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Barcamps und Barcamp-artige Community-Formate mache ich jetzt schon recht lange. Nach dem Vorbild der Veranstaltung LexThink!, die vom ersten Barcamp 2004 inspiriert war und den Untertitel “No Agenda. No Powerpoint. No Kidding.” hatte, haben wir bei Cogneon im September 2005 den Cogneon Knowledge Jam ins Leben gerufen.

Der Jam lief in den ersten Jahren im reinen Barcamp-Modus, später sind wir zu einem hybriden Modus (Vormittag Impulse, Nachmittag Sessions) übergegangen. Im Jahr 2006 gab es dann das erste Barcamp in Nürnberg, dessen Sponsor wir heute noch sind. Gemeinsam mit Karlheinzpape habe ich 2009 das KnowledgeCamp der Gesellschaft für Wissensmanagement (Video von 2009) gestartet und das Corporate Learning Camp kontinuierlich ausgebaut.

Durch die Corona-Pandemie waren jetzt viele unserer öffentlichen Veranstaltungen, aber auch interner Veranstaltungen bei Kunden vom Verbot von Präsenztreffen größerer Gruppen betroffen. Beispiele sind das Corporate Learning Camp (19.-20.03.) oder das Volkswagen Group Collaboration Camp (29.04.), das eigentlich wieder in einem Fußballstadion stattfinden sollte.

Den Orga-Teams empfehle ich dabei für die Umplanung von Präsenz auf Virtuell oder Hybrid, sich mit den Five Levels of Remote Work von Matt Mullenweg zu beschäftigen. Der erste Sprung erfolgt von Level 1 auf Level 2 “Recreating the face-2-face situation, but online”. Das Orga-Team versucht, die Interaktion im Barcamp vor Ort möglichst 1:1 online abzubilden.

In den vielen virtuellen Barcamps, die ich in den letzten drei Monaten mitgemacht habe, lag der Fokus dabei hauptsächlich auf dem Sessionplan und der Abbildung von Session-Räumen in Videokonferenzen. In Feinheiten unterschieden sich die Veranstaltungsdesigns, z.B. ob Videokonferenz-Tools Breakout-Räume als Funktion bieten (z.B. Zoom, Big Blue Button) oder die Breakout-Räume über verschiedene Videokonferenzen umgesetzt werden (z.B. Teams, Circuit).

Sessionplan der Barcamp Night #bcnight am 29.05.2020

Ein weiterer Unterschied war, was ich den Uber-Modus im virtuellen Barcamp nenne: die Session-Owner erstellen ihren Raum selber (so wie die Uber-Fahrer*innen ihr eigenes Auto verwenden) und tragen den Zugangslink in den Sessionplan ein. Alles in allem würde ich sagen, dass die Umsetzung von Anmoderation/Plenum, Sessionplan und Sessions in den virtuellen Raum ein mittlerweile gut verstandener Prozess ist und es einen großen Katalog bewährter Praktiken gibt.

Das was bisher meistens zu kurz kam waren die Elemente, die für mich die besondere Barcamp-Atmosphäre ausmachen:

  • Die Teilnehmer kommen schon früh an und tauschen sich aus
  • In den Kaffee- und Mittagspausen setzt man sich zusammen und spricht, es kommt zu zufälligen Begegnungen
  • Man geht gemeinsam aus einer Session raus, stellt sich bei den Getränken an und redet noch weiter
  • Nach dem ersten oder zweiten Bier bei der Abendveranstaltungen kommen in entspannter Atmosphäre die echten “War Stories” auf den Tisch
  • Bekannte Personen stellen sich bisher unbekannten Personen vor, weil sie wissen, dass diese ähnliche Interessen haben
  • uvm.

Um das auch zu unterstützen braucht es neben der Abbildung der Session-Räume in Videokonferenzen das, was ich im Titel des Blogs mit Infraräume, also Zwischenräume zwischen den eigentlichen Räumen bezeichnet habe. Die Infraräume haben den Zweck, die oben aufgezählten Interaktionen der Teilnehmer*innen zu unterstützen und zu befördern. Denn in diesen Zwischenräumen und nicht nur im selbstorganisierten Barcamp-Format liegt ein großer Teil des Werts der Veranstaltung und es entstehen Ideen, aus denen hinterher großes erwachsen kann.

