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In den letzten Wochen bin ich öfter mal gefragt worden, ob man sich in der aktuellen Situation überhaupt mit Wissensmanagement und Lernenden Organisationen beschäftigen sollte, es gäbe doch so viel anderes zu tun. Da die Wissensgesellschaft auch in einer Krise wie dieser nicht aufhört zu existieren, denke ich das auf jeden Fall! Gerade jetzt wird sichtbar, wo man Defizite hat und wo Handlungsbedarf besteht.

In den letzten Jahren habe ich sehr oft Aussagen wie "In der VUCA-Welt muss man ständig Lernen, um erfolgreich zu sein" gehört - oft eher als Phrase denn als handlungsleitende Maxime. Aber beim systematischen Umgang mit Wissen (=Wissensmanagement) geht es nicht nur darum, Erfolg zu haben. Es geht auch darum Misserfolge zu vermeiden, oder zumindest die Konsequenzen in einem erträglichen Rahmen zu halten.

Das Feld der Wissensrisiken ist ganz gut erforscht, da gibt es z.B. den Ansatz von Probst/Knaese zum Management von Wissensrisiken, den wir auch im Expert Debriefing verwenden. Oft verwende ich auch die Dissertation Steuerung von Wissensrisiken von Florian Bayer. Darin werden vier Kategorien von Wissensrisiken benannt:

  1. Wissensverlust
  2. Unerwünschte Wissensdiffusion
  3. Unzureichender Wissenstransfer
  4. Eingeschränkte Wissensqualität

In den Bereich der eingeschränkten Wissensqualität fallen die Entscheidungen auf Basis von Wissen mit mangelhafter Qualität (S. 124). Mit den Worten "Innovation happens at the Fringe" von Gary Hamel liegt hier aber ein Problem: für uns relevantes Wissen wird oft dort generiert, wo wir unser Augenmerk gar nicht hinrichten, weil es mit unserer Tagesbeschäftigung nichts zu tun hat (The unknown unknown).

Hätten wir in unserer regelmäßig eingeplanten Lernzeit dort mal hingesehen, so wie das auch schon Peter Drucker empfohlen hat, wären vielleicht Beiträge wie der von Bill Gates aufgetaucht. Gates zweifelte 2015(!) nicht daran, dass eine Pandemie wie die jetzige passieren wird - offene Frage ist nur wann:

Als lernOS Praktiker müssen wir also unsere Hausaufgaben machen und uns neben der Beschäftigung mit all den schönen und innovativen Themen, ein effektives Risikomanagement aufbauen. Das geht ganz einfach in folgenden Schritten:

  1. Liste möglicher Risiken erstellen und kontinuierlich pflegen
  2. Alle Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichem Schadensausmaß bewerten (dazu gehören auch Gehaltseinbußen durch Kurzarbeit, Jobverlust, Umsatzeinbruch etc.)
  3. Für die Risiken im sog. "inakzeptablen Bereich" Risikoverminderungs- und Vorsorgemaßnahmen  definieren
  4. Gehe zurück zu 1.)

So etwas ist schnell umgesetzt (z.B. im lernOS Memex) und im Quaterly Review eingefügt. In diesem Sinne: Keep Calm & Learn On! Die nächste Pandemie kommt bestimmt ... die Frage ist nur wann.

Gestern habe ich mit Karsten Ehms angefangen, am sog. "lernOS Zero Bullshit Knowledge Management Lernpfad" (Arbeitstitel) zu arbeiten, der einem die Disziplin Wissensmanagement in einem lernOS Sprint (13 Wochen) nahebringen soll. Auf dem lernOS Camp 2019 gab es ja bereits eine Assembly dazu und auch beim Camp 2020 wird es wieder eine geben. Ich habe das Gefühl, dass dieser Lernpfad eine sehr gute Basis werden könnte, um zu verstehen, warum der lernOS Core aus den drei Ebenen Individuum, Team und Organisation besteht und woher die inhaltlichen Themen kommen. Unser Ziel ist, ein präsentable Version des Lernpfads bis zum Camp ferig zu haben.

Der lernOS für Organisationen Leitfaden wird kompatibel mit dem neuen Wissensmanagement-Standard ISO 30401 Knowledge Management Systems, d.h. wer sich am Leitfaden orientiert, wird automatisch alle Anforderungen aus der Norm erfüllen. Dafür kuratiere ich gerade parallel die Quellen, die wir im Leitfaden verwenden wollen.

Eine dieser Quellen ist das D-A-CH Wissensmanagement Glossar, das ich neben der GfWM Wissenslandkarte und dem GfWM Wissensmanagement Modell vor 10 Jahren in meiner Funktion als Leiter des Fachteams Wissensmanagement in der Gesellschaft für Wissensmanagement mitentwickelt habe.

Gerade ist mit dem D-A-CH Wissensmanagement Glossar 2020 eine Variante des o.g. Glossars erschienen, die sich doch in einigen Teilen von der Version 1.1 unterscheidet. In diesem Blog vergleiche ich die zwei Versionen und ziehe ein kurzes Fazit für die Verwendung von Begriffen in lernOS. Der Blog-Beitrag wird sich im Lauf der nächsten Wochen kontinuierlich ergänzen. Für die schnellere Arbeit mit den Texten habe ich die Version 1.1 und die Version 2020 in unser offenes Wiki COPEDIA übertragen. Feedback, Gedanken und Ideen gerne direkt unten in die Kommentare.

