Das neue Projekt der Corporate Learning Community ist der Corporate Learning 2025 MOOCathon. Ähnlich wie 2015 im Corporate Learning 2.0 MOOC wird es auch in diesem Projekt einen MOOC-Teil geben, in dem acht Unternehmen (Merck, Continental, Ottobock, DNV, Viessmann, Aareal Bank, Bosch, Audi) ihren Status quo und ihre Vision für das organisationale Lernen im Jahr 2025 vorstellen und mit den Teilnehmer*innen diskutieren.

Um die Erkenntnisse aus dem MOOC-Teil in einem geschlossenen Konzept zusammenzufassen, wird vom 7.-9. September einen Hackathon in Frankfurt am Main durchgeführt, bei dem alle Teilnehmer*innen gemeinsam eine Zusammenfassung auf der Wikipedia-Plattform Wikibooks erstellen werden. Dieses Wikibook wird unter Creative Commons Lizenz (CC BY) offen verfügbar sein und kann beliebig weiterverwendet werden. Das Ergebnis des Hackathons wird im Rahmen einer Session auf dem Corporate Learning Camp (28.-29.09. in FFM) vorgestellt.

Wer sich zum MOOCathon noch nicht angemeldet hat, sollte das am besten jetzt gleich nachholen! Der Hashtag für den MOOCathon auf Twitter ist #cl2025.

Im Vorfeld der KnowTouch haben wir vier Webinare mit nationalen und internationalen Expert*innen des Wissensmanagements und der Lernenden Organisation angeboten. Es war das erste Mal, dass wir in größerem Umfang die Plattform GoToWebinar eingesetzt haben und das hat eigentlich auch ganz gut geklappt. Die wenigen Nachteile: es gibt keinen offenen Chat (so wie wir ihn im Corporate Learning 2.0 MOOC in Adobe Connect verwendet haben) und es gibt keine Möglichkeit, kostenpflichtige Webinare anzubieten (falls hier jemand einen Tipp/Workaround hat, wäre ich dankbar).

Im Folgenden findet Ihr die Aufzeichnungen der vier Webinare zum nachsehen. Alternativ könnt Ihr Euch auch eine ZIP-Datei mit den Audio-Spuren der Webinare herunterladen (80 MB), falls Ihr Euch das z.B. beim Joggen oder im Auto anhören wollt. Mich würde in den Kommentaren unten interessieren, was Ihr aus den Webinaren mitgenommen hab, was interessant war und was Euer Fazit aus der kleinen Webinar-Reihe ist.

Angelika Mittelmann

Angelika (Webseite) hat ihren Beitrag entlang der Methode Future Backwards aufgebaut. Nach einem kompakten Überblick über ihren persönlichen Werdegang im Wissensmanagement hat sie uns Ihre Vision des Wissensmanagements vorgestellt: Freie Bildungsressourchen, Freier Zugang zu Wissen, Mensch-Maschine Kooperation, Menscengerechte Organisation sowie die wissensbewusste und innovationsfreudige Gesellschaft. Alles in allem ein schönes Plädoyer für die Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts. FOLIEN ZUM WEBINAR

Peter Schütt

Peter ging zunächst auf die nach wie vor bestehende Begriffsverwirrung im Wissensmanagement ein und hat mit Zitaten und Definitionen von Nonaka, Snowden und Prusak etwas Licht ins Dunkel gebracht. Es folgte eine Unterscheidung zwischen mechanisch-systemischen und komplex-systemischen Zugängen zu Wissensmanagement. Sehr schön auch die Hypekurve mit relevanten Quellen aus 100 Jahren Wissensmanagement und die kurze Einführung zu Machine Learning und Cognitive Computing. FOLIEN ZUM WEBINAR

Werner Sauter, Daniel Stoller Schai und Jochen Robes

Das dritte Webinar fand nicht per GoToWebinar, sondern als Session live auf dem CorporateLearningCamp in Frankfurt statt. Werner, Danie und Jochen sprachen über Ihre Sicht auf den Status quo des Corporate Learnings (als Teil des Wissensmanagements) und Ihre Aussichten auf die Zukunft. In der zweiten Hälfte der Session kommen die Session-Teilnehmer*innen mit Ihren Wünschen für die Zukunft des Corporate Learning zu Wort.