Die Frage für das Orga-Team ist dann, mit welchen virtuellen Tools man solche Infraräume abbilden kann. Ein schönes Besipiel, wie es nicht funktioniert, war die rpREMOTE. Der versuche den “Hof” als DEN zentralen Community-Treffpunkt in einer Zoom-Konferenz abzubilden ist mit Pauken und Trompeten gescheitert. Ich glaube, als Infraraum sind Videokonferenzen ungeeignet, weil der Cocktailparty-Effekt nicht funktioniert und Gespräch in spontan gebildeten kleinen Gruppen nicht unterstüzt werden.

Einige Tool-Kandidaten für Infraräume sind aus meiner Erfahrung:

  • Chatgruppen, z.B. in Telegram: wenn alle in einem persistenten Chat und nicht in den temporären Chats der Videokonferenzen sind, kann spontaner Austausch und Verabredung zu Gruppengesprächen entstehen.
  • Chat mit Mehrkanal-Funktion, z.B. in Slack, Teams, Mattermost, Rocketchat, Discord, IRC: besteht im Chat anders als bei WhatsApp und Telegram die Möglichkeit, mehrere Chat-Kanäle anzulegen, können die Kanäle als Infraräume auch für spontane Gruppen verwendet werden
  • Virtuelle Welten, z.B. in Tricat, Mozilla Hubs, AltaVR: virtuelle Welten in 2D am Montitor oder in 3D im VR-Headset bieten die Möglichkeit, sich frei im Raum zu bewegen, d.h. man sieht, wer gerade wo ist und kann sich da hin begeben. In Tools wie Mozilla Hubs funktioniert sogar der Cocktailparty-Effekt, man kann sich problemlos mit den Leuten in seiner virtuellen Nähe verständigen.

Beim lernOS All Stars Camp (#loscamp20), das Hackathon-artig in den 24 Stunden vom 23.06. (16:00 Uhr) bis 24.06. (16:00 Uhr) stattfindet, wollen wir eine weitere Möglichkeit für Infraräume ausprobieren und alle Lessons Learned aus den virtuellen Veranstaltungen des ersten Halbjahrs einfließen lassen.

Wir verwenden Remo, ein Tool, das einem eine 2D-Draufsicht einer Veranstaltungslokation zeigt (Kosten ca. 1.000,- für 24h). Die Lokation besteht aus einer Bühne (das Plenum) und einzelnen Tischen und Sitzgruppen, an denen Einzelgespräche stattfinden können. Die Teilnehmer können sich durch Klick auf einen freien Platz beliebig im Raum bewegen. Durch Profilbilder wird angezeigt, wer gerade an welchen Tisch sitzt. Begibt man sich an einen Tisch, startet sofort eine Audio- und Videokonferenz mit den dort befindlichen Teilnehmer*innen. Zusätzlich kann man den Bildschirm teilen und ein Whiteboard nutzen.

Für das #loscamp20 sind zusätzlich ein gemeinsames Dinner ab 19:00 Uhr (mit Community-Kochbuch-Aktion), ein Online-Spiel und eine Party mit Live-DJ geplant.

Falls ihr euch das mal anschauen wollt, auch um Ideen für eure externen oder internen virtuellen Veranstaltungen zu erhalten, könnt ihr euch unter https://cogneon.de/loscamp20 gerne noch anmelden.

Eigentlich hatten wir für den 23./24. Juni 2020 das diesjährige lernOS All Stars Camp beim lernOS-Supporter Deutsche Telekom in Bonn geplant. Wegen der Corona-Panademie haben wir uns über Ostern mit einem lachenden und einem weinenden Auge entschieden, das lernOS Camp virtuell im #Neuland stattfinden zu lassen.

Das weinende Auge, weil ein Community Event Face-to-Face immer nochmal eine ganz eigene Atmosphäre bietet. Das lachende Auge, weil das Camp eine gute Chance bietet, alle Erfahrungen mit virtullen Community Events aus dem ersten Halbjahr 2020 wie #cl20digital, #c3call, #divoc, #teamsbc, #gkc19 #ckj31, #blp20 etc. mal in einer Veranstaltung zu bündeln. In diesem Blog beschreiben ich mal die zentralen Aspekte des “making-of” aus dem Kontext unserer Historie heraus.

