Community-Support (03/2015)

Community Support

Was ist zu tun, um interne Communities “zum Fliegen” zu bringen?

Das interne Community Management ist bei unserer Umfrage zu den Top-Themen 2015 mit knapp 50% Zustimmung im vorderen Mittelfeld gelandet. Das Thema scheint also wichtig zu sein, doch in der Praxis gibt es viele Barrieren für eine erfolgreiche Umsetzung. In diesem Newsletter geben wir einen kurzen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse sowie bewährte Ansätze des Community Supports wie z.B. Schulungen, Community-Manager-Gespanne, Coaching und Veranstaltungsformate für Communities.


Report State of Community Management 2014

Bereits das fünfte Jahr in Folge veröffentlicht der Community Roundtable den Bericht “The State of Community Management”. Zu den Sponsoren der Forschungsarbeit gehören namhafte Plattformanbieter wie beispielsweise jive, Lithium, Hive und sitrion (ehem. Newsgator). Die Forschung baut auf einem Community Maturity Modell auf, das insgesamt acht Themenfelder (Strategy, Leadership, Culture, Community Management, Content & Programming, Policies & Governance, Tools, Metrics & Measurement) entlang von vier Reifestufen (Hierarchy, Emergent Community, Community, Networked) definiert.

Im Report State of Community Management 2014 werden drei “key findings” benannt (Seite 15):

  1. Community Maturity delivers Business Value
    am Beispiel von Metriken der Erfolgsmessung
  2. Advocacy Programs increase Engagement
    Multiplikatoren-Netzwerke wie beispielsweise das Continental Guide Network werden als Kern-Erfolgsfaktor gesehen
  3. Executive Participation impacts Success
    sowohl als “Sponsoren”, als auch in der Rolle aktive Nutzer

Community Manager Schulung

Communities of Practice werden im Wissensmanagement bereits seit Mitte der 90er Jahre eingesetzt. Bekannte Beispiele sind Schaeffler Networks of Competence, Siemens Community4Competence, Bosch Experts Organization, Festo Knowledge Networks, Daimler TechClubs und Airbus Professional Networks. Das Buch The New Edge in Knowledge des American Productivity and Quality Center (APQC) nennt Communities of Practice neben “Lessons Learned” und “Transfer of Best Practice” als eine der drei “proven Knowledge Management Approaches”.

Allerdings hat sich der Fokus von Community Management durch Soziale Medien und Handlungsfelder wie Enterprise 2.0, Social Collaboration, Enterprise Social Networks, Social Business und Digital Leadership deutlich erweitert. Communities werden nicht mehr nur als Ergänzung zu etablierten Strukturen angesehen, sondern sollen bei der Steigerung der Effizienz in bestehenden Einheiten wie Geschäftsbereichen, Abteilungen, Projekte, Gremien und Task Forces helfen.

Damit dies gelingt, ist die Definition der Rolle “Community Manager” sowie die Befähigung der entsprechenden Personen enorm wichtig. In der Ausbildung von Community Managern verfügt Cogneon über jahrelange Erfahrung (siehe z.B. Teil 1, 2, 3, 4, 5 und 6 einer Blogreihe zu Community Management). Wir bieten Schulungen zu festen Zeiten in der Akademie in Nürnberg (z.B. 01.-02.07.), aber auch Inhouse oder als Train-the-Trainer-Projekte für den internen Weiterbildungskatalog an. Bei Bedarf gerne Kontakt aufnehmen.


Rent-A-Community Manager

Eine Erfahrung aus unseren Community Manager Schulungen ist, dass sich auch ausgebildete Community Manager of schwer tun, ihr Community Projekt stringent anzugehen und die Community “zum Fliegen” zu bringen. Das liegt gerade im internen Community Management oftmals daran, dass Mitarbeiter die Rolle zusätzlich zu ihren eigentlichen Tätigkeiten ausführen müssen und neben dem Tagesgeschäft oft nicht ausreichend Zeit und Muße für die Community-Betreuung bleibt.

