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Erfahrungen zur Auswahl einer Plattform für die neue Akademie Community

Lern-Communities spielen eine zentrale Rolle im informellen Lernen und damit bei der Weiterbildung der Zukunft. So auch in den aktuellen Überlegungen, die Erfahrungen der Cogneon Akademie zur Entwicklung von Lernenden Organisationen über unsere Kundenprojekte hinaus einer breiteren Zielgruppe mit Hilfe einer Akademie Community zugänglich zu machen. In einer Pilotphase im März 03/2018 haben wir gemeinsam mit 13 Pilotnutzer*innen eine Plattform für die Online-Community ausgewählt. Überraschung für uns: es ist ein alter Bekannter geworden.

Seit unserer Gründung im Dezember 2001 haben wir viel Erfahrungen in hunderten Kundenprojekten gesammelt. Das Problem aus unserer Sicht: dieses Wissen liegt zum großen Teil in unseren Köpfen, zum Teil auf unseren Servern versteckt und ist damit nicht zugänglich. Das wollen wir ändern und dieses Wissen gemäß unseres Slogans “Wissen muss frei sein!” einem größeren Personenkreis zugänglich machen. Ab Mai 2018 werden wir mit der Akademie Community hierzu ein ganz neues Produkt für Professionals in mittleren und großen Organisationen an den Start bringen. Der Ansatz wird nicht die Beratung/Dienstleistung/Schulung, sondern die Community als Gemeinschaft der Lernenden in den Mittelpunkt stellt. Neben einer Online-Community wird es auch ein Jahres-Event, zwei Knowledge Jams, ein “Lernflix” mit Learning Nuggets, einen monatlichen Community Talk uvm. geben.

Im Bereich Online-Communities haben wir in der Vergangenheit schon eine ganze Menge Experimente durchgeführt und dabei Erfahrungen gesammelt:

  • Wiki und Knowledge Jam: unser Mediawiki-basiertes Wiki war vor der Öffnung unser internes Intranet. Anfang 2015 haben wir die  interne Informationen entfernt und am 22.05.2005 unter wiki.cogneon.de zugänglich gemacht. Erster Anwendungsfall war die Dokumentation der Knowledge Jams zusammen mit den Teilnehmern. Das Wiki verfügt zwar über Benutzerseiten (Profile), Diskussionsseiten und persönliche Nachrichten, ist aber hauptsächlich für die Dokumentation und nicht die Kommunikation von Wissen geeignet.
  • Benchlearning Projekt 2012 auf mixxt: gemeinsam mit Paul Seren von Schaeffler und Christian Kuhna von adidas haben wir 2012 das erste Benchlearning Projekt mit Fokus “Social intranets” (blp12) gestartet. Aus meinen verschiedenen Barcamps kannte ich die Community-Plattform mixxt (heute tixxt). Diese hatten wir damals  als Community-Plattform unter dem Namen “Orange People” ausprobiert und für Kommunikation und Dokumentation im blp12 verwendet.
  • Benchlearning Projekt 2013 auf G Suite: im blp13 mit dem Thema “Future of Learning & Future of Working” war auch Google Projektmitglied. Google bot an, die G Suite von Google für die Zusammenarbeit im Projekt zu testen. Gerade im Kontext größerer Industrieunternehmen gab es aber Schwierigkeiten mit der Nutzung von Google-Produkten.
  • Management 2.0 MOOC auf Xing Gruppe: ein Projektergebnis des blp13 war die Liste Innovative Lehr- und Lernmethoden. Diese haben wir im Projekt priorisiert, um einige Methoden Hands-on auszuprobieren. Die Wahl fiel u.a. auf die Methode Massive Open Online Course (MOOC), was zum Projekt Management 2.0 MOOCs führte. Die Struktur und Erfahrungen daraus (s.a. MOOCs als Anwendungsfall in sozialen Intranets auf der KnowTech 2013) bildeten später die Basis für den Zusammenarbeit 2.0 MOOC bei Audi und den Corporate Learning 2.0 MOOC.
  • Benchlearning Projekte 2015-2016 auf IBM Connections: die Teilnehmer des blp15 mit Thema “Internes Community Management” hatten alle seit 2-3 Jahren ein Enterprise Social Network (ESN) im Einsatz, überwiegend Jive oder IBM Connections. Bosch war gerade in einem Piloten, Connections nicht nur intern, sondern auch mit externen Partnern auszuprobieren. So konnten wir im Rahmen des Benchlearnings Connections als Plattform nutzen.
  • KnowTouch 2016 auf Discourse: die Bitkom hat die Wissensmanagement-Konferenz KnowTech 2015 eingestellt. Um der KnowTech-Community im Folgejahr einen Treffpunkt zu bieten, haben wir die KnowTouch ins Leben gerufen. Im Rahmen der Podcasting-Community sendegate.de wurde bereits seit Ende 2014 erfolgreich Discourse (von Jeff Atwood, einem der Macher von Stack Overflow) eingesetzt. Discourse haben wir erfolgreich zur Begleitung der KnowTouch eingesetzt (Konferenzplanung, Vortragsauswahl, Vorstellung der Teilnehmer, Programm, Bereitstellung Folien, Dokumentation, Diskussion zu den Vorträgen).
  • Benchlearning Projekte 2017-2018 auf Facebook Gruppe: die Teilnehmer in den Benchlearning-Projekten blp17/blp18 “Working, Collaborating & Leading in the Digital Age” sind in Bezug auf Social-Media-Nutzung wie z.B. Facebook, Twitter und LinkedIn sehr weit. So kam im Review 2016 der Wunsch auf, eine Facebook-Gruppe für die Kommunikation und eine private Cloud für Dokumente zu nutzen, was wir seitdem so erfolgreich umsetzen.
  • Benchlearning Projekt 2018 zu Office 365 auf Microsoft Teams: parallel zum blp18 haben wir dieses Jahr ein weiteres Benchlearning Projekt zu “Office 365 in der Unternehmenspraxis” gestartet. Da Microsoft Teams zu den Top-Prioritäten der teilnehmenden Unternehmen zählt, wurde Teams als Community-Plattform für das Projekt festgelegt.

Aus diesen Projekten lassen sich eine ganze Menge von Erfahrungen extrahieren. Viel hat funktioniert, viel hat aber auch nicht und wir haben daraus gelernt. Zusammenfassend kann man das vielleicht so sagen:

Für den Erfolg einer Community kommt es auf die Faktoren Mensch UND Technik an. Community Management, Beziehungsmanagement und Kommunikation sind genauso wichtig, wie technische Plattform, Usabilty und Dokumentation. Klick um zu Tweeten

Einige Teilaspekte aus unseren Erfahrungen, die jetzt in die Akademie Community einfließen:

  • Community of Practice (CoP): wichtiger als die Technik ist das Selbstverständnis der Gemeinschaft der Lernenden. Hier kann nach wie vor das Konzept der CoP nach Etienne Wenger (s.a. CoP Quick-Start Guide) mit den drei Elementen Domain (Thema), Community (Menschen und Beziehungen) und Practice (praktisches Wissen) handlungsleitend sein.
  • Community Management: wie bei Unternehmen, Abteilungen und Projekten auch braucht es in Communities die Funktion des Koordinators, oft auch “Community Manager” genannt. Dieser sollte eher als “Wegbereiter” und “Katalysator” und weniger als “Bestimmer” auftreten. Auf jeden Fall ist es erfolgskritisch, das Community Management mit ausreichend Ressource zu versehen, da Aktivitäten sonst schnell einschlafen.
  • Dokumentation und Kommunikation: die eingesetzte Technik sollte die Kommunikation und die Dokumentation von Wissen unterstützen. Bei der Dokumentation sind sowohl Datei-basierter Inhalte (Ablage), als auch vernetzte und Web-basierte Inhalte (Webseiten, Wiki) zu unterstützen. Bei der Kommunikation sollte die schnelle, flüchtige Kommunikation (z.B. Chat, Messenger), aber auch die langandauernde, persistente Kommunikation (z.B. Forum, Blog) unterstützt werden.
  • Usability und User Experience (UX): die Technik muss vom Nutzer schnell verstanden und der eigene Nutzen erkannt werden (s.a. Technology Acceptance Model). Die Technik muss sich selbst erklären und ausreichend Hilfe anbieten (s.a. ISO 9241-11).
  • Mobile Nutzung und App: viele Anwender nutzen Online-Communities als “Zwischendurch-Medium” (im Bus, in der Bahn etc.). Daher muss die Technik auch auf mobilen Endgeräten vollumfänglich nutzbar sein (lesen, schreiben, partizipieren). Eine mobile App mit Push-Notifikation ist wichtig, um dem Nutzer schnell neue Aktivitäten der Community signalisieren zu können.
  • Kosten: für uns als Betreiber einer Community spielen natürlich auch die Kosten eine Rolle. Ein Pay-per-User-Modell haben wir ausgeschlossen, da neben den mit der Nutzerzahl steigenden Kosten auch ein großer Verwaltungsaufwand von Lizenzen entsteht.

Für die Pilotphase zu unserem neuen Produkt haben wir uns aufgrund der aktuellen Beliebtheit von Office 365 für Yammer entschieden. Im Gegensatz zu Microsoft Teams können in Yammer auch externe Personen als Nutzer ohne komplexes User Management eingeladen werden. Der Pilot hat allerdings gezeigt, dass Yammer für unser Konzept einige Nachteile mit sich bringt:

  • Unübersichtlich: schon bei 13 Pilotnutzern entstand der Eindruck, dass die Plattform unübersichtlich wird und Inhalte/Diskussionen nicht (mehr) gefunden werden können. Das gilt auch für die App, mit der die Pilotnutzer “nicht warm geworden” sind.
  • Zu Chat-artig: Yammer ist eher ein Chat-Werkzeug und nicht für ausführliche Kommunikation oder Dokumentation geeignet.
  • Keine Registrierung mit privaten E-Mail-Adressen: auch wenn in der Pilotphase alle Teilnehmer Professionals waren, bestand der Wunsch, sich mit einer privaten E-Mail an der Community zu beteiligen, z.B. weil bestimmte Apps auf dienstlichen Endgeräten nicht erlaubt sind.
  • Multiuser-Fähigkeit: wird in Organisationen bereits Yammer genutzt und ist gleichzeitig der Beitritt zu externen Gruppen verboten, muss sich der Nutzer kontinuierlich An- und Abmelden, was er natürlich in der Praxis nicht oft machen wird.

Nach der Pilotphase war recht schnell klar, dass Yammer nicht die Plattform der Wahl sein würde. Die Erfahrung ist vermutlich ähnlich, wie die der Microsoft Tech Community, die ja auch 2016 von Yammer nach Lithium umgezogen ist. Nach einigem Hin- und Herüberlegen haben wir in der letzten Woche der Pilotphase nochmal Discourse als Community-Plattform ausprobiert. Insbesondere die ausgewogene Abdeckung von Kommunikation und Dokumentation, die Übersichtlichkeit, die Usability, die Optimierung für mobile Nutzung und die guten Erfahrungen auf dem Sendegate sprachen dafür. Diese Einschätzung spiegelte sich dann auch in dem Feedback der Pilotnutzer wieder:

Erster Eindruck sehr positiv! Anmeldung ohne Probleme, App läuft bislang tadellos, UX besser als bei Yammer, da intuitiver, übersichtlicher und thematisch geordnet, zusätzlich die Möglichkeit, Lesezeichen zu vergeben. Möglichkeit zum Chat und Gruppenchat. Daumen hoch […]!

Ja, wesentlich übersichtlicher als Yammer. Scheint eine gute Wahl.