Nick Milton

Das Webinar mit Nick fand natürlich in Englisch statt. Nick erzählte seine Geschichten von den Anfängen im Wissensmanagement bei BP Norwegen bis zu seinen aktuellsten Erkenntnissen. Insbesondere seine gedankliche Entwicklung von Wissensmanagement als Tool, als Toolkit und als Framework ist bei mir hängengeblieben. FOLIEN ZUM WEBINAR

Über Kommentare und Fazit zu den Webinaren in den Kommentaren unten würde ich mich wirklich sehr freuen! Wer mag, kann sich auch noch ein Livestream-Ticket für die KnowTouch kaufen (€ 49,-), geströmt werden die vier Keynotes.

Die KnowTech war von 1999-2015 der zentrale Treffpunkt der Wissensmanagement-Szene in Deutschland. Leider hat der Veranstalter Bitkom entschieden, die Veranstaltungsreihe nicht fortzuführen. Für unsere Bibliothek in der Cogneon Akademie hätten wir gerne einen möglichst vollständigen und gut erhaltenen Satz Konferenzunterlagen (Konferenzband, Begleit-CDROM/-USB-Stick). Zum Tausch würden wir für einen “Jahrgang” jeweils ein Exemplar eines unserer Bücher (HR Innovation oder FAQ-Wissensmanagement) verschicken.

crowd

Da wir quasi als KnowTech-Ersatz im Oktober die KnowTouch veranstalten, wollen wir dieses Crowdsourcing bis zum 31. August abschließen (vielleicht eine gute Gelegenheit, in den Sommerferien den Keller/das Archiv/das Bücherregal auszusortieren :-)

Zur Sammlung möglicher Beiträge habe ich unter https://cogneon.titanpad.com/35 ein Pad angelegt, in das man ohne Login einfach reinschreiben kann.

Podcasts sind für mich das ideale Werkzeug des informellen Lernens. Hat man die richtigen Podcasts abonniert, bekommt man regelmäßig Wissen auf die Ohren. Und das nicht unbedingt am Schreibtisch, sondern dort, wo man selten mit Texten oder Videos lernen kann: im Auto, in der Bahn, im Flieger und im Nahverkehr.

  

Doch der Einstieg ins Podcast-Hören gestaltet sich ähnlich schwierig wie bei Twitter. Es braucht eine eigene App, ein Portfolio an Podcasts muss ausgewählt und abonniert werden.

Für die grundlegenden ersten Schritte haben wir im Wiki eine Podcast 101 für Hörer*innen bereitgestellt und Tipps für empfehlenswerte Podcasts gegeben. Doch gerade die Auswahl der ersten Podcast-Feeds ist herausfordernd. Immerhin sind alleine bei iTunes über 4.000 deutschsprachige und über 100.000 englischsprachige Podcasts verzeichnet.

Deswegen biete ich hier eine weitere Einstiegshilfe an. Der gerade gestartete Dienst fyyd (@fyyd_de) bietet die Möglichkeit, einen eigenen Feed mit Podcast-Favoriten zu kuratieren. Hier füge ich alle gehörten Episoden hinzu, die im weitesten Sinne mit Wissensmanagement und Lernenden Organisationen zu tun haben. Die ersten zehn Episoden sind bereits kuratiert.

  
Wer mag kann sich einfach diesen Feed mit den ausgewählten Podcast-Episoden abonnieren. Wie das genau geht, steht in der 101.

Dieses Jahr fand erstmalig das OER-Festival 2016 zum Thema Open Education Resources in Berlin (und im Internet) statt. Das Festival bestand aus einem Barcamp (OERcamp), einer Fachkonferenz (OER-Fachforum) und einer Preisverleihung (OER-Award). Der OER-Award wurde in den Kategorien Schule, Hochschule, Weiterbildung/Erwachsenenbildung, The Great Wide Open und Fusion vergeben. In der Kategorie Weiterbildung/Erwachsenenbildung war unser Wiki nominiert und hat es unter die drei Finalisten geschaft. Wir gratulieren an dieser Stelle dem ichMOOC – Mein digitales Ich zum Sieg in dieser Kategorie.

cogneon-wiki-oerde16

Im Rahmen des OER-Festivals wurder die erste Ausgabe des OER-Atlas veröffentlicht, der unter Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission auf über 105 Seiten offene Bildungsangebote listet. Der OER-Atlas ist unter CC BY 4.0 Lizenz als PDF-Download frei verfügbar.

