Beiträge

Das erste #lernOS Beiratstreffen hat stattgefunden – das sind die wichtigsten Ergebnisse im Überblick

Vergangenen Freitag hat das erste lernOS Beiratstreffen stattgefunden. Der Beirat setzt sich aus jeweils einem Vertreter/einer Vertreterin aus jeder lernOS-Supporter-Organisation zusammen. Die aktuelle Zusammensetzung der Supporter befindet sich auf der lernOS-Seite ganz unten.

Zweck des Beirats ist es, Feedback zur aktuellen Entwicklung von lernOS zu geben sowie Wünsche/Ideen/Ressourcen für die Weiterentwicklung einzubringen. Die Beiratstreffen sind nicht öffentlich, wir haben aber vereinbart, im Nachgang immer über die wichtigsten Themen zu berichten.

Die Schwerpunktthemen aus dem ersten Treffen sind:

  1. Die Darstellung der Beteiligungsmöglichkeiten für Supporter und Community sollte verbessert werden (eigene “Contributors” Seite, thematische Einstiegspunkte auf CONNECT).
  2. In einem 1-Pager sollte dargestellt werden, welche Konsequenzen sich aus der Creative Commons Lizenz ergeben und wie man rechtssicher damit umgeht (soll in eine lernOS FAQ integriert werden).
  3. Das Telekom Konzept der Geschichten des Gelingens soll auf lernOS übertragen und damit viele Erfolgsgeschichten öffentlich sichtbar gemacht werden. Winfried und ich stimmen uns nächste Woche ab, wie wir schnell einen Prototyp umsetzen können. Idee ist, den Call for Participation mit dem clc19ko zu starten und bis zum gkc19 einen gedruckten Prototyp (MVP) zu haben.
  4. Im lernOS for You Guide soll stärker herausgearbeitet werden, wie lernOS die Agile Transition unterstützt und wie die konkreten Bezüge zum lebenslangen Lernen sind. Damit kann zusätzlich etwas Licht in den New Work/New Ways of Working Begriffsdschungel gebracht werden.
  5. Bei der Erstellung neuer lernOS Leitfäden liegt der Fokus auf Podcasting, Barcamp und Community Management/CoP. Weitere angedachte Themen sind eFacilitation (virtuelle Barcamps, digitales Moderieren), EPSS (performance support) und Prozessmanagement.
  6. Zum lernOS for You Leitfaden ist eine Office 365 Version gewünscht, die alle Übungen nicht mit allgemeinem Tool-Bezug, sondern mit Office 365 enthält (z.B. OKR in OneNote dokumentieren, GTD Next Action Liste in MS ToDo).
  7. Im lernOS for You Leitfaden sollte beschrieben werden, welche Alternativen es zur Durchführung in Circle und wöchentlichem, einstündigen Treffen gibt. In der Praxis sind viele von diesem “Committment” abgeschreckt. Ideen sind z.B. monatliche, längere Treffen oder längere Blöcke am Stück (ähnlich Summer School, Dojo). Außerdem sollen andere Formate wie beispielsweise die Verwendung der lernOS Inhalte im Reveres Mentoring beschrieben werden.

Übrigens: der Einstieg als lernOS-Supporter-Organisation ist jederzeit möglich (€ 1.000 pro Jahr, ein Sitz im Beirat, 3 Tickets für das lernOS Camp. Bei Interesse kannst du uns einfach kontaktieren.

Communities of Collaboration bei der Telekom

Notizen zum Vortrag auf der KnowTech 2013.

  • Referent: Jochen Pfender (“start small but start!”, “eine Gruppe in einem Netzwerk ist noch keine Community”)
  • Ziel: “Mitarbeiter helfen Mitarbeiter”
  • Telekom Social Network auf Basis von Jive seit Februar 2012
  • Im strategischen Zielbild Social Media Business@TDG steht der “Kunde als zentraler Bestandteil der Aktivitäten”.
  • Vorläufer des TSN waren Blog-Platform, PeopleNet, Wiki-Platform (Insellösungen) wurden durch TSN abgelöst
  • Telekom Social Network
    • 70.000 registrierte Nutzer, davon ca. 10% aktiv
    • 83.900 Beiträge (36.000 Dokumente, 11.300 Diskussionen, 13.400 Kommentare auf Dokumente)
    • 75% der Gruppen sind geschlossen, mehr Öffnung ist gewünscht
  • Community Building (Stärkung Cross-funktionales Zusammenarbeiten)
    • Pilot-Communities: Marketing Deutschland, Programm Social Media Business (Organisationsstruktur siehe unten), Kundenservice, CRM, Sekretariate (wichtige Zielgruppe, da nach oben und nach unten sehr gut vernetzte)
    • Community Manager werden durch Community Manager Schulungen und eine Community Manager Gruppe “Social Business Live!” unterstützt
    • Erfahrung: Community Building läuft schleppend (viel Überzeugungsarbeit durch f2f-Termine)
    • Erfahrung: Rolle des Community Managers auf der Fachseite ist nötig, um Aktivität aufrecht zu erhalten
    • Erfahrung: Community Manager sollte sich der Unterstützung durch Multiplikatoren versichern, um nicht alles alleine machen zu müssen
  • Aufbau eines Botschafter Programms wurde in 09/2013 gestartet
    • Ziel ist, Aktivität im TSN zu erhöhen
    • Eine Botschafter Community wird etabliert (Gamification-Ansatz: Aktivität wird durch Aufgaben-Set gestaltet)
    • Botschafter Kick-off Event zur Information und Motivation
    • Erfahrung: nicht Social Media benötigt den Kulturwandel, sondern: Kulturwandel ergibt sich durch die Überzeugungsarbeit von vielen intrinsisch motivierten KollegInnen und die Anwendung von konkreten Use Cases
    • Erfahrung: spezielle Herausforderung im Konzern: “den Silo zu managen”
  • Mit Reverse Mentoring werden Manager begleitet
  • 2013 wurden Initiativen gestartet (Test&Learn), die 2014 ausgebaut und in der Organisaiton verankert werden müssen (Establish)