Mit Dr. Josef Hofer-Alfeis hatte ich seit langer Zeit viele und wertvolle Begegnungen auf Konferenzen und in Projekten. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir z.B. die Erarbeitung des DACH Wissensmanagement-Glossars (auch als iOS-App verfügbar), an dem er von Bitkom-Seite und ich von GfWM-Seite beteiligt waren. Aber auch die gemeinsame Erarbeitung der BITKOM Wissensmanagement-Prozess-Systematik war ein sehr spannendes Projekt.

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Josef war bereits seit Mitte der 1990er Jahre im Wissensmanagement bei der Siemens AG aktiv. Er hat den Wissensmanagement Industrie-Arbeitskreis Wimip mitgegründet, war in der Lehre und nach seinem Weggang von Siemens als Wissensmanagement-Berater aktiv. Jetzt hat er sich entschieden, von seiner aktiven Phase in den wohl verdienten Ruhestand zu wechseln. Ich hatte die große Freude, mit ihm zusammen einen Podcast zu seinen Erfahrungen aus über 20 Jahren Wissensmanagement machen zu können.

Außerdem hat er seine private Sammlung von Wissensmanagement-Büchern der Bibliothek in der Cogneon Akademie vermacht, damit diese auch zukünftigen Generationen von Wissensmanagement-Profis nützlich sein kann.

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Dafür -und für alle Deine Beiträge in den letzten Jahrzehnten- sagen wir vielen herzlichen Dank!!! Hoffentlich bleibst Du dem Thema mit Deinen Einfällen und Ideen nach lange Zeit verbunden.

 

Wie schon in den vergangenen Jahren wollen wir gemeinsam mit der Community in einer Blogparade auch für 2016 die wichtigsten Themen rund um Wissensmanagement und Lernende Organisationen  suchen. Die Grafik unten zeigt die Top 10 Themen 2015 (Corporate Learning, Wissensorientierte Führung, Community Management, Prozessorientiertes Wissensmanagement, Produktive Wissensarbeit, Digitale Transformation, Arbeitsplatz der Zukunft, Open Innovation, Soziale Medien, Do-it-Yourself Multimedia).

top-10-themen-20xx-suche

Und so sieht der Ablauf der Blogparade aus:

  • 21.12.2015: Start der Blogparade mit diesem Blogpost
  • Bis 04.03.2016: Sammlung von Änderungs- und Ergänzungsvorschlägen zu den Themen aus 2015. Schreibt Eure Vorschläge einfach unten in die Kommentare. Pro Vorschlag am besten einen seperaten Kommentar verwenden (im Internet ist genug Platz :-) Kommentare können z.B. sein "Thema xy ergänzen", "Thema xy streichen" oder "Thema xy durch "Thema z" ersetzen. Alle Vorschläge werde ich ab dem 16.01. in eine Liste konsolidieren.
  • Ab 09.03.2016: Doodle Abstimmung zu den gesammelten Themen, um wieder die Top 10 zu bestimmen.
  • 18.03.2016: Bekanntgabe der Top 10 Themen für Wissensmanagement und Lernende Organisationen hier im Blog.

Bitte macht selber bei der Blogparade mit und erzählt vielen Leuten in Eurem Netzwerk davon, damit wir Ende Januar ein möglichst repräsentatives Ergebnis haben!

Seit diesem Jahr haben wir unser Praxisseminar von einem auf zwei Tage verlängert. Dabei sind insbesondere praktischen Elemente wie die Übungen, Fallbeispiele und die offene Themensession zur Agenda des Seminars hinzugekommen:

Tag 1 Tag 2
  • Grundlagen
  • Lifecycle- & Aufgabenmodell
  • Community Manager Aufgaben
  • Übung: Aufsetzen einer Community mit dem Community Canvas
  • Bekannte Fallbeispiele aus anderen Unternehmen
  • Übung: Community Startseite aufbauen
  • Übung: Community Fahrplan erstellen
  • Offene Themensession (Video und Audio selbst produzieren; partizipative Veranstaltungsformate)

Nach theoretischen Grundlagen, Community Einsatzszenarien und Aufgaben des Community Managers,  konzeptionieren die Teilnehmer mit Hilfe des Community Canvas  ihre eigene Community. Durch die gemeinsame Reflektion lernen die Teilnehmer darüber hinaus weitere Einsatzwecke von Communities kennen.

