Meine erste Barcamp-Teilnahme war vom 16.-17.12.2006 das 1. Barcamp Nürnberg (#bcnue1), das damals erst dritte Barcamp in Deutschland. Ich habe dort eine Session zu Wissensportalen für Metropolregionen gehalten und die Idee des Web 2.0 Führerscheins von Oliver Gassner aufgeschnappt. Im September 2005 hatten wir bei Cogneon nach dem Vorbild der LexThink (Tagline: No Agenda, No PowerPoint, No Kidding) mit dem Knowledge Jam eine hybride Konferenz/Un-Konferenz gestartet, die mittlerweile im zwölften Jahr läuft. Da das alles mittlerweile über zehn Jahre her ist und die Eindrücke vom Knowledge Camp 2017 in Potsdam und vom Corporate Learning Camp 2017 in Frankfurt noch frisch sind, möchte ich diesen Blog für eine kleine Retrospektive nutzen und einige Ideen für die Zukunft aufschreiben.

Auch wenn ich seit dem Barcamp Nürnberg an sehr vielen Barcamps und hybriden Veranstaltungen teilgenommen habe und mit Knowledge Camp, Corporate Learning Camp und verschiedener firmeninterner Bacamps (z.B. Audi Zusammenarbeit 2.0 Barcamp) auch in die Barcamp-Organisation eingebunden bin, möchte ich hier trotzdem das 1. Nürnberger Barcamp als Beispiel verwenden, um die Anatomie von Barcamps herauszuarbeiten:

  1. Landing Page: für das Barcamp wird eine Seite im Internet mit zentralen Informationen angelegt. Hier wird über Ort/Zeit informiert, zum Anmeldeprozess verlinkt, Neulingen das Format Barcamp erklärt und auf vergangene Veranstaltungen verwiesen (Archiv). Beim #bcnue1 hatten wir hierfür eine Wiki-Seite auf pbworks.com. Zusätzlich gab es Einträge auf barcamp.org und upcoming.org.
  2. Soziales Netzwerk: im Vorfeld, während des Barcamps und zur Kommunikation/Zusammenarbeit hinterher wird ein soziales Netzwerk (früher z.B. Mixxt) oder eine Gruppe in einem sozialen Netzwerk verwendet, um die Community rund um das Barcamp interagieren zu lassen. Dort wird vor dem Barcamp ein virtueller Sessionmarktplatz angeboten, um Session-Angebote und -Nachfragen transparent zu machen. Im Fall des #bcnue1 gab es kein dediziertes Soziales Netzwerk, es wurde das Wiki als Plattform verwendet. Rund um Knowledge Camp und Corporate Learning Camp kommen heute Xing- und Facebook-Gruppen zum Einsatz.
  3. Twitter: für ein Barcamp wird ein Hastag ausgegeben (z.B. #gkc17, #clc17), damit sich die Teilnehmer*innen auf Twitter rund um das Barcamp austauschen und die Veranstalter wichtige Informationen platzieren können. Twitter dient aber auch dazu, dem Barcamp aus der Ferne folgen zu können, da viele Statements, Bilder, Folien, Aussagen etc. aus den Session getwittert werden.
  4. Sponsoren: über die Einwerbung von Sponsoren, die Beträge von wenigen hundert bis einige tausend Euro geben, finanziert sich das Barcamp. Anfangs waren Barcamps für Teilnehmende kostenlos. Mittlerweile verlangen die meisten Barcamps eine Art „Schutzgebühr“ von ca. 50,- Euro, um die sog. No-Show-Rate (Teilnehmende, die sich anmelden, aber nicht kommen) niedrig zu halten. Zusätzlich gibt es oft Raumsponsoren, die Veranstaltungsfläche, WLAN-Zugriff und manchmal auch das Catering sponsoren. Im Fall von bcnue1 waren der Linux Business Campus, Novell Deutschland, die Stadt Nürnberg und pasicX netsystems die Sponsoren. Ein leerstehendes Stockwerk im Linux Business Campus diente als Veranstaltungsfläche.
  5. Vorstellungsrunde: zu Beginn des Barcamps stellen sich alle Teilnehmer kurz vor. Das geschieht i.d.R. durch die Nennung von Namen, Organisation und 2-3 Schlagworte (Tags), die die Interessen der Person bezeichen. So wird gleich zu Beginn der Veranstaltung sichtbar, mit welchen Personen man sich vernetzen und austauschen könnte. Das wurde beim #bcnue1 exakt so durchgeführt.
  6. Session-Planung: die Session-Planung erfolgt gemeinsam mit allen Barcamp-Teilnehmer*innen vor Ort. Wer eine Session einbringen möchte, schreibt einen Sessionvorschlag auf einen Zettel (meist vorgedrucktes Formular, am Empfang verteilt) und stellt den im sog. Session-Pitch allen Teilnehmenden vor. Interessieren sich genügend Personen für die Session (Abstimmung per Handzeichen), wird die Session in den Sessionplan aufgenommen. Eine Session unterscheidet sich von einem Vortrag auf einer Konferenz durch den Grad der Vorbereitung und Interaktivität. Sessions sind meist Diskussionsrunden, Brainstormings oder Workshops und haben einen Zeitrahmen von 45 Minuten + 15 Minuten Wechselpause zur Verfügung. Die Dauer des gesamten Barcamps und die Anzahl paralleler Räume bestimmt die maximale Anzahl möglicher Sessions. Beim bcnue1 hatten wir an zwei Tagen und bei sieben parallelen Räumen eine Anzahl von 36 Sessions.
  7. Session-Dokumentation: Die Papier-Version des Session-Plans wird meist in eine elektronische Form übertragen. Hier kommen oft Google Tabellen zum Einsatz, da diese die tabellarische Form aus Session-Zeiten (Zeilen) und Räumen (Spalten) gut abbilden. Die Titel der einzelnen Sessions werden nach der Session-Planung in die Zellen übertragen und mit Medien verlinkt, in denen Dokumentation zu den Sessions erstellt werden kann. Hier kommen oft Google Docs oder Etherpads zum Einsatz. Manchmal werden Flipcharts aus den Sessions von den Veranstaltern abfotografiert und in die Session-Dokumentation eingestellt. Session-Owner und -Teilnehmer*innen wird ans Herz gelegt, eine Dokumentation zur Session anzufertigen. Beim bcnue1 haben wir für Session-Plan und -Dokumentation das Wiki benutzt.
  8. Bilder und Videos: von den Teilnehmer*innen von Barcamps wird meist eine generelle Foto- und Video-Erlaubnis eingeholt (oft über Anmeldung oder beim Empfang). Wie bei Konferenzen erstellt ein Fotograph vor Ort Bilder oder Videos mit Impressionen des Barcamps (siehe z.B. Video Knowledge Camp 2009, Bilder Knowledge Camp 2017 Tag 1 und Tag 2). Bei manchen Barcamps können Teilnehmer ihre eigenen Bilder (z.B. über Instagram) beitragen. Beim #bcnue verwenden wir den Hashtag barcampnuernberg auf Flickr zum Sammeln von Bilder.

