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Blogparade: welche Blogs empfehlt Ihr mit zu Digitaler Transformation, New Work, Wissensarbeit, Digital Leadership, Lernen 2.0 etc.?

Als Teil meiner Aktion Social Media Detox 2018 bin ich auch dabei, meine News- und RSS-Feeds zu bereinigen. Mir waren da zu viele Feeds enthalten, die zwar viele Neuigkeiten bringen, aber zu selten richtig gute Beiträge bringen. Daher habe ich gerade die größten Zeitfresser entfernt und die verbleibenden Feeds neu geordnet. Jetzt will ich natürlich auch prüfen, welche wertvollen Feeds mir noch fehlen, deswegen diese kleine Blogparade. Ich erkläre kurz, wie mein Feed-Ökosystem funktioniert und welche Themen mich interessieren. In den Kommentaren unten könnt Ihr dann Eure Top-Blogs und -Feeds eintragen. Meine vollständige Feed-Liste werde ich dann nach Ende der Blog-Parade am 07.01.2019 veröffentlichen.

Zunächst ein paar Infos zu meinem Blog-/RSS-Ökosystem. Blogs bilden für mich neben Podcasts und Twitter eine ganz zentrale Wissensquelle. Ursprünglich war ich langjähriger Nutzer des Google Readers. Als dieser 2013 eingestellt wurde, haben wir uns in der Akademie auf die Suche nach einer Alternative gemacht. Motiviert durch eine Rede von Sascha Lobo waren wir schnell der Meinung, dass wir uns nicht wieder in die Hände eines Webdienstes begeben, sondern die Infrastruktur für Feeds inkl. aller Auswertemöglichkeiten, Bookmarks, Notizen selber betreiben wollen. Die Wahl fiel auf die Open-Source-Anwendung Tiny Tiny RSS (tt-rss), da sie alle gewünschten Funktionen bietet und sich gut in unsere Infrastruktur (PHP + mySQL) einbettet.

Jeder Mitarbeiter kann sich in Cogneon Feeds beliebig viele RSS-Feeds abonnieren und diese in Kategorien strukturieren. Bei mir sind die Kategorien Blogs (meist von Einzelpersonen), News Tech, News Biz (Branchen-Neuigkeiten) und Kunden. Alle 30 Minuten werden die Feeds aktualisiert und es werden die neuesten in einem Aktivitätenstrom angezeigt.

Man kann sich jeden Beitrag für später markieren oder auch einzelne Beiträge veröffentlichen. Die veröffentlichen Beiträge erscheinen in einem öffentlich zugänglichen RSS-Feed, den ich mit einer IFTTT-Regel automatisch mit einem vorangestellten “Link-Tipp: …” auf Twitter veröffentliche. Meistens lese ich die Neuigkeiten nicht im Browser, sondern mit der App tiny Reader, die sich mit der Webversion synchronisiert. Alle eigenschaften wie merken und teilen sind auch in der App verfügbar.

In regelmäßigen Abständen aktualisiere ich in meiner persönlichen Wissenslandkarte die Themen, die mich kurz-, mittel- und langfristig interessieren. Zu allen Themen suche ich mir dann die interessantesten Wissensquellen zusammen und abonniere die, die einen RSS-Feed anbieten. Aktuell sind das z.B.:

  • Agile Organisation
  • Ambidextrie
  • Change Agent Netzwerke
  • Demografischer Wandel & Wissensbewahrung
  • Digitale Transformation
  • Dual Operating System
  • Getting Things Done
  • Lean Management
  • Lebenslanges Lernen
  • Modern Workplace, Digital Workplace
  • New Work
  • New Leadership, Management 2.0
  • Objective & Key Results
  • Office 365
  • Organisationssoziologie
  • Scrum
  • Soziokratie
  • Wissensarbeit
  • Wissensmanagement, ISO 30401
  • Workhacks

Und jetzt seid ihr dran! Welche guten Blogs und Feeds kennt ihr zu den oben genannten Themen. Schreibt diese als Link zur Quelle oder Link zum Feed bis zum 06.10.2019 unten in die Kommentare. Ich werde daraus dann eine neue Feedsammlung kuratieren und diese am 07.01.2019 hier veröffentlichen.