Wie es sich für ein OER-Festival gehört, wurden im Nachgang zur Veranstaltung die gesamte Dokumentation veröffentlicht (s.a. Links im Programm, Seite mit Dokumentation). Eine kleines Auswahl aus unseren Favoriten:

Heute beginnt der Frühling! Für viele die Gelegenheit, in Wohnung, Haus und Garten Ordnung zu schaffen. Warum nutzen wir die Gelegenheit nicht auch, um mal in unseren vielfältigen digitalen Ablagen aufzuräumen? Denn diese haben gegenüber der physischen Ablage einen großen Nachteil. Herrscht Unordnung im Büro und auf dem Schreibtisch, beginnen wir uns unwohl zu fühlen und Dinge ständig bei Suchvorgängen von links nach rechts zu räumen. Nicht zuletzt durch sozialen Druck (“Büro-Messi”) entsteht die Notwendigkeit zu handeln.

schreibtisch-unordnung

Ein Wissensarbeiter verwendet meist eine Vielzahl von Ablagen. Dazu gehören z.B. die Festplatte des eigenen Rechners, Gruppenlaufwerke, Cloud-Laufwerke (Dropbox, OneDrive etc.), Wikis, Bookmark-Sammlungen (Pinterest, Storify etc.) und elektronische Notizbücher (Evernote, OneNote etc.). Allen ist gemeinsam, dass man ihnen von außen durch einen Blick auf den Rechner nicht ansieht, ob sie ordentlich sind oder nicht. Daher neigen wir dazu, im Digitalen nicht so ordentlich zu sein, wie in der realen Welt (Regale, Beschriftungen, Sammelkörbe).

Eine einfache Abhilfe kann die aus dem japanischen Management stammende 5S-Methode schaffen. Die fünf S stehen für:

  1. Seiri: Sortiere aus. Alles was für die Arbeit an diesem Platz nicht benötigt wird, aussortieren.
  2. Seiton: Stelle ordentlich hin. Was tatsächlich gebraucht wird, bekommt einen unter ergonomischen Gesichtspunkten ausgesuchten, definierten und gekennzeichneten festen Platz.
  3. Seiso: Säubere. Der Arbeitsplatz wird von Grund auf gereinigt.
  4. Seiketsu: Sauberkeit bewahren. Das bedeutet stetiges Aufräumen und verhindert, dass neue Gegenstände ungeplanten Zugang zum Arbeitsplatz finden.
  5. Shitsuke: Selbstdisziplin üben. Damit Ordnung und Sauberkeit aufrechterhalten werden, ist Disziplin erforderlich. Ist eine Stellfläche für ein Werkzeug definiert, gehört es auch dahin – immer.

Ein digitaler Frühjahrsputz könnte also etwa so aussehen:

  • Festen Zeitraum für den Frühjahrsputz reservieren (mindestens 2-4 Stunden, am besten als jährlichen Regeltermin fest verankern).
  • Liste von Ablagen erstellen, die gesäubert werden sollen.
  • Für jede Ablage überlegen, wie die Ablagestruktur aus “ergonomischen Gesichtspunkten” (Stichwort: Usability) aussehen sollte. Ablagestruktur heißt hier nicht zwingend Ordner und Unterordner, sondern auch Tags, Kategorien, Vorlagen etc. Am besten dokumentiert man seine Überlegungen als Referenz in einem kleinen Dokument mit Ablagekonventionen. Das ist umso wichtiger, wenn es sich um Team-Ablagen handelt, um eine Referenz für neue Team-Mitglieder zu haben.
  • Ablagen dann auf Vordermann bringen und ausmisten, das ist insbesondere beim ersten Frühjahrsputz mit großem Aufwand verbunden (s.a. Tipp unten).
  • Für die nachhaltige Verankerung im Alltag sind dann die Punkte 3-5 oben wichtig. Am besten man definiert sich mindestens einmal pro Quartal etwas Zeit für’s Ordnung schaffen (die Wohnung reinigt man ja auch nicht nur einmal pro Jahr).

Gerade das Durchwühlen von Dateiablagen kann langweilig und demotivierend sein. Da finden sich z.B. Ordner mit großen Sammlungen von PDF-Dokumenten, die man irgendwann mal lesen wollte, aber nie dazu gekommen ist. Hier verwende ich gerne das kleine Werkzeug WinDirStat, mit dem man ein ganzes Laufwerk oder einzelne Ordner visualisieren kann. Die Farben der Rechtecke stehen dabei für Dateiformate (das rot markierte Rechteck unten ist z.B. eine MP4-Videodatei), die Rechteckgröße für die Dateigröße. Aus der Visualiserung heraus können Dateien und ganze Ordner direkt gelöscht werden, ein Weg, um sehr schnell durch große Datenmengen mal “durchzufegen”. Falls man keine Administrationsrechte auf dem eigenen Rechner hat, gibt es WinDirStat auch als Portable Version für den USB-Stick.

windirstat

Falls jemand einen solchen Frühjahrsputz durchführt, freue ich mich über einen kurzen Report zu den Erfahrungen unten als Kommentar. Falls sich der Chef in der Abteilung querstellt, kann man ihm diesen Spiegel-Artikel zu Büro-Kaizen zukommen lassen. Denn Chaos wird oft als Zeichen der Vielbeschäftigtkeit missinterpretiert.

