Der Radiosender KKIQ hat ein Interview mit Steve Denning (http://www.stevedenning.com), einer der Urväter des Storytelling und ehemaliger Wissensmanager der World Bank, zum Thema Storytelling gemacht und stellt dieses als Podcast unter http://www.asregadoo.com/audiofiles/01%20Denning-In%20Focus.mp3 zur Verfügung.

Prince2 (Projects in Controlled Environments, http://www.ogc.gov.uk/prince2) ist ein Projektmanagement-Standard vom Office of Government Commerce. Interessant ist der prozessorientierte Projektmanagement-Ansatz, in den sich Wissensprozesse (Projektkickoff, Projektreview) sehr gut integrieren lassen:

Mit dem Prince2-Maturity-Model (http://www.ogc.gov.uk/sdtkdev/new_content/PRINCE2%20Maturity%20Model%20V0.05.01P1.pdf) kann eine Organisation feststellen, auf welchem Reifegrad sie sich befindet. Wie bei CMM auch, sind folgende Level definiert:

  1. Initial
  2. Repeatable
  3. Defined
  4. Managed
  5. Optimizing

Ein Set an Dokumentvorlagen kann kostenlos bezogen werden (http://www.ogc.gov.uk/prince2/docs/prince22002templates.zip). Dieses Set enthält:

  • Acceptance Criteria
  • Business Case
  • Checkpoint Report
  • Communication Plan
  • Configuration Item Record
  • Configuration Management Plan
  • End Project Report
  • End Stage Report
  • Exception Report
  • Follow-on Actions
  • Highlight Report
  • Issue Log
  • Lessons Learned Log
  • Lessons Learned Report
  • Post-Project Review Plan

Die IEEE Computer Society (http://computer.org) stellt mit dem SWEBOK (Software Engineering Body of Knowledge, http://www.swebok.org/ironman/pdf/SWEBOK_Guide_2004.pdf) geballtes Software-Wissen zur Verfügung. Die behandelten Wissensgebiete sind:

  • Software requirements
  • Software design
  • Software construction
  • Software testing
  • Software maintenance
  • Software configuration management
  • Software engineering management
  • Software engineering process
  • Software engineering tools and methods
  • Software quality

Interessant ist auch das Reifegradmodell, das eine Entwicklung innerhalb von ca. 5 Jahren in 3 Phasen (http://www.swebok.org/3phases.html) definiert:

  1. Straw Man
  2. Stone Man
  3. Iron Man

Der Trend in den Unternehmen geht immer mehr dahin, Ergebnisse, Konzepte etc. nur noch in Spiegelstrich-Folien zu präsentieren. Der Nachteil hierbei ist, dass der Nachwelt der gesamte Kontext und damit wichtiges Wissen verloren geht.

Ein Wissensfloater (http://www.wissensfloater.de) kann hier Abhilfe schaffen. Ein Wissensfloater  ist eine kurze Präsentation (z.B. PPT oder PPS), die mit vielen auditiven und visuellen Elementen einen kleinen, abgeschlossenen Wissensbereich dicht und interessant darstellt.

Wissensfloater können mit einfachsten Hilfsmitteln (Notebook, Headset, Digitalkamera, Scanner) selber hergestellt werden. Im Wissensmanagement können sie z.B. dazu verwendet werden, bestehende Präsentationen (Projektpräsentationen etc.) mit Kontext zu versehen und damit aufzuwerten. Durch die Einfachheit passen Wissensfloater sehr gut in Mitarbeiter-schulen-Mitarbeiter- oder Rapid-e-Learning-Konzepte.

Das Ishikawa-Diagramm (auch Fischgräten-Diagramm oder Ursache-Wirkungs-Diagramm genannt), ist eine von Ishikawa Kaoru entwickelte, einfach zu verstehende Diagrammform, die Ursache-Wirkungs-Beziehungen darstellt. Die schräg an einer zentralen Achse angesetzten Ursachenpfeile erinnern an die Gräten eines Fisches und haben dem Diagramm einen seiner gebräuchlichen Namen gegeben ([w:Ishikawa-Diagramm|Ishikawa-Diagramm] bei Wikipedia).