In der darauf folgenden Übung konkretisieren die Teilnehmer erste Ideen für Aktivitäten aus dem Community Canvas in einem konkreten Community Fahrplan für den ersten Iterationszeitraum. In der Regel macht es hier Sinn einen Zeitraum von einem Jahr anzusetzen und im Fahrplan die sowohl die  Offline als auch die  Online Events, Kampagnen und Aktivitäten zu terminieren und grob zu planen.

In der dritten Übung schließlich wird die Community Infrastruktur – sprich die Online Community aufgebaut. Hierbei geht es insbesondere um die Art der Community Berechtigung bzw. der Sichtbarkeit, der freizuschaltenden Funktionen, der Community Spielregeln, der Community Beschreibung sowie um das Thema Content Seeding (Erstellung initialer Inhalte in der Online Community).

Im Anschluss an das Seminar erhalten die Teilnehmer das Cogneon Community Toolkit. Dabei handelt es sich um ein Vorlagenset für Arbeit des Community Managers. Mit den Community Manager Aufgabenkarten hat der Community Manager seine Aufgaben steht’s im Blick und kann ggf. einzelne Aufgaben oder ganze Aufgabenpakete delegieren. Der Community Canvas, der Community Fahrplan (werden beide im Seminar in einer Übung verwendet), der Community Steckbrief sowie der Community Steckbrief dienen darauf aufbauend der operativen Planung, Steuerung und Kontrolle der Community.

Wir haben unsere Webseite von Drupalgardens (Cloud-gehostetes Drupal 7) auf eine selbst gehostete WordPress Instanz umgezogen. Hauptgründe waren die mobile Nutzung, responsives Design sowie die Möglichkeit, Webseite, Blog und Podcast auf einer Site zu Fahren. Gerade die Podcast-Entwicklung hat sich mit dem Podlove-Projekt und dem schicken Player sehr stark auf WordPress fokussiert.

Auf dem 31. Chaos Communication Camp habe ich einen einen ersten Prototyp erstellt und insbesondere von der Podcaster-Community viele Tipps bekommen. Auf der Community-Plattform sendegate.de habe ich dann eine kleine Umfrage gemacht, welche WordPress-Plugins eingesetzt werden. Das ist die Liste, die ich daraus extrahiert habe:

  • Akismet - Spam-Anwehr für die Kommentare
  • BackWPup - Backup auf FTP-Server
  • Broken Link Checker - automatisches Prüfen auf defekte Links
  • Jetpack - nützliche Funktionen für das WordPress-Netzwerk
  • Podlove Podcast Publisher - professionelle Podcast-Unterstützung
  • TinyMCE Advanced - erweiterte Editor-Funktionalität (z.B. Tabellen)
  • WP Open Search - Unterstützung des OpenSearch-Standards
  • Limit Login Attempts - Anzahl Loginversuche limitieren
  • Quick Cache Pro - bessere Performance durch Caching
  • Updater - Automatisches Update von WordPress und Plugins

Wichtig ist für unsere tägliche Arbeit auch die Unterstützung einer Weblog API, um mit Werkzeugen wie Windows Live Writer, MS Word oder Blogsy (iOS) per Weblog-Client bloggen zu können.

Habt Ihr noch weiter Tipps für sinnvolle Plugins?

 

Zu unserem 10-jährigen Geburtstag nächste Woche wollen wir nicht nur unser Geschäftsmodell überdenken, sondern auch unserer Wissensinfrastruktur klarerer Strukturen und Formen geben. Wichtige Prinzipien sind Dezentralisierung und Einfachheit (simplicity). Hier eine erste Skizze zu den Bestandteilen:

Die Dreiteilung in "Über uns", "Akademie" und "Community" soll uns und unseren Zielgruppen bei der einfachen Orientierung helfen. Die Cogneon Webseite wird deutlich verschlankt werden und unsere Angebote und Referenzen in einfach Art darlegen. Den Bereich der Akademie (vorerst als Hauptnavigationspunkt innerhalb der Cogneon Webseite) werden wir dagegen deutlich ausbauen. Zur Akademie zählen wir neben den Kursen auch die Bibliothek (online und offline), das Wiki, das Blog Network und die KM News. Als Community-Plattform verwenden wir weiterhin ein einladungsbasiertes Netzwerkt auf mixxt mit dem Titel Orange People.