In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftspodcast Freakonomics “This Idea Must Die” bin ich auf eine tollen Ansatz gestoßen. Dort werden keine neuen wissenschaftlichen Ideen gesucht, sondern solche, die auf den Friedhof der Ideengeschichte gehören. Dabei sind schöne Mythen wie beispielsweise die Geschichte der rechten und linken Gehirnhälfte oder die von guten bzw. bösen Märkten.

Beim Hören der Episode ist mir der Gedanke gekommen, dass es im Wissensmanagement auch schon eine Menge Ideen gab, die widerlegt sind und ausgemustert werden müssen. Denn gerade in der Praxis und bei Neueinsteigern bekommt man diese Ideen immer wieder zu hören. Schöne Beispiele sind für mich die Ideen der berüchtigten “Wissensdatenbank” oder die, dass soziale Medien Wissensmanagement als Thema abgelöst haben.

Daher möchte ich von heute bis zum 31.03. hier im Blog zu einer Blogparade zu folgendem Thema aufrufen :

blogparade-01

Welche Ideen, die sich beharrlich halten, regen Euch auf? Welche sollten wir auf den Ideenfriedhof unserer Disziplin verbannen? Beiträge und Gedanken einfach unten in die Kommentare schreiben.

Pünktlich zum Aschermittwoch werde ich mein alljährliches und 14-tägiges Informationsfasten beginnen. Für mich geht es beim richtigen Fasten darum, weniger zu konsumieren und dafür mehr zu “verdauen”. Das wende ich in der Fastenzeit dann einfach auf mein persönliches Informationsmanagement an. D.h.

  • Der Feedreader Feedly bleibt geschlossen
  • Das Flipboard zum Lesen von Neuigkeiten auf Twitter&Co. bleibt geschlossen
  • Die gesammelten Zeitschriftenartikel werden geordnet sowie teils gescannt/im Wiki verlinkt
  • Der E-Mail-Posteingang wir bis zu “Inbox Zero” aufgeräumt
  • Link-Liste, Twitter-Favoriten und Pocket wird nachgearbeitet und im Wiki verlinkt
  • Verschiedene “Wildwüchse” in der Dateiablage werden bereinigt

Eigentlich wollte ich mich auch mal durch den Posteingang auf Xing arbeiten und alte, nicht gelesene Nachrichten löschen. Leider konnte ich dort keine Befehle wie “alle markieren/löschen” finden. Kann mir da jemand weiterhelfen?

Meinen ersten Blog-Beitrag habe ich am 19.02.2003 verfasst. Es war ein kurzer Beitrag mit dem Titel Building Ontologies: Towards a Unified Methodology mit einem kommentierten Link zu einem Informationsarchitektur-Papier. Rein chronologisch gesehen blogge ich mittlerweile seit über 10 Jahren. Neben dem Cogneon Blog, der am 20.11.2011 hierher auf WordPress umgezogen ist und vorher unter cogneon.de/weblogs zu finden war, blogge ich zusätzlich seit 05.06.2006 auf gfwm.de/blog/2. Insgesamt sind in dieser Zeit knapp über 300 Blog-Posts zusammen gekommen (das ist ungefähr alle knapp zwei Wochen ein Post).

Nach 10 Jahren dachte ich mir, sollte ich meine Blog-Routine einer Revision unterziehen und habe mir dafür bis Ende August Zeit genommen. Zunächst einmal habe ich versucht herauszufinden, welche Inhalte überhaupt wie oft gelesen worden sind, z.B.

