Notizen zum Vortrag auf der KnowTech 2013.

  • Referent: Stephan Oertelt
  • Innovationsmanagement bei BMW ist ein Geschäftsprozess in der Vorentwicklung mit dem Ziel innovative Produkte mit Horizont 10-15 Jahren
  • Research & Devlopment Network mit globalen Herausforderungen(Ressoucenverteuerung, Wertewandel, Wachstum von Megacities, Regulierung von Mobilität)Die Phasen des Innovationsprozeses sind
    • Technologiefrüherkennung
      • Strategie
      • Ideengenerierung
      • Entscheidung (iteratives Verfahren in mehreren Stufen, Social Rating, Bewertung nach Nutzwertkriterien, Validierung durch “high management board” mit Vorstand und Bereichsleitern, in dem Projektleiter ihre Idee in 2 Minuten pitchen) –> Anmerkung: sehr gut! Alle Stakeholder sind eingebunden UND Partizipation muss NICHT Basisdemokratie heißen, am Ende waren alle zufrieden
      • Umsetzung (einige hundert Forschungs-, Vorentwicklungs- und Technologieprojekte)
      • Steuerung
      • Transfer
  • Führung, Prozess, Methoden und Tools müssen für Erfolg gemeinsam vorhanden sein
  • Integrierter Tool-Einsatz mit Redsquare:
    • Prozess von Idee bis zur Umsetzung unterstützen
    • Steigerung Zusammenarbeit & Kommunikation durch Expertenvernetzung
    • Verbesserung der Entscheidung durch Nutzung organisationaler Kollektivintelligenz
    • Reduktion Komplexität durch Anwernderfreundlichkeit und Navigation
    • Aktivierung der Eigeninitiative und Kreativität durch Motivationsmethoden (eher Partizipation und Selbstverwirklichung als Anreiz, als Geld; das unterscheidet Innovationsprozess von KVP)

  • Referent: Clemens Link
  • openSAP ist Ende April 2013 in Kooperation mit dem Hasso Plattner Institut gestartet (open.sap.com)
  • Format:
    • Video-Lerneinheit (je 5-20 Minuten)
    • Selbsttests nach jeder Lerneinheit
    • Wöchentliche Prüfungen “record of achiefment” (Punktvergabe für Gamification)
    • Diskussionsforen (Social Web)
    • 6 Wochen Dauer mit 4-5 Stunden Lernaufwand pro Woche
  • Erster Kurs war zu Hanasoftwareentwicklung mit:
    • 40.000 Registrierungen, davon 15% SAP-Mitarbeiter
    • 16.000 aktive Lerner aus 158 Ländern
    • 10.000 “Zertifikate” erteilt
    • 500.000 Videolerneinheiten angesehen
    • 5.500 Diskussionsbeiträge
    • 160 private Arbeitsgruppen
    • Lokale Treffen in mind. 3 Ländern
  • Erste Wiederholung des Kurses im Oktober 2013
  • Allgemeine MOOC-Statistik:
    • 45% der Teilnehmer bearbeiten Prüfung der ersten Woche
  • Studien
    • Phil Hill 03/2013 Emerging Student Patterns in MOOCs: A (Revised) Graphical View
    • OnlineColleges.com 05/2013 New Study: Completion Rates for MOOCs Under 7 Percent
  • Weitere Kurse zu “Introduction Mobile Solution Development for the Enterprise”, “User Experienc & Fiori”, “Design Thinking”
  • In Kooperation mit 25 Universitäten weltweit sollen künftig Credits an Studenten für openSAP vergeben werden

Notizen zum Vortrag auf der KnowTech 2013.