HAPPY BLOGPARADING!

Weblogs, Podcasts, Vlogs: Basis-Infrastruktur für Working Out Loud?

Vor kurzem habe ich beim 1. Siemens Working Out Loud Camp in München eine Session mit dem Titel “Infrastructure for WOLers” angeboten (Folien). Darin habe ich versucht herzuleiten, welche Art von technischer Infrastruktur im Intranet oder Internet für das Praktizieren von Working Out Loud (WOL) notwendig ist. Mit WOL meinte ich damit weniger die Durchführung eines Circle zur Initialisierung, sondern eher das langfristige und nachhaltige Umsetzen einer offenen und partizipativen Arbeitshaltung.

Aus meiner Sicht spielen dabei im Internet und im Intranet die persönliche Homepage und der persönliche Weblog eine ganz zentrale Rolle. Geht man zu der frühen Definition von WOL als observable work + narrating your work zurück, kann man schnell die Parallelen zwischen WOL und den Eigenschaften von Weblogs sehen.

Der Begriff Weblog setzt sich aus den Begriffen Web und Logbuch bzw. Tagebuch zusammen. Ein Tagebuch im Sinne von WOL ist ein Ort, wo wir unsere Arbeit sichtbar machen, ähnlich der Idee von E-Portfolios im Bereich des Lernens. Das geschieht durch die Veröffentlichung (digitaler) Artefakte unserer Arbeit im Weblog. Das können Ergebnisse, Zwischenergebnisse, Ideen, Fragen und Lessons Learned mit Bezug zur Arbeit sein. Die Langform eines Weblogs ist im Gegensatz zu Meso- und Mikroblogs (Twitter, Tumblr & Co.) eher für das Storrytelling rund um den Arbeitsprozess (“narrating your work”) geeignet. Wenn reiner Text mit statischen Bildern für die Darstellung nicht reicht, kann auf die verwandten Formate Podcast (früher Audio-Blog) oder Vlog (Video-Blog) zurückgegriffen werden.

Weblogs waren ab 2005 die erste Welle im Handlungsfeld Enterprise 2.0. Auf die Blogs folgten Wikis (2008) und Enterprise Social Networks (ESN, 2012). Leider sind Blogs im Hype rund um ESNs ein bisschen untergegangen und der Fokus hat sich mehr in Richtung Mikroblogs und Communities verschoben.

Ich glaube trotzdem fest daran, das Blogs und damit Langform-Formate auch im Intranet eine Renaissance erleben werden und dann eine wichtige Basis für Working Out Loud bilden können. Auf Plattformen wie LinkedIn ist beipielsweise schon der Trend zu erkennen, dass Nutzer nicht mehr nur Beiträge schreiben (Kurzform), sondern zunehmend auch Artikel verfassen (Langform), wenn sie nicht wie Harald Schirmer, Sebastian Thomas oder Marcus Raitner über öffentliche Blogs verfügen.

Wie sind Eure Gedanken und Beobachtungen zu Weblogs als Basis-Infrastruktur für Working Out Loud?

12 Years of Working Out Loud – an overview of my repositories (#wolweek)

We are in the middle of the international Working Out Loud Week (#wolweek) which takes place from 13th to 18th of November 2017. I want to use this occasion to finish a task that’s in my task manager for a long time: “create an overview of repositories where I make my work visible”. The idea for that task came from the 2010 definition of WOL by Bryce Williams.

 

Working Out Loud = Observable Work + Narrating Your Work

 

The journey to making my work visible and talking about it began in 2005 when we at Cogneon decided to make our wiki, which was our intranet before 2005, openly accessible to anyone under a Creative Commons License. For a long time I was a member of the open source community and was convinced that open access to knowledge and content is a basic success factor for our society. From that starting point I added a lot of repositories to show my work an narrate it:

 

 

For all these repositories I made a table with a short description, the number of items and links. I think in the future I will go through the repositories an check if I can switch more licenses from proprietary to CC BY (e.g. YouTube videos).