Vergleich Glossar Version 1.1 und 2020

In der folgenden Tabelle findet ihr in der linken Spalte die Obermenge aller Begriffe in der Version 1.1. Das "X" in den Spalten zwei und drei zeigt an, ob der Begriff in der jeweiligen Glossar-Version enthalten ist (zur schnellen Navigation sind die Differenzen rot markiert). In der letzten Spalte werde ich nach der detaillierten Analyse noch Bemerkungen ergänzen.

Begriff Version 1.1 Version 2020 Bemerkung (noch in Arbeit)
Arbeiter X
Beziehungskapital X
Bilanz X
Chief Knowledge Officer X X
Community of Interest X
Community of Practice X X
Content-Management-System X X
Datenebene X
Erfahrung X
Erfahrungswissen X
Explizierbares Wissen X
Expliziertes Wissen X
Explizites Wissen X
Gemeinschaft X
Gesellschaft X
Handlungsebene X
Humankapital X
Implizites Wissen X X
Information X X
Informationsmanagement X X
Intellektuelles Kapital X X
Kapital X
Kollektives Wissen X X
Kompetenz X X Neue Sichtweise auf Kompetenz, in der Einleitung der Version 2020 beschrieben.
Kompetenzmanagement X X Neue Sichtweise auf Kompetenzmanagement, in der Einleitung der Version 2020 beschrieben.
Kultur X X
Lernende Organisation X X
Management X X
Manager X
Methode X X
Modell X X
Organisation X X
Organisationale Wissensbasis X
Organisationales Wissensmanagement X X
Persönliches Wissensmanagement X X
Prozedurales Wissen X
Prozess X X
Reflexion X
Rolle X X
Social Media X Warum nicht den deutschen Begriff "Soziale Medien" verwenden? Von der GfWM gibt es außerdem das Positionspapier Wissensmanagement und Enterprise 2.0. Web 2.0 und Enterprise 2.0 sollten im Glossar auch aufgenommen werden.
Software X
Soziale Software X
Strategie X X
Strategisches Wissensmanagement X X
Strukturkapital X
System X X
Taxonomie X
Terminologie X
Wissen X X
Wissen vernetzen X
Wissensarbeiter X X
Wissensbilanz X X
Wissensdomäne X
Wissensebene X
Wissensgemeinschaft X X Als Synonym zu Community of Practice definiert, das kann man mit der Beschreibung im Buch von Kai Romhardt so nicht machen.
Wissensgenerierung X
Wissensgesellschaft X X
Wissensintensiver Prozess X X
Wissenskultur X X
Wissenslandkarte X X Definition von Cogneon durch andere ersetzt.
Wissensmanagement X X
Wissensmanagement-Methode X X
Wissensmanagement-Modell X X
Wissensmanagement-Prozess X X
Wissensmanagement-Strategie X X
Wissensmanagement-System X X
Wissensmanagement-Technik X
Wissensmanager X X Fundamental andere Definition des Wissensmanagers (Führungskraft vs. dedizierte Rolle)
Wissensprozess X X
Wissensrisiken X
Wissenssystem X
Wissenstransfer X
Zielebene X

Fazit für lernOS

Folgt in den nächsten Wochen.

Auf dem 36. Chaos Communication Congress (#36c3) habe ich an Tag 4 (30.12.2019) einen Lightning Talk zu lernOS gehalten. Gemäß des Lightning Talk Formats habe ich versucht, die große lernOS Idee für Individuen in 5 Minuten vorzustellen. Seht selbst, ob mir das gelungen ist (Kritik gerne in die Kommentare):

Lightning Talks gab es an 2, 3 und 4 des Kongresses mit jeweils 2,5 Stunden Talks (der erste ist immer eine Einführung in das Format). Das Programm gibt euch einen Überblick über die Themen, auf media.ccc.de. findet ihr die Aufzeichnungen von Tag 2, Tag 3 und Tag 4.

Spoiler: da ich sehr begeistert vom Lightning Talks Format bin, wird es auch eine Lightning Talks Session auf dem lernOS Camp 2020 (#loscamp20) geben. Dafür habe ich schon die richtige LED-Lampe als Stoppuhr vorbereitet:

Im kommenden Jahr geht mal wieder ein neuer Podcast Preis an den Start. Das finde ich immer eine gute Gelegenheit, den eigenen Podcast mal wieder auf Vordermann (und -frau) zu bringen.

Die Geschichte

Mein Podcast ist als Management 2.0 Podcast gestartet. Im Management 2.0 MOOC (2013) hatten wir die Livesessions aufgezeichnet und als Podcast bereitgesetellt. Nach Ende des MOOCs haben viel nach neuen Episoden gefragt. Ich hatte dann zuerst eine bereits bestehende Aufnahme mit Prof. Rafael Capurro zu Knowledge Leadership veröffentlich.t Danach habe ich in unregelmäßigen Abständen Episoden mit Geschichten aus Unternehmen produziert, die in den Rahmen der Entwickung zur Lernenden Organisation passten.

Zum lernOS Rockstars Camp im Juni dieses Jahres habe ich den Podcast dann von "Management 2.0 Podcast" in "lernOS on Air" umbenannt. Außerdem hatten mich viele von euch angesprochen, warum der Podcast nicht auf Spotify ist. Eigentlich möchte ich (wie bei Blogs) die Plattformisierung von Audio nicht unterstützen. Da mittlerweile aber echt viele Spotify als Ersatz für einen echten Podcatcher verwenden, habe ich lernOS on Air dort nun auch bereitgestellt.