Eine Vorgehensweise, die sich hier in Vergangenheit bewährt hat ist, einen erfahren Community Manager von außen zumindest in der Anlaufphase einzubinden. Und das nicht, um die Aufgaben komplett zu delegieren, sondern um …

  • … eine Doppelspitze zu bilden, die sich gegenseitig motiviert
  • … über die externen Erfahrungen die Lernkurve schneller zu durchlaufen
  • … einen Coach und Sparringspartner für den internen Community Manager zu haben

Der Umfang derartiger Unterstützungsleistungen beträgt i.d.R. ein bis mehrere Tage pro Woche, der Betreuungszeitraum erstreckt sich erfahrungsgemäß über mehrere Wochen bis Monate. Wir verfügen über viel Erfahrung bei Community-Aufbau auf Plattformen wie Jive, SharePoint/sitrion, Yammer, Confluence und neuerdings auch IBM Connections. Aktuell haben wir für das Angebot “Rent-A-Community Manager” etwas Ressource frei, sprechen Sie uns bei Bedarf also gerne an – first come first served!


Community Events

Es gibt viele Fallbeispiele in denen versucht wurde, Communities rein virtuell zu starten oder zu betreiben. Oft scheitern diese Ansätze oder schlafen langsam ein. Ein Problem ist, dass wir Menschen “soziale Wesen” sind, die gerne von Angesicht zu Angesicht kommunizieren. Dadurch lernen wir uns kennen, bauen Vertrauen auf und öffnen uns, um Kollegen zu helfen und Wissen zu teilen.

Das Community Management kann an dieser Stelle etwas von der betrieblichen Weiterbildung lernen. Dort hat man aus der Historie heraus sehr viel Schulungen in Form von Präsenzveranstaltungen durchgeführt. Mit zunehmender Digitalisierung entstanden Ideen wie “e-Learning” und “Web Based Training”, oft als Ersatz für Präsenzveranstaltungen. Doch das ging vielfach schief und man ist beim Mittelweg des “Blended Learning” gelandet, in dem sich Präsenz- und virtuelle Bestandteile ergänzen.

Einen ähnlich hybriden Ansatz brauchen wir auch im Community Management. Neben internen Online-Communities auf den einschlägigen Plattformen (Jive, Connections, SharePoint, Yammer & Co.) sollten innovative Veranstaltungsformate im Community Building eingesetzt werden. Hier haben sich beispielsweise folgende Formate sehr bewährt:

  • BarCamp
  • Open Space
  • World Cafe
  • MOOC (Massive Open Online Course)
  • Future Backwards
  • Wissensmarktplatz
  • Pecha Kucha und Speaker Series
  • Hackathons, Schreibwettbewerbe, Booksprints
  • Blogparaden
  • Digitaler Frühjahrsputz (auch zu anderen Jahreszeiten :)
  • Crowdsourcing, Innovationswettbewerbe
  • Benchlearning Projekte, Lessons Learned Workshops

Wir haben in den letzten 10 Jahren sehr viele Veranstaltungsreihen auf Basis der genannten Methoden mit gestaltet und umgesetzt (z.B. Knowledge Jam, Knowledge Barcamps, Schaeffler Wissensforum, Hackathon HR Innovation, adidas Speaker Series, adidas Blogparade, Learning Lab DIY Multimedia, Management 2.0 MOOC, Benchlearning Project Social Intranet). Wir helfen Ihnen gerne dabei, den Ansatz für den Erfolg für Ihre Community zu finden.


News, Blogs und Podcasts

Eine Übersicht von News, Weblogs und Podcasts seit dem letzten Newsletter:

Termine

Eine Übersicht relevanter Termine in den kommenden Monaten:
  • 14.-15.04.: Swiss eLearning Conference in Zürich mit Keynote von Simon Dückert
  • 07.05.: Werkstatt “Multimedia für Wissensarbeiter” in der Cogneon Akademie (XING-Anmeldung)
  • 21.05.: 22. Knowledge Jam “Wissensorientierte Führung durch Communities” (XING-Anmeldung)
  • 15.-16.06.: “Expert Debriefing Praxisseminar” in der Cogneon Akademie (XING-Anmeldung)
  • 17.06.:  Expert Debriefing CoP-Treffen für ausgebildete Expert Debriefing ModeratorInnen in der Cogneon Akademie (XING-Anmeldung)
  • 25.-26.06.: Konferenz Professionelles Wissensmanagement in Dresden
  • 01.-02.07.: “Internes Community Management Praxisseminar” in der Cogneon Akademie (XING-Anmeldung)
  • 18.09.: Offener Lerntag in der Cogneon Akademie (Thema noch offen)
  • 23.09.: Seminar “Produktive Wissensarbeit” in der Cogneon Akademie
  • 06.-07.10.: Seminar “Expert Debriefing Train-the-Trainer” in der Cogneon Akademie
  • 28.-29.10.: KnowTech in Hanau
  • 10.-11.11.: Seminar “Internes Community Management” in der Cogneon Akademie
  • 12.11.: Seminar “Do-It-Yourself Multimedia” in der Cogneon Akademie
  • 26.11.: 23. Knowledge Jam in der Cogneon Akademie
  • 23.09.: Seminar “Produktive Wissensarbeit” in der Cogneon Akademie