Wer auf eines der aktuellen Barcamps geht stellt fest, dass sich dieses vom Barcamp Nürnberg 2006 nicht grundlegend unterscheidet. Das Format Barcamp kann also als “gut abgehangen” bezeichnet werden. Ich will hier mal aus meiner Sicht die von mir wahrgenommen Vor- und Nachteile von Barcamps zusammentragen:

VORTEILE von Barcamps

  • Augenhöhe: die Teilnehmenden begegnen sich auf Augenhöhe, es gibt wenig hierarchische Unterschiede. Das wird durch das Barcamp-Du und das Weglassen von Titeln unterstützt.
  • Selbstorganisation: das Barcamp-Format fördert die Selbstorganisation. Vom Einbringen einer eigenen Session bis zur Abstimmung über das Programm müssen sich die Teilnehmenden einbringen und die Veranstaltung mit-organisieren.
  • Community: das gemeinsame Organisieren, die Vernetzung und der Austausch in den Sozialen Medien führt dazu, dass die Community-Bildung besser unterstützt wird, als bei klassischen Konferenzen.
  • Aufwand: da Barcamps meist etwas “hemdsärmeliger” organisiert werden, als andere Veranstaltungen, ist der zeitliche und finanzielle Aufwand deutlich geringer. Ein 100-150 Personen-Barcamp kann man mit einem Team von 2-3 Personen und ca. 10.000,- Budget auf die Beine stellen.
  • Nachhaltigkeit: oft entsteht in Sessions die Idee, ein Thema auch über die Veranstaltung hinaus zu treiben. In der Session werden dann Kontaktdaten getauscht und erste Follow-Up-Aktivitäten vereinbart, was zu einer nachhaltigen Fortentwicklung eines Themas führt bzw. führen kann.

NACHTEILE von Barcamps

  • Zielgruppe Unternehmen: richten sich Barcamps an die Zielgruppe „Praktiker und Entscheider in Unternehmen“, ist die Teilnehmergewinnung oft schwierig. Oft genannte Gründe sind Chefs die vor Freigabe ein Programm sehen wollen, der geringe Preis (“Was nichts kostet, ist nichts wert”) und die Unsicherheit, ob sich denn vor Ort auch ein lohnendes Programm ergeben wird.
  • Dokumentation: durch den oben beschriebenen Prozess der Session-Dokumentation (kein eingereichtes Paper zur Session, selbstorganisierte Dokumentation, keine aktive Verteilung eines “Konferenzbandes” an die Teilnehmenden) ist die Dokumentation von Barcamps meist sehr dünn und beschränkt sich auf einige Stickpunkte und Links, die oft im Nachgang nur schwer zu nutzen sind.
  • Expertise: das fachliche Niveau von Barcamps ist ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Die Bandbreite der Standpunkte reicht von “Jeder ist doch Experte” bis zu “Sessions sind Laberrunden auf Laien-Niveau”. Wie oft liegt die Wahrheit vermutlich irgendwo in der Mitte. Ich glaube, dass sich zwei interessante Zielgruppen nur schwer auf Barcamps locken lassen: 1.) Wissenschaftler, die einen Gegenstand über Jahre im Detail erforschen und ihr Fazit in einem wissenschaftliche Aufsatz und/oder Vortrag aufbereiten und 2.) Praktiker und Themen-Experten, die für ein relevantes Fallbeispiel oder ein interessantes Fachthema stehen. Die zweite Zielgruppe ist i.d.R. gewohnt, zu Vorträge/Keynotes eingeladen zu werden, die Reisekosten erstattet zu bekommen und ein Honorar für ihren Beitrag zu erhalten („speaker fee“). Beide Gruppen wären trotzdem spannend, als Barcamp-Teilnehmer zu erreichen.
  • Konferenz-Pattern: auch wenn sich das Barcamp mit der Format-Bezeichnung „Un-Konferenz“ vom klassischen Konferenzformat absetzt, trifft das meiner Meinung nach nur auf die Programmgestaltung nicht den Umgang mit der Veranstaltungsfläche zu. Die Flächennutzung ist genau wie bei einer Konferenz: es gibt 1.) ein Plenumsraum, in dem alle Teilnehmenden zusammen kommen können, 2.) eine Catering Area, in der es Getränke und Essen gibt und 3.) Session-Räume, in denen dies Sessions stattfinden. Im Lauf des Tages pendeln die Teilnehmenden zwischen Catering-Area und Session-Räumen, wie bei einer Konferenz. Ähnlich wie bei Konferenzen hört man mittlerweile auch bei Barcamps Stimmen wie “Das beste waren die Pausen und die sind zu kurz”. Veranstaltungen wie re:publica und Chaos Communication Congress zeigen, dass gerade für Community Aktivitäten auch “Community Spaces” in Form von Räumen mit kleineren Tischen zum Austausch und zur Zusammenarbeit sehr gut angenommen werden.
  • Sessiongröße und Interaktivität: ein Vortrag mit 50 Zuhörern in einer Konferenz ist überhaupt kein Problem, da der Informationsfluss in eine Richtung läuft. Bei einer Session in einem Barcamp merkt man schon ab deutlich kleineren Gruppengrößen (ab ca. 15 Personen), dass die Interaktivität in der Session deutlich nachlässt und die Session-Owner auf Frontalformate zurückfallen. Hat man in einem Barcamp zehn parallele Session-Räume und möchte die Session-Größe im Schnitt auf 15 begrenzen, würde das für eine maximale Barcamp-Teilnehmerzahl von 150 sprechen.

Nach dieser Betrachtung meiner persönlichen Historie mit Barcamps und den wahrgenommenen Vor- und Nachteilen möchte ich jetzt noch ein paar Ideen für die Zukunft des Formats Barcamp entwickeln, die ich dann in die Reviews und Planungsgespräche der Barcamp-Reihen mit einbringen werde:

  1. Online Community: das Barcamp sollte als regelmäßiges face-2-face Treffen der Community rund um das Barcamp gesehen werden. Diese Community braucht auch online einen Ort, an dem Kommunikation und Kollaboration der Community stattfinden kann. Das können z.B. Gruppen in Xing, Facebook oder Yammer sein. Es eignen sich aber auch Messenger wie Slack, Telegram oder Threema. So wie das Barcamp die Rolle “Barcamp-Moderator” benötigt, sind für die Online-Community ein oder mehrere Community Manager notwendig. Da der Jahresabstand der meisten Barcamps für die Community-Entwicklung sehr lang ist, können in der Community auch regionale Meetups als lokale Anlaufstellen der Community organisiert werden.
  2. Kuratiertes Programm: in Ergänzung zu den Tracks mit Sessions kann ein kuratiertes Programm mit eingeladenen Praktikern und Wissenschaftlern angeboten werden. Das kuratierende Team sollte idealerweise die Community in die Themenfindung der Tracks und die Auswahl der Referent*innen einbeziehen, um auch hier einen partizipativen Ansatz zu verfolgen. Nach meinem Bauchgefühl sollten maximal 20% der Inhalte des Barcamps aus kuratiertem Programm bestehen, also z.B. 1-2 Tracks des gesamten Programms.
  3. Community Space: neben Session-Räumen und Catering Area wird zusätzlich ein Bereich für die physische Interaktion der Community angeboten. Dieser kann z.B. zum Teil aus Lounge (Sofas, Sitzsecke, Lümmel etc.) und zum Teil aus Räumen mit kleinen Tischen (4er bis 8er Gruppen) bestehen. Die Tische können für den Austausch, als Anlaufstelle regionaler Gruppen und für die Arbeit an Themen/Projekten verwendet werden. Als Vorbilder können z.B. der Hackcenter auf dem CCC und der “Affenfelsen”der re:publica dienen.
  4. Session-Dokumention: in dem Bereich könnten wir von Konferenzen lernen. Dort gibt es i.d.R. einen Konferenzband als gedrucktes Buch oder als PDF für alle Teilnehmer*innen. Zusätzlich gibt es hinterher meist einen Download-Bereich, in dem die Präsentationen heruntergeladen werden können. Für ein Barcamp könnte man ein gemeinesames Google Doc für die Dokumentation aller Sessions anlegen. So entsteht eine Art “Un-Konferenz-Band” und es ist einfach(er) im Nachgang nochmal drüber zu lesen, Bilder anzureichern und ein finales Dokument zu erzeugen. Gleichzeitig kann ein Upload-Bereich bereitgestellt werden (z.B. Dropbox, Google Drive, Owncloud), in den Session-Owner und -Teilnehmer ihre Materialien und Inhalte hochladen können. Für die einfache Navigation in Dokument und Inhalten vor und nach dem Barcamp ist eine eindeutige Sessionnummerierung notwendig (z.B. Session 1-1 für die erste Session im ersten Zeitslot).