Das Thema Cloud Computing ist in aller Munde und natürlich auf für unsere Geschäftsentwicklung wichtig. Denkt man daran, dass Cogneon in Zukunft über noch mehr als die bisherigen Standorte verteilt sein wird, dann umso mehr. Denn im Gegensatz zu IT-Infrastruktur, die zentral angeboten und selber betrieben wird, skalieren Cloud-Angebote deutlich besser und sind zudem konkurrenzlos günstig. Einige der Dienste nutzen wir schon sehr lange, einige haben wir in unserer Strategie neu aufgenommen:

  1. E-Mail: seit unserer Gründung in 2001 nutzen wir den Cloud-Dienst Outlook.Hosting bei 1&1, der uns einen professionellen Exchange-Server mit Outlook-Anbindung und Outlook Web Access (OWA) bietet. E-Mails mit Geheimhaltungsstufe "vertrauliche" werden mit PGP (GPG4Win) verschlüsselt.
  2. Dokumente (Geheimhaltungsstufe "öffentlich" oder "intern"): diese Dokumente können bei Bedarf in Dropbox-Accounts abgelegt werden. Ist zusätzliche Sicherheit notwendig, werden die Dokumente mit AxCrypt bzw. ganze Ordner mit 7-Zip verschlüsselt.
  3. Dokumente (Geheimhaltungsstufe "intern" und "vertrauliche"): bisher haben wir einen eigenen auf Windows 2000 Server basierenden Datei-Server inkl. eigenem Backup-Management und unterbrechungsfreier Stromversorgung betrieben. Das stellen wir zum Anfang des nächsten Jahres um auf den Dienst Cloudsafe um, der ein ähnliches Angebot wie Dropbox bietet, aber seinen Firmensitz und seine Server in Deutschland hat und damit dem deutschen Recht unterliegt. Genau wie bei Drobpox auch kann man auf Cloudsafe über das Windows Dateisystem, ein Web-Interface oder Apps für iPhone, iPad und Android zugreifen. Wir hatten auch Teamdrive in der engeren Auswahl, da gibt es aber (noch?) keine Clients für mobile Endgeräte.
  4. Multimedia-Dokumente: der Trend in der Wissensvermittlung geht klar in Richtung Multimedia (neben Text auch Bild, Bewegtbild/Video und Audio). Derartige Inhalte wollen wir in Zukunft vermehrt anbieten, die Inhalte bei uns aber nicht verwalten, da die Übertragung eine große Bandbreite erfordert. Hierfür werden wir Kanäle auf Slideshare (Präsentationen, Dokumente, mit/ohne Audiospur), Flickr (Bilder) und YouTube (Video) einrichten bzw. ausbauen.
  5. Soziales Netzwerk: hier setzen wir seit über zwei Jahren und mit großer Zufriedenheit Yammer ein. Bisher nutzen wir "nur" die Profile und die Updates, wollen aber in Zukunft vermehrt auch mit Gruppen arbeiten, um Externe und Projektpartner in die Kommunikation einbinden zu können.
  6. Instant Messaging und Desktop Sharing: hierfür verwenden wir intern Skype, das Desktop-Sharing bei zwei Benutzern zulässt. Für Desktop-Sharing mit mehr Benutzern oder mit Kunden (die dürfen i.d.R. nicht skypen) werden wir in Zukunft GoToMeeting verwenden (bisher Mikogo).
  7. Weblogs: unsere Weblogs haben wir in 2003 gestartet und betreiben diese im Rahmen unserer Webseite cogneon.de (Basis: Drupal) selber. Im kommenden Jahr werden unsere Blogs auf Basis von WordPress in einer eigenen Subdomain blogs.cogneon.de schreiben. Zum einen, um unsere eigentliche Webseite schlanker und übersichtlicher zu machen, auf der anderen Seite, um mit WordPress mehr Praxiserfahrungen zu sammeln, da sich WordPress gerade bei Corporate Blogs (z.B. Daimler, adidas) als Standard durchgesetzt hat.
  8. Newsletter: unseren Newsletter betreiben wir auch auf cogneon.de (Drupal, Modul: simplenews). Bisher war die Devise mit dem Vorbild des Newsletters von David eher schlicht&einfach, d.h. keine Bilder, Versand im Plain-Text-Format. Wir glauben, dass es jetzt an der Zeit ist, den Newsletter optisch ansprechender zu gestalten, für mobile Endgeräte zu optimieren und besser mit den sozialen Medien zu vernetzen (bisher ist der NL ein rechter "Black-Box-Prozess"). Deswegen werden wir den Newsletter beginnend mit der Ausgabe 02/2012 auf den Dienst Mailchimp umstellen.
