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Community Manager Aufgabenpaket 4: Community Events veranstalten

An dieser Stelle wird deutlich, dass eine Community mehr darstellt als ein Austausch in einer virtuellen Online-Community. Menschen leben und arbeiten gemeinsam im physischen Raum und als Community Manager sollte man Mitgliedern die Möglichkeit bieten sich physisch kennenzulernen und zu vernetzen. Denn ein auf Freiwilligkeit basierender Austausch setzt ein gewisses Maß an Vertrauen unter den Community Mitgliedern voraus. Dieses lässt sich am besten aufbauen wenn man sich persönlich kennenlernt.

Community Events sind darüber hinaus sinnvoll um komplexe Themen diskutieren zu können, die nicht einfach in Schrift expliziert werden können. In solchen Situationen Bedarf es des persönlichen Gesprächs.

Generell sollte man ebenfalls versuchen die Online Community mit phsischen Events zu koppeln, z.B. vorab Themensammlung erstellen und im Nachgang eine Fotodokumentation und einen Bericht/ ein Protokoll in der Online Community bereitstellen.

Communities leben von der aktiven Teilnehmern vieler Mitglieder. Daher sollte man wenn möglich auch kollaborative Klein- und/oder Großgruppen-Formate bei der Planung von Community Events in Betracht ziehen. Hier ein paar Beispiele für solche Formate:

  • Appreciative Inquiry
  • Ask me anything Session
  • BarCamp
  • Design Thinking
  • Hackathon
  • Open Space
  • Workshops
  • World Cafe

Community Manager Aufgabenpaket 3 – Inhalte einstellen und Interaktionen anstoßen

Ein weiteres wichtiges Aufgabenpaket ist das Erstellen von Inhalte durch den Community Manager und das anstoßen eines aktiven Austausches der Mitgliedern. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten.

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Community Manager Aufgabenpaket 2 – Mitglieder akquirieren, unterstützen und moderieren

Im Betrieb einer Community gibt es insgesamt vier Aufgabenpakete. In diesem Beitrag möchte ich das erste dieser vier näher beschreiben:

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Mit dem Community Canvas eine Community richtig aufsetzen

Im Rahmen des Aufgabenframeworks für interne Community Manager haben wir für die strategische Community Planung (Aufgabenpaket 1) den Community Canvas kreiert. Dieser stellt eine Vorlage dar,  mit der man die wichtigsten Community Punkte auf einer Seite darstellen kann.

Was sich hinter den einzelnen Punkten des Community Canvas verbirgt, erklärt die Legende:

Idealerweise erarbeitet der Community Manager gemeinsam mit dem Kernteam die Inhalte des Community Canvas. Dazu kann man die Vorlage als A0 drucken und mit Post-Its Punkte zusammentragen. Wie dies aussehen kann zeigt das folgende Foto:

Mein erstes Community Camp – ein Rückblick

Letztes Wochenende (25.-26.10) fand in Berlin das diesjährige Community Camp statt. Die als BarCamp konzeptionierte Veranstaltung zielt darauf einen Wissensaustausch von Social Media und Community Managern zu ermöglichen. Mit ca. 200 Teilnehmern war es das bisher größte BarCamp, das ich bisher besucht habe. So vielfältig die Teilnehmer und ihre Hintergründe, so vielfältig waren auch die insgesamt ca. 55 angebotenen Sessions der zwei Tage. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch bei dem Orga-Team bedanken. Beim Community Camp stimmte einfach alles – angefangen von der tollen Idee eines Community Camp Buches anstelle von losen Blättersammlungen, über die Qualität der Sessions, der Verpflegung, der Abendveranstaltung bis hin zu solchen kleinen Details wie den “gebrandeten” Seifenspender. In folgenden Zeilen ein paar Notizen zu meinen besuchten Sessions:

Thema Session Owner Notizen
Internes vs. externes Community Management Katharina Perschke

Aufbauend auf einem 9-stufigen Community Lifecycle haben die Bosch Kollegen um Katharina Perschke ein sog. Wimmelbild entwickelt. Es visualisiert sowohl wichtige Aspekte des internen Community Managements als auch konkrete Aufgaben eines internen Community Managers. Ziel der Session war es neue Ideen für weitere Aufgaben als Feedback zu erarbeiten. eine interessante Parallele dazu ist die Aufgaben Visualisierung die wir bei unseren Community Management Seminaren einsetzen.