  • Referentin: Cordula Proefrock
  • Heutiges Programm startete vor vier Jahren mit Bottom-Up-Initiativen
  • Maßnahmen im Programm:
    • Zum Thema “Leadership 2.0” wurde ein weltweites Reverse-Mentoring-Programm aufgesetzt
    • Der “Community Manager” wird als neue Rolle etabliert
    • Aubau eines Ambassador-Netzwerk
  • Abgeleitete Ziele für die Enterprise 2.0 Erfolgsmessung (KPIs transformieren weiche Ziele in vergleichbare Zahlen):
    • Management: bringt es mich geschäftlich weiter?
    • Community Manager: ist meine Community erfolgreich?
    • Enterprise 2.0 Projekt: Sind wir auf dem richtigen Weg?
  • Ergebnismessung auf den Ebenen Usage, Usage related, Operational  (Prozessdurchlaufzeiten, umgesetzte Ideen), Strategic & Corporate (ROI, Marktanteil)
  • Für Resultate (Results) sind Fähigkeiten (Capabilities), und Bedürfnisse (Needs) notwendig

Notizen zum Vortrag auf der KnowTech 2013.

  

  • Referentinnen: Fr. Back (Uni St. Gallen), Beate Stoll (adidas)
  • Grundfragestellung: wie sieht der IT-Arbeitsplatz der Zukunft aus, erste Gedankengänge begannen vor 14 Monaten
  • Erster Schritt war die Sichtung von Studien, z.B.
  • Die adidas Social Media Guidelines (SMG), Mitarbeiter müssen Code of Conduct und SMG mindestens einmal lesen und bestätigen
  • Zusätzlich wurden Mitarbeiter (N=10), Studierende (N=87) und Jungunternehmer als “Avantgarde der Arbeitspraxis” (N=4) befragt. Gefragt wurde nach physischem Arbeitsplatz, IT-Ausstattung, Kollaboration und Risiko; einige Kernaussagen
    • Flexiblerer Zugriff auf Daten (Mitarbeiter)
    • Weniger Sicherheitsvorkehrungen (Mitarbeiter)
    • Offene und flexible Arbeitsräumen (Mitarbeiter)
    • Video Conferencing und Instant Messaging (Studierende)
    • Mobilität und Flexibilität (Studierende)
    • Flexibilität bei Hard- und Softwarewahl (Studierende)
    • Kaum Sensibilität für Sicherheit (Studierende)
    • Benutzung von Clouddiensten als zentraler Speicher (Jungunternehmer)
    • Home Office (Jungunternehmer)
    • Mobile Devices (Jungunternehmer)
  • Schlussfolgerung mit drei Empfehlungen
    • Mitarbeiter bekommt ein Budget und kann sich damit seine Infrastruktur zusammenstellen (Individualdität statt “one size fits all”); Mitarbeiter können ähnlich wie bei Firmenautos ihr eigenes Budget mit einbringen
    • Any where, any device, any time
    • Unified Communication
  • Die Umsetzung des Projekts ist auf zwei Jahre angelegt und wird nicht als Technik-, sondern als HR-/Change-Projekt gesehen

Unternehmen

IHK Darmstadt

Abteilung

Ganzes Unternehmen

Ausgangssituation

Ablösung des Intranets durch ein Wiki, da…

  • Uneinheitlich strukturierte Dokumente in Datenbanken
  • Unzureichende Suchmöglichkeiten

Anwendungsfall

  • Organisationshandbuch
  • Fachlexikon
  • Schwarzes Brett
  • Projektabschlussberichte
  • Prozessleitfäden
  • Selbstdarstellung von Abteilungen

Ergebnis

  • Sehr hohe Nutzungsrate des Wikis
  • Verbesserte Lernprozesse. (z.B. Verringerung des Einarbeitungsaufwands bei neuen Mitarbeitern)
  • Schnelleres Auffinden, dokumentieren und verteilen von Informationen

Weiterführende Informationen

http://www.e20cases.org/fallstudien/ihk-darmstadt-das-wiki-als-intranet-2-0/

Unternehmen

Deutsche Werkstätten Hellerau

Branche

Produktion

Abteilung

Gesamtes Unternehmen

Ausgangssituation

Mangelnder Erfahrungs- und Wissenstransfer aus alten Projekten. Dies hat zur Folge, dass in neuen Projekten Mitarbeiter Sachen neu konzipieren, die eigentlich schon erarbeitet wurden – dadurch unnötiger Ressourceneinsatz.

