publica gibt es seit 2007, sie ist als das “Klassentreffen” der Blogger der ersten Stunde gestartet und seitdem stetig gewachsen. Die Veranstaltung besteht aus Vorträgen (deutsch/englisch), Workshops, einer Aktionsfläche mit Sachen zum Anfassen, (main hall), der Media Convention und vielen Orten zum relaxen. Dieses Jahr waren über 8.000 Leute vor Ort und jeder hat natürlich sein ganz persönliches Highlight erlebt.

    Zu meinen Highlights gehört der Vortrag von Gunter Dueck über Cargo-Kulte im 21. Jahrhundert (Ersatzreligionen) und der Beitrag zu den Innovationstätigkeiten der Deutschen Bahn (DB Labs, Skydeck, Design Thinking etc.). Den Vortrag von Sascha Lobo fand ich dieses Jahr nicht so gut, irgendwie wusste ich am Ende nicht, was er eigentlich sagen wollte.

    Natürlich gab es auch dieses Jahr wieder ein Sendezentrum der Podcast-Community auf der re:publica. Diesmal nicht mit Bühne und Live-Shows, sondern eher als Community Hub und mit täglichen Einführungsbeitägen durch die Podcastpat*innen. Gleichzeitig gab es im Vortragsprogramm auffällig viele Beiträge zu Audio im Netz, ein gutes Zeichen.


    Ich habe meine Fotos in einem Album zusammengefasst. Außerdem habe ich meine Mitschrift in Form einer Mind Map unter Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Feel free to use it!

    Background

    During the past couple of years I was involved in the roll-out and training of various collaboration tools for a customer in the automotive sector. Since last year I also support the onboarding of those tools and their inherent values (e.g. openness, autonomy, decentralization, community). Until now I had the chance to visit colleagues in Brussels, Hungary and Italia and to learn about their demands and cultural specifics.

    Last week I visited the Sales location in Tokyo, Japan. The objective of our visit was threefold: First, we wanted to train those collaboration tools. Second, we intended to discuss concrete possibilities to enhance knowledge sharing between different Sales locations in Asia-Pacific and the headquarter in Germany and to connect locations and people. Third, we aimed to learn and listen about the cultural differences and demands.

    Preparation phase

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    Prior to our trip to Tokyo I visited a intercultural training to become more aware of and sensitive about cultural differences in advance. Thank you Silvia Dehne for sharing your deep insights with me. By the way, Silvia will talk about intercultural communication during our third Benchlearning Project event in September this year. For preparation, we furthermore provided our colleagues in Tokyo with various screencast videos that demonstrare the main functionalities of the different tools (we just got positive feedback for this action). The preparation phase also included a webconference to give a short tool tour and to adress questions. To allow for questions to raise especially before and after our visit, we setup an online-community as a transparent exchange channel.

    Week in Tokyo

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    We already arrived in Tokyo on Saturday – so we had the opportunity to experience the City of Tokyo, with all it’s facets and colourful places. On Monday we gave a social collaboration introduction and why this topic is important for companies. In this regard we also had the chance to briefly introduce this topic in the all employee meeting.

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    From Monday to Thursday we conducted various tool training sessions with a focus on social functions and how to use them internally to enhance knowledge sharing. On Friday we recorded several video statements with both management positions and key stakeholders. These will be used back in Germany for internal communication purposes. Already during the week, we shared our experiences and discussions via Live-blog with our community back in Germany.

    Cultural differences

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    The japanese culture varies in culture, especially regarding the importance of harmony, group-belonging and hirarchy (three pillars of japanese culture). Nevertheless we perceived only slight cultural differences when it comes to internal social media usage. This probalbly stems from the fact, that it is a german based company where there is a lot of collaboration with both german and japanese colleagues. However we made some minor changes in the way we organized the training sessions:

    First: We reduced the amount of topics we explained and dicussed. This was due to the language barrier (meaning it simply takes longer to get a message through). Moreover, since the japanese culture is high in context, people need more time to make up their own picture.

    Second: We also mitigated those messages that stress the social media possibilities to create short-cuts in the information flows (meaning: changing the role of management).

    Third: We focussed on longer practice sessions that allowed me to help each participant individually (otherwise reluctant to raise questions in the group).