Der Preis

Um am Deutschen Podcast Preis teilzunehmen (Teilnahmebedingungen), muss man den Podcast bis 31.12.2019 über ein Formular einreichen. Man braucht eine Kurzbeschreibung (max. 850 Zeichen), das Cover-Bild (1500x1500px) und man kann eine Audio-Datei (max. 5 Minuten) als Bewerbung einreichen.

Die Jury besteht aus ca. 100 fachkundigen Expert*innen. Zusätzlich gibt es einen Publikumspreis. Die Preisverleihung findet am 19.03.2020 im Festsaal Kreuzberg in Berlin statt.

So könnt ihr mithelfen

Die 5 Minuten Bewerbungsaudio würde ich gerne aus verschiedenen Teilen zusammenbauen: einer kurzen Vorstellung des Podcasts durch mich, einige Highlight O-Töne aus den Episoden und einige Stimmen zum Podcast von euch, den Hörer*innen.

Das könntet ihr tun:

  1. Eure Highlights im lernOS on Air Podcast: welche Episoden oder Stellen in Episoden gefallen euch am besten. Einfach Link zur Episode, idealerweise mit Zeitangaben (hh:mm:ss) unten in die Kommentare schreiben.
  2. Eure Stimme in dem Bewerbungsaudio: was ist euer Statement zum lernOS on Air Podcast? Nehmt einfach 1-3 Sätze als Audio auf und schickt mir das als Sprachnachricht per Telegram oder über einen anderen Kanal.

Auf dem lernOS Rockstars Camp gab es in der lernOS Assembly eine Session mit Winfried Ebner von der Telekom. Winfried's Idee ist, das Konzept der Geschichten des Gelingens der Telekom auf lernOS zu übertragen und damit einen offen verfügbaren Pool von Erfolgsgeschichten aufzubauen.

Die Telekom verwendet die Geschichten des Gelingens, um den Nutzen des Enterprise Social Networks You & Me (YAM) anhand kleiner Erfolgsgeschichten von echten Mitarbeiter*innen darzustellen. Die Geschichten können mit einer Vorlage digital direkt im Intranet gesammelt werden. Mittlerweile gibt es aber auch mehrere Ausgaben von kuratierten Büchlein mit thematisch sortierten Geschichten, die in gedruckter Fassung erschienen und verteilt worden sind.

Die Geschichten des Gelingens sind immer nach einem ähnlichen Muster aufgebaut:

  • Name des Hauptakteurs
  • Bild des Hauptakteurs
  • Aussagekräftiger Titel
  • Position/Rolle des Hauptakteurs
  • Organisation(seinheit) des Hauptakteurs
  • Die Geschichte in wenigen Absätzen (ca. 2.000 Zeichen ohne Leerzeichen)

Auf dem Camp in München haben wir vereinbart, uns bis zum Corporate Learning Camp (#clcko19) eine Vorgehensweise zur öffentlichen Sammlung von lernOS Geschichten des Gelingens zu überlegen und dann bis zum KnowledgeCamp (#gkc19) echte Geschichten aus der Community zu sammeln. Auf dem KnowledgeCamp wollen wir dann in einer Session ein Prototyp (Minimum Viable Product) in gedruckter Form vorliegen haben.

Um diesen Prototyp ohne großen Aufwand umzusetzen, brauchen wir eine minimale Infrastruktur, die ich im Folgenden mal versuche zu beschreiben. Es kann sein, dass sich diese Dokumentation in der Zeit vor dem #clc19ko im Austausch mit Winfried nochmal verändert:

  1. Google Sheet: wir verwenden ein Google Sheet, um die Inhalte für die Geschichten einzusammeln. Die Spalten der Tabelle entspricht den zu erhebenden Daten und Metadaten der Geschichte.
  2. Google Form: als Eingabemaske für die Geschichten verwenden wir ein Formular zur Table. Jeder kann offen Geschichten eingeben, die Tabelle mit den Inhalten ist offen für alle einsehbar und kann kommentiert werden.
  3. Scribus: wir erstellen eine Booklet-Vorlage in Scribus, mit der ein druckreifes Büchlein auf Basis ausgewählter Geschichten erstellt werden kann. Das Scribus-Format wird so gewählt, dass die Booklets bei Online-Druckdienstleistern einfach und kostengünstig bestellt werden können. Schriftarten, Farben und Grafiken sollten sich für die Übertragbarkeit auf Organisationen einfach austauschen lassen (wer in der Community hat Erfahrungen mit Scribus? Ich habe noch nie intensiv damit gearbeitet).

Falls ihr Kommentare und Verbesserungsvorschläge habt, oder euch gar im "Team GdG" beteiligen wollt, gerne unten in die Kommentare schreiben.

Ich habe mich gestern mal daran gemacht, die Produktionskette für lernOS Guides auch auf dem Macbook zum laufen zu bringen. Im Prinzip war das genau so einfach wie auf Windows, außer dass man für MacTeX Pfadanpassungen machen muss und es Balbolka für die Audiobook-Produktion auf dem Mac nicht gibt.

Bei der Gelegenheit habe ich dann auch das Makefile für Windows (make.bat) in eine Shell-Skript-Version für den Mac (make.sh) übertragen. Die Datei findet ihr -noch unkommentiert- im GitHub Repo des lernOS für Organisationen Guide. Im Folgenden erkläre ich mal kurz, was die einzelnen Befehle dort tun.