Das Berufsbild des Community Managers Vivian Pein

In ihrer Session hat Vivian über die Prozess der Buchveröffentlichung (Social Media Manager) berichtet. Insbesondere die Themen Kompetenzen eines Community Managers und das dazu bald erscheinende Whitepaper des BVCM wurden näher betrachtet.

Ausbildung interner Community Manager Benedikt Scheerer

In meiner Session habe ich unser Community Manager Aufgabenframework inkl. dem Community Canvas vorgestellt. Darüber hinaus habe ich ein paar Praxisbeispiele gezeigt.

BVCM Mitglieder Versammlung

BVCM

Auch wenn ich inhaltlich an dieser Stelle keine Interna liefern kann, möchte kurz anmerken wie herzlich ich aufgenommen wurde. Im kommenden Jahr werde ich mich beim BVCM in dem Themenbereich des internen Community Managements engagieren.

Interkulturelles Community Management Franziska Hauck

Franziska berichtete aus ihrer erfahrung als Community Managerin für globale Expat Communities. Dabei haben wir spannende Aspekte und Anekdoten diskutiert. Konkrete Themen waren u.a.: Feiertage, Kultur, Events, Sprache, Bildsprache/Symbolik, Kommunikation (schriftlich vs. mündlich/zwischen den Zeilen), Stereotypen/Vorurteile, Storytelling, Perspektivenwechsel, emotionale Bindung.

Content Marketing Olliver Ueberholz

Olli präsentierte ein klasse durchdachtes Konzept für Content Marketing in Verbindung mit CRM Aktivitäten. Dabei greifen unterschiedliche Tools sehr gut ineinander. Eingesetzte Tools dabei sind: Salesforce als zentrales Informationssystem, MailChimp, Feedly (Research), Tweetable, CleverReach.

165+ Tools Olliver Ueberholz

Im Anschluss an seine Session “Content Marketing” präsentierte Olli seine Erfahrungen zu 165+ Tools aus den Bereichen Collaboration, Communication, Data & Content und Monitoring Productivity. Eine ausführliche Übersicht findet man in seinem Whitepaper.

Community Manager Aufgabenpaket 1 – Community strategisch planen

Die strategische Planung findet logischerweise zu Beginn, also in der Startphase statt. Innerhalb dieses Aufgabenpaketes gibt es insgesamt vier Punkte, die man berücksichtigen sollte.

1) Zunächst sollte man sich konzeptionell Gedanken machen wofür und wie man genau eine Community betreiben möchte. Dazu haben wir den Community Canvas entwickelt,  mit dem Sie die wichtigsten Punkte bei der Konzeption erarbeiten und in der Community Roadmap die geplanten Aktivitäten zeitlich einplanen können.

2) Auf Basis der Angaben im Community Canvas sollte man eine Struktur für die Startseite erstellen sowie gemeinsam mit den ersten Mitstreitern  erste Inhalte einstellen. Somit erreicht man, dass die Mitglieder/Interessenten a) ein Gefühl dafür bekommen welche Art von Inhalten gewünscht und b) signalisiert bekommen, dass eine Partizipation gewünscht sind/ist.

3) Je nach Art und Größe der Community kann es sinnvoll sein ein physisch Kick-Off mit den ersten Mitstreitern, Mitgliedern und/oder Interessenten durchzuführen. Dabei sollte man das Community Konzept vorstellen und ggf. überarbeiten sowie  die virtuelle Infrastruktur und deren Möglichkeiten erklären und aufzeigen.

