Beiträge

ConNext Social Networkm@ Continental

  • Referent: Christoph Hechler (Continental)
  • ConNext besteht aus Connections und Sametime (IBM), Ziel: “Mit diesem Projekt schaffen wir die Rahmenbedingungen (Systeme, Tools, Prozesse), die unsere Netzwerkkultur fördern”
  • IBM Connections als “Business Facebook”, SharePoint bleibt für das Dokumentenmanagement
  • Siemens-Wissensmanagment-Ansatz startete mit einer Machbarkeitsstudie, dieser wurde mit dem Zusammenschluss mit VDO ausgeweitet. Beim Zusammenschluss mit Continental prallten zwei IT-Welten aufeinander
  • Kick-off Event (2 Tage mit 12 Workshops parallel) mit ca. 200 “Guides” (Multiplikatoren) hat letzte Woche in Hamburg stattgefunden, für Guides gibt es Profil und definierte Aufgaben
  • 163.788 Mitarbeiter weltweit, davon üner 80.000 White Collar Worker
  • Vorstandsvorsitzender Dr. Degenhart und HR Vorstand bloggt und beantwortet Kommentare (Vorbilder für die Netzwerkkultur)
  • Facebook und Twitter sind mittlerweile freigeschaltet (war früher gesperrt)
  • Freigabe einer Like-ähnlicher Funktionen in ConNext war längerer Diskussionsprozess mit dem Betriebsrat
  • “Mittleres Management ist die härteste Nuss”
  • Expertenkarriere wurde vor einigen Jahre, als Ergänzung zur disziplinarischen Karriere eingeführt
  • In Dissertation wird “Wissensbasierte Navigation” durch Tagging, Semantik etc bearbeitet
  • Aufgabenteilung zw. Unternehmenskommunikation (Schulung, Lkommunikation, Verhaltensrichtlinien, Verwendbarkeit), Personal (Kultur/Werte, Klärung rechtlicher Aspekte, Koordinierung mit Betriebsräten, Changemanagement, Incentivierung), Qualität (Definition Inhaltsklassen, Information Lifecycle, Entwicklung themenbasierte Navigation, Regeln und Begriffe für Schlagwortregister/Taxonomie/Tagging) und IT
  • Freischaltung in Stufen: 1. Homepage, Profile, Microblogs von Personen 2. Dateien, Lesezeichen, Blogs (07/2012) 3. Wikis (bestehende Mediawiki-Inhalte aus “ContiPedia” mit ca. 10.000 Seite werden migriert), Communities, Aufgaben, Foren
  • Aktuell ca. 15.000 Profile (freiwillig)
  • Iser Feedback Groups: Funktionen, Toolleistung, Benutzeroberfläche, …, …

Vom prozessorientierten WM zum intelligenten Engineering-Portal

  • Referent: Michael Kirsch (em)
  • Forschungsprojekt bei Airbus in der Entwicklung
  • High-Lift Design Process Guide als Basis (864 Einzelaktivitäten)
  • Heterogene IT-Landschaft:DocMaster (Dokumentenmanagment, Filenet), iShare (SharePoint), Folder, Domain Wikism(Confluence), RISE, Windchill
  • 53% strukturierte, 47% unstrukturierte Daten
  • Process-oriented KM Vision
  • Auf einem Prototyp arbeiten aktuell ca. 60 Nutzer, geplant ist Aufbau auf 180
  • In der Benutzeroberfläche, die wie ein Mashup mit 5 Widgets aufebaut ist, werden Inhalte aus verschiedenen Quellen angezeigt (Reiter “My Desk”, “Workspace” und “Search”)
  • Lessons Learned: management Anforderungen in Wissensziele übersetzen, Nutzer kontinuierlich unterstützen, Feedback-Möglichkeiten im System anbieten (“Eule des Wissens”), oft benötigte Inhalte hervorheben, ständig Key-usern zuhören und Feedback sammeln, akzeptieren, dass wenige Nutzer die meisten Beiträge machen, Nutzen von Wissensmanagment so greifbar wie möglich darstellen, Nutzung regelmäßig monitoren (Logins, erstellte Notes, erstellte Dokumente), Keep it simple (wenig Elemente i Informationsmodell, das über die Verknüpfung mächtig wird)
  • Informationsmodell: People, Process, Produkt
  • High-Lift Stress Knowledge Map
  • Nach NASA Technology Readiness Levels soll 2013 Stufe 6 erreicht werden

