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Aktuell sind wegen der Corona-Pandemie viele Aktivitäten gebremst, Dienstreisen und Trainings können nicht stattfinden (Tipp: aktuelle RKI Risikobewertung für Deutschland). Um aus der Not eine Tugend zu machen und Abteilungen sowie Teams fit für die moderne Zusammenarbeit zu machen, haben wir mal einige Ideen aus unserem Portfolio zusammengetragen:

 

1.) Workshop Office 365 Hands-on (1-tägig, Vor-Ort oder Remote)
Office 365 wird fester Bestandteil, der modernen digitalen Arbeitsplätze. In diesem Workshop lernt ihr wahlweise die wichtigsten Anwendungen wie Teams, Planner, OneDrive, To Do, Stream, Yammer, Forms,  Power Automate und SharePoint Online sowie deren Zusammenspiel ganz praktisch kennen. Eigener Rechner und Office 365 Konto sind notwendig.

 

2.) Workshop Moderne Zusammenarbeit in Teams (1-tägig, Vor-Ort oder Remote)
Die moderne Zusammenarbeit von Teams im 21. hat viele Facetten: sie ist digitaler, agiler und sinnorientierter, als früher. Dieser Workshop setzt auf Erkenntnissen aus dem Google Projekt Aristotle auf. Mit einem Team Canvas (strukturierte Checkliste) erarbeitet ihr zentrale Elemente moderner Teamarbeit und haltet diese in einem “Vertrag” (Collaboration Contract) für die Zukunft fest. Standardmäßig wird in diesem Workshop Microsoft Teams als E-Collaboration-Plattform verwendet (wg. Corona aktuell auch kostenfrei verfügbar). Der Workshop kann aber auch Tool-neutral durchgeführt werden.

 

3.) Workshop Podasting für den Wissenstransfer (1-tägig, Vor-Ort oder Remote)
Öffentliche und interne Fachkonferenzen werden aktuell reihenweise abgesagt. Damit gehen wichtige Gelegenheiten für den Wissenstransfer verloren. Podcasts sind ein ideales Medium für nachhaltige Wissensbewahrung und -transfer. An nur einem Tag könnt ihr lernen, wie ihr mit euren eigenen Rechnern Podcasts aufnehmen, bearbeiten und verbreiten könnt. Keine Multimedia-Vorkenntnisse notwendig.

 

4.) Swebinar Moderation von Expert Debriefings (2-tägig, Vor-Ort oder Remote)
Neben Corona belasten gerade weitere Krisen die Wirtschaft. Das führt zum Stop einzelner Aktivitäten und zum Zurückfahren der Zusammenarbeit mit Externen. Außerdem erreicht der Demografische Wandel Ende der 20er Jahre seinen Höhepunkt. Alles gute Gründe, sich jetzt mit der Methode Expert Debriefing zur Wissenssicherung bei Mitarbeiterwechseln zu beschäftigen und Prozessmoderator*innen auszubilden. Das Swebinar besteht aus einer Webkonferenz, einem Vorbereitungskurs, einer zweitägigen Praxisausbildung, einem Praxisprojekt und einer Abschluss-Webkonferenz. Dir Praxisausbildung kann in Präsenz, aber auch remote erfolgen.

 

Bei Interesse könnt ihr jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen. Am besten gleich 2-3 Wunschtermin mit angeben, da die Nachfrage aktuell sehr groß ist.

Unsere Benchlearning Projekte, die sich aus der Kooperation in Projekten mit Audi, Schaeffler und adidas entwickelt haben, gibt es seit dem Jahr 2012. Die letzten beiden Jahre hatten wir erstmalig zwei Benchlearnings parallel laufen: das blp19 “Digital & Connected Work” (Bericht) und das blp19o365 “Office 365 Evolution” (Bericht). In den Abschlussworkshops waren sich alle einige, dass wir die Themenfelder der Digitalen & vernetzten Zusammenarbeit (blp19) und der Rolle, die Office 365 darin spielt (blp19o365), ausreichend intensiv behandelt haben und eine Fortsetzung keinen größeren Erkenntnisgewinn mehr bringen würde.

Deswegen haben wir uns im Abschlussworkshop über die nächsten wichtigen Lernthemen Gedanken gemacht und sind zu folgendem Thema für das Benchlearning Projekt 2020 gelangt: blp20 “Offenes und vernetztes Arbeiten und Lernen” (OVAL). Darin wollen wir uns insbesondere um diese zwei Aspekte der Arbeit der Zukunft kümmern:

  1. Offenheit und Vernetzung: wie können wir die Prinzipien Offenheit und Vernetzung konkret in der Zusammenarbeit verankern (Tags: Open by Default, Open Collaboration, Open Innovation, Open Educational Resources, Open Source, Open Science, Open Spaces, Vernetzung Mensch/Mensch, Mensch/Inhalt, Inhalt/Inhalt, Vernetzung Cross-Company).
  2. Arbeiten und Lernen: wie können wir Harold’s Satz “Working is Learning and Learning is the Work” in der Praxis verankern? Damit kommen wir auch wieder ein bisschen zu den Wurzeln des Benchlearning 2020 zurück, bei dem die Bildung von internen interdisziplinären Netzwerken zur Entwicklung einer Lernenden Organisation (z.B. HR, IT, Com, KM) im Fokus stand.

Für das Benchlearning Projekt 2020 sind noch einige wenige Plätze frei. Mit von der Partie sind bisher Audi, Deutsche Telekom, Schaeffler, Siemens Healthineers, Volkswagen und ZF Friedrichshafen. Das Format und die Termine für die Projekttreffen sind dieses Jahr:

  • 19.-20.02.: Kick-off, Nürnberg (Tag 1 ab 14:00 Uhr)
  • 08.04.: Online-Treffen
  • 15.-16.06.: Präsenz-Treffen, Nürnberg (Tag 1 ab 14:00 Uhr)
  • 21.09.: Online-Treffen
  • 16.-17.11.: Abschluss-Workshop, Nürnberg (Tag 1 ab 14:00 Uhr)
  • Virtuelle Zusammenarbeit: Parallel zu den fünf Treffen wird in Arbeitsgruppen an Themen gearbeitet, die wir im Kick-off festlegen. Dafür verwenden wir eine geschlossene Gruppe auf CONNECT.
  • Thematische Calls: begleitend werden wir 4-5 offene Calls (ca. 1h) machen, in den wir uns Gastredner*innen zu den Schwerpunktthemen des Benchlearnings einladen.

Wer kann beim Benchlearning 2020 noch mit dabei sein? Ihr solltet folgende Kriterien erfüllen:

  • Organisationsgröße 10.000+ Mitarbeiter*innen
  • Organisation global und interkulturell verteilt
  • Entsand von 3-5 Projektteilnehmer*innen in das Projekt, idealerweise interdisziplinär (HR, IT, Kommunikation, Wissensmanagement)

Die Teilnahme an dem Projekt kostet € 5.900,-. Darin enthalten sind die Organisation der fünf Termine, der Online-Zusammenarbeit, die Erstellung des Abschlussberichts, die Erstellung einer Dokumentbibliothek mit allen Materialien und die Verpflegung während der Präsenztreffen.

Interesse und/oder offene Fragen? Dann kontaktiert uns oder schreibt unten in die Kommentare.