  9. Webseite cogneon.de: bisher war es für uns wichtig, unsere Webseite selber gestalten und viel experimentieren zu können, um diese Erfahrungen auch auf Social-Intranet-Projekte bei Kunden zu übertragen. Durch diese Lernkurve sind wir durch. Deswegen haben wir als ersten Schritt den Prozess der Kommentarverwaltung in die Cloud verschoben und nutzen dafür nicht mehr das Drupal-interne Kommentarsystem, sondern den Dienst Disqus. Wenn Weblogs und Newsletter auch in der Cloud sind, ist die wichtigste Voraussetzung geschaffen, die Webseite an einen externen Drupal-Hoster zu übergeben. Hierfür haben wir aber noch keinen Zeitplan.
  10. Veranstaltungen: auch die Veranstaltungen waren bisher Inhalte auf cogneon.de (Inhaltstyp Veranstaltung mit dem Modul CCK auf Drupal). Schwierigkeiten bzw. großen Aufwand haben uns in Vergangenheit Veranstaltungen mit Anmeldeprozess und kostenpflichtige Veranstaltungen gemacht. Hier mussten wir meist Teilnahmelisten mit Excel pflegen und Rechnungen mit der Hand versenden. Bezahlung über Kanäle wie Kreditkarte, Paypal, Bankeinzug und Micropayment waren nicht möglich. Wir hatten seit einiger Zeit die Idee hierfür Amiando einzusetzen, wussten aber nicht, ob Firmen das als Dienst akzeptieren würden. Deswegen haben wir die KnowTech 2011 abgewartet, die ihren ganze Anmeldungsprozess über Amiando abgewickelt hat, was zu keinen Problemen führte. Wir haben mit der Orange Night im Rahmen der KnowTech einen ersten Testballon auf Amiando gestartet und mit dem Dezember Jam eine kostenpflichtige Veranstaltung, beides kein Problem. Die Übernahme von Amiando durch Xing bringt uns noch näher an unsere Zielgruppe, wir werden im nächsten Jahr prüfen, ob wir die Veranstaltungen auf der Startseite von cogneon.de rechts oben durch einen iCal-Feed von Amiando ersetzen können.
  11. Wiki: das Cogneon Wiki basiert auf Mediawiki und wird auf dem gleichen Server verwaltet, wie die cogneon.de (ein Hosted Rootserver bei vServer). Das Wiki ist im Kontext unserer neue gegründeten Akademie ein sehr wichtiger Baustein, da dort offen zugängliche Lernmaterialien befinden sollen. Da es unseres Wissens nach aber noch keinen geeigneten Mediawiki-Cloud-Dienst gibt (wir haben Wikia probiert, das war uns aber zu restriktiv), werden wir das Wiki auf absehbare Zeit selber betreiben. Das Kommentarsystem im Wiki haben wir bereits deaktiviert und nutzen an dieser Stelle auch Disqus.
  12. Community: unsere Community ist bisher eher eine "Offline-Community" gewesen, mit den beiden Knowledge Jams pro Jahr als Treffpunkt. Commnunity-Mitglieder konnten sich zwar auf cogneon.de Profile anlegen und im Wiki schreiben, in diese Richtung ist aber eher wenig passiert. Deswegen haben wir uns entschieden, die Community auf mixxt umzuziehen, was wir nicht bereuen, da dort (Orange People, nur für Mitglieder) ein Vielfaches mehr an Interaktion im Vergleich zu vorher stattfindet.
  13. Webinare und Distant Education: dafür hatten wir in der Vergangenheit gar nichts, in 2012 werden wir hierfür Edudip prototypisch verwenden.
  14. Live-Streaming: in Vergangenheit haben wir bereits probiert, ausgewählte Veranstaltungen live zu streamen (z.B. Vortäge auf dem GfWM KnowledgeCamp). Diese Fähigkeit wollen wir in Zukunft ausbauen (wir haben dafür die technischen Voraussetzungen in unserer Akademie geschaffen) und mehr Veranstaltungen als Livestream über den Dienst Ustream anbieten.