Diese Ideen werden bestimmt die eine oder andere “ideologische” Barcamp-Diskussion hervorrufen, aber ich denke, nach über 10 Jahren kann man durchaus mal kritisch reflektieren, um das Format Barcamp vielleicht auf eine nächste Ebene zu heben.

Schreibt Eure Meinung zu Barcamps gerne unten in die Kommentare!

Auf dem Corporate Learning Camp 2017 werde ich eine Session „Meinen eigenen Podcast aufnehmen“ anbieten. Ziel der Session ist, dass die Teilnehmenden lernen, wie man mit einem mobilen Podcast-Studio einen eigenen Podcast mit maximal sechs Personen aufnehmen kann. Ich möchte gleich zu Beginn des Barcamps eine Einführungssession machen und in die Nutzung des Studios einführen. Das Studio wird dann an beiden Barcamp-Tagen an einem eigens dafür vorgesehenen Tisch verfügbar sein, so dass man dort selbstorganisiert aufnehmen und das Ergebnis auf einem (eigenen) USB-Stick mitnehmen kann.

Corporate Learning Camp 2017 in der Fachhochschule Frankfurt (Universty of Apllied Sciences) in Frankfurt am Main am 28.09.2017. Foto Frank Rumpenhorst

In einer Session zur Einführung habe ich ein vorgefertigtes Flipchart verwendet, um die generelle Sendekette (von oben nach unten) zu erklären. Von den verwendeten Hör-Sprech-Kombinationen (Headsets) gelangt das Audio-Signal über ein USB-Audiointerface in einen Windows-PC. Dort wird die Digital Audio Workstation (DAW) Reaper zusammen mit der Podcasting-Erweiterung Ultraschall für die Aufnahme und den Schnitt genutzt. Über das Studio-Link-Plugin können auch Remote-Podcaster in die Aufnahme einbezogen und ein Livestream des Podcasts angeboten werden.

Kurzanleitung für die Aufnahme

  1. Auf dem Desktop des Aufnahme-PC den Link Podcast aufnehmen klicken. Es öffnet sich die Software Reaper mit der Erweiterung Ultraschall mit 6 aktivierten Spuren.
  2. Wenn Ihr weniger als 6 Personen seid, könnt Ihr an dem kleinen roten Knopf neben den Spuren in Reaper diese für die Aufnahme deaktivieren (Klicken, Knopf leuchtet dann nicht mehr).
  3. Jeder Podcaster erhält eine Hör-Sprech-Kombination (Headset) bestehend aus Mikrofonarm und Köpfhörer. Der Mikrofonarm sollte nicht im Luftstrom der Nase und ca. 4cm vom Mund weg sein (4-Finger-Regel).
  4. Am Audio-Interface könnt Ihr alle Spuren separat „einpegeln“. Die Pegel-Knöpfe sind mit Nummern versehen, die zugehörigen Nummern findet Ihr auch als Aufkleber auf den Headsets. Der Pegel sollte bei normaler Sprechlautstärke in Reaper zwischen -12 und -6 dB sein.
  5. Am Kopfhörerverstärker könnt Ihr die Lautstärke für jeden Podcaster separat einstellen.
  6. Zum Starten der Aufnahme in Reaper auf den Knopf Record (oben, rot, rund) klicken. Ihr seht dann rechts neben den Spuren die Aufnahme laufen.
  7. Zum Anhalten der Aufnahme in Reaper auf den Knopf Stop (open, weiß, rechteckig) klicken.
  8. Zum Bearbeiten der Aufnahme müsst Ihr Reaper über das Menü Podcast/Prepare all tracks for editing zur Bearbeitung vorbereiten. Damit Ihr für bei der Bearbeitung was hört, muss der Curser mit dem Knopf Go to start of project (open, ganz links) an den Anfang der Spur gestellt und in der Routing ein Kreuz bei master output/Mon 1 gesetzt werden.
  9. Die fertige Aufnahme könnt Ihr dann in Reaper unter File/Render… als MP3-Datei (Einstellung: Source: Master mix, Output format: MP3: Bitrate: 112 kbps) oder FLAC-Dateien (zu exportierende Spuren mit gedrückter Strg-Taste markieren, Source: Stems (selected tracks), Output format: FLAC) alle Spuren einzeln) zum Weiterverarbeiten exportieren.
  10. Am Kabel von Headset 1 ist ein USB-Stick befestigt, damit könnt Ihr Euch Eure Inhalte auf den eigenen Rechner kopieren. ACHTUNG: nicht gespeicherte Aufnahmen gehen spätestens nach dem clc17 verloren.

Verwendete Soft- und Hardware

Im Rahmen des Barcamps wurde ich öfters gefragt, ob es auch kleinere/kostengünstigere Lösungen für Podcast-Studios gibt. Hier habe ich z.B. auf den Zoom H6 Audiorecorder verwiesen, der im Podcasting oft verwendet wird. Eine Übersicht über die im Cogneon Media Lab verwendete Hard- und Software findet Ihr auf einer Seite in Copedia.

Ergebnisse

Insgesamt haben sich sechs Personen/Gruppen gefunden, die auf dem Corporate Learning Camp 2017 ihren ersten Podcast aufgenommen haben. Fünf davon wurden sogar im Corporate Learning Podcast veröffentlicht. Respekt und Dank an die Podcaster*innen:

  1. CLP041 Erfahrungsbericht des #cl2025 WOL Circle 1 mit Nicole Meinholz, Volkmar Langer, Stefan Deibel und Carsten Wittmer.
  2. CLP042 Erfahrungsbericht vom Corporate Learning Camp 2017 mit Evelyn Peppler, Benedikt Pape und Stephan Deierlein.
  3. CLP043 Was ist eigentlich Community Management? mit Sara Liddiard, Nicola Appel, Nicole Deuter und Karlheinz Pape.
  4. CLP044 LMS am Scheideweg? mit Axel Wolpert, Egon Fleischer und Björn Beil.
  5. CLP045 Eduaction Bildungsgipfel 2018 mit Karlheinz Pape und Davide (Nachname konnte ich leider nicht herausfinden).
  6. Laura Beck hat auch noch einen Podcast mit Ihren Eindrücken und Highlights vom Corporate Learning Camp aufgenommen, der im Sozialen Intranet ihrer Organisation veröffentlicht wird.

Der Vortrag von @saschalobo auf der re:publica (#rp17) dieses Jahr trug den Titel „Vom Reden im Netz – Serviervorschlag zur Stärkung der liberalen Demokratie mithilfe der sozialen Medien“. Der Vortrag steht mittlerweile auf YouTube zum Nachsehen bereit.

