10 Jahre Working Out Loud mit Twitter – eine Erfolgsgeschichte

Am 13. September 2007 war es so weit, ich habe meinen ersten Tweet auf Twitter abgesetzt. Inhalt war ein Status Update mit der Information, dass ich gerade beim Bitkom im Arbeitskreis Wissensmanagement sitze. Seitdem habe ich 9.915 Tweets abgesetzt, folge 542 Personen und 2003 Personen folgen mir. Meine Tweets haben im 24-Stunden-Durchschnitt eine Reichweite von 2568 Impression.

Doch das sind nur Zahlen. Was hat mir Twitter gebracht und warum nutze ich es heute immer noch? Der Hauptgrund ist für mich: Lernen! Ich folge Menschen zu Themen und Wissensgebieten, die für meine Arbeit relevant sind. Die Twitter-Timeline wird so für mich zur perfekten personalisierten Fachzeitschrift. Natürlich kann man nicht alle Tweets und vor allem nicht alle verlinkten Artikel lesen (aber das schaffe ich bei meinen abonnierten Fachzeitschriften auch nicht). Es hat etwas Zeit und Energie gekostet zu akzeptieren, dass man dem Twitter-Lesen eine fixe “Timebox” geben muss, um sich nicht im Informationsstrom zu verlieren. Aber das habe ich mittlerweile ganz gut gemeistert.

Ein weiterer Grunde ist Working Out Loud. Ich bin vom Mindset sehr nah am Open Source Gedankengut und teile gerne möglichst viele meiner Gedanken und Inhalte. Auch hierfür ist Twitter das perfekte Werkzeug, weil sich Gedanken und Ideen meist gut in 140 Zeichen artikulieren und Inhalte in Blog, YouTube, Slideshare etc. auch sehr gut verteilen lassen. Dieses Publizieren ist über den Ansatz Lernen durch Lehren am Ende auch wieder meinem Persönlichen Wissensmanagement oder Lebenslangem Lernen zuzurechnen.

Ich möchte Twitter im Portfolio meiner Lernwerkzeuge nicht missen (hoffe an der Stelle, dass Twitter noch ein nachhaltiges Geschäftsmodell findet. Ein nächster Schritt für mich wird sein, mit Methoden aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Machine Learning meinen Twitter-Strom maschinell auszuwerten. Meine Vermutung ist, dass sich Trends, heiße Themen und relevante Inhalte gut automatisiert entdecken lassen und so ein Persönlicher Lernassistent entsteht, der mir Vorschläge machen und mich in meinem Lernprozess unterstützten kann.

Meine Erfahrungen mit Twitter habe ich für Einsteiger*innen in der Seite Twitter 101 in Copedia zusammengefasst. Es ist nie zu spät, den ersten Schritt zu wagen!

Autor: Simon Dückert

Berater, Coach und Geschäftsführer bei Cogneon

2 Gedanken zu „10 Jahre Working Out Loud mit Twitter – eine Erfolgsgeschichte“

  1. Simon, weiterhin viel Erfolg! Es ist eine Freude mit dir zu arbeiten und ich lerne von dir ( Twittern leicht gemacht für Führungskräfte ) und mit dir sehr gerne!
    Kirsten

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