Knowledge Jam, KnowledgeCamp, Corporate Learning Camp & Co. (seit 2005)

Bei Cogneon veranstalten wir seit September 2005 den Knowledge Jam. Unser Vorbild war eine Veranstaltung aus den USA, die LexThink mit dem Untertitel “No Powerpoint. No Agenda. No Kidding.”. Im Schnitt machen wir zwei Jams pro Jahr, der Fokus liegt auf dem Hands-on Ausprobieren von Tools und Methoden oder der Erarbeitung praxisrelevanter Themen.

Das Format hat sich im Lauf des Jahres immer mal wieder etwas verändert. Gestartet sind wir mit 100% Barcamp-Modus: Teilnehmer*innen schlagen Themen vor, die werden abgestimmt und landen dann in einem Sessionplan.

Dazwischen gab es auch immer wieder mal Jams, bei denen wir Methoden praktisch ausprobiert haben. Dazu gehörten z.B. der Jam zu Expert Debriefing (#ckj04), zu Communities of Practice (#ckj06), zu Design Thinking (#ckj20) und zu Lego Serious Play (#ckj21):

In den letzten Jahren sind wir immer mehr zu einem hybriden Format aus vorbereiteten und selbstorganisierten Elementen übergegangen, d.h. es gibt einige Impulsvorträge zum Thema des Jams am Vormittag, gefolgt von einem Session-Pitch und Barcamp-Sessions und Workshops am Nachmittag.

Die Erfahrungen zum Knowledge Jam habe ich auf einem GfWM Stammtisch in Erlangen vorgestellt. Daraus entstand der Kontakt zu Karlheinz Pape woraus sich denn das GfWM KnowledgeCamp (seit 2009) und das Corporate Learning Camp (seit 2011) in seiner heutigen Form entwickelt haben (Seite 3):

Schon beim ersten KnowledgeCamp im Oktober 2009 in Karlsruhe war uns wichtig, die Veranstaltung auch als Video zu dokumentieren, wenn auch damals noch nicht mit Livestream (Videograf: Lutz Berger):

Im Jahr 2017 hatten wir im KnowledgeCamp dann das erste Mal einen von der Community organisierten Livestream. Ich habe tagsüber eine Session zum Livestreaming von Veranstaltungen angeboten, aus deren Teilnehmer*innen sich dann das Livestream-Team für den Abend-Vortrag von Prof. Eric Tsui (Podcast) akquiriert hat. Wie man im Video sehen kann, sitze ich ganz entspannt an der Seite, weil ich außer der Stream-Kontrolle auf dem iPad nicht viel zu tun hatte :-)

Ab 2018 haben wir dann im KnowledgeCamp den sog. kuratierten GfWM Track eingeführt. Ein Kurationsteam wählt im Vorfeld einige Vorträge passend zum Thema des Camps aus, die dann über YouTube Live gestream und parallel aufgezeichnet werden (GfWM Track 2018 Arbeitswelten der Zukunft, GfWM Track 2019 Wissen muss vernetzt sein!). Das Corporate Learning Camp war bisher noch vergleichsweise analog, das wird sich in Zukunft aber sicher auch noch wandeln.

Der Management 2.0 MOOC (2013)

Unsere Benchlearning Projekte sind aus der Zusammenarbeit mit Audi, Schaeffler und adidas in ganz ähnlichen Themenfeldern ab 2009 (z.B. soziales Intranet, Wiki, Community Management) entstanden. In 2012 entstand die Idee, in den Austausch noch weitere Unternehmen zu integrieren. Das war die Geburtsstunde des Benchlearning Projekts 2012 Soziales Intranet (Abschlussbericht), das vom 23.05.-05.12.2012 lief.

Das nachfolgende Benchlearning Projekt 2o13 hatte das Thema “Future of Learning & Future of Working”. Ein zentrales Ergebnis des blp13 war die Liste innovativer Lehr- und Lernmethoden, die wir gemeinsam mit den Teilnehmern priorisiert haben. Gemeinsam haben wir beschlossen, die Methode “Massive Open Online Course” (MOOC) auf Platz zwei des Rankings gemeinsam auszuprobieren.