Darin eine schöne Aufzählung von Effekten der kognitiven Verzerrungen in sozialen Medien:

Diese Liste hat mich an den Eintrag in meiner GTD-Someday-Maybe-Liste erinnert, mich mal intensiver mit dem Cognitive Bias Index (Quelle: Wikipedia, CC BY SA) zu beschäftigen:

Das Thema der re:publica (#rp17) dieses Jahr dauert „Love Out Loud“, eine schöne Parallele zum aktuellen Trendthema Working Out Loud.

Ich habe mich mal durch das Propramm der rp17 gearbeitet und die für mich interessanten Beiträge herausgeschrieben:

Montag, 08.05.2017

Dienstag, 09.05.2017

Mittwoch, 10.05.2017

Programm von Daimler auf der re:publica

  • 08.05., 11:30-12:30 Uhr: „Startup Autobahn als innovativer Ansatz zur Zusammenarbeit von Startups und Corporates“.
  • 09.05., 11:30-12:30 Uhr: „Pokemon Car: neue Geschäftsmodelle für Mercedes-Benz“.
  • 09.05.,18:00-19:00 Uhr: „Der Kampf ums Dashboard“ mit Sascha Pellenberg.
  • 10.05., 11:30-12:30 Uhr: „Führungskultur der Zukunft – Transformation eines Großkonzerns“ mit Tobias Ködel, Head of Leadership 2020.

IBM #HRfestival am 09.05.

Traditionell findet über Ostern mit dem Easterhegg das Oster-Treffen des Chaos Computer Clubs statt. Dort gibt es viel Co-Creation, Wissens- und Erfahrungsaustausch und ein breites Vortragsprogramm. Dieses Jahr auf dem #eh17 in Mühlheim am Main war auch ein Vortrag zu Livestreaming von Sebastian (@Livestream_de) dabei, der sicher auch für Veranstalter von Meetups im Kontext des Wissensmanagements interessant sein könnte:

Der Vortrag geht zum Thema Videostreaming zwar technisch nicht zu sehr in die Tiefe, bietet aber damit gerade Enisteiger*innen leicht Zugang zum Thema. Mir hat auch die Geschichte gefallen, wie sich aus der ehrenamtlichen Betätigung in dem Feld letztendlich ein Geschäftsmodell ergeben hat. Viel Glück damit!

Weitere Beiträge, die ich mir im Nachgang noch ansehen werden:

Alle Videos vom #eh17 findet Ihr auf media.ccc.de oder auf Youtube. Der nächste Easterhegg wird vom 30.03.-02.04.2018 in Würzburg stattfinden.

Gerade hat der Bitkom Big Data Summit in Hanau stattgefunden. In diese Veranstaltung sind die Bitkom-Aktivitäten rund um unser Thema Wissensmanagement übergegangen. In dem Zuge hatte sich auch der Bitkom Arbeitskreis Knowledge Management & Business Collaboration in den Arbeitskreis Cognitive Computing umbenannt. Wie ich bei meiner Mitarbeit am Leitfaden Kognitive Maschinen – Meilenstein in der Wissensarbeit gekernt habe, auch ein sehr interessantes Thema für die Zukunft. Wie zu erwarten fand das Thema Wissensmanagement und Lernende Organisationen im Programm des Big Data Summit keinen angemessenen Raum – insbesondere wenn man bedenkt, dass es sich dabei um eines der Kernthemen für das Überleben und den Erfolg von Unternehmen in der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts handelt.

Wie schon von den Teilnehmern im letzten Jahr gewünscht, werden wir die Veranstaltung KnowTouch auch in diesem Jahr wieder anbieten (18.-19. Oktober in Nürnberg). Wie im letzten Jahr gab es in der Community im Januar Diskussion zum Leitthema in 2017. Im Rennen waren beispielsweise „Coworking Spaces – Orte informellen Lernens“ oder „Smarte Bots in Enterprise Social Networks“. Um den roten Faden von „High Tech & High Touch“ aus dem letzten Jahr fortzuführen haben wir uns aber für das Thema „Human Learning meets Machine Learning“ entschieden.

Unter dem Dach der Lernenden Organisation wollen wir uns mit einer ganzheitlichen Sicht des menschlichen Lernens (individuelles Lernen und soziales Lernen) beschäftigen. Als eine Keynote stellen wir uns z.B. das Them „70/20/10 – The Science Behind“ vor. Darin soll dem 70/20/10-Modell, das wir auch im adidas Learning Campus Projekt verwendet haben, auf den Grund gegangen werden. Fragestellungen sind z.B. die Rolle von Working Out Loud, Community Management, Coworking Spaces und Barcamps bei  „Learning from others“ (20%) oder die Rolle von Lessons Learned, Design Thinking, Scrum und Workplace Learning beim „Learning through others“ (70%).

Aber auch das maschinelle Lernen gewinnt mit Schlagworten wie Künstliche Intelligenz, Neuronale Netzwerke und Deep Learning als Trend immer mehr an Bedeutung.Es gibt die ersten Roboter im Vorstand von Unternehmen oder Hedgfonds, die nicht von Menschen, sondern Maschinen gelenkt werden. Auch wenn das etwas nach Raumschiff Enterprise klingt, so gibt es unserer Meinung nach z.B. mit Chatbots, Smart FAQs, Social Knowledge Graph, Digitale Assistenten, Text Mining, Big Data und HR Analytics Themen, die die Welt der Wissensarbeiter*innen schon in den nächsten Jahren erreichen werden. So gibt es beispielsweise mit Chatfuel, dem Chatbot für SAP Jam oder dem Microsoft Bot Framework Plattformen, auf denen man sich ohne tiefe technische Kenntnisse in extrem kurzer Zeit einen eigenen Bot bauen kann.

Mit diesem ganzen Spektrum wollen wir auf der KnowTouch beschäftigen und stecken gerade in der Planung der Keynotes und Vorträge. Wir freuen uns über Kommentare und Anregungen zu diesen ersten Ideen hier im Blog! Für Community-Mitglieder steht ein Post dazu in der Community Connect bereit.

Morgen startet die Konferenz Digital Life Design (#dld17, Programm) in München. In diesem Blog werde ich meine Talks und Notizen sammeln.


15.01.2017

  • 10:50 Uhr: „Aenne Burda Award For Creative Leadership“
  • 11:00 Uhr: „Autonomous Driving: Unexpected Opportunities Ahead“ mit Klaus Fröhlich von BMW
  • 11:50 Uhr: „Spaces for Innovation“ mit Carlo Ratti vom MIT SENSEable City Lab
  • 12:20 Uhr: „The Future Through Creative Collaboration“
  • 17:00 Uhr: „Vita Activa – Thoughts On The Future of Work“ u.a. mit Janina Kugel (@janinakugel) von Siemens

16.01.2017

  • 09:00 Uhr: „Responsive And Responsible AI Leadership“ mit Satya Nadella von Microsoft
  • 09:20 Uhr: „Up In The Air! Vision & Reality“ mit Tom Enders von Airbus
  • 10:25 Uhr: „AI & Ethics“
  • 11:05 Uhr: „Tomorrow’s Mobility – How Will It Change Our Lives?“ mit Peter Schwarzenbauer von BMW
  • 11:30 Uhr: „Unlocking Productivity“
  • 12:55 Uhr: „New Ways In Corporate Innovation“
  • 14:30 Uhr: „Natural Versus Arti cial Intelligence: The Challenge“ mit Wolf Singer
  • 14:45 Uhr: „Towards General Artificial Intelligence“ mit Demis Hassabis von DeepMind
  • 17:05 Uhr: „The Open Internet“ mit Mitchell Baker von Mozilla

Vom 27.-30. Dezember bin ich auf dem 33. Chaos Communication Congress (#33cc, Fahrplan, Livestream, Assemblies, Projekte, Wiki). Hier schreibe ich einen kleinen Liveblog zu meinen Erlebnissen vor Ort. Fragen dazu oder zum Kongress generell gerne unten in die Kommentare.