Ich finde vor allem die Timeline auf der rechten Seite prima, sowie die Möglichkeit, ein Lesezeichen auf einen interessanten Beitrag zu setzen, sonst findet sich bei längeren und komplexeren Themen ja irgendwann nichts mehr wieder.

Klasse finde ich auch dieses Gamification-Dings, dass man für Beteiligung Abzeichen (Badges) verliehen bekommt.

Discourse gefällt mir sehr gut als Alternative. Mehr Corporate Identity (orange) und einfach wesentlich übersichtlicher. Ich fühle mich jedenfalls wesentlich wohler in diesem System. Läuft auch gefühlt irgendwie besser. Ich würde Discourse beibehalten.

Ab dem 2. Mai 2018 geht das neue Akademie-Produkt inkl. Community an den Start. Im Mai wird es noch viele der Angebote offen zum “Schnuppern” geben. Ab Juni kann man sich dann mit einem Jahresticket einbuchen – in den ersten drei Monaten noch mit 20% Rabatt! Wer dazu auf dem Laufenden bleiben möchte, kann uns auf Twitter folgen oder sich zu unserem Lern-Newsletter Keep Calm & Learn On anmelden.

Scholarch der Cogneon Akademie. Von der Ausbildung Dipl.-Ing. Elektrotechnik mit Schwerpunkt Digitale Nachrichtentechnik. Ich brenne für Lernende Organisationen, Wissensmanagement, New Work und Lebenslanges Lernen. Mitglied in Corporate Learning Community, Gesellschaft für Wissensmanagement, Chaos Computer Club uvm. Weiterer Podcast unter http://knowledge-on-air.de.

Neu: Mein kuratierter Podcast-Feed

Podcasts sind für mich das ideale Werkzeug des informellen Lernens. Hat man die richtigen Podcasts abonniert, bekommt man regelmäßig Wissen auf die Ohren. Und das nicht unbedingt am Schreibtisch, sondern dort, wo man selten mit Texten oder Videos lernen kann: im Auto, in der Bahn, im Flieger und im Nahverkehr.

  

Doch der Einstieg ins Podcast-Hören gestaltet sich ähnlich schwierig wie bei Twitter. Es braucht eine eigene App, ein Portfolio an Podcasts muss ausgewählt und abonniert werden.

Für die grundlegenden ersten Schritte haben wir im Wiki eine Podcast 101 für Hörer*innen bereitgestellt und Tipps für empfehlenswerte Podcasts gegeben. Doch gerade die Auswahl der ersten Podcast-Feeds ist herausfordernd. Immerhin sind alleine bei iTunes über 4.000 deutschsprachige und über 100.000 englischsprachige Podcasts verzeichnet.

Deswegen biete ich hier eine weitere Einstiegshilfe an. Der gerade gestartete Dienst fyyd (@fyyd_de) bietet die Möglichkeit, einen eigenen Feed mit Podcast-Favoriten zu kuratieren. Hier füge ich alle gehörten Episoden hinzu, die im weitesten Sinne mit Wissensmanagement und Lernenden Organisationen zu tun haben. Die ersten zehn Episoden sind bereits kuratiert.

  
Wer mag kann sich einfach diesen Feed mit den ausgewählten Podcast-Episoden abonnieren. Wie das genau geht, steht in der 101.

Scholarch der Cogneon Akademie. Von der Ausbildung Dipl.-Ing. Elektrotechnik mit Schwerpunkt Digitale Nachrichtentechnik. Ich brenne für Lernende Organisationen, Wissensmanagement, New Work und Lebenslanges Lernen. Mitglied in Corporate Learning Community, Gesellschaft für Wissensmanagement, Chaos Computer Club uvm. Weiterer Podcast unter http://knowledge-on-air.de.