Anwendungsfall

  • Startseite als Nachrichtenportal
  • Aktuelles aus der Geschäftsführung
  • Präsentation aller Abteilungen und Bereiche, den Aufgaben und den Mitarbeitern
  • Vorstellung aktueller und abgeschlossener Projekte
  • Informationen und Dokumentationen zu Technologien, Materialien, Verarbeitungsprozessen
  • Firmenspezifische Handbücher und Anleitungen für zum Beispiel EDV-Systeme oder dem Corporate Design
  • Vordrucke
  • Weitere Informationsseiten wie Vorstellung neuer Kollegen und kulturelle Veranstaltungen

Ergebnis

„In den Werkstätten wird das Wiki dazu genutzt, Wissen und Erfahrungen zu sammeln. Daneben ist es ein wichtiges Instrument des Erfahrungsaustauschs in Gesprächsrunden außerhalb von Projektteams, beispielsweise für die wöchentliche Runde von Führungskräften, Projektleitung, Fertigung, F&E und Konstruktion.“

Weiterführende Informationen

http://www.e20cases.org/fallstudien/deutsche-werkstatten-hellerau-unternehmenswiki-zur-wissens-und-erfahrungssammlung/

  • Referent: Christoph Hechler (Continental)
  • ConNext besteht aus Connections und Sametime (IBM), Ziel: “Mit diesem Projekt schaffen wir die Rahmenbedingungen (Systeme, Tools, Prozesse), die unsere Netzwerkkultur fördern”
  • IBM Connections als “Business Facebook”, SharePoint bleibt für das Dokumentenmanagement
  • Siemens-Wissensmanagment-Ansatz startete mit einer Machbarkeitsstudie, dieser wurde mit dem Zusammenschluss mit VDO ausgeweitet. Beim Zusammenschluss mit Continental prallten zwei IT-Welten aufeinander
  • Kick-off Event (2 Tage mit 12 Workshops parallel) mit ca. 200 “Guides” (Multiplikatoren) hat letzte Woche in Hamburg stattgefunden, für Guides gibt es Profil und definierte Aufgaben
  • 163.788 Mitarbeiter weltweit, davon üner 80.000 White Collar Worker
  • Vorstandsvorsitzender Dr. Degenhart und HR Vorstand bloggt und beantwortet Kommentare (Vorbilder für die Netzwerkkultur)
  • Facebook und Twitter sind mittlerweile freigeschaltet (war früher gesperrt)
  • Freigabe einer Like-ähnlicher Funktionen in ConNext war längerer Diskussionsprozess mit dem Betriebsrat
  • “Mittleres Management ist die härteste Nuss”
  • Expertenkarriere wurde vor einigen Jahre, als Ergänzung zur disziplinarischen Karriere eingeführt
  • In Dissertation wird “Wissensbasierte Navigation” durch Tagging, Semantik etc bearbeitet
  • Aufgabenteilung zw. Unternehmenskommunikation (Schulung, Lkommunikation, Verhaltensrichtlinien, Verwendbarkeit), Personal (Kultur/Werte, Klärung rechtlicher Aspekte, Koordinierung mit Betriebsräten, Changemanagement, Incentivierung), Qualität (Definition Inhaltsklassen, Information Lifecycle, Entwicklung themenbasierte Navigation, Regeln und Begriffe für Schlagwortregister/Taxonomie/Tagging) und IT
  • Freischaltung in Stufen: 1. Homepage, Profile, Microblogs von Personen 2. Dateien, Lesezeichen, Blogs (07/2012) 3. Wikis (bestehende Mediawiki-Inhalte aus “ContiPedia” mit ca. 10.000 Seite werden migriert), Communities, Aufgaben, Foren
  • Aktuell ca. 15.000 Profile (freiwillig)
  • Iser Feedback Groups: Funktionen, Toolleistung, Benutzeroberfläche, …, …
  • Referent: Michael Kirsch (em)
  • Forschungsprojekt bei Airbus in der Entwicklung
  • High-Lift Design Process Guide als Basis (864 Einzelaktivitäten)
  • Heterogene IT-Landschaft:DocMaster (Dokumentenmanagment, Filenet), iShare (SharePoint), Folder, Domain Wikism(Confluence), RISE, Windchill
  • 53% strukturierte, 47% unstrukturierte Daten
  • Process-oriented KM Vision
  • Auf einem Prototyp arbeiten aktuell ca. 60 Nutzer, geplant ist Aufbau auf 180
  • In der Benutzeroberfläche, die wie ein Mashup mit 5 Widgets aufebaut ist, werden Inhalte aus verschiedenen Quellen angezeigt (Reiter “My Desk”, “Workspace” und “Search”)
  • Lessons Learned: management Anforderungen in Wissensziele übersetzen, Nutzer kontinuierlich unterstützen, Feedback-Möglichkeiten im System anbieten (“Eule des Wissens”), oft benötigte Inhalte hervorheben, ständig Key-usern zuhören und Feedback sammeln, akzeptieren, dass wenige Nutzer die meisten Beiträge machen, Nutzen von Wissensmanagment so greifbar wie möglich darstellen, Nutzung regelmäßig monitoren (Logins, erstellte Notes, erstellte Dokumente), Keep it simple (wenig Elemente i Informationsmodell, das über die Verknüpfung mächtig wird)
  • Informationsmodell: People, Process, Produkt
  • High-Lift Stress Knowledge Map
  • Nach NASA Technology Readiness Levels soll 2013 Stufe 6 erreicht werden