Grafik: Stella Schiffczyk.

TAG 4

18:04 Uhr: leider schon im Zug zurück, aber dank ICE-WLAN noch live dabei. Hoffe, dass alle die Inspirationen der letzten vier Tage nutzen und ihr eigenes Moonshot-Projekt starten. Dank an alle! CU @CYBER


17:33 Uhr: am Bahnhof und auf dem Heimweg. Dank streaming.media.ccc.de kann ich mir den Rest der Veranstaltung unterwegs anhören :-)

16:00 Uhr: jetzt läuft der jährliche Infrastructure Review des Kongress. Einige Rohdaten: 2x reduntate 100-GB-Uplinks. Peak use 32,4 out und 34,5 GB in, Video CDN mit 17 edge relays, mehr als 100 TB ausgeliefert, Dash mit ffmpeg experimentell getestet, Intercom mit RasPi+Mumble+Voctomix, Flash eliminiert, über 250 Engel nur VOC, 12h engel-Schicht pro Vortrag, über 80 Engel für Untertitel, alle Videos auf media.ccc.de.

14:30 Uhr: jetzt im Vortrag Warum in die Ferne schweifen, wenn das Ausland liegt so nah. Da das nicht so ganz mein Thema ist habe ich angeregt durch das Library Pattern mal nach einem QR-Code-Generator für unser Wiki gesucht und mit QRLite auch gefunden. Einen ersten Prototy kann man sich auf der Seite des Audiorecorders Zoom H6 ansehen (nicht auf mobilen Endgeräten sichtbar). Jetzt fehlt nur noch die Ankopplung an unseren Brother-Labeldrucker, um für das Inventar mit einem Klick Label erstellen zu können. Vielleicht ist Labelz hier eine Option.

14:15 Uhr: da ich noch einige LED-Bastelsets gekauft habe, kam ich zum Vortrag Datenschutzgrundverordnung zu spät. Den muss ich mir spär ansehen.

12:22 Uhr: etwas verspätet im Vortrag Beyond Virtual and Augmented Reality angekommen. Interessanter Überblick, woran gerade geforscht wird und was aus dem ersten Cybathon der ETH Zürich herausgekommen ist. Kai hat zwei interessante Projekte erwähnt: Pubil Labs und PyGaze. Werde versuchen, Eyetracking damit mal in Usability-Projekten einzusetzen.

11:30 Uhr: im Vortrag Community von Mitch. Er hat TV-B-Gone entwickelt und ist Mit-Gründer von Noisebridge.In dem Vortrag erzählt er die Geschichte, wieer mit der Community der Hacker in Berührung gekommen ist und wie die Teilnahme an den Veranstaltungen Hope6, 23c3 und Chaos Communication Camp ihn mit den Hacker Space Design Patterns brachte und welch Bewegung sich daraus entwickelt hat. Er hat eine schöne Definition von Erfolg: „Doing what you love and by doing what you love you get enough to keep doing what you love“. Zentraler Punkt: das wichtigste an einem Hackerspace ist die COMMUNITY, ein Hackerspace ist also vor allem ein „Community Space“.

Mitch hat in Brüssel einen TEDx Vortrag zum Hacker Space Movement gemacht.

10:03 Uhr: habe mir beim Frühstück den Vortrag Hacking Collective as a Laboratory angesehen. Ich mag die Idee des Community Spaces als Ort, an dem Fehler erlaubt sind. Mit der Idee im Hinterkopf ist auch unser Media Lab (Lab = Laboratory) entstanden.

TAG 3

00:15 Uhr: die Live-Show von Methodisch inkorrekt. In Saal G, da feuerfest :-)

22:50 Uhr: gerade im Sendezentrum bei der Live-Show von Puerto Patida entdeckt, ein Flyer für das tolle Podcastpat*innen-Projekt.


22:09 Uhr: im Vortrag What We Can Learn about Creativity from 3D Printing von Sascha Friesike. Auf Basis der 3D-Druck-Plattform Thingiverse wurden die kreativen Prozesse der Community untersucht. Betrachtete Phasen des kreativen Prozesses sind: Trigger, Inspiration Phase (Remixing), Distribution Phase und Iteration Phase.

21:30 Uhr: lausche neben einigen WordPress-Arbeiten dem Vortrag Interplanetary Colonization. Den Referenten ist völlig klar, dass wir die Erde irgendwann verlassen müssen und sie suchen nach Lösungen für dieses Problem. Abgefahren.

20:20 Uhr: ich hatte jetzt etwas Leerlauf in meinem Programm, in der ich mir einen Ansatz für die Bereitstellung unserer Knowledge Experience Design Patterns überlegt habe. Auf github gibt es neben Open-Source-Projekten auch Open-Hardware- und Open-Educational-Resource-Projekte. Nachdem wir auch bei unseren Materialien eine Open-Access-Strategie (wenn möglich CC BY) verfolgen, sollen die Patterns als Repository auf github verwaltet werden. Auf diese Weise werden Weiterverwendung, Forking und Änderungswünsche ermöglicht. Die Synchronisation des github-Repositories mit einer lokalen Kopien übernimmt github-Desktop, eine Art Dropbox für Source Code.

Für die Formatierung verwenden wir Markdown, weil das sehr einfach zu Bearbeiten ist und in viele andere Formate konvertiert werden kann. Um Markdown nutzerfreundlich bearbeiten zu habe ich mir nach einigem recherchieren Typora ausgesucht. Als Konverter kommt Pandoc zum Einsatz. Mit folgender Kommandozeile konnte ich aus meiner Beispieldatei Leader-21.md (Markdown) eine Textdatei erstellen, die ich per Copy&Paste ganz einfach ins Wiki übertragen konnte:

pandoc Leader-21.md -t mediawiki -o Leader-21-mediawiki.txt

17:03 Uhr: jetzt kommt der Vortrag Dissecting HDMI mit Tim Ansell. Anhand der Erfahrungen aus dem Projekt HDMI2USB.tv zeigt er auf, welche Probleme beim Handling von Video über HDMI auftreten. Interessant für recording und streaming von Veranstaltungen. Anmerkung: der Vortrag war deutlich technischer, als ich erwartet hatte.

16:00 Uhr: ein Vortrag, auf den ich mich schon lange gefreut habe: Joscha Bach mit dem Vortrag Machine Dreams (Teil 1, Teil 2, Teil 3). Joscha ist jetzt im Harvard Program for Evolutionary Dynamics.

15:07 Uhr: höre mir den Beitrag OffeneFahrplanDaten der Deutschen Bahn an. Finde es super, dass ein Konzern sich so in die Hacker-Community einbringt, selber Hackathons macht und seine Daten offen  bereitstellt. Ergebnisbeispiel: naturtrip.org.