Social Business Arena – Review

Vom 16.-18. März fand die Social Business Arena im Rahmen CeBIT statt, bei der sich der Kern der deutschsprachigen Enterprise 2.0 Szene traf. An den drei Tagen gab es insgesamt über 50 Vorträge, Demonstrationen und Diskussionen. Da ich an dieser Stelle nicht von allen berichten kann, ist der Twitter-Hashtag #cebitsba zu empfehlen, um sich einen Gesamteindruck von der Veranstaltung zu verschaffen. Hier möchte ich kurz die drei Beiträge von IBM, Bosch und Continental beleuchten.

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IBM

Der IT-Konzern IBM war naturgemäß schon sehr frühzeitig im Bereich Enterprise 2.0 aktiv. So wurde das Intranet von IBM im Jahr 2006 in der Intranet-Studie der Norman Nielsen Group als eines der Top 10 Intranets identifiziert. Als Begründung wurden u.a. personalisierte News, das Mitarbeiterverzeichnis IBM BluePages und die Blog-Plattform BlogCentral genannt.

In einer Diskussionsrunde auf der Social Business Arena sprach IBM-Mitarbeiterin Barbara Koch (@Social_Babs) darüber, dass auch heute noch nicht alle IBM-Führungskräfte die sozialen Medien in ihrem Arbeitsalltag einsetzen. Aus ihrer Sicht ist an dieser Stelle das individuelle Coaching von einzelnen Führungskräften enorm wichtig. Die Coaching-Sitzungen bestehen aus regelmäßigen Terminen von ca. 30 Minuten Dauer, in denen Fragen geklärt und Anwendungsszenarien besprochen werden.

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Zusätzlich stellte Dr. Peter Schütt (@schu) den neuen eMail-Ansatz IBM Verse vor (s.a. Video IBM Verse – Changing the way you work). IBM geht davon aus, dass in Zukunft E-Mail und soziale Medien nebeneinander existieren werden. Das soll in einer Anwendung zusammengeführt werden, die gleichzeitig die Aufmerksamkeit des Nutzers auf die wichtigsten Dinge lenkt. Gleichzeitig muss bei den Nutzern ein gemeinsames Verständnis für die Abgrenzung von E-Mail und soziale Medien hergestellt werden. Schütt gab einige Anhaltspunkte für die Unterscheidung:

  • E-Mail: Persönliche Nachrichten, individuelle Benachrichtigungen, Einladungen und Kommunikation mit Externen (wenn kein Zugang zu internen, sozialen Medien)
  • Soziale Medien: Fragen stellen, Erfolge herausstellen, Informiert werden, (im Projekt) zusammenarbeiten, Crowdsourcing und Ideenfindung

Bosch

Katharina Perschke (@Katha_Pe) von Bosch war in der Diskussionsrunde “Internes Community Management” vertreten. Sie ist Teil des Teams “Enabling Enterprise 2.0 @ Bosch” und ist eine der erfahrendsten Expertinnen zum Thema Community Management im Unternehmen.

Katharina betonte die Wichtigkeit der “Management Attention” im Prozess der Enterprise 2.0 Begleitung (Adoption). Es hilft nicht, “web-affinen Praktikanten” einzusetzen, da für den Einsatz von sozialen Medien in der täglichen Arbeit die Prozesse und Arten der Zusammenarbeit bekannt sein müssen. Zusätzlich ist oftmals für Änderung die Autorität der Führungskraft notwendig. Bosch setzt an dieser Stelle auf Reverse Mentoring von Führungskräften (s.a. Video Reverse Mentoring and the Bosch Social Business Platform), um Führungskräfte in Breite zu befähigen.

Zusätzlich gehört Bosch zu den ersten Unternehmen in Deutschland, bei denen man “Community Manager” als offizielle Rolle im Rahmen der ERA-Profile haben kann. Als ERA-Niveaubeispiel wird der “Koordinator für kontinuierliche Verbesserung” verwendet. Bei Bosch gibt es aktuell über 20.000 Communities. Der überwiegende Anteil der Community Manager verwendet für die Aufgabe einen kleinen, einstelligen Prozentsatz der Arbeitszeit. Aber es gibt auch bereits vier Vollzeit-Community-Manager.