RepositoryDescription# of items
BlogWe started our Blog in 2004 with the switch from a Microsoft Frontpage website to the open source drupal system. Later on we switched to wordpress. Both platforms are open source. The blog content is under CC BY license.289 blog posts
WikiIn 2005 we opened our intranet for the public. To do that we had to remove all critital content (e.g. customer information). The wiki is based on Mediawiki. The wiki content is under CC BY license.1098 articles, 530 images
SlideshareIn 2006 I began to publish slides on slideshare (e.g. conference presentation on knowledge retention method Expert Debriefing). I published the first slides with the simon.dueckert account until we switched to cogneon.107 slide decks
TwitterIn 2007 I posted my first tweet with my account @simondueckert. Via the bio text I declared that all tweets are under CC BY license.10.600 tweets
YoutubeIn 2011 we ran a “Web 2.0 Driving License” Mini-MOOC and published the videos in the youtube.com/cogneon channel. Since then we tried to record talks and workshops and put the videos there.70 videos
FlickrSince our first Knowledge Jam in 2005 we collected fotos of events and flipcharts on our fileserver but we never published it. In 2012 we startet our Flickr Account with albums for our major events.1.600 images
Podcast(s)Since I often drive to Ingolstadt I often called my friend Ulrich Schmitt and we talked about knowledge management. One day we had the idea to record that as podcast and started the Knowledge On Air podcast (KOA). In the 2013 Management 2.0 MOOC we recorded the friday livesessions (Google Hangout) and published them as podast. This was the beginning of the Management 2.0 podcast (M2P).32 KOA episodes, 31 M2P epidsodes

Right now we are about to migrate a lot of content from our internal fileserver and media server to Office 365. In this process we find a lot of content (slides, conceps, images, videos) that we will publish in the future as well. Happy WOLweek!

Episoden

M2P014 Enterprise 2.0 Summit 2015 in Paris

In dieser Episode spreche ich mit Björn Negelmann (Kongress Media), Katharina Perschke (Bosch) und Harald Schirmer (Continental) über den Enterprise 2.0 Summit, der vom 03.-05.02.2015 in Paris stattgefunden hat.

Wer ist Björn Negelmann / Kongress Media / Digitale Technologien in Management-Prozessen / Vom Content Management über Web 2.0 zu digitaler Zusammenarbeit / Enterprise 2.0 Summit seit CeBIT 2008 / E20 im Gartner Hype Cycle / Wikis, Blogs, Soziale Netzwerke und Prozessintegration / Zwei Dimensionen der Nutzung sozialer Medien im Unternehmen / Digitale Transformation / Zeit als wichtigster Faktor / Fallbeispiele / LIPPI / Beyer Material Science mit Laurie Miller / CIO vs. CDO (chief digital officer) / Patrick Hoffstetter CDO bei Renault /Keynotes von Jane McConnell (Slideshare), von Thorsten Hübschen (Business Group Lead Microsoft Office) und von Lee Bryant (Slideshare) / Buchtipp von Rawn Shah: Erin Meyer – The Culture Map / Interaktive Formate Hackathon und Lego Serious Play / Holocracy und Dual Operating System / Ausblick Social Business Arena und IOM Summit / Eindrücke von Katharina Perschke von Bosch (38:40) / Großer Schritte bei SIKA, Michelin, Beyer und BNP Paribas Cardif / Unternehmen sind mittlerweile sehr “bodenständig” unteregs / Multiplikatoren-Netzwerke sind im Trend (Guides, Ambassadore) / E-Mail vs. Enterprise Social Networks (ESN) / Bosch Business Case Return-of-Invested-Time im Community Management 1 Woche investierte Zeit armortisiert sich in 3 Monaten / Einschätzung zum Hype um Digitale Transformation und der “Human Centric” Sicht / Eindrücke von Harald Schirmer von Continental (52:50) / HR im Kontext von Enterprise 2.0 / Hackathon zur Organisation der Zukunft / Highlight Bayer / Vortrag Strategies for Corporate Change & the New Role of HR / Enterprise 2.0 hat mit Verhaltensänderung, Kultur und Werten zu tun / Management 1.0 vs. Management 2.0 / HR-Werkzeugkasten für den kulturellen Wandel / Fokus Lebenslanges Lernen / Be the change YOU want to see in the world!

Hinweis: die Telefonate mit Katharina und Harald habe ich per Telefon geführt. Die Verbindung war an manchen Stellen etwas “wackelig”, was ich zu entschuldigen bitte.