14:07 Uhr: im Open Science Workshop der Open Science AG, ein Projekt der Open Knowledge Foundation Deutschland. Statement auf der Postkarte: „Die Open Science AG ist eine offene Initiative mit dem Ziel, die Idee freier und offener Wissenschaft in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu unterstützen“. Workshop-Moderader Konrad betreibt den Podcast Open Science Radio.


13:30 Uhr: wie bei unserer 15-Jahres-Feier angekündigt, wollen wir unseren Ansatz des Knowledge Experience Designs mit einer Pattern Language beschreiben. Habe in Copedia angefangen, Basisinformationen zu Pattern Languages zusammenzutragen.

12:45 Uhr: im CCC-Jahresrückblick mit Constanze, Frank, Linus und nexus. Unser Verein hat jetzt über 9.000 Mitglieder, Snowden-Veröffentlichungen waren ein großer Treiber für Zuwachs.

11:34 Uhr: höre mir in Saal 1 den Vortrag Million Dollar Dissidents and the Rest of Us an. Parallel tausche ich hier im Blog die eingebetteten YouTube-Videos von den Accounts CCCde und CCCen gegen die von media.ccc.de aus. CCCxx „klaut“ nämlich die frei verfügbaren CC-BY-lizensierten Videos (s.a. Blog)  und verdient auf YouTube Geld mit Werbung … Buh! :-(

11:03 Uhr: schaue den Beitrag von Linus zur Verbreitung von Fake-News in der Tagesschau an.

09:11 Uhr: schaue den 33 Jahre Rückblick an, in dem die Talks aus 33 Jahren Chaos Communication Congress analysiert werden. Besonders schön: die Datenschleuder mit dem Programm des 1c3 und ein Video mit einem Bericht vom 2c3. Die Rohdaten (nicht vergessen: „Rohdaten sind geil!“) gibt es auf gitlab zum Download.

TAG 2

22:35 Uhr: gerade hat die Freakshow im Sendezentrum begonnen. Alles ist bis auf den letzten Platz belegt.

21:45 Uhr: schaue mir im Stream den Vortrag zu SpiegelMining – Reverse Engineering von SpiegelOnline an, super-spannend. David hat über 700.000 SpON-Artikel zu verschiedenen Zeitpunkten heruntergeladen (60 GB) und zeigt, was ein Data Scientist mit diesen Rohdaten anstellen kann.

19:51 Uhr: im Sendezentrum findet gleich ein Science Slam statt. Der Name ist von Poetry Slams abgeleitet. Drei Wissenschaftler (Slammer) stellen in jeweils 10 Minuten ein wissenschaftliches Thema vor. Das Publikum bewertet und kührt den Gewinner des Slams. Bin gespannt, ob man das Format als „Knowledge Slam“ auch im Kontext des Wissensmanagements anwenden kann.

18:01 Uhr: am Digital-Leadership-Podcast weitergearbeitet, alle O-Töne separiert, mit Textmarken versehen und in OneNote eine Seite für meine Stichpunkte angelegt. Jetzt muss ich nur alle Kapitel nochmal lesen und die O-Töne dazu anhören :-) Hoffe, dass der Podcast Ende 1/2017 erscheinen kann. Außerdem habe ich gleich noch ein bisschen an den Backup-Skripten unseres Blogs und unserer Webseite gefeilt.

16:56 Uhr: habe mir einen Platz in Saal 2 gesucht, dort gibt es gleich einen Vortrag mit einer Einführung zu Blockchains. Nachdem alle möglichen Bereiche in Zukunft angeblich durch Blockchains revolutioniert werden, will ich mein Halbwissen dazu mal etwas vertiefen. Blockchains sind wie Grundbuchämter „Besitzsysteme“, die anzeigen, wem etwas gehört (Geld, Grundstück etc.). Jeder Wechsel eines Besitzes sind Transaktionen in der Blockchain. Der Saal ist bis auf den letzten Platz belegt, das Interesse ist riesig! Podcast-Tipp: CRE 182 Elektronisches Geld.

16:06 Uhr: jetzt im Vortrag von Martin Haase, Sprachwissenschaftler an der Uni Bamberg, zur Sprache der Populisten. Er hat schöne visuelle Beispiele mit Google Trends und Google Ngram Viewer.

14:00 Uhr: im Rahmen des Junghackertags habe ich zusammen mit Nele Heise eine Stunde Einführung ins Podcasting für 11-17-jährige gemacht.

13:22 Uhr: Kongress ist, wenn die Mate mit der CCC-Rakete „Fairydust“ gebrandet ist :-)


13:04 Uhr: bin am Podcasttisch im Sendezentrum in einer Runde mit Martin Rützler, Nicolas Wöhrl und Daniel Messner zum kuratiertem Angebot wissenschaftspodcasts.de. Geschriene wird das Wissen{schaft}spodcast, so dass auch „Knowledge Podcasts“ (ähnlich den Knowledge Blogs nach Zerfaß) im nicht-wissenschaftlichen Kontext eingeschlossen sind.

12:43 Uhr: fange an eine Episode „Digital Leadership“ für den Management 2.0 Podcast auf Reaper und Ultraschall 2.2 zu schneiden. Auf einem Autoren-Meetup des Buchs Digital Leadership von Prof. Petry im DB Skydeck hatte ich die kurzen Intros aller Kapitelautoren aufgenommen. Diese will ich mit eigenen Kommentaren zu den jeweiligen Kapiteln versehen.

12:26 Uhr: WordPress unter cogneon.de auf Version 4.7 aktualisiert und in ein Whitescreen-Problem gelaufen, dass ich mit dieser Anleitung beheben konnte. Nebenbei bemerkt: die WordPress App ist zum bloggen mittlerweile recht gut (z.B. copy&paste von YouTube-/Twitter-URLs führt zum Einbetten). Storify bietet für mich da im Vergleich kaum Vorteile.

11:35 Uhr: im ersten Vortrag des Tages, Andre Lampe (Blog) über die kleinen Dinge des Lebens, die Mikroskopie von Alltagsgegenständen und die Bedeutung von Open Science und Open Access. U.a. vorgestellte Software: micro-manager.org, fairsim.

10:47 Uhr: noch beim Frühstück im Radisson Blu, gleich neben dem Veranstaltungsort. Die meisten Videos von gestern stehen schon bereit, schaue mir gerade den Vortrag Software Defined Emissions (#dieselgate reverse engineered) an.

TAG 1
00:11 Uhr: letzte Session für heute, eine Einführung in Netzwerkanalyse mit Wireshark.

23:04 Uhr: war schon mal kurz in der @c3lounge in Halle H, dee Party Area des 33c3 (Livestream). Die Dekoration mit zwei gigantischen Diskokugeln ist wieder fantastisch. Gerade hat eine 3-Mann/Frau-Dub-Kombo performt. Jetzt bin ich in der vorletzten Session für heute, einem Vortrag über Sicherheit in IPv6-Netzen.

21:48 Uhr: sitze im Vortrag Lockping in the IoT … or why adding BTLE to a device sometimes isn’t smart at all. Ist interessant für unsere Aktivitäten rund um die Smart Academy. Ich glaube, dass das Medium Podcast sehr gut geeignet ist, Wissen über Projekte und andere Komplexe Themen zu donumentieren und zu verteilen. Das ist für Wissensarbeiter*innen viel einfacher, als textuelle Beschreibungen oder umfangreiche Videoproduktionen.

20:30 Uhr: Ich war in die Wisspod-Podcast-Show im Sendezentrum eingeladen, um ein paar Minuten etwas über Wissensarbeit und Podcasting in Unternehmen zu erzählen.

