Wie sehen wir die Geschichte des Wissensmanagements? (knt16 Blogparade)

Im Rahmen der Blogparade zur KnowTouch hatte ich letzte Woche die Frage gestellt, wo wir unserer Meinung nach bei Wissensmanagement und Lernenden Organisationen heute stehen. Über 20 Kommentare sind zusammengekommen!

In der zweiten Woche der Blogparade wollen wir uns die Frage stellen, wie es zu diesem Status quo gekommen ist. Ihr könnt das aus Eurer persönlichen Perspektive, aus Perspektive Eurer Organisation/Eures Unternehmens oder aus Perspektive der Disziplin Wissensmanagement an sich beantworten.

Die Frage dieser Woche (Antwort einfach unten als Kommentar eintragen):

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P.S. im Rahmen der KnowTouch finden am 30.09., 07.10., 14.10. und 21.10. kostenfreie Webinare statt, für die man sich auf knowtouch.de anmelden kann. Die KnowTouch ist zusammen mit dem CorporateLearningCamp (13.-14.10.) und dem KnowledgeCamp (22.-23.11.) eine von drei Veranstaltungen, die sich das übergreifende Motto “Wissen und Lernen im Fluss” gegeben haben. Infos dazu im PDF-Flyer.

Autor: Simon Dückert

Berater, Coach und Geschäftsführer bei Cogneon

2 Gedanken zu „Wie sehen wir die Geschichte des Wissensmanagements? (knt16 Blogparade)“

  1. Vieles an der heutigen Situation scheint mir daher zu stammen, dass Wissensmanagement (immer noch) mit Informationsmanagement gleich gesetzt wird. Der durchaus verständliche Wunsch, das gesamte Wissen eines Unternehmens “auffindbar” zu machen, ist eng damit verbunden.
    Ein zweiter Grund liegt m.E. darin, dass Wissensmanagement sehr vielschichtig ist. In einem Moment redet man z.B. über Führung, in einem anderen über Architektur. WM wird dadurch als eigenständige Disziplin schwerer “greifbar”. Bei anderen treten die Grenzen deutlicher zutage.

  2. Aus meiner Sicht ist die Geschichte des KM stark von technologischen Gesichtspunkten geprägt, und den Versuchen, Wissen lediglich zu konservieren. Dabei wurde es weitestgehend ignoriert, das es erst dann einen Wert erlangt, wenn es zwischen den Anwendern dieses Wissens hin- und herfliesst und durch jeweilige Reflexion und individuelle Erfahrungen angereichert wird. Ich kann mir vorstellen, dass die Einführung und der Betrieb von KM dann einfacher umsetzbar wird, wenn es als Aspekt einer Unternehmens- und Arbeitskultur verstanden wird.

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