Zunächst werden die Pfade richtig gesetzt, damit die nachfolgenden Befehle die MacTeX-Binaries für PDF-Erstellung und Calibre für E-Book-Erstellung und -Konvertierung finden:

PATH=$PATH:/Library/TeX/texbin:/usr/texbin:/usr/local/bin
PATH=$PATH:/Applications/calibre.app/Contents/console.app/Contents/MacOS

Dann wird die Variable f für den Dateinahmen gesetzt, damit man in den nachfolgenden Befehlen bei verschiedenen Guides nicht immer lange Textketten austauschen muss, in dem Fall:

f=lernOS-for-Organizations-Guide-de

Jetzt wird die Word-Version (docx) des Guides erzeugt. Hier gibt es noch einige offene Punkte: So wird die Metadaten-Datei (metadata/metadaty.yaml) zwar übergeben, in den Dokumenteigenschaften von Word erscheinen diese aber nicht. Außerdem sieht die Word-Datei noch sehr "roh" aus. Mit dem Schalter --reference-doc kann man pandoc eine Vorlage übergeben, damit Deckblatt, Fonts etc. ähnlich dem PDF aussehen.

pandoc $f.md metadata/metadata.yaml -o $f.docx

Danach wird die HTML-Version erzeugt. Der Schalter --toc erzeugt ein klickbares Inhaltsverzeichnis (Table of Contents) Für die Zukunft will ich das noch ein bisschen erweitern, damit das HTML etwas schicker und besser zu navigieren wird (habe ich mit Leonid auf dem VW Group Collaboration Barcamp schonmal getestet).

pandoc $f.md metadata/metadata.yaml -s --toc -o $f.html

Dann wird die PDF-Version erzeugt. Dafür wird das pandoc LaTeX Template von Wandmalfarbe verwendet (--template lernos). Die Metadaten wie Titel, Deckblatt-Farbe etc. stehen in der Metadaten-Datei.

pandoc $f.md metadata/metadata.yaml --template lernos -o $f.pdf

Für die E-Book-Erstellung sind mehrere Schritte notwendig. Zunächst wird aus der PDF-Version die erste Seite (Index 0) mit 300dpi Auflösung als Deckblatt für die E-Book-Version als JPG-Datei (images/ebook-cover.jpg) extrahiert. Das wird mit dem Befehl magick aus dem Paket ImageMagick gemacht:

magick -density 300 $f.pdf[0] images/ebook-cover.jpg

Dann wird die JPG-Datei nach den Vorgaben für Amazon KDP eBooks auf die Höhe 2500px skaliert (erster mogrify-Befehl) und im Anschluss auf die korrekte Größe von 1563x255px zurechtgeschnitten (zweiter mogrify-Befehl):

mogrify -size 2500x2500 -resize 2500x2500 images/ebook-cover.jpg
mogrify -crop 1563x2500+102+0 images/ebook-cover.jpg

Im Anschluss wird mit pandoc die EPUB-Version des eBooks erzeugt und diese dann mit dem Befehl ebook-convert aus dem Paket Calibre in das Kindle-Format MOBI konvertiert:

pandoc $f.md metadata/metadata.yaml -s --epub-cover-image=images/ebook-cover.jpg -o $f.epub
ebook-convert $f.epub $f.mobi

Fertig ist der Workflow, viel Spaß beim Nachbauen! Über Tipps und Verbesserungsvorschläge über die Kommentare bin ich jederzeit offen :-)

Andreas hat auf Twitter die Frage gestellt, was der Unterschied zwischen lernOS und WOL ist. Da die Frage öfter aufkommt, schreibe ich die wichtigsten Unterschiede in diesem Blog mal zusammen. Es kann sein, dass sich die Liste im Lauf der Zeit erweitert.

Ausgangspunkt von lernOS ist ein Projekt der Cogneon Akademie, die Erfahrungen in Projekten zu Wissensmanagement und Lernende Organisation seit der Gründung am 21.12.2001 in einem geschlossenen Ansatz zusammenzufassen (siehe dazu auch den Podcast M2P026 Cogneon 2.0 von unserer 15-jährigen Geburtstagsfeier). Nachdem das neben unser täglichen Arbeit ein komplexes Unterfangen ist (im wesentlichen passiert das in unserer 20%-Zeit), ist die Projektlaufzeit auf 2016-2022 angelegt. Wie im Wissensmanagement üblich, soll das auf den drei Ebenen Individuum, Team und Organisation erfolgen. Wir betrachten unsere zentralen Projekte der letzten 18 Jahre und extrahieren die zentralen Erkenntnisse. Die drei orangen Rechtecke im lernOS Logo stehen für diese drei Ebenen.

Ich bin seit vielen Jahren in der Podcasting Community rund um das Sendegate und die Subscribe aktiv. Dort habe ich Johannes und Eva kennengelernt, die beide einen Podcast auf Esperanto machen. Über diesen Kontakt bin ich darauf gestoßen, dass das Verb lernos auf Esperanto die Zukunftsform von lernen ist. Das hat perfekt zu unseren Handlungsfeldern Lebenslanges Lernen und Lernende Organisationen gepasst. Da die Digitalisierung (genauer die Digitalität) in unserer global vernetzten Wissensgesellschaft eine wichtige Rolle spielt, kamen wir auf die Idee, das durch das groß geschriebene „OS“ zu symbolisieren. So kam es zum Mission Statement „lernOS - Operating System for Lifelong Learning and Learning Organizations“.

Im Folgenden sammle ich mal die zentralen Unterschiede zwischen lernOS und WOL, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Interesse besteht, kann ich ähnliche Vergleiche auch mal für lernOS und Scrum, lernOS und OKR sowie lernOS und GTD machen.

