Beim Management 2.0 MOOC letztes Jahr haben wir zum ersten Mal Erfahrungen mit Live-Streaming von Veranstaltungen sammeln können. Sieben von acht Übertragungen waren einfache Google Hangouts mit den Teilnehmern im eigenen Büro. Die Übertragung zur Themenwoche Lernen 2.0 mit Jochen Robes und Prof. Sauter fand live vom Corporate Learning Camp in Frankfurt statt. Wir hatten ein Lenovo IdeaCentre A720 vor Ort am LAN. Über zwei Microsoft Cinema Studio Webcams konnten wir zwei Kameraeinstellungen übertragen. Unzufrieden waren wir allerdings mit der Tonqualität (günstige Auna-Funkstrecke).

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Ab Mai 2014 wollen wir die regelmäßigen Live-Sessions aus dem MOOC, die sehr gut angekommen sind, fortführen. Wir haben ein Format mit dem Titel “Offene Lerntage” kreiert. Einmal pro Monat (2. Freitag) öffnen wir die Akademie in Nürnberg und laden zum Wissens- und Erfahrungsaustausch ein. Von 13:00-14:00 Uhr gibt es Beiträge zum Schwerpunktthema des Lerntags, die wir per Google Hangout live übertragen. Hierzu haben wir uns bei unserem Kunden Sennheiser nach besserer Mikrofon-Technik erkundigt. Die Wahl fiel auf die Sennheiser XS Wireless Systeme, die sehr gute Qualität zu einem guten Preis bieten. Die ersten Tests an unserem Podcasting-Mischpult waren sehr zufriedenstellend.

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Das Programm des nächsten Lerntags zu “Creative Spaces” findet sich unter www.cogneon.de/lerntag, die Anmeldung erfolgt über Xing Events.

Der ursprüngliche Plan für die Themenwochen im Management 2.0 MOOC war, einfach Google-Hangout-Sessions mit den Experten zu verwenden und diese per "Hangout on Air" zu streamen. Dann hat es sich in Gesprächen mit Karlheinz Pape ergeben, dass wir die Session zu Lernen 2.0 am 27.09. live auf dem Corporate Learning Camp in Frankfurt durchführen werden. Das zog die Notwendigkeit nach sich, für diesen Event neu über die Technik nachzudenken. Falls jemand so etwas auch mal machen möchte, hier eine kurze Dokumentation unseres Vorhabens.

Die drei Experten und den Moderator wollen wir an einem Tisch in der KostBar platzieren. Zunächst haben wir an Funkmikro-Strecken gedacht, das war in Summe dann aber zu teuer. Außerdem beeinflusst es die lockere Atmosphäre des Gesprächs, wenn man erst mal verkabelt werden muss. Deswegen sind wir zu zwei Grenzflächenmikrofonen (AKG CBL 99) übergegangen. Diese werden auf schweren Holzplatten montiert und durch Waschmaschinen-Matten aus dem Baumarkt isoliert auf den Tisch gelegt.
Die beiden Mikrofone werden an ein Behringer Xenyx X1204USB Mischpult angeschlossen. Dieses ist über ein USB-Kabel an den PC angeschlossen, mit dem wir per Google Hangout live streamen. Am gleichen PC hängt eine USB Webcam, die in Totale auf die Redner gerichtet ist. Als Backup werden wir einen HD Camcorder und ein Audioaufzeichnungsgerät (Tascam DR-40) mitlaufen lassen.
Nach der Veranstaltung werde ich kurz berichten, ob das funktioniert hat.

 

Der Trend in den Unternehmen geht immer mehr dahin, Ergebnisse, Konzepte etc. nur noch in Spiegelstrich-Folien zu präsentieren. Der Nachteil hierbei ist, dass der Nachwelt der gesamte Kontext und damit wichtiges Wissen verloren geht.

Ein Wissensfloater (http://www.wissensfloater.de) kann hier Abhilfe schaffen. Ein Wissensfloater  ist eine kurze Präsentation (z.B. PPT oder PPS), die mit vielen auditiven und visuellen Elementen einen kleinen, abgeschlossenen Wissensbereich dicht und interessant darstellt.

Wissensfloater können mit einfachsten Hilfsmitteln (Notebook, Headset, Digitalkamera, Scanner) selber hergestellt werden. Im Wissensmanagement können sie z.B. dazu verwendet werden, bestehende Präsentationen (Projektpräsentationen etc.) mit Kontext zu versehen und damit aufzuwerten. Durch die Einfachheit passen Wissensfloater sehr gut in Mitarbeiter-schulen-Mitarbeiter- oder Rapid-e-Learning-Konzepte.