Unternehmen

Schaeffler AG

Branche

Automobilzulieferer

Abteilung

Gesamtes Unternehmen

Ausgangssituation

Ziel war es, dass generierte Expertenwissen aus Experteninterviews für alle in einem Wiki zugänglich zu machen. Nach der Befüllung mit diesem Wissen wurden darüber hinaus weitere nutzenstiftende Anwendungsfälle konzipiert, damit das Wiki auch direkt von Mitarbeitern zum Wissensaustausch genutzt werden konnte.

Anwendungsfall

  • Wettbewerberwissen
  • FAQ-Listen
  • Veranstaltungsdokumentation
  • technisches Know-How (Wälzlagerwissen & Getriebewissen)
  • Newsletter
  • Studienabschlussarbeiten

Weiterführende Informationen

http://www.cogneon.de/veranstaltungen/Vortrag_Erfahrungsbericht_Schaeffler_Wiki_Wissensvernetzung_und_-verteilung_im_Kontext_der_Lernenden

Unternehmen Siemens AG
Branche Diverse
Abteilung Gesamtes Unternehmen
Ausgangssituation Wikis sollen  den Austausch von Erfahrungswissen ermöglichen und Geschäftsprozesse unterstützen
Anwendungsfall
  1. Formloses Publizieren
  2. Unterstützung für Besprechungen
  3. Brainstorming
  4. Unterstützung von Trainings
  5. Wissensspeicher
  6. Unterstützung in der Entwicklung
  7. FAQ Listen
  8. Unterstützung im Service
  9. Glossare
  10. Unterstützung im Vertrieb
Ergebnis Wikis auf unterschiedlichen Ebenen – Wiki für alle Mitarbeiter, Wikis für einzelne Abteilungen
Weiterführende Informationen http://i-know09.know-center.tugraz.at/content/download/576/2164/file/I-KNOW_Bernd_Lindner_Der_Einsatz_von_Wikis_in_der_Siemens_AG.pdf