Daraus ist mit dem Management 2.0 MOOC das zweite zentrale blp13 Projektergebnis entstanden. Über einen Zeitraum von acht Wochen (16.09.-08.11.2013) haben wir uns gerahmt von einer Auftakt- und einer Abschlusswoche mit den Themen Lernen 2.0, Projektmanagement 2.0, Innovation 2.0, Enterprise 2.0, Kommunikation 2.0 und Führung 2.0 beschäftigt. Die Videokonferenzen haben wir damals noch mit Google Hangout gemacht. Außerdem haben wir erstmals mit ansätzen des viralen Marketings mit bekannten Motiven experimentiert:

Die Livesession zu Lernen 2.0 haben wir live vom Corporate Learning Camp übertragen, um nicht nur Videokonferenzen, sondern auch Liveveranstaltungen zum Teil des MOOCs zu machen:

Einige Teilnehmer*innen des Management 2.0 MOOCs konnten an den Livesessions nicht teilnehmen und durch ihre Firmenrichtlinien auch nicht auf die Auzeichnungen auf YouTube zugreifen. Kurzerhand haben wir damals einfach die Audiospuren der Videos als Podcast veröffentlicht. Nach dem MOOC haben uns viele gebeten, dieses Podcast-Format fortzusetzen. Daraus entstand 2014 der Management 2.0 Podcast (heute lernOS on Air). Dieses Muster haben wir später im Corporate Learning 2.0 MOOC wiederholt, woraus dann der Corporate Learning Podcast geworden ist.

Die Projektvorlage des Management 2.0 MOOC war im Anschluss der Blueprint für viele weitere offene und interne MOOCs, z.B.:

Der Übergang von KnowTech zu KnowTouch (2016, 2018)

Seit 1999 war die KnowTech die zentrale Veranstaltung und das “Klassentreffen” der Wissensmanagement-Szene im deutschsprachigen Raum. Ich selber war lange Zeit im Programmkommittee der KnowTech aktiv. Doch obwohl der Veranstalter Bitkom aus dem IT-Bereich kommt, konnte ich dort nie große Begeisterung für virtuelle Elemente wie Online-Community, Vortragsaufzeichnungen oder Livestreams erzeugen.

Vortragsmitschnitte wie Lebendiges Wissen – Organisation als lebendiger Organismus mit Harald Schirmer (2014) oder Enterprise Social Network bei Audi – ein Erfahrungsbericht mit Frank Günther und mir (2015) waren immer Hacks mit selbst mitgebrachtem Equipment und entweder doppelter Mikrofonierung oder abenteuerlicher “Anzapfung” der Tontechnik im Raum:

Die Bitkom hat sich dann 2015/2016 sehr kurzfristig dazu entschieden, die KnowTech zugunsten des Big Data Summits nicht fortzusetzen. Das hieß auch, dass für die Community das jährliche Klassentreffen wegviel. Um das abzufedern haben wir mit recht kurzer Vorlaufzeit die KnowTouch als Ersatz ins Leben gerufen. Im Kern haben wir das KnowledgeJam Format (s.o.) auf zwei Tage gestrecket, um ein Event mit Abendveranstaltung zu gestalten.

Die Keynotes haben wir öffentlich per YouTube Live gestreamt, alle Vorträge aufgezeichnet und hinterher auf YouTube veröffentlicht (KnowTouch 2016, KnowTouch 2018). In meinen “Lernende Organisation – State of the Union” Vorträgen hat sich die Bedeutung von lernOS für uns damals schon angedeutet:

Das lernOS Camp (seit 2019)

lernOS ist u.a. ein Projekt der Cogneon Akademie (Laufzeit 2016-2022), in dem wir die Erfahrungen aus Projekten zu Wissensmanagement und Lernenden Organisation seit 2001 in einem geschlossenen Ansatz in Leitfäden auf GitHub zusammenfassen (s.a. Podcast Cogneon 2.0). Auf dem Corporate Learning Camp 2017 (Blog) und dem KnowledgeCamp 2017 (Blog) gab es bereits Sessions dazu.