Unser Wiki als Finalist beim OER-Award 2016

Dieses Jahr fand erstmalig das OER-Festival 2016 zum Thema Open Education Resources in Berlin (und im Internet) statt. Das Festival bestand aus einem Barcamp (OERcamp), einer Fachkonferenz (OER-Fachforum) und einer Preisverleihung (OER-Award). Der OER-Award wurde in den Kategorien Schule, Hochschule, Weiterbildung/Erwachsenenbildung, The Great Wide Open und Fusion vergeben. In der Kategorie Weiterbildung/Erwachsenenbildung war unser Wiki nominiert und hat es unter die drei Finalisten geschaft. Wir gratulieren an dieser Stelle dem ichMOOC – Mein digitales Ich zum Sieg in dieser Kategorie.

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Im Rahmen des OER-Festivals wurder die erste Ausgabe des OER-Atlas veröffentlicht, der unter Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission auf über 105 Seiten offene Bildungsangebote listet. Der OER-Atlas ist unter CC BY 4.0 Lizenz als PDF-Download frei verfügbar.

Wie es sich für ein OER-Festival gehört, wurden im Nachgang zur Veranstaltung die gesamte Dokumentation veröffentlicht (s.a. Links im Programm, Seite mit Dokumentation). Eine kleines Auswahl aus unseren Favoriten:

Scholarch der Cogneon Akademie. Von der Ausbildung Dipl.-Ing. Elektrotechnik mit Schwerpunkt Digitale Nachrichtentechnik. Ich brenne für Lernende Organisationen, Wissensmanagement, New Work und Lebenslanges Lernen. Mitglied in Corporate Learning Community, Gesellschaft für Wissensmanagement, Chaos Computer Club uvm. Weiterer Podcast unter http://knowledge-on-air.de.

#cl20 MOOC: Rückblick auf die vierte Woche mit FESTO

Die Woche vom 12.-16.10.2015 mit Festo im Corporate Learning 2.0 MOOC war die erste Woche, in der ich als Unternehmenspate seitens der Corporate Learning Alliance gemeinsam mit Renate Aheimer, Eva-Maria Bruch und Benjamin Schaich von Festo aktiv war. In der Woche davor war ich auf dem Corporate Learning Camp (#clc15) in Frankfurt, wo ich mich um die Technik zur  Live-Übertragung der MOOC-Woche mit ÖAMTC gekümmert habe (s.a. Planungsdokument Technik). Außerdem habe ich über das CLC ein paar Stimmen gesammelt und daraus eine neue Episode des Management 2.0 Podcasts zusammengeschnitten.

Auf die Woche mit Festo habe ich mich sehr gefreut, da ich im Kontext Wissensmanagement und Lernende Organisationen schon sehr lange mit den Kollegen zu habe. Ein paar Links für alle, die sich für diese Themen bei Festo interessieren:

Die Woche des MOOCs hatten wir didaktisch in zwei Hälften geteilt. In der ersten Wochenhälfte sollten die Teilnehmer das Programm ProFIT (Professional Festo Industry Segment Training) zur Ausbildung von Vertriebsingenieuren verstehen. Da es sich dabei um ein komplexes Thema handelt, haben wir neben den Materialien (Folien, Video, Podcast) ein Forum zum Sammeln von Fragen bereitgestellt und diese in einer 30-minütigen Sprechstunde am Dienstag beantwortet.

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Sprechstunde über Adobe Connect, kein Input, nur Fragen beantworten

Die zweite Wochenhälfte war als Ideenwettbewerb gestaltet. Für den fiktiven Lerner “Sam” sollten Ideen für informelle Lernoptionen entwickelt werden, die das formale Programm ProFIT ergänzen. Für die in einem separaten Forum geposteten Ideen wurde auch der Badge der Woche vergeben. Hierbei kamen erstaunliche 68(!) Ideen zusammen. Vielen Dank an alle Ideengeber an dieser Stelle! Als kleines Dankeschön erhalten alle einen Schlüsselanhänger von Festo, die drei erstplatzierten eine signierte Ausgabe des Buchs HR Innovation (für alle anderen: hier gibt es das Buch unter Creative Commons Lizenz frei zum Download :-)

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Alle Ideen haben wir aus dem Forum in eine Tabelle übertragen, um in der Jury bei der Bewertung besser damit arbeiten zu können. Falls jemand die Tabelle weiterverwenden möchte, stellen wir sie als Google Doc (zum Kommentieren freigegeben, gerne Hinweise, Links etc. eintragen), Word-Dokument und PDF-Dokument bereit.