Das St. Galler Enterprise 2.0 Methodenset

  • Referent: Dominik Friedel (Accenture)
  • Forschungsfrage: Wie transformiert man eine Oganisation erfolgreich zum “Enterprise 2.0”?
  • Umfrage 2011 mit 196 Internehmensvertretern brachte positive Wahrnehmung von Enterprise 2.0
  • Errechnung eines Maturity Levels mit den Dimensionen IT, Prozesse, Strategie und Mensch mit jeweils vier Kategorien
  • Technologiediffusionskurve nach Rogers (2,5% innovators, 13,5% early adopters, 34% early majority, 34% late majority, 16% laggards)
  • 5 Leitprinzipien: Begeisterung der Führungsebene, Vermittlung kongreter Zielbilder, Effektiver Umgang mit verunsicherten Mitarbeitern, situativer Ansatz, klare/verständliche/intuitive Anwendung
  • Standardaktivitäten nach McAfee, McKinsey, O'Reilly Radar, 2.0 Adoption Council Quellen
  • Enterprise 2.0 Methodenset mit den vier Gestaltungsbereichen Unternehmensstrategie, Geschäftsprozesse, IuK-Technologie und Menschen
  • Maßnahmenkatalog mussmin der Anwendung durch die Zielgruppe iterativ erweitert und angepasst werden
  • Emterprise 2.0 Canvas
  • Pfad des integrierten Bezigsrahmens: Auslöser und Konsequenzen, SWOT, interner/externer Kontext, Projektkontext, Steuerung, Sozialkompetenz, Wunschziel

Aperto – ein Rahmenwerk zur Auswahl, Einführung und Optimierung von Corporate Social Software

  • Referent: Alexander Richter (Universität der Bundeswehr München)
  • Aperto wg. Nutzungsoffenheit (Social Software lässt die Art und Weise der späteren Nutzung größtenteils offen und ist nicht an ein typisches Nutzungsszenario gebunden)
  • Einführung von Social Software in Unternehmen ist nach wie vor ein großer Lernprozss
  • Prozess: Strategie, Auswahl, Einführung und Aneignung
  • 5-Ebenen-Modell: Geschäftsprozesse, Collaborative Use Cases (Anwendungsszenarien), Collaborative Usage Patterns, Funktionsbündel, Funktionen (s.u.)
  • 3 Dimensionen von Wissens-Informationsträgern: Personen, Dokumente, Nachrichten
  • 7 Funktionen: suchen, bearbeiten, bewerten, kennzeichnen, klären, teilen, hinweisen
  • Typische Arbeitsweisen in 2012 immer noch sehr Dokument-orientiert und E-Mail als Nachrichtenkanal
  • Nutzungs- meist quantitativ und Erfolgsmessung (geschäftlicher Nutzen) meist qualitativ
  • When-to-use-what-Matrix mit Social Network, Wiki, Teamräume/Laufwerke, Outlook, Intranet, Konferenzsystrm und Instant Messaging

 

Next Generation Enterprises

  • Referent: Dion Hinchcliffe (Dachis)
  • The next enterprise journy: hierarchy, emergent community, community, …
  • Life expectancy of the average corporation has dropped from 75 to 15 years (1940-today)
  • Drivers for nextgen emterprises are: global connectivity, friction-less interaction platforms, next-gen mobility, focus on network effects, information superabundance, transparency/openness/broadcast, community-based power structures and knowledge flows
  • “The bigges challenge is changing our thinking”, “we must become system thinkers” (comment: here we are at the core discipline of the “Learning Organization”, a pity, Dion was not part of our discussion in Karlsruhe 2 weeks ago)
  • “Gamification of business processes” (comment: eat this QM/BPM/BPR community!)
  • “To reach younger people have a app on their first screen”
  • Burberry's social media vision as example

Erfolgreiches Wissensmanagement benötigt HR und IT im Einklang

  • Referent: Alfred Goll (Vorstand Human and Intellectual Resources, Festo)
  • 9% des Umsatzes werden in Forschung und Entwickllung investiert
  • 2020 wird ein Drittel der Belegschaft in Asien arbeiten (Schwerpunkt China), Europa wird auf unter ein Drittel sinken
  • Knowledge Management als “Gestaltung von Rahmenbedingungen für den erfolgreichen Umgang mit Wissen”
  • Relevante Megatrends: Demografischer Wandel, Von der Hierarchie zur Netzwerkorganisation, Wandel als Daueraufgabe, Global Value Chain
  • Festo Mission und Vision enthalten wissensorientierte Schwerpunkte.
  • Demografischer Wandel: weniger, vielfältiger, weniger. Größe Probleme sind bei den MINT-Berufen zu erwarten. Auswirkungen sind z.B. die Alterung der Belegschaft. Lösungsansätze werden im Talent Management, (Reverse) Mentoring und Employee Branding konzipiert.
  • Knowledge Networks, WeNet (Intranet) und SharePoint (Collaboration/Zusammenarbeit mit Sites, Communities, Content, Search, Insights, Composites) als Verbetzungsplattformen
  • SharePoint ist die Basis für Expertensuche, Wissensnetzwerke (ca. 1500 Mitarbeiter eingebunden), Projektverwaltung, Kommunilationsplattform, GM Blog (in Polen)
  • Performance potential grid: further analysis, emerging talent, performance driver, … as quadrants