4) Schließlich  sollte man klare Rollen und Verantwortlichkeiten für die Erledigung von Aufgaben im Betrieb einer Community definieren. Hier kann es sinnvoll einzelne Aufgaben oder ganze Aufgabenpakete zu delegieren (z.B. an die ersten Mitstreiter).

Im nächsten Blog-Beitrag werde ich den Community Canvas als Planungs Instrument näher vorstellen.

Die wichtigste Aufgabe des Community Managers

Im letzten Blog Beitrag habe ich unser Aufgabenmodell für Community Manager vorgestellt, dass als Orientierung für Start, Betrieb und Weiterentwicklung von Communities helfen soll. Beim Community Start gibt es die wichtigste Aufgabe des Community Managers. Er sollte eine Kerngruppe bzw. erste Mitstreiter finden und diese aktiv in die Gestaltung der Community mit einbeziehen.

Durch die aktive Teilnahme mehrerer Community Mitgliedern wird den anderen Mitgliedern sowie Interessierten signalisiert, dass eine Beteiligung erwünscht ist. Damit wird die Hemmschwelle für alle weiteren Community Mitglieder gesenkt selber aktiver teilzunehmen.

Je mehr Mitglieder aktiv werden desto geringer wird die Hemmschwelle – und nicht nur dass – sind sehr viele Mitglieder aktiv so entsteht auch ein gewisser sozialer Druck für “Noch nicht Aktive” selber aktiv zu werden. Dieses Verhalten rührt aus der Motivation des Menschen Teil einer sozialen Gruppe zu sein.

Das folgende Youtube Video zeigt genau diesen Sachverhalt am Beispiel eines Mannes, der zunächst unorthodox allein auf der Wiese tanzt, die Situation sich allerdings schnell ändert nachdem ein paar weitere Personen mitmachen. Sehen Sie selbst:

https://www.youtube.com/watch?v=fW8amMCVAJQ

Praxisnah, konkret & individuell anpassbar – Aufgabenmodell für interne Community Manager

In den letzten Jahren habe ich in unterschiedlichen Bereichen Kunden im Bereich Enterprise 2.0 und internes Community Management unterstützt. Dabei habe ich natürlich auch zahlreiche Quellen im Bezug auf Community Management recherchiert. Aus meiner Sicht waren die diversen Quellen für mich allerdings nicht sehr praxistauglich, da zu abstrakt über das Thema geschrieben wurde. Aus diesem Grund habe ich auf Basis meiner Recherchen und meinen eigenen Erfahrungen in drei Jahren als interner Community Manager ein Lifecycle- und Aufgabenframework entwickelt. Dieses gibt einem als interne Community Manager konkrete Handlungsoptionen inkl. der Umsetzungsmöglichkeiten mit internen sozialen Medien.

Zunächst einmal umfasst das Modell die drei Phasen 1) eine Community starten, 2) eine Community betreiben und 3) eine Community entwickeln. Innerhalb dieser Phasen gibt es insgesamt 24 Aufgaben, die in insgesamt sechs Aufgabenpaketen geclustert sind (Zahlangabe in Klammern). Diese Clusterung ermöglicht es dem Community Manager zum einen strukturiert und bewusst Aufgaben wahrzunehmen, zum anderen auch Aufgabenpakete zu delegieren.

Auf dieser Basis haben wir  ein 24-teiliges Aufgaben-Kartenset entwickelt. Wie das Beispiel zeigt, ist eine Karte in drei Bestandteile gegliedert. Zunächst einmal gibt es die Angabe zu welcher Phase eine Aufgabe zuzuordnen ist. Darauf folgt unter “Was” die eigentliche fachliche Aufgabe”. Die fettgedruckte Schrift im Beispiel signalisiert hierbei, dass es sich um ein Aufgabenpaket mit insgesamt fünf Einzelaufgaben handelt und dies die zweite Aufgabe ist. Unter “Wie” findet man schließlich einen konkreten Umsetzungshinweis.