18:44 Uhr: habe mir schon einen Platz im Saal 1 gesichert, dort kommt gleich der Vortrag Dieselgate – a year later mit Daniel Lange.

17:26 Uhr: gleich startet der Vortrag Pegasus Internals über die iOS-Spyware Pegasus in Saal 1.

17:08 Uhr: in einer Bastelstunde mit @fernsehmuell, um aus dem Superlux HMC660 Headset ein universelles low-cost Podcasting Headset zu machen. Es soll mit reduzierter Phantomspannung (12 Volt, sonst rauscht es) am Zoom H5 funktionieren und über zwei Adapter (TRRS-Splitter, XLR-Stecker auf 3,5mm Klinke) auch am iPhone (s.a. Diskussion im Sendegate).

15:58 Uhr: nehme gleich mal wieder an einer Crypto Party teil. Würde gerne nächstes Jahr -wenn Interesse besteht- mal eine in der Akademie in Nürnberg anbieten. Es geht um E-Mail-Verschlüsselung, Festplatten-Verschlüsselung, anonymes Browsen (Tor, auch Betrieb von Tor-Services) und sichere Betriebssysteme (z.B. Qubes OS, Tails).

14:45 Uhr: habe mich im Himmel als Engel als anwesend gemeldet. Das Engelsystem ist die Plattform, über die die Arbeitskraft von über 1.000 Helfer*innen koordiniert wird. Die Engel erkennt man an dem entsprechenden Badge.


14:00 Uhr: Jetzt im Vortrag Chaos macht Schule – Zwischen Technikbegeisterung und kritischer Reflexion in Halle G. Würde Chaos macht Schule gerne in die Schule meiner Tochter bringen. Ziel ist die „Digitale Mündigkeit“ von Kindern. Gezeigt wurden u.a. Beispiele der Handy-Ortung und der Sammlung von Daten durch die NSA.

13:48 Uhr: Ich habe die Windows-Version von Python installiert und dazu die IDE PyCharm. Ich will ein bisschen mit Visualisierung und Machine Learning mit Python experimentieren. Habe mir hierfür das Buch Mining the Social Web bestellt. Mit dem Python Modul „twitter“ und der Registrierung einer Twitter App auf dev.twitter.com konnte ich in kürzester Zeit einen Tweet aus Python heraus absetzen:

13:13 Uhr: Habe einen ersten Gang über den Kongress gemacht und tolle Dinge entdeckt. Davon kann ich hier leider keine Bilder posten, da auf der Veranstaltung striktes Personen-Fotografierverbot herrscht. An allen Ecken und Enden spürt man die Community-Maxime „Be excellent to each other“.


10:49 Uhr: so far everything worked for me :) Hotelzimmer war schon fertig, Ticket war gültig. Jetzt sitze ich in Saal 1 mit über 3.000 anderen und warte auf die Eröffnung. Bin gespannt, mehr über das diesjährige Motto WORKS FOR ME zu erfahren. Für Daheimgebliebenen: es gibt einen Livestream unter streaming.media.ccc.de.


09:25 Uhr: in Hamburg gelandet. Habe mir auf dem Flug auch den 31c1 Vortrag von Joscha angehört und außerdem in der Congress App meine Favoriten markiert, damit mich die Apple Watch an die wichtigen Beiträge erinnert.

07:47 Uhr: kurz vor dem Boarding, kein Streik – what could possibly go wrong? Habe mich im Engelsystem angemeldet und höre mir zur Einstimmung die alten Vorträge von Joscha an (er spricht 29.12., 16:00 Uhr in Saal 2 über „Dreaming Machines“).

https://youtu.be/2o2xBOQeB7Q

Die KnowTouch 2016 ist vorüber und ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich bei allen Beteiligten Bedanken (alles inkl. *innen): den Pre-Webinar-Referenten, den Webinar-Teilnehmern, den Aktiven in der Blog-Parade, den Keynotern und Vortragenden, allen Teilnehmern und natürlich dem gesamten Orga-Team. Ohne Euch wären auf dem Gruppenbild der KnowTouch nicht so viele lachende Gesicher zu sehen!

Die vier Keynotes wurden live gestreamt und aufgezeichnet und mit Ausnahme von ein paar kleinen Pannen hat das auch ganz gut geklappt. Somit können diese Vorträge auch auf YouTube zeitsouverän nachgesehen werden. Meine Keynote hat sich mit dem Status quo und der Zukunft der Lernenden Organisation beschäftigt:

Durch die Livestreams konnten auch die Teilnehmer, die nicht bis zum Ende da waren, alle Beiträge bequem von zu Hause verfolgen. Das ist scheinbar auch sehr gut für die Nachwuchsarbeit im Wissensmanagment!

knt6-stream

Alle öffentlich verfügbaren Materialien sammeln wir auf der Seite KnowTouch 2016 in Copedia. Dort gibt es bereits die Aufzeichnungen und Folien der Pre-Webinare, die Aufzeichnungen und Folien der Keynotes sowie das Flickr-Album mit den Impressionen. Die acht Vorträge der Knowtouch sind zunächst den Connect-Mitgliedern vorbehalten und werden im Lauf 2017 in unserem YouTube-Kanal veröffentlicht. Am besten den Kanal oder die KnowTouch-Playlist abonnieren, um das nicht zu verpassen.

Vielleicht hat sich der eine oder die andere gewundert, warum es in meinem Blog in den letzten Monaten recht ruhig gewesen ist und warum Termine wie z.B. die Ermittlung der Top 10 KM Themen für 2016 einfach so verstrichen sind. Der Grund ist einfach: ich war den ganzen Februar im Urlaub und da hat mich die Nachricht erreicht, dass die Bitkom die KnowTech ab diesem Jahr nicht mehr fortführen wird (vielen Dank an Dr. Weber und alle Aktivist*innen dort für die tolle Orga in den letzten Jahren!!!). Das war natürlich erstmal ein Schock, sofort gab es rege Diskussion in der Community, wie und wo wir denn ab sofort unser jährliches Austauschtreffen machen könnten. Nach vielen Gesprächen und einigem an Online-Diskussion haben wir uns im März 2016 dann dazu durchgerungen, eine neue Veranstaltung unter dem Label KnowTouch (26.-27. Oktober 2016, Cogneon Akademie, Nürnberg) zu starten.

Einen Moment haben wir darüber nachgedacht, mit der Bitkom über die Übernahme des ursprünglichen Namens KnowTech zu sprechen. Zwei Gründe sprachen am Ende dann aber dagegen. Aus pragmatischer Sicht hätte ein solcher Prozess mit einem solchen Verband vermutlich recht lange gedauert – zu lange für eine Veranstaltung, die schon im Oktober zur klassischen KnowTech-zeit stattfinden soll. Zum zweiten wollten wir über einen neuen Namen auch eine etwas neue Ausrichtung kommunizieren.