Unterschiede auf übergeordneter Ebene

  1. Betrachtungsebenen: lernOS betrachtet die gesamte Organisation und das lebenslange Lernen der Organisationsmitglieder (lebenslang = von der Wiege bis zur Bahre). lernOS kann daher als systemischer Ansatz angesehen werden, der die einzelnen Ebene der Organisation wie in einem Fraktal zusammenführt. WOL fokussiert nur auf das Individuum.
  2. Zielgruppen: der große Charme von WOL liegt darin, dass es ein fertiges Rezept ist, das man in eine Organisation geben und genau so anwenden kann. Daher eignet sich WOL besonders gut für Einsteiger*innen, die bisher noch nicht bloggen, twittern, vlogen, podcasten etc. und die Vorteile des offenen und vernetzten Arbeitens mit einer einfachen Methode erlernen möchten. Für lernOS auf individueller Ebene gilt das prinzipiell auch, nur dass mit Canvas und den weiteren Methoden Scrum, OKR und GTD mehr Freiheitsgrade bestehen, wodurch der Ansatz auch komplexer wird. Daher sieht man in der Praxis oft, dass Menschen mit lernOS weitermachen, wenn sie die ersten 1-2 WOL Circle durchlaufen haben (siehe z.B. Podcast M2P037 lernOS Circle 1 Lessons Learned mit Leonid).
  3. Wiederverwendbarkeit: ich glaube bei Wissen und Lernen nicht an eine „One-Size-Fits-All Lösung“. Deswegen stehen die Inhalte von lernOS durchgängig unter der offenen Creative Commons Lizenz CC BY, damit sich jeder den Ansatz auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Dafür stehen alle Quellen wie z.B. die Bilder im SVG-Format auf Github zum Download zur Verfügung.

Unterschiede auf individueller Ebene

  1. Sprint vs. Circle: Zentrales strukturelles Element in lernOS ist der lernOS Sprint, in WOL ist es ein WOL Circle. Der lernOS Sprint ist ein Zeitraum von 13 Wochen, in dem etwas neues gelernt wird. Einen lernOS Sprint kannst du in einem lernOS Circle machen, aber auch für dich alleine. lernOS setzt dabei wie WOL auf der Idee der Lean In Circles auf, selbstorganisiertes Lernen in kleinen Gruppen zu fördern. Die Modifikation von WOL (z.B. Reduktion von 12 auf 5 Circle Mitglieder) sind übernommen.
  2. Sprint Dauer: ein Circle in WOL dauert 12 Wochen und beginnt mit der Definition des Ziels. In lernOS ist eine Woche 0 vorgelagert, in der man selbst oder gemeinsam mit dem Circle den Sprint planen und die Infrastruktur einrichten kann. Somit ergibt sich in lernOS eine Sprint Dauer von 13 Woche, was gut zum Quartalstakt von OKR passt (4 Sprints = 1 Jahr).
  3. Sprint Wiederholung: einen WOL Circle macht man in der Regel nur 1-2 Mal, weil man das offene und vernetzte Arbeiten dann für sich erlernt hat. Die Sprints in lernOS wiederholen sich im Idealfall immer wieder, da sie ja das lebenslange Lernen unterstützen sollen. Hierfür gibt es verschiedene Lernpfade, da man ja nicht immer wieder die gleichen Aufgaben durchlaufen will. Ab der Version 1.4 wird es in lernOS jeweils einen Lernpfad für WOL, GTD und OKR geben. Darüber hinaus kann man mit den Leitfäden der lernOS Toolbox weitere Methoden wie Sketchnoting, Podcasting, Expert Debriefing etc. erlernen.
  4. Anzahl der Übungen: bevor ich angefangen habe, den lernOS for You Leitfaden zu schrieben, hatte ich 12 WOL Circle absolviert. Meine Beobachtung war, dass mit den 2-3 Übungen pro Woche die Agenda des stündlichen Meetings sehr dicht war und wir oft nicht alles geschafft haben. Außerdem waren einige Übungen dabei, die mich auch im 5-6 Circle nicht angesprochen haben (z.B. der Limonadenstand). Mir kam die Idee, dass für die Grundidee von WOL Observable Work + Narrating Your Work, nicht alle 31 Übungen aus den WOL Guides notwendig sind. Über eine Umfrage mit ca. 140 WOL Circle Absolventen habe ich herausgefunden, dass das andere durchaus auch so sehen. Daher wurde für den WOL Lernpfad in WOL die Anzahl von Übungen von 31 auf 11 (eine pro Woche) reduziert.
  5. Flipped Classroom: ich habe einige WOL Circle mit Führungskräften absolviert. Größtes Problem war dabei immer, synchrone Termine in 12 aufeinanderfolgenden Wochen hinzubekommen. Hat das geklappt, habe sich diese Führungskräfte öfter mal beschwert, dass sie sich gegenseitig beim „Briefe schreiben“ zuschauen sollen. Deswegen empfehlen wir in lernOS konsequent die Methode Flipped Classroom zu verwenden, d.h. jeder macht die Übungen vorab und man tauscht sich dann im wöchentlichen Treffen über Ergebnisse aus und diskutiert Probleme.
  6. Ziel vs. OKR: In WOL definiert man sich ein Ziel ohne eine methodische Vorgabe. lernOS verwendet das agile Zielmanagement-System OKR von Google, um Ziele anziehen und messbar zugleich zu formulieren. Über den Einsatz von OKR wird die Kopplung von Zielen über die Ebenen Individuum, Team und Organisation möglich.
  7. OKR und Canvas: WOL bietet drei Fragestellungen, um ein Ziel auf Eignung für einen Circle zu prüfen (Ist es dir wirklich wichtig? Kann man es als Lernziel formulieren? etc.). lernOS bietet zusätzlich den lernOS Canvas, mit dem man Ziele systematisch aus aktuellen Aufgaben, Rollen und Projekten ableiten kann.
  8. OneNote Circle Template: was mich in meinen WOL Circle immer gestört hat war, dass es keine (digitale) Unterstützung für die Dokumentation gibt. PDFs auszudrucken und dort reinzuschreiben hat sich für mich nie zeitgemäß angefühlt. Außerdem haben Circle Mitglieder oft beim nächsten Treffen ihre „Papierwirtschaft“ vergessen und sich an ihre Dokumentation nicht mehr erinnert. Daher haben wir für lernOS Circle ein OneNote Circle Template entwickelt, dass den gesamten Prozess der Dokumentation und Kommunikation im Circle unterstützt.
  9. Mindset, Skillset, Toolset: die Bedeutung der richtigen Grundeinstellung wird in WOL durch das Element Growth Mindset von Carol Dweck betont. In lernOS wird mit dem Dreiklang Mindset, Skillset und Toolset hervorgehoben, dass es auf die richtige Balance von Haltung, Fähigkeiten, Methoden und Tools ankommt. Jede dieser drei Dimension wird auf einer weiteren Ebene durch empirisch und wissenschaftlich abgesicherte Erkenntnisse detailliert (Skillset z.B. durch das 4C Framework und das DigCom 2.1 Framework). Über einen Bogen zur Selbsteinschätzung kann man herausfinden, in welchem Bereich man den größten Lernbedarf hat.
  10. Skills for the 21st Century: lernOS versucht quasi als „hidden agenda“ die Nutzer mit wichtigen Methoden und Wissensbeständen für das 21. Jahrhundert in Berührung zu bringen. Einige Beispiele dazu: auf individueller Ebene wird nicht eine einzelne Methode verwendet, sondern die Kombination aus Scrum, OKR, GTD und WOL. Über den Sprint-Verlauf sind zwei Boxenstopps eingebaut, über den die Nutzer*innen mit der Methode Minimum Viable Product aus Lean Startup in Kontakt gebracht werden. Über die Links und Fußnoten bringen wir die Nutzer*innen mit weiteren 21st Century Skills wie beispielsweise Open by Default, Mozilla Web Literacy Framework, Web 2.0, Future Backwards etc. in Berührung.