Die Aufgaben sollten generell als konkrete Orientierungshilfe dienen – nicht jede Community braucht zwingend eine Umsetzung aller 24 Aufgaben. Abschließend möchte ich noch auf die flexible Anpassungsfähigkeit des  “Wie” an unternehmensspezifische Tools wie Microsoft Sharepoint, IBM Connections und Jive hinweisen.

Konkrete Einsatzzwecke unternehmensinterner Communities

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p align=”justify”>Der Begriff Community bezeichnet generell eine Gruppe von Menschen die gemeinschaftlich Wissen erzeugt und am Aufbau einer gemeinsamen Identität arbeitet. In Communities sollten sich alle Mitglieder daran beteiligen die übergeordneten Ziele der Community zu erreichen. Somit stellen neben CoPs  auch Projekte, Teams und Abteilungen formen von Communities dar.

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p align=”justify”>Entsprechend unterscheiden wir drei Typen von Communities, aus denen sich logischerweise unterschiedliche Einsatzzwecke für die Nutzung von Online-Communities im Rahmen von internen sozialen Medien ableiten lassen: 1. Typ – “Interessens-Community”

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p align=”justify”>Beispiele: Excel verstehen; Expats in China; Key User; Doktoranden Netzwerk Einsatzzwecke: Mitglieder informieren; Menschen physisch vernetzen; Wissensaustausch ermöglichen; Termine vor- und nachbereiten; Gemeinsam Informationen zusammentragen; Veränderungsprojekte anstoßen

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p align=”justify”>2. Typ – “Team Community”

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p align=”justify”>Beispiele: Gremium; Arbeitsgruppe; Projekt                                                          Einsatzzwecke: Themen virtuell abstimmen (Meeting Ersatz); Projektstatus transparent kommunizieren; Termine vor- und nachbereiten; Aufgaben verwalten

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p align=”justify”>3. Typ – “Abteilungs Community”

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p align=”justify”>Beispiele: Marketing; Sales; HR; Research & Development;  Produktentwicklung; IT Einsatzzwecke: OE Leiter Blog / Direkt zu…; Einbeziehung der Mitarbeiter bei der Planung & Durchführung von OE Veranstaltungen; OE Informationen verteilen (Newsletter Ersatz); Onboarding von Mitarbeitern

Unternehmen im Wandel–20. vs. 21 Jahrhundert

Der letzte Blog Beitrag befasste sich mit dem Thema Communities als Ergänzung der hierarchischen Aufbauorganisation. In diesem Beitrag möchte ich nun den Kontext für diese Strukturänderung von Unternehmen aufzeigen. Meiner Meinung nach kann man Unternehmen hierbei wie folgt beschreiben:

Unternehmen im 20.Jahrhundert 21.Jahrhundert
basieren auf Märkten
  • Stabil
  • Lokal
  • Verkäufer-orientiert
  • Schnelllebig
  • Komplex
  • Käufer-orientiert
die Strukturen erfordern
  • Hierarchische Strukturen
  • Starke Arbeitsteilung
  • Hierarchische Strukturen
  • Flexible Strukturen
mit Mitarbeitern
  • Aufgaben in einer Abteilung ausführen
  • Aufgabenbereich in einer Abteilung verantworten
  • Abteilungsübergreifend zusammenarbeiten
  • In Netzwerken kommunizieren
die unterstützt werden
  • Trennung von Planung und Durchführung
  • Prozesse und Vorschriften
  • Prozesse und Vorschriften
  • Orientierung (Ziele, Verantwortung)
  • Nutzung interner sozialen Medien
Um erfolgreich zu sein
  • Kosteneffizienz
  • Innovative Produkte
  • Neue Geschäftsmodelle
  • Unternehmensübergreifende Kooperationen
  • Schnelle Anpassungen an Marktveränderungen

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