In einer Jury-Sitzung haben Renate und Eva-Maria ihre Favoriten bestimmt. Kriterien für die Auswahl waren die Umsetzbarkeit in der Vertriebsorganisation, die Neuartigkeit sowie der Quick-Win-Charakter des Ansatzes. Hier die drei Erstplatzierten aus Sicht der Jury von Festo (Nummern in Klammern sind die Nummern in der Ideen-Tabelle):

  • 1. Platz: “Leuchtturm Projekt” von Tanja Willers (Nr. 29)
  • 2. Platz: “Location- and Tag-based Learning” von Adrian Weidmann (Nr. 65)
  • 3. Platz: “Link Battle” von Christine Knieriemer (Nr. 39)

Parallel hatten wir eine Doodle-Umfrage bereitgestellt, in der auch alle MOOC-TeilnehmerInnen ihre Ideen-Favoriten bestimmen konnten. Zum Zeitpunkt der Blog-Erstellung haben 33 Personen abgestimmt. Das waren die platzierten Ideen:

  • 1. Platz (9 Stimmen): Communities of Practice (Nr. 3), Mentoring (Nr. 17)
  • 2. Platz (8 Stimmen): Lernpartnerschaft (Nr. 2), Lerncommunities (Nr. 9), Corporate MOOC (Nr. 12), Corporate Barcamp (Nr. 26), Unternehmenskultur der Wertschätzung (Nr. 27), Raum geben (Nr. 41)
  • 3. Platz (7 Stimmen): Bildungsdatenbank (Nr. 8)

Die nächste MOOC Woche wird von Miele mit dem Thema “LMS vs. öffentliche Plattform bestritten”. Montag um 14:00 Uhr wird es eine Livesession zum Auftakt geben, der Wocheabschluss am Freitag wird ab 14:00 Uhr live vom HRM Corporate Learning Forum in Berlin gestream. Ich habe Karlheinz Pape diese Woche noch einen kleinen Crashkurs in Streamingtechnik gegeben und drücke die Daumen, dass vor Ort auch alles klappt!

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Karlheinz Pape beim Crashkurs Livestreaming

Scholarch der Cogneon Akademie. Von der Ausbildung Dipl.-Ing. Elektrotechnik mit Schwerpunkt Digitale Nachrichtentechnik. Ich brenne für Lernende Organisationen, Wissensmanagement, New Work und Lebenslanges Lernen. Mitglied in Corporate Learning Community, Gesellschaft für Wissensmanagement, Chaos Computer Club uvm. Weiterer Podcast unter http://knowledge-on-air.de.

Episoden

M2P021 adidas Learning Campus

avatar Christian Kuhna
avatar Simon Dückert

Im Vorfeld zur adidas Woche im Corporate Learning 2.0 MOOC habe ich mit Christian Kuhna zusammen unser Projekt zum adidas Learning Campus reflektiert, in das wir beide im Zeitraum 2011-2014 involviert waren.