Im Bereich Auftragsverwaltung, Kundenbeziehungsmanagement, Zeiterfassung und Rechnungsstellung sind wir aktuell noch auf der Suche. Wir wollen eigentlich ein System, bei dem alle Funktionen unter einem Dach sind. Aktuell haben wir z.B. Salesforce, ProjectFacts und Basecamp (inkl. Highrise) in der engeren Auswahl, der Prozess ist aber noch offen. Wer hierzu Erfahrungen und Ideen hat, ist herzlich eingeladen, diese beizusteuern.

Eine große Inspiration für die Weiterentwicklung unserer digitalen Wissensinfrastruktur ist für uns nach wie vor das Buch "Small Pieces Loosly Joined" von David Weinberger. Wir wollen nicht mehr das große, monolithische System (die eierlegende Wollmilchsau) selber gestalten, sondern fügen Komponenten, die sich auf einzelne Funktionen spezialisieren, intelligent zusamen.

Es ist soweit! Pünktlich zu unserem 10 jährigen Bestehen erscheint auch der Cogneon Blog in neuem Gewand. Seit 2003 bloggen unsere Mitarbeiter in einem Bereich auf unserer Webseite cogneon.de. Seitdem hat sich in technischer Hinsicht einiges getan. Software wie WordPress haben sich zu professionellen Blogging-Werkzeugen entwickelt und integrieren viele Funktionen der sozialen Medien. Aus diesem Grund ziehen wir unseren Blog um und betreiben ihn so wie der Daimler Blog oder der Adidas Blog auch mit WordPress. Alle alten Blogeinträge bleiben selbstverständlich unter http://www.cogneon.de/blog erhalten. Unser Blog ist somit weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Wissensinfrastruktur:

  • Cogneon Webseite: Informationen über den Ansatz von Cogneon, Kunden, Fallbeispiele, Referenzen sowie Angebote der Cogneon Akademie (http://www.cogneon.de).
  • Cogneon Wiki: Enzyklopädie zu Wissensmanagement, Wissensarbeit, Lernenden Organisationen und Wissensgesellschaft (http://www.cogneon.de/wiki).
  • Cogneon Blog: persönliche Sichtweisen und Reflexionen zum Wissensmanagement von Cogneon Mitarbeiter, Praktikern und Fachexperten.
  • Cogneon Tweet: Kanal für die schnelle Meldung zwischendurch. Tweeten können Mitarbeiter sowie Mitglieder unseres erweiterten Teams wie z.B. unsere Kommunikationsagentur sowie externe Mitarbeiter (http://www.twitter.com/cogneon).
  • Orange People Community: Plattform für den Dialog und Erfahrungsaustausch zum Ansatz von Cogneon. Die Community ist geschlossen, Mitglieder können aber eigenständig weitere Mitglieder einladen (http://www.orange-people.org).

Außerdem wollen wir den Blog auch für Nicht-Cogneon-Mitarbeiter öffnen. Hier haben wir zwei Zielgruppen im Kopf. Zum einen Wissensmanagement-Praktiker in Organisationen, die über keinen eigenen Blog verfügen, aber die Allgemeinheit trotzdem über ihre Ansätze und Erfahrungen informieren möchten. Zum anderen Fachexperten aus Disziplinen, die zum Wissensmanagement gehören.

Für Leser und Interessenten, die noch nicht über einen Feedreader verfügen, aber trotzdem auf dem Laufenden bleiben wollen, haben wir eine weitere Innovation parat: sie können rechts unter "E-Mail-Abonnement" ihre E-Mail-Adresse eintragen und werden benachrichtigt, wenn neue Einträge vorhanden sind. Die Benachrichtigung erfolgt wahlweise sofort oder in einer wöchentlichen Zusammenfassung.

Wie bereits mehrfach berichtet, haben wir uns vom 21.12.2010-21.12.2011 ein Jahr Zeit genommen, uns in einem Innovationsprojekt Gedanken zu unserem Geschäftsmodell für unser zweites Jahrzehnt zu machen. Auch wenn der Prozess erst im Dezember abgeschlossen sein wird, waren jedoch schon sehr schnell nach dem KnowledgeCamp 2010 in Passau einige Stoßrichtungen klar.

Eine davon ist, unsere Schulungen im Rahmen der Cogneon Akademie auszubauen und neben Inhouse-Schulungen auch Angebote bei uns vor Ort durchzuführen. Die Akademie soll jedoch keine altmodische Weiterbildungseinrichtung werden, sondern als Plattform selbstgesteuertes Lernen und Teamlernen ermöglichen.

