Eindrücke von der Swiss eLearning Conference 2015 in Zürich

Dieses Jahr war ich erstmalig auf der Swiss eLearning Conference (14.-15.04.2015, #selc15) in der Schweiz. Daniel Stoller-Schai hatte mich eingeladen die Abschluss-Keynote auf der Konferenz zu halten. An beiden Tagen fanden neben der SeLC auch noch Personal Swiss (Fachmesse für Personalmanagement) und Swiss Professional Learning (Fachmesse für Personalentwicklung und E-Learning) gegenüber in der Messe Zürich statt. Viele Anlässe also, nicht nur zur Keynote anzureisen, sondern beide Tage mitzuerleben. In diesem Blog möchte ich speziell auf die Besonderheiten des Formats eingehen.

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In der Eröffnung hat Daniel (rechts) zusammen mit Prof. Andreas König (links) den Ablauf erklärt, der recht abwechslungsreich und interaktiv gestaltet wurde. Den Start machten zwei Keynotes (10:00-12:00 Uhr) von Nicolai Andersen (Deloitte, Innovationsmanagement) und Phillipe Wampfler (Lehrer Kantonschule Wettingen). Die Mittagspause war mit zwei Stunden (12:00-14:00 Uhr) großzügig bemessen und bot Gelegenheit, an einer geführten Tour über die beiden Fachmessen teilzunehmen. Darauf folgte in zwei Runden von 14:00-15:00 Uhr und 15:20-16:30 Uhr der sog. Marktplatz.

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Alle Anbieter von “Markständen” stellten Ihr Angebot vorab in einigen Sätzen vor, damit sich die TeilnehmerInnen ein Bild machen konnten. Der Ablauf ähnelte dann dem World-Café-Format, d.h. pro Runde bestand zwei Mal die Möglichkeit zum Wechsel des Marktstands. So war ich beispielsweise am Stand der Credit Suisse, wo über Erfahrungen mit einem internem MOOC, Lern-Communities und Führungskräfte-Enabling zu sozialen Medien berichtet wurde. Darüber hinaus bei SAP in einer intensiven Diskussionsrunde um die Lernangebote für die Generation Y.

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Ein weiterer interessanter Ansatz war das sog. “SeLC Production”, mit dem der Lerntransfer der TeilnehmerInnen verbessert werden soll. Zu Beginn der Konferenz wurde ein Arbeitsblatt mit einigen Leitfragen an alle verteilt (z.B. Welche Lernsituationen für die Generation Y gestalten Sie? Was gelingt Ihnen heute bereits gut und könnte andere interessieren? Welche Fachfragen stellen Sie sich Ihnen zu Beginn der Konferenz? Was ist der bestmögliche Lerngewinn für Sie aus der Konferenz? Welchen Lerngewinn und welche neuen Fragen ziehen  Sie aus den beiden Keynotes? Welche Antworten möchten Sie auf dem Marktplatz gewinnen?). Im Ablauf der Konferenz wurde immer wieder Zeit gegeben, das Arbeitsblatt zu ergänzen und Fragen zu beantworten. Von 13:30-15:00 Uhr wurde die Session “SeLC Production” angesetzt, bei der die TeilnehmerInnen zunächst einzeln, dann in Tandems und schließlich in Kleingruppen ihre Erkenntnisse aus der Konferenz erarbeiten und sich gegenseitig vorstellen sollen.

Sehr vorbildlich war auch der virtuelle Teil der Konferenz. In Zusammenarbeit mit Swisscom wurden Vorträge und ausgewählte Kleingruppen in hervorragender Qualität live gestreamt (im Schnitt zwischen 30-40 ZuschauerInnen), Ellen Trude (@e_trude) übernahm die Moderation der Twitter-Kommentare aus der Ferne. Und so wird auch meine Abschluss-Keynote “Lernen grenzenlos!” von 15:45-16:30 Uhr live und kostenfrei im Internet zu sehen sein (LINK). Für alle Interessierten hier vorab schon Mal die Folien auf Slideshare, Fragen dazu an mich gerne per Twitter mit Hashtag #selc15.

Autor: Simon Dückert

Berater, Coach und Geschäftsführer bei Cogneon

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