  • Meine Top20 Wissensmanagement Links (26.968 Abrufe)
  • Innovation Management Workshop (13.147 Abrufe)
  • Knowtech 2007 – Retrospektive – Teil 1 (11.376 Abrufe)

Bisher habe ich eher Anlass-orientiert z.B. über Konferenzen oder Veranstaltungen gebloggt. Über den Webmontag im Coworking Space Fürth bin ich auf das Konzept des Iron Bloggings gestoßen (auch hier auf Spiegel Online thematisiert). Grundidee ist, in einer Gruppe von Personen mindestens einmal pro Woche zu bloggen. Wer das nicht tut, muss eine kleine Strafe bezahlen. Diese Regel möchte ich gerne übernehmen.

Ich mache mir gerade Gedanken über einen roten Faden im Blog, um meine Einsichten und Erkenntnisse zu Wissensmanagement und Lernenden Organisation seit der Gründung von Cogneon 2001 zu teilen. Wahrscheinlich werde ich meinen Blog um einen Podcast ergänzen, da sich Geschichten oft über Audio besser übertragen lassen, als mit Text. Ein anderer Gedanke ist, im Rahmen des Management 2.0 MOOC eine Iron-Blogger-Gruppe zum MOOC zu gründen. Gäbe es dafür Interessenten?

Bevor ich eine Strategie festlege möchte ich natürlich auch gerne von den Lesern des Blogs hören, was besonders interessiert? Welche Inhalte wären am interessantesten? Welches Format? Welche thematischen Schwerpunkte? Welche Partizipationsmöglichkeiten? Feedback bitte hier per Kommentar oder als E-Mail an mich.

Für das VDI Expertenforum Wissensmanagement im Engineering haben wir eine eigene Gruppe auf Xing angelegt. Hier eine kurze “Making of …” Beschreibung, falls wir oder jemand anders das auch mal machen muss.

  • Am 15.02.2013 war das Fachausschuss-Treffen, bei dem wir beschlossen, das diesjährige Expertenforum mit einer Xing-Gruppe digital zu begleiten. Den Antrag haben wir am gleichen Tag gestellt.
  • Knapp eine Woche später kam die Nachricht von Xing, dass die Gruppe angelegt wurde (nur per Xing Nachricht, nicht per E-Mail!)
  • Einrichtung der Gruppe
    • Beitritt ohne Zustimmung des Moderators (Offenheit)
    • Sichtbarkeit aller Beiträge auf “jeder” stellen, damit man die Beiträge ohne bei Xing angemeldet zu sein lesen kann. Wichtig: wenn die Sichtbarkeit der Beiträge nicht auf “jeder” steht, wird der Gruppen-RSS-Feed nicht auf der Startseite angezeigt.
    • Erstellung einer Header-Grafik (wir in der Gruppe oben angezeigt, Bild vom vorletzten Fachausschuss-Treffen) und einer Listen-Grafik. Alle Grafiken habe ich einfach auf einer einseitigen PPT-Präsentation erstellt und dann per Gimp Screenshots gemacht und zurechtgeschnitten (Größen stehen im Upload-Interface)
    • Foren einrichten (Prinzip: schlank halten!): eines zur Vorstellung neuer Mitglieder, eines zum Kernthema, eines zu organisatorischen Themen rund um die Gruppe oder die Veranstaltung (Einträge nur durch Moderatoren, Antworten durch alle)
  • Experten-Forum am 23.05. als Gruppen-Event angelegt, wird dann rechts auf der Startseite der Gruppe angezeigt. Jeder der dort auf “Bin dabei” klickt, kommuniziert das gleichzeitig an sein Netzwerk! WICHTIG: kostenpflichtige Anmeldung auf der VDI-Website ist zusätzlich notwendig.
  • Festlegung Hashttag #wmie auf Twitter. Über Verwaltung und Einstellungen->Mehr->RSS-Import einrichten haben wir den RSS-Feed des Hashtags von Twitter in der Gruppe eingebunden (wird ganz unten auf der Gruppen-Startseite angezeigt). URL des konkreten Feed ist http://search.twitter.com/search.atom?q=%23wmie.
  • Auf Flickr haben wir noch eine Gruppe “Wissensmanagement im Engineering” angelegt, da man in Xing-Gruppen keine Bilder posten kann.
  • Auf Twitter haben wir den Accout @WMimEngineering erstellt, um den Twitter-Nutzern eine bequeme Möglichkeit zu geben, den Aktivitäten der Gruppe zu folgen. Hier wird über den Dienst twitterfeed.com einfach der Gruppen-RSS-Feed automatisch nach Twitter gepostet.

Am kommenden Montag machen wir noch eine Webkonferenz, um den eher E-Mail und Office nutzenden Ausschuss-Mitglieder die Gruppe zu erklären und dann kann es los gehen.