Das sind mal die wichtigsten Unterschiede aus meiner Sicht. Wenn ihr weitere kennt, gerne unten in die Kommentare damit.

Audiobooks sind mit Plattformen wie Amazon Unlimited oder Audible ein großer Trend geworden. Dort kann man sich gelesene Versionen von Büchern herunterladen und unterwegs anhören. Ende März hat Asja auf Twitter die Frage aufgebracht, ob man so ein Audiobook nicht auch für lernOS Leitfäden anbieten könnte:

Da die Inhalte gemäß einer agilen Entwicklungsmethode alle drei Monate in einer neuen Version erscheinen, ist das Einlesen der Texte von menschlichen Sprechern nicht realistisch - außer wir finden einen Sponsor, der uns regelmäßig Rufus Beck finanziert :-)

Also habe ich mich mal auf die Suche nach freien Sprachsynthese-Anwendungen begeben. Gedanklich waren die Anforderungen an die Anwendung ungefähr so (es gab kein Lastenheft):

  • Freie Software, damit alle damit experimentieren können
  • Verfügbarkeit gut klingender Stimmen
  • Kommandozeilen-Tool, damit wir es in unseren automatisierten Produktionsprozess einbinden können
  • Export-Funktion als MP3, idealerweise weiterer Audio-Formate
  • Kapitelmarken-Funktion, damit die Kapitel im Leitfaden auch im Audiobook einzeln ansteuerbar sind

Getestet haben wir z.B. auch, Siri auf dem iPhone den Leitfaden vorlesen zu lassen und dass dann über ein Audio-Interface aufzunehmen. Schließlich haben wir uns dann für die Freeware-Anwendung Balabolka entschieden.

Balabolka setzt auf dem Windows Speech Application Programming Interface (SAPI) auf. Dadurch kann auf eine Vielzahl kostenloser und kostenpflichtiger Stimmen zurückgegriffen werden. Für SAPI 5 sind noch nicht so viele Stimmen verfügbar, wie für SAPI 4, das wird sich aber in Zukunft noch ändern.

Balabolka kann Text aus einer großen Auswahl von Quellen einlesen, darunter die Zwischenablage und Dateiformate wie DOC, EPUB, HTML, MOBI, HTML und PDF. Da wir die lernOS Leitfäden auch in den eBook-Formate EPUB und MOBI erstellen, kam uns diese Flexibilität sehr entgegen. Die synthetisierten Texte können dann in den Audio-Formaten WAV, MP3, OGG und WMA abgespeichert werden. Perfekt.

Ich habe jetzt mal die deutsche und englische Version des lernOS for You Leitfaden als MP3 erstellt (Laufzeit ca. 1h, Größe ca. 50 MByte). Um für die experimentellen Audiobooks eine kompakte Seite mit Player und Feedback-Option zu erhalten, habe ich beide Dateien auf archive.org hochgeladen:

Es ist natürlich klar, dass die Sprachsynthese nicht an die Lösung mit Rufus Beck heranreicht. Aber hört bitte trotzdem mal rein und schreibt auf der Seite unten eine sog. Rezension mit eurem Feedback. Meine Frage ist, ob wir dieses Art Audiobooks bei den Leitfäden mal mit anbieten sollen, oder ob das noch zu weit von brauchbar entfernt ist.