Mit der Veröffentlichung der ersten Version des lernOS für Dich Leitfadens haben wir die lernOS Webcasts (heute lernOS Community Call) gestartet, in denen ich die Neuerungen von lernOS vorgesetellt habe. In einem dieser Webcasts 2018 habe ich mal angedeutet, gerne ein virtuelles BarCamp zu lernOS zu machen. Alex von der LV1871 hat danach angeboten, so ein Camp in Präsenz bei der LV1871 in München zu machen. Ein Angebot, das man natürlich nicht ausschlagen konnte. Das Ergebnis war das lernOS Rockstars Camp am 25.06.2019 in München:

Es gab aber schon einige Planungen für die virtuelle Variante, die wir dann teilweise in das Präsenz-BarCamp übernommen haben. Als Homebase haben wir unsere Community-Plattform CONNECT verwendet. Die Grundstruktur des Camps war die von Jam und KnowTouch: Impulse im ersten Teil und selbstorganisierte Session im zweiten.

Zusätzlich haben wir das Konzept der Community Assemblies (ganztägige Orte des Austauschs in Form von 8er-Tischen) vom Chaos Computer Club übernommen (die Assemblies haben wir später auch in Corporate Learning Camp und KnowledgeCamp übernommen). Die Vorträge haben aufgenommen und als YouTube-Playlist veröffentlicht. Zusätzlich haben wir neben der Fotografie von Rainer Bartl auch eine Audiografie der Veranstaltung erstellt und zum Nacherleben des Camps als Podcast veröffentlicht.

Das loscamp20 (23.-24.06.2020)

Bis zur Osterzeit war mehr oder weniger noch offen, ob das lernOS Camp 2020 in Präsenz stattfinden kann oder virtuell stattfinden muss. Über die Osterzeit wurde aber immer klarer, dass eine Veranstaltung mit Hunderten Leuten auch im Juni nicht zu verantworten wäre. Also haben wir im Orga-Team entschieden, dass das lernOS Camp 2020 virtuell zur gleichen Zeit stattfindet (23.06. um 16:00 Uhr bis 24.06. um 16:00 Uhr).

Die Idee ist, alle Erfahrungen aus virtuellen Veranstaltungen bisher im Camp zu bündeln. Bei den virtuellen BarCamps bisher haben wir eine große Schwäche festgestellt: der Spirit, die Atmosphäre, die zufälligen Begegnungen und der Spaß einer Abendveranstaltung haben fast immer gefehlt. Hier haben wir uns konzeptionell einiges für das loscamp20 überlegt.

Im Rahmen der Barcamp-Sessions des Corporate Learning MOOCathons 2020 werde ich am Freitag 15.05. von 14-15 Uhr eine Session “Making-of loscamp20” machen und dabei auf folgende Elemente eingehen:

  • Checkin und Helpdesk – der virtuelle Checkin als Eingangstor zur Veranstaltung
  • Formate-Mix – Mischung aus Opening, Keynote, Impulse, Lightning Talks, Sessions, Workshops und Assemblies
  • Wiki als Homebase – wir werfen gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen und auf die Inhalte des Wikis
  • Chat als Kommunikationsdrehscheibe – wie wir Telegram und Discord im Rahmen des loscamp20 nutzen
  • Videokonferenzen – Microsoft Teams Besprechungen für Beakout Räume
  • Abendveranstaltung – Einsatz von Microsoft Teams Live-Events, Musik, Liveschalte zu Teilnehmer*innen, Community-Kochbuch, gemeinsames Spiel, tanzbare Musik

Und natürlich wird viel Zeit sein, dass ihr eure Fragen stellen könnt.

Fazit

Bei der Übertragung Community Events in die virtuelle Welt geht es nicht nur um den Einsatz geeigneter digitaler Tools. Viel Augenmerk muss man darauf legen, auch die Elemente für die Atmosphäre des Community Events im digitalen Raum abzubilden. Hier wird es noch einiges zu experimentieren und auszuprobieren geben, bis ein virtuelles BarCamp als Community Event genauso gut funktioniert, wie ein analoges.

Unsere Lessons Learned aus dem lernOS Camp werden wir im Nachgang in einem Erfahrungsbericht inkl. Anleitungen und Checklisten zusammenschreiben. Alle loscamp20 Teilnehmer*innen erhalten natürlich eine exklusive Kopie dieses Dokuments.