Hierfür haben wir Anfang des Jahres neue Räumlichkeiten im Rilkepark in Nürnberg angemietet. Von diesem Standort haben wir bisher als "Cogneon Kompetenzzentrum Wissensmanagement" (Arbeitstitel) gesprochen.

Auf einer Konferenz in Paris ist mir klar geworden, dass das der falsche Name ist. In Gesprächen mit Leif Edvinsson und Hank Kune, den Protagonisten der Future-Center-Methode, nahm die Idee Gestalt an, dass es sich eigentlich um ein Zukunftszentrum Wissensmanagement (Future Center Knowledge Management) oder ein Zukunftszentrum für die Wissensgesellschaft handelt.

In dem Standort soll es nämlich nicht nur darum gehen, Kompetenzen zu bündeln und zu entwickeln, sondern darum, die Zukunft der "Wissensrepublik Deutschland" mitzugestalten. Ein "Future Center" besteht aus 13 Bestandteilen (Quelle s.u.):

  1. Time
  2. Physical space
  3. Teams and leadership
  4. Tolerance of risk
  5. Strategy
  6. Virtual space
  7. Structured and spontaneous processes
  8. Knowledge management
  9. Financial capital
  10. Diversity
  11. Attention to the future
  12. Challenge
  13. Conversations - the unifying principle

Und genau das soll dort stattfinden. Wer Interesse an Future Centern hat, kann das Papier "The Future Center as an Urban Innovation Engine" (PDF) lesen oder sich auf der Seite der Future Center Alliance umsehen, der wir in Kürze beitreten werden.

Hiermit möchte ich mich kurz bei Ihnen als neuen Mitarbeiter von Cogneon vorstellen:

Nach meinem Bachelor Abschluss in Wirtschaftswissenschaften habe ich ein Master Studium mit dem Schwerpunkt Entrepreneurship in Groningen absolviert.

Inhaltlich bin ich während des Masterstudiums in drei Aspekten mit Wissensmanagement in Berührung gekommen:

  1. Seminararbeit zum Thema "Wissensmanagement in Unternehmensberatungen"
  2. Themenschwerpunkt "Learning Organization" im Kurs Business Development
  3. Thematik meiner Masterarbeit: "Knowledge sharing in an enterprise 2.0 context: Employee motivation in the light of a multifaceted conception of intrinsic motivation". (Diese wird im nächsten Newsletter zum kostenfreien Download zur Verfügung gestellt werden)

Darüber hinaus habe ich sowohl strategisch / konzeptionell als auch operativ bei der Gestaltung des Wissensmanagement  einer Unternehmensberatung mitgewirkt.

Ich freue mich nun bei Cogneon als Berater und Coach für Enterprise 2.0 tätig sein zu können - und die zentralen Gedanken von Entrepreneurship & Enterprise 2.0 weiterzutragen.

Dieser Blog-Beitrag wurde von der ehemaligen Nutzerin katharina-sophie.kley erstellt.

Mein Name ist Katharina-Sophie Kley, und ich habe heute mein Praktikum bei Cogneon begonnen.

Zur Zeit studiere ich an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Soziologie (4.Semester) und Pädgogik (2.Semester) auf Bachelor. Vor meinem Zweitfachwechsel auf Pädagogik habe ich Philosophie bis ins zweite Semester studiert. Im Bereich der Soziolgie konzentriere ich mich derzeit verstärkt auf die Organisationssoziologie. In der Pädagogik werde ich meinen Fokus künftig auf die Betriebspädagogik, sowie das Organisationelle Lernen legen.

Die Erfahrungen die ich bei Cogneon sammeln kann, stellen somit eine perfekte Ergänzung zu meinem bisherigem Studium dar. Durch dieses Praktikum habe ich die Chance erhalten in einem Bereich zu arbeiten, in welchem ich später gerne arbeiten würde.

Mein Aufgaben bei Cogneon wird es unter anderem sein, das Handbuch der Internetseite von Cogneon weiter auszubauen. Da das Verfassen von wissenschaftlichen Artikeln einen großen Teil meines Studiums ausmacht, freue ich mich sehr, auch hier schriftlich arbeiten zu können.

Ich freue mich sehr, nun nicht nur ein Mitglied der Cogneon Company zu sein, sondern von heute an auch der Cogneon Community anzugehören!

Auf eine gute Zusammenarbeit!

Katharina-Sophie Kley