Gebräuchliche Gruppierungen sind z. B. 4M (Material, Maschine, Methode, Mensch), 6M (ergänzt um Management, Mitwelt) oder 7M (ergänzt um Messung).

MS Visio 2003 bietet eine Bibliothek, mit der Ishikawa-Diagramme erstellt werden können. Die entsprechenden Shapes befinden sich unter Datei > Shapes > Geschäftsprozess > TQM-Diagramm-Shapes.

Für die Erstellung von Wissenslandkarten stehen auch kostenlose Werkzeuge zur Verfügung. Je nachdem, ob das Ergebnis eher eine MindMap (hierarchisch, nur Ober-/Unterbegriffsbeziehungen) oder eine ConceptMap (netzartig, sematische Beziehungen) werden soll, können folgende Werkzeuge eingesetzt werden:

Dieser Blog-Beitrag wurde von der ehemaligen Nutzerin kerstin.buecher erstellt.

Das People Capability Maturity Model (P-CMM), das vom Carnegie Mellon Software Engineering Institut entwickelt worden ist, ist ein Reifegradmodell, das die Disziplinen Personalmanagement, Wissensmanagement und Organisationsentwicklung umfasst. Vom Aufbau her ist es ähnlich wie CMM und CMMI. Es hilft die Reifegrade (1-5) der Organisation in Bezug auf den Umgang mit den Menschen zu messen und zu verbessern.

 

Dieser Blog-Beitrag wurde von der ehemaligen Nutzerin kerstin.buecher erstellt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat das Dokument “Kompetenz mobilisieren – Ein Leitfaden für Initiatoren und Manager von Kompetenznetzen” herausgegeben. Der Leitfaden enthält viele interessante Informationen für den Aufbau von Communities of Practice (CoPs) und ist hier kostenlos verfügbar.

 

Mit dem Anforderungskatalog (verfügbar in Excel- und PDF-Version) ist eine gute Ausgangsbasis geschaffen, um elektronische Systeme zur Vorgangsbearbeitung bewerten zu können. Aus der Pressemitteilung:

“Die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) veröffentlicht den DOMEA-Anforderungskatalog 2.0 in finaler Version. Damit liegt den Behörden sowie den Produktherstellern die modifizierte und erweiterte Grundlage für die Ausschreibung konzeptkonformer Produkte und die notwendige Information zur Zertifizierung vor.”

Nähere Informationen siehe: http://www.kbst.bund.de/DOMEA-Konzept-,176.306861/DOMEA-Anforderungskatalog-2.0-.htm?global.home=1.

Das Domea-Konzept ist öffentlich zugänglich und kann in Bereichen angewendet werden, die Vorgangsorientiert arbeiten. Aus der Pressemitteilung:

Die Koordinierungs- und Beratungsstelle für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (KBSt) hat das Organisationskonzept des Standards für elektronische Vorgangsbearbeitung in der öffentlichen Verwaltung, kurz “DOMEA®”, weiterentwickelt und die Abschlussfassung veröffentlicht.

Im September 2003 publizierte die KBSt den Entwurf des Organisationskonzeptes 2.0. Nach Beteiligung des Ausschusses für Organisationsfragen (AfO) und der breiten Diskussion im Internet hat die KBSt die Anregungen, Verbesserungsvorschläge und kritischen Anmerkun­gen zum Entwurf aufgenommen und das Organisationskonzept 2.0 nun überarbeitet.

So wurden parallel unter Mitwirkung des Kompetenzcenters Vorgangsbearbeitung, Prozesse und Organisation des Bundesverwaltungsamtes und der beteiligten Beratungsunterneh­men 6 Erweiterungsmodule erarbeitet, deren wesentliche Aussagen ebenfalls in die nun vorliegende Abschlussfassung des Organisationskonzeptes 2.0 eingeflossen sind:

  1. Virtuelle Poststelle und Vorgangsbearbeitungssysteme
  2. Fachverfahrensintegration
  3. Scan-Prozesse
  4. Inner- und interbehördliche Kommunikation
  5. Aussonderung und Archivierung elektronischer Akten
  6. Technische Aspekte der Archivierung elektronischer Akten

Nähere Informationen unter DOMEA Organisationskonzept.