Corporate Learning 2.0 MOOC / adidas Learning Campus / Christian’s Background / Online-Redakteur bei Daimler / Siemens Intranet und Presse / Leiter Interne Kommunikation bei adidas 2007 / Digital & Mensch / Paul Seren und Schaeffler (s.a. M2P…) / adidas Intranet – von CMS zu Social (Basis: Telligent) / Telligent / a-LIVE als Social Intranet (Basis: SharePoint 2013) / Blog-Post Game over for traditional intranet navigation / Herbert Hainer und die Corporate University (2011) / Wechsel von Kommunikation zu HR / Partizipativer Ansatz durch Crowdsourcing zur Konzeptfindung / Blog-Carnival Help us find the new way of working and learning / Cluetrain Manifesto / “Die Bibel” im Projekt / adidas House of Learning / adidas Learning Campus Vision / OpenU und Open Learning / Dazzle Camouflage / Benchlearning Gruppe Future Learning / Benchlearning Projekt Social Intranet 2012 (Bericht) / Knowtech-Präsentation MOOCs als Anwendungsfall in sozialen Intranets? / Infografik adidas Learning Campus (s.a. Blog-Post Bringing the adidas Group Learning Campus to Life! / 70/20/10 Model / The New Way of Learning / Holistic Knowledge Cycle (Innovation + Wissenstransfer + Wissensbewahrung) / Slogan: You learn – We grow / The Shed (Co-Learning Space, s.a. Pinterest Board zu The Shed) / Global Week of Learning (s.a. Blog-Post The Future of Learning has started – with the Global Week of Learning) / adidas Speaker Series / Elvis im Laces / Film Augenhöhe kostenfrei auf Vimeo / Think Tank Future Trends & Innovation in HR Strategie / Open Source als Teil der adidas Geschäftsstrategie “Creating The New” / “Lebender Disruptor” / Digitale Transformation / VUCA – Der Wandel muss ins Konzept eingebaut sein / Forbes-Artikel A New Way Of Working And Learning: Adidas Style / Lerntag-Video adidas Learning Campus

Scholarch der Cogneon Akademie. Von der Ausbildung Dipl.-Ing. Elektrotechnik mit Schwerpunkt Digitale Nachrichtentechnik. Ich brenne für Lernende Organisationen, Wissensmanagement, New Work und Lebenslanges Lernen. Mitglied in Corporate Learning Community, Gesellschaft für Wissensmanagement, Chaos Computer Club uvm. Weiterer Podcast unter http://knowledge-on-air.de.

M2P017 Working Out Loud

avatar Barbara Schmidt
avatar Simon Dückert

Working Out Loud (#WOL) ist eine Methode zum strategischen Networking, die gerade aus USA nach Deutschland kommt. Die Methode wurde von John Stepper entwickelt und in dem gerade veröffentlichtem Buch mit gleichem Namen beschrieben. Zu dieser Episode habe ich mich mit Barbara Schmidt getroffen, die zu den ersten SchülerInnen von John gehörte. Mit ihr spreche ich über ihren Weg zu Working Out Lout, den Ablauf der Methode in der Praxis sowie Tipps und Tricks für die eigene Anwendung.

Shownotes: Barbara Schmidt / Background Steuerfachgehilfing und BWL / 14 Jahre bei der Deutschen Bank / Kommunikation in Transformationsprojekten / Social Intranet der Deutschen Bank / Working Out Loud seit 2011 / Die Idee des Teilens / Working Out Loud Coaching / Transparentes und öffentliches Arbeiten / Mein(!) Wissen vermehrt sich durch Teilen / Communities of Practice / 5 Elemente von WOL / Änderung von Einstellung statt Technologie / Menschen und Themen vernetzen / Fehlerkultur / Passive Beteiligung / Working Out Loud Circles /12 Wochen sind besser als 1 Tag / Wiederholung und Übung macht’s / Working Out Loud Facilitator / Keine Hierarchie im Circle / Arbeiten mit Listen / Ziele / Relationship List / Contribution List / Erfahrung mit der Einführungen von WOL / Working Out Loud, informelles Lernen und HR / Deutsche Übersetzung notwendig? / Deutschsprachige WOL-Community

Scholarch der Cogneon Akademie. Von der Ausbildung Dipl.-Ing. Elektrotechnik mit Schwerpunkt Digitale Nachrichtentechnik. Ich brenne für Lernende Organisationen, Wissensmanagement, New Work und Lebenslanges Lernen. Mitglied in Corporate Learning Community, Gesellschaft für Wissensmanagement, Chaos Computer Club uvm. Weiterer Podcast unter http://knowledge-on-air.de.