Ich mache Barcamp-Moderationen gerne gemeinsam mit 1-2 anderen Personen, weil man sich da gut gegenseitig die inhaltlichen Bälle zuspielen kann. Ähnlich wie bei einem Podcast sind zwei oder mehr Personen nach meinem Gefühl dynamischer und die Moderation droht weniger, langweilig zu werden.

Bisher habe ich diese Moderation immer gemeinsam mit anderen Menschen gemacht. Nächste Woche wird es bei einem internen Barcamp am 4. Juli eine Premiere geben: ich moderiere gemeinsam mit Pepper, einem humanoiden Roboter. Pepper ist 1,20 Meter groß und verfügt über vier Mikrofone, zwei HD-Kameras, einen 3D-Abstandssensor, einen Gyrosensor, zwei Sonarsensoren und sowie sechs Laserscannern. Auf der Brust hat er ein Touchscreen, über das er Informationen anzeigen kann.

Für die Moderation des Barcamps haben wir folgende Idee entwickelt: die Moderation ist an sich auf deutsch, die NLP-Engine von Pepper kann aber nur Englisch. Wir werden ihn daher im Ablauf der Moderation immer auf Englisch ansprechen müssen. Wir verwenden das Anmoderationsskript, das ich gerade für den lernOS Barcamp Leitfaden mit Karlheinz Pape erstelle. Wir werden Pepper sich vorstellen lassen und dann nach konkreten Begriffen wie beispielsweise "Barcamp" oder "Tim O'Reilly" fragen.

Anfang nächster Woche ist die Probe. Ich werde den Teil des Barcamps in einem kleinen Video aufzeichnen und hier im Blog veröffentlichen. Bis dahin könnt ihr Pepper in diesem kurzen YouTube-Video schonmal kennenlernen:

Für die Erstellung von lernOS Leitfäden haben wir uns einen Produktions-Workflow gebaut, der aus einer Single-Source automatisch verschiedene Zielformate erzeugen kann. Die Quellen der Leitfäden sind durchgängig in Markdown geschrieben. Für den ersten lernOS Guide in der Version 1.0 haben wir daraus die Formate PDF, DOCX (MS Word), HTML und EPUB (eBook) erzeugt. Für die Version 1.1 haben wir diesen Workflow etwas erweitert. In diesem Blog beschreibe ich alle notwendigen "Zutaten".

Der alte Workflow hat im Kern zwei Werkzeuge verwendet:

  1. Pandoc: eine Anwendung zur Konvertierung von Dokumentformaten. Pandoc unterstützt eine Vielzahl von Dateiformaten, darunter z.B. Markdown, textile, HTML, LaTeX, Mediawiki, Creole, MS Word, ODT (Libre Office), DocBook uvm.
  2. MikTeX: damit pandoc auch PDF erzeugen kann, ist MikTeX notwendig. MikTeX ist eine LaTeX-Version für Windows.

Im alten Workflow wurde eine PDF-Version, eine Word-Version, eine HTML-Version (u.a. zur Erzeugung der OneNote-Vorlage) und eine EPUB-Version erstellt. Die PDF-Version hatte das lernOS-typische orange Cover, die anderen Versionen waren ohne Cover, da die Cover-Erzeugung eine Funktion der LaTex-Vorlage ist. Außerdem konnte die EPUB-Version nicht direkt an den verbreiteten Amazon Kindle (Device oder App) übertragen werden, da dieser MOBI und nicht EPUB als Format verwendet. Daher wurde der Workflow für die Version 1.1 des lernOS Guide wie folgt erweitert:

  1. ImageMagick: freie Anwendung zur Erstellung und Bearbeitung von Raster- und Vektor-Grafiken. Damit ist die Konvertierung des Covers (erste Seite des PDF) in eine PNG-Datei möglich.
  2. Calibre: freie Anwendung zur Verwaltung und Konvertierung von eBooks. Damit kann die EPUB-Version um Metadaten und das Cover erweitert und im Anschluss auch in das MOBI-Format konvertiert werden.

Auf diese Weise entsteht im neuen Workflow eine Datei mit Endung .mobi, die an die E-Mail-Adresse des eigenen Kindle geschickt werden kann. Dort kann der Leitfaden dann kommentiert, durchsucht und mit Lesezeichen versehen werden. Alle Markierungen synchronisieren sich automatisch über alle Kindle-Geräte.

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Auf dem Corporate Learning Camp 2019 in Koblenz (clc19ko) haben sich in der Abendstunde sieben lernOS Praktiker*innen bei mir im Podcast-Studio eingefunden und wir haben über Highlights, Lowlights und Wünsche zu lernOS gesprochen.