Der Name leitet sich aus dem Megatrend High Tech & High Touch ab, den der Zukunftsforscher John Naisbitt in seinem Buch Megatrends – 10 Perspektiven, die unser Leben verändern werden beschrieben hat. Das passte sehr gut zu unserer Idee, den Fokus der KnowTouch innerhalb des Dreiecks des ganzheitlichen Wissensmanagements Mensch – Organisation – Technik mehr in Richtung Mensch und Organisation zu verschieben. Und das nicht, weil die Technik im Kontext von sozio-technischen Systemem (aka Lernenden Organisationen) nicht auch wichtig wären, sondern eher weil die technische Dimension mittlerweile ausführlich behandelt und daher gut verstanden ist (Wer 2016 noch von Wissensdatenbanken spricht ist selber schuld :-)

Um hier Akzente zu setzen haben wir uns u.a. Prof. Stefan Kühl (Organisationssoziologie) und Prof. Peter Pawlowsky (Personal & Führung) als Redner eingeladen. Außerdem wollen wir im Rahmen der Veranstaltung die letzten 20 Jahre Wissensmanagement und Lernende Organisationen im deutschsprachigen Raum reflektieren und eine Idee für die nächsten 20 Jahre entwickeln. 20 Jahre deswegen, weil im Jahr 1996 die beiden Bücher Wissen gewinnt (Zucker/Schmitz) und Wissen managen (Probst/Raub/Romhardt) in Erstausgabe herausgekommen sind. Glücklicherweise konnten wir hier auch Dr. Kai Romhardt als Redner für die KnowTouch gewinnen.

Das Format der KnowTech war bisher im wesentlichen durch plenare Keynotes gefolgt von parallelen Vorträgen mit Q&A. Erfolgreich experimentiert wurde in den letzten Jahren mit interaktiven Formaten. Als Abendveranstaltung gab es i.d.R. ein gemeinsames Buffet. Eine Abendveranstaltung mit Dinner und/oder Party gab es nicht (im letzten Jahr hatten wir unsere 4. Orange Night im Rahmen der KnowTech angeboten). Die Gestaltung einer ganz neuen Veranstaltung gab uns aber auch die Möglichkeit, gemeinsam mit der Community neue Dinge umzusetzen. Diese Eckpunkte sind aus der Diskussion herausgekommen:

  • Konferenz/Un-Konferenz: um den Teilnehmer*innen Input und Interaktion zu bieten teilen sich beide KnowTouch-Tagen einen Konferenz-Teil und einen Barcamp-Teil geben. Session-Ideen für den Barcamp-Teil werden in der Community schon im Vorfeld eingeholt.
  • Community: Teilnehmer*innen der KnowTouch beschäftigen sich nicht nur an den zwei Veranstaltungstagen mit Wissensmanagement und Lernenden Organisationen, sondern auch an den anderen 363 Tagen des Jahres. Deswegen erhalten alle Teilnehmer*innen einen Zugang zu unserer Community-Plattform Connect (ab Anmeldung bis 31.12.2016), um sich zu vernetzten und auszutauschen. Die Organisation und Kommunikation zur KnowTouch im Vorfeld läuft über diese Plattform. Nach der KnowTouch verlässt die Plattform Connect den Pilotstatus, ab dann kann jedermann/-frau Jahresmitgliedschaften buchen.
  • Livestream: die vier Keynotes der KnowTouch werden wir live streamen. Hierfür haben wir in der Akademie ein kleines „Fernsehstudio“ installiert, um in HD-Qualität streamen und zwischen Kamara-Bild und Folien im Vollbild umschalten zu können. Wer nicht vor Ort sein kann, kann sich für € 49,- ein Livestream-Ticket kaufen.
  • Vortragsaufzeichnungen: die anderen Vorträge zeichen wir vor Ort auf. Die Redner*innen erhalten die Möglichkeit, Passagen herausschneiden zu lassen (Grund: wir wollen eine offene Atmosphäre, in der nicht nur über Erfolgsgeschichten, sondern auch über Misserfolge gesprochen wird). Die Videos werden in den Monaten nach der KnowTouch in unserem YouTube-Kanal veröffentlicht.
  • Fuckup Night: nach dem Vorbild der mittlerweile global verbreiteten Fuckup-Nights (Veranstaltungen, die einen Rahmen bieten, um über Fehler zu sprechen) lassen wir im Rahmen unseres Conference Dinners die 1. KM Fuckup Night stattfinden. Maximal drei Personen erhalten die Gelegenheit 7 Minuten mit max. 10 Bildern/Folien über einen großen Misserfolg im Wissensmanagement zu sprechen. Hier gibt es natürlich keinen Livestream und absolutes Twitter-Verbot ;-)
  • Blogparade: die KnowTech-Blogparade zur Zukunft der Arbeit verlief im letzten Jahr sehr erfolgreich (73 Beiträge). Diesen Ansatz wollen wir fortsetzen. Im September/Oktober wird es daher eine 5-teilige Blogparade zu 20 Jahren Wissensmanagement und Lernenden Organisationen geben, in der wir nach der Methode Future Backwards die fünf Fragen stellen: 1.) Wo stehen wir heute? 2.) Was ist in Vergangenheit passiert? 3.) Wo wollen wir hin (heaven)? 4.) Wo wollen wir auf keinen Fall hin (hell)? und 5.) Wie kommen wir in den Himmel (unter Vermeidung der Hölle)?
  • Teilnehmerzahl: die KnowTech hatte bisher immer zw. 300-400 Besuchern. Aufgrund der Platzsituation in der Cogneon Akademie muss die KnowTouch deutlich kleiner ausfallen. Daher haben wir die Platzanzahl auf 40 begrenzt. Wir haben gezielt Personen mit 10-20 Jahren Erfahrung in der Praxis und/oder Forschung angesprochen. Zusätzlich zu unseren Räumen haben wir einen großen Schulungsraum von der BEI Group angemietet (auch im Erdgeschoss). Zusätzlich haben wir das Restaurant Hunger&Durst (Erdgeschoss im Hinterhaus) für beide Tage als geschlossene Gesellschaft gebucht. Dort finden Mittagessen, Conference Dinner und Fuckup Night statt. Außerdem steht uns das Hunger Durst während beiden Tagen als informeller Austauschort zur Verfügung.
  • Knowtech Body of Knowledge: im Rahmen der letzten 17 Jahre Knowtech hat sich dort natürlich ein großer Wissensbestand in Form von Papern und Vorträgen angesammelt. Viele Konferenzbände, -CDROMs und USB-Sticks stehen bereits heute bei uns in der Bibliothek. Dr. Weber von der Bitkom hat angeboten, mal im Bitkom-Archiv zu schauen, was dort noch schlummert. Den Rest werden wir versuchen in einer kleinen Crowdsourcing-Aktion zusammenzutragen. unser Ziel ist bis zur KnowTouch alle KnowTech-Beiträge seit 1999 in der Open-Source-Literaturverwaltung Zotero zu erfassen und so den Teilnehmer*innen eine Möglichkeit zu bieten, sich diesen Body of Knowledge zu erschließen.
  • Sponsoring: es gibt die Möglichkeit, die KnowTouch zu sponsoren. Auf der Veranstaltung selber verfolgen wir den Ansatz des minimal-invasiven Sponsorings (d.h. keine Werbestände, Messefläche, Verkaufsgespräche). Die Sponsoring-Pakete machen die Sponsoren auf Webseite, Banner, Livestream, Konferenzband etc. präsent. Es gibt die Möglichkeit Informationen auf der KnowTouch auszulegen. Außerdem bieten wir eine Webinarreihe im Vorfeld (ab September), in der es Raum für Sponsoren geben wird. Wer Interesse an einem Sponsoring hat, kann uns jederezeit gerne kontaktieren.

Nachdem wir das zum ersten mal machen, sind wir angespannt, aber in einer sehr positiven Art. Wem verbesserungswürdige Sachen auffallen, einfach an uns weiterreichen. Falls jemand in irgendeiner Form mithelfen will, würden wir uns natürlich auch sehr freuen. Hoffentlich bis bald!