Continental

Von Continental waren zwei sehr unterschiedliche Vertreter vor Ort. Betriebsratschef Frank Hell nahm gemeinsam mit Karl-Heinz Brandl von der ver.di Bundesverwaltung an der Diskussionsrunde “Rahmenbedingungen für die Zukunft der Arbeit” teil.

Der Betriebsrat von Continental nahm als Gruppe bereits zu Beginn des Enterprise 2.0 Projekts teil, um zu lernen, an welchen Stellen überhaupt Regelungsbedarf besteht. Als wichtigste Themen haben sich Informationsflut, Entgrenzung von Privatleben und Beruf sowie der Druck auf Aktivitäten in den sozialen Medien schnell reagieren zu müssen herausgestellt. Initiale Stimmen im Betriebsrat mit dem Tenor “das läuft sich tod” haben sich nicht bewahrheitet. Aktuell hat Continental über 8000 Communities bei über 60000 Nutzer. Auf die Frage nach einem Wunsch für die Zukunft äußerte Hell, dass Communities, Blogs, Foren und Wikis nicht zu Arbeitsverdichtung führen sollten, sondern er insbesondere bei der Innovationsförderung großes Potential sieht. Außerdem war ihm wichtig zu betonen, dass soziale Medien persönlichen Austausch nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.

Als zweiter Continental-Vertreter sprach Harald Schirmer (@haraldschirmer) aus dem zentralen Enterprise 2.0 Projektteam. Das Projekt ConNext wurde von Continental-Vorstand Elmar Degenhart initiiert und von einem Projektkonsortium bestehend aus IT, Personal, Kommunikation und Wissensmanagement umgesetzt. Anhand einer Infografik mit dem Titel “Organisationsentwicklung – Change Management 2.0” erläuterte Harald die Anforderungen an den Wandel im Kontext der Digitalen Transformation. Im Zentrum standen u.a. die Arbeit an Kultur und Werte, die Förderung von Wissensaustausch und Vernetzung sowie die Weiterentwicklung der Führungsprinzipien in Richtung “Leadership 2.0”.

Da man Kultur nicht direkt managen kommt es auf die Grundhaltung der Führungskräfte an und wie sie sich zwischen den folgenden Parametern positionieren:

  • “Boss” oder “Leader”
  • “Kontrolle” oder “Vertrauen”
  • “Gesteuert” oder “Engagiert”
  • “Regeln” oder “Freiheit”
  • “Hierarchie” oder “Netzwerk”
  • “Schutz” oder “Transparenz”
  • “Macht” oder “Respekt”.

Nach Auskunft von Björn Negelmann werden die Videos von der Social Business Arena in der kommenden Woche im YouTube-Kanal von Kongress Media veröffentlicht. Vielen Dank an alle Beteiligten für die tollen drei Tage.

Social Business Arena 2015 – Preview

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Vom 16.-18.03. findet im Rahmen der CeBIT wieder die Social Business Arena statt (Halle 4/A72). Dr Titel „Social als Wegbereiter der digitalen Transformation“ stellt die SBA in das CeBIT-Leitthema der Digitalisierung, das sich auch im CeBIT-Motto „d!conomy“ wiederfindet. Die Social Business Arena ist neben dem Enterprise 2.0 Summit in Paris der zentrale Treffpunkt der E2.0-Szene in Europa. Einen Livestream von der Veranstaltung gibt es leider nicht, die Beiträge werden aber erfahrungsgemäß im Nachgang auf YouTube bereitgestellt. Tipp für Twitter-Nutzer: der Hashtag auf Twitter ist #cebitsba.

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Um von den Vorträgen und Gesprächen vor Ort zu profitieren haben ich natürlich vorab einen Blick in das Programm der drei Tage geworfen und einige Highlights identifiziert:

  • Montag, 16.03.2015
    • Eröffnungspanel „Quo vadis Enterprise 2.0 & Social Collaboration“ u.a. mit Stefan Pfeiffer (IBM, @digitalnaiv) und Dr. Richard Heigl von Hallo Welt Wiki (10:50 Uhr)
    • Keynote „Social als Treiber der digitalen Transformation“ von Dion Hinchcliffe (@dhinchcliffe) (11:30 Uhr)
    • Diskussion „Rahmenbedingungen für die Zukunft der Arbeit“ u.a. mit Dr. Gerald Becker-Neetz (Bundesarbeitsministerium) und Frank Michael Hell (Konzernbetriebsratsvorsitzender Continental AG) (13:20 Uhr)
    • Experten-Panel „Entwicklungen zum Collaborative Learning“ mit Karlheinz Pape (Barcamp-Moderator, @KhPape), Jochen Robes (weiterbildungsblog.de, @jrobes) und mir (@simondueckert) (15:30 Uhr)
    • Experten-Panel „Erfolgsfaktoren zum internen Community & Engagement Management“ u.a. mit Katharina Perschke (Bosch, @Katha_PE) und Ben Ellermann (Bundesverband Community Management, @DonElmo) (17:20 Uhr)
  • Dienstag, 17.03.2015
    • Diskussion „Transformation der Management-Kultur in der digitalen Wirtschaft“ u.a. mit Carsten Schmidt (Fraunhofer Institut für Arbeitsorganisation), Sabrina Rödig (Manager HR People Development, Telefonica) und Sirka Laudon (Leiterin Personalentwicklung Axel Springer) (13:20 Uhr)
    • Experten-Panel „Ermittlung des ROI von Social Collaboration“ (15:30 Uhr)
    • Keynote „Towards a Closed Loop Approach – the Quantified Enterprise” von Lee Bryant (@leebryant) (16:20 Uhr)
    • Praxis-Panel: “Projekterfahrungen mit der Veränderung der digitalen Arbeitsorganisation“ (16:50 Uhr)
    • Experten-Panel „Status-Quo zum Social Business Process Management” u.a. mit Niclas Otte (@ottenic) von SAP (17:20 Uhr)
  • Mittwoch, 18.03.2015
    • Experten-Panel “Social Collaboration als Change-Werkzeug” u.a. mit Harald Schirmer (Continental AG, @haraldschirmer) und Kati Sünderhauf (Referentin Change Management, Axel Springer, @KSuenderhauf) (11:20 Uhr)
    • Praxis-Panel „Erfahrungen mit neuen Organisationsstrukturen“ mit Daniel Pankatz (Digital Media Manager, Deutsche Post DHL, @daniel_pankatz) (12:10 Uhr)
    • Keynote-Diskussion „Zukunft der digitalen Arbeitsorganisation“ u.a. mit Prof. Ayad Al-Ani (Zukunftsforscher) und Stefan Ehrlich (Knowledge Research Center e.V.) (13:20 Uhr)
    • Experten-Panel „Perspektiven im Wissensmanagement – Vom Enterprise 2.0 bis zur ISO 9001 Revision 2015“ u.a. mit Hans-Georg Schnauffer (Gesellschaft für Wissensmanagement e.V.), Andreas Matern (Organisator GfWM KnowledgeCamp) und mir (14:00 Uhr)
    • Keynote „Building Blocks for Digital Leadership“ mit Dion Hinchcliffe (15:00 Uhr)
    • Keynote “Rolle von HR in der Organisation von morgen” von Prof. Peter Wald (Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalmanagement, HTWK Leipzig) (16:20 Uhr)

Als Vorbereitung haben die Organisatoren der Social Business Arena eine Online-Talk-Runden mit Google Hangout durchgeführt. Wer sich schon Mal „warmschauen“ will findet diese auf YouTube:

Diese Idee muss sterben! (Blogparade 01)

In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftspodcast Freakonomics “This Idea Must Die” bin ich auf eine tollen Ansatz gestoßen. Dort werden keine neuen wissenschaftlichen Ideen gesucht, sondern solche, die auf den Friedhof der Ideengeschichte gehören. Dabei sind schöne Mythen wie beispielsweise die Geschichte der rechten und linken Gehirnhälfte oder die von guten bzw. bösen Märkten.

Beim Hören der Episode ist mir der Gedanke gekommen, dass es im Wissensmanagement auch schon eine Menge Ideen gab, die widerlegt sind und ausgemustert werden müssen. Denn gerade in der Praxis und bei Neueinsteigern bekommt man diese Ideen immer wieder zu hören. Schöne Beispiele sind für mich die Ideen der berüchtigten “Wissensdatenbank” oder die, dass soziale Medien Wissensmanagement als Thema abgelöst haben.

Daher möchte ich von heute bis zum 31.03. hier im Blog zu einer Blogparade zu folgendem Thema aufrufen :

blogparade-01

Welche Ideen, die sich beharrlich halten, regen Euch auf? Welche sollten wir auf den Ideenfriedhof unserer Disziplin verbannen? Beiträge und Gedanken einfach unten in die Kommentare schreiben.