Vorstellungsrunde / Highlights / Persönliche Treffen auf Veranstaltungen (re:publica, CLC) / Teile des Circles kennen sich (Vertrauen, Fürsorge) / Planung in Woche 0 (Kalender, Tools wie Skype, Rocketchat, Teams probieren) / Pioniergeist obwohl man sich nicht kennt / Teams als Plattform für Circle klappt wunderbar / Vielfalt an Themen bereichert den Circle / OneNote Circle Template zur Dokumentation (Zieltransparenz war "common sense") / Gruppengröße 5 (eher 4, nicht 6) / Flipped Classroom spart Zeit (2h/Woche reicht i.d.R.) / OKR zur Konkretisierung des persönlichen Ziels / Man kann lernOS "einfach machen" / Lowlights / Geschichte hinter dem Lernpfad würde Einsteiger*innen helfen (etwas mehr "Storytelling" in Text, Audio und Video) / Tipp: woopmylife (wish, outcome, obstacle, plan) / Hinterherhinken, wenn man Übungen zeitlich nicht schafft / Wünsche an lernOS / Klarere Struktur für die Einführung in Unternehmen ("mundgerecht" für die Lerner*innen) / Für den Einstieg in lernOS Moderatoren/Coaches anbieten / Anleitung für die Erstellung eigener GitHub Leitfäden / Wöchentliche Videos für die Weeklys / lernOS in der strategischen Diskussion im Unternehmen verankern / Für jede Woche im Lernpfad einen 1,5-minütigen Erklärvideo / Weiter coole Themen in Leitfäden aufgreifen, z.B. Community Management, Scrum (in der Community Ersteller*innen finden) / Agilität als Thema hervorheben / McKinsey-Artikel Agility it rhymes with stability / lernOS sollte so einfach werden, dass es sich als Standard für Lernthemen (auch Hobbies) etabliert.

Diese Episode entstand gleich nach der Episode 40 in der Podcasting Assembly auf dem lernOS Rockstars Camp am 25.06.2019 in München. Simon (Cogneon Akademie), Claudia (Siemens Healthineers), Benedikt (Siemens), Andreas (Kulzer) und Simone (Siemens) sprechen darüber, welche Vorteile es hat, das Podcasten nicht alleine, sondern mit dem lernOS Podcasting Guide und 3-4 weiteren Personen in einem lernOS Circle zu lernen.

Diese Episode entstand in der Podcasting Assembly auf dem lernOS Rockstars Camp am 25.06.2019 in München. Leonid (Volkswagen), Brigitte (Siemens), Maximilian (Lechwerke) und Alexander (LV1871) sprechen darüber, ob es für die Praxis sinnvoll ist, einen lernOS Podcasting Guide für Mitarbeiter zu haben.

Am 25. Juni 2019 fand das erste lernOS Rockstars Camp in München statt. In dieser Episode könnt ihr die Begrüßung, die Vorstellungsrunde, die Feedbackrunde und die Verabschiedung nachhören. Das ist eine schöne Erinnerung für die Teilnehmer*innen und ein guter Einstieg für alle, die nicht beim Camp dabei sein können. Die Dokumentation zur Veranstaltung inkl. der Folien von den Impulsverträgen findet ihr auf der Seite zum lernOS Rockstars Camp auf CONNECT.

Inhalt:

  • 00:02:19 - Begrüßung
  • 00:29:20 - Vorstellungsrunde
  • 00:51:22 - Zusammenfassung
  • 01:08:31 - Feedbackrunde
  • 01:18:47 - Verabschiedung

Musik: PC-ONE - The Krik, auf dem Album Division (CC BY 4.0)

Hinweis: diesen Podcast haben wir 2014 im Nachgang zum Management 2.0 MOOC gestartet und auf den Namen "Management 2.0 Podcast" getauft. Mit dieser Episode wird der Podcast in "lernOS on Air" umbenannt.

Am 26. Februar 2019 hat Tobias in einem eintägigen Coaching mein Getting Things Done (GTD) System einer kritischen Prüfung unterzogen und viele Verbesserungsvorschläge gemacht. Lange haben wir auch über die Umsetzung von GTD in der Office 365 Umgebung gesprochen. Zum Abschluss des Tages haben wir dann noch diese Episode zu GTD als Methode der Selbstorganisation für Wissensarbeiter*innen aufgenommen. Tobias wird als GTD-Experte auch auf dem lernOS Rockstars Camp am 25.06.2019 in München dabei sein.

Persönliche Produktivität und lifehacker.com als Ausgangspunkt / Getting Things Done (GTD) / Buch Getting Things Done (Affiliate-Link) / Deutscher GTD Lizenznehmer Next Actions Partner in Berlin / GTD-Coach Ausbildung / Session "Web 2.0 Führerschein" von Oliver Gassner auf dem Barcamp Nürnberg 2006 / Engpasskonzentrierte Strategie / GTD und persönliches Wissensmanagement / lernOS / Squared Wheel Men / Die Fünf Schritte von GTD (Sammeln, Verarbeiten, Organisieren, Durchsehen, Erledigen) / Deutschsprachige GTD Videos / GTD Workflow / Marie Kondo / TEDx Vortrag The Art of Stress-Free Productivity mit David Allen /  Listen wie in Working Out Loud / M2P017 Working Out Loud mit Barbara Schmidt / E-Mail-Posteingang als GTD Inbox / Inbox Zero / GTD 6 Horizons of Focus / GTD & die Weltreise / ALPEN Methode im Zeitmanagement / Offene GTD Seminare / Einstellmappen (Tipp zum GTD-Papiersystem) / Tools für GTD / GMail / Android / iOS / Outlook (Outlook for Windows 2013/2016 Setup Guide) / Outlook Quick-Steps / Office 365 / Microsoft To-Do / OneNote / Desktop vs. Mobile / tmt-beratung.de (GTD Anleitung deutsch) / Gruppe GTD DACH auf Linkedin / Tobias auf dem lernOS Rockstars Camp am 25.06.2019 in München