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    Despite these minor changes, we can state that the japanese collagues have similiar intentions when it comes to knowledge sharing. The main demand was for best practice exchange with other Asia-Pacific locations and communicaiton with the headquarter in Germany. It is not a coincident that the most well-known researcher in the field of knowledge management come from Japan. Japanese society is highly hirarchically but open knowledge sharing is important to people. It sounds paradox at first glance but actually it isn’t. There is an interesting article about these topics (unfortunately only in german).

    Next steps and Call to action

    Probably I will have the opportunity to bring these internal social media tools to even more locations in Asia this year. I ‘m eager to learn more about the different demands for a more transparent knowledge sharing in those locations and to create fruitful use cases that connect locations, knowledge and people.

    I would highly appreciate comments on this post that may add your experiences – not only with a focus on Japan but all Asia. I’m especially interested in campaigns and projects that involve people from different locations in the omboarding process to finally reach out to all employees.

    Heute war ich bei einer Akademie für genossenschaftliche Organisationen, um dort im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung einen der Vorträge live zu streamen. Im Folgenden ein Überblick und ein kurzer Erfahrungsbericht zum Projekt.

    Die wichtigste zu klärende Frage im Vorfeld ist immer die der Konnektivität vor Ort. Für einen HD-Livestream benötigt man ca. 2,5 MBit Bandbreite im Upstream. Die Netzanbindung sollte über Kabel und nicht über WLAN erfolgen. Idealerweise ist man mit dem Videostream nicht im Gastnetz der Teilnehmer, sondern in einem separaten Netz mit garantierter Bandbreite. Mit Diensten wie dem DSL Speedtest kann man sich einen Überblick über die vorhandene Bandbreite verschaffen. In Fall in Montabaur sah die Messung schonmal sehr positiv aus:

    montabaur-bandbreite

    Da ich mit dem Zug am Vortag für Aufbau und Test angereist bin, habe ich mich aus unserem Media Lab für ein sehr leichtgewichtiges Setup entschieden:

    • Kamera: Canon XA25 mit Speisemöglichkeit für externe Audioquellen über XLR. Zusätzlich habe ich die Zoom-Fernbedienung mitgenommen, um den Zoom am Stativgriff bequem einstellen zu können.
    • Stativ: Manfrotto 290 xtra mit Carbon-Füßen (Gewicht) und einem Manfrotto Fluid-Videokopf 509 HD für flüssige Schwenks.
    • Streaming: Matrox Monarch HD, das über ein HDMI-Kabel (Mini-HDMI auf HDMI) das Audio- und Video-Signal bekommt und über einen LAN-Anschluss an den Videostreaming-Dienst (in unserem Fall YouTube Live) überträgt.
    • Audio-Backup: für den Fall, dass man den Ton nicht aus der Mikrofonanlage der Akademie vor Ort bekommt, hatte ich eine Sennheiser EW100 G3 Funkstrecke dabei (musste sie aber glücklicherweise nicht einsetzen).
    • Kabel: 20 Meter Netzwerkkabel Cat6, 10m Verlängerungskabel Strom, Mehrfachsteckdose 4 x Strom und 2 x USB, 30 Meter Audiokabel XLR-XLR.
    • Erste-Hilfe-Koffer: ein Zipper Bag mit Adaptern, Werkzeug, Klebeband, Batterien etc.

    So sah der Aufbau nach ca. 30 Minuten Aufbauzeit dann aus:

    streaming-aufbau

    Als kleine Checkliste für die Veranstalter (und alle, die so etwas auch mal machen wollen) hier die wichtigsten Schritte des Aufbaus:

    1. Geigneten Ort für den Kameraaufbau finden. Darauf achten, dass Redner in der Standard-Position nicht vor den Folien stehen (Kamera diagonal zum Redner). Kameraposition sollte so hoch sein, dass Publikum i.d.R. nicht im Bild ist (Stichwort: Recht am eigenen Bild). Außerdem sollte die Kamera außerhalb der Laufwege platziert sein, damit das Publikum nicht aus versehen dagegen stößt.
    2. Beamer- oder Fernsehfrequenz testen. Videokameras (in Europa) nehmen meist mit 25 Hz Frequenz (=25 Bilder pro Sekunde) auf. Manche Beamer oder Fernseher projezieren mit anderen Bildwiederholraten, z.B. 60 Hz bei Beamer. Das führt dazu, dass das aufgenommene Beamerbild flackert. Einfachste Abhilfe in dem Fall ist, den Beamer auf 50 Hz umzustellen.
    3. Beleuchtung testen und einstellen. In vielen Veranstaltungslokation gibt es keine separate Bühnenbeleuchtung, sondern nur Deckenlicht. Das führt dazu, dass projezierte Folien und Redner von der Helligkeit sehr unterschiedlich sind. Ist in der Kamera die automatische Belichtung aktiviert, führt das meist dazu, dass das helle Beamer-Bild dominiert und sich die Kamera danach ausrichtet. In der Folge erscheint der Sprecher dann zu dunkel (“absaufen”). Optimiert mann die Helligkeit auf den Redner, ist das Beamer-Bild so hell, dass kein Kontrast mehr vorhanden und die Folien nicht lesbar sind (“ausbrennen”). In meinem Fall habe ich versucht, die Belichtung über eine Spanne von 2,5 Stufen manuell nachzuführen.
    4. Tonsignal in die Kamera einspeisen. In meinem Fall hat die Kamera einen Audioeingang über XLR-Kabel. Die Techniker vor Ort konnten mir aus der Mikrofonanlage ein langes Cinch-Kabel mit dem gemischten Tonsignal (Redner-Mikro, Moderatoren-Mikro, Publikums-Mikro) bereitstellen. Mit einem Cinch-XLR-Adapter ging das dann in die Kamera. Wichtig: alle Mikrofone sollten gleich laut sein. Am besten auch die Redner und in der Moderation darauf hinweisen, dass der Abstand Mikrofon-Mund idealerweise immer gleich sein sollte.
    5. Streaming-Device anschließen und testen. Der Matrox Monarch HD verfügt nur über einen LAN Zugang. Die Techniker vor Ort konnten mir am Kamera-Ort ein LAN-Kabel zur Verfügung stellen. Für die Verbindung musste die MAC-Adresse des Matrox in der Netzwerkumgebung freigeschaltet weden (der Matrox kann nicht über Netze, die Login/Passwort benötigen, verbunden werden!). Das hat problemlos geklappt, ein Knopfdruck und der Livestream war im YouTube-Kanal der Organisation zu sehen.

    Soweit mein Bericht. Falls jemand dieses kleine Rezept verwendet oder andere Ansätze hat, bin ich auf weitere Tipps und Erfahrungen per Kommentar gespannt.

    Vom 17.-19. August 2016 findet die diesjährige OpenSym in Berlin statt. Die Konferenz, ursprünglich mit dem Namen WikiSym versteht sich als Konferenz und Community für “open collaboration” und trifft damit ein zentrales Thema der digitalen Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts.

     
    Auch wenn die Besucher auf den Konferenzen, auf denen ich bisher war, eher aus dem Bereich von Wikis und Zusammenarbeit im Web kamen, habe ich doch immer spannende Themen mitnehmen können. Zwei Beispiele:

    1. WikiSym 2008 in Porto/Portugal: die Organisatoren hatten die perfekte Kombination aus Konferenz und Unkonferenz parallel geplant. Ein Ansatz, den wir auch heute noch bei der Planung von Veranstaltungen und Barcamps in Unternehmen nutzen.
    2. OpenSym 2014 in Berlin: über die Keynote von Laura Hilliger von der Mozilla Foundation bin ich auf die Web Literacy Map gestoßen. Dieses Framework haben wir als Ausgangsbasis verwendet, um Digital Literacy Programm zur Steigerung von Medienkompetenz bei Mitarbeitern und Führungskräften in Unternehmen zu konzipieren.

    Früher wanderte die Konferenz global. Mittlerweile hat Dirk Riehle, einer der Organisatoren und Professor für Open Source an der Universität in Erlangen, den Modus geändert. Die OpenSym findet abwechselnd in Berlin und San Francisco und damit in zwei der Zentren der Digitalisierung statt. Wie es sich für eine Open-Collaboration-Veranstaltung gehört, ist die Dokumentation frei zugänglich. Es lohnt sich ein Blick ins Archiv der Veranstaltung.

    Bis zum 8. April sind noch Vortragseinreichungen in den Kategorien Free&Open Software, IT-Driven Open Innovation, Open Data, Open Education, Open Collaboration sowie Wikipedia/Wikidata  über den Call for Papers möglich. In meiner Rolle als Track Chair für den Industry & Community Track würde ich mich natürlich besonders über Einreichungen dort freuen.