Episoden

Am 20.11.2019 fand das 3. Working Out Loud Camp in Berlin statt. Gemeinsam mit Katharina Krentz habe ich dort eine Session zur Erfolgsmessung bei Barcamps, Community Management, WOL & Co. gehalten. Wir haben erst gemeinsam einen Überbick über die Möglichkeiten und Beispiele bei Siemens und Bosch gegeben (Präsentation) und dann die Teilnehmer in kleinen Gruppen eigene Ansätze erarbeiten und vorstellen  lassen.

Treiber für Key Performance Indikatoren (KPI) zur Messung der Produktivität von Wissensarbeit / Beispiele Wissensbilanz, Intellectual Capital Statement, Balanced Scorecard (inkl. Strategy Map) / Formelle und informelle Organisation / Dual Operating System (Communities, Netzwerke, Guiding Coalition) / Zweck (Purpose) als übergeordnetes Ordnungskriterium / KPIs vs. OKRs / Enterprise 2.0 / McKinsey Artikel The Rise of the Networked Enterprise: Web 2.0 finds its payday (2010) / Präsentation Social Media and ROI: Why use-cases are more compelling than Excel sheets von Michael Heiss (2010) / Artikel Social Collaboration Metrics  von Manfred Langen (2015) / Über 100 Millionen Eure Einsparung und Versiebenfachung der Wahrscheinlichkeit für erfolgreiche Ideen / Fallbeispiel Bosch / Messung über Feedback-Umfrage in jeder Woche mit Likert Skala möglich / Feedback reicht CEO Volkmar Denner nicht (“Business Benefit Proof” ist nötig) / WOL nimmt Einfluss auf Prinzipien der Führung und Zusammenarbeit / Messbare Effekte auf Basis von 12 WOL Anwendungsfälle / Social Collaboration Studie 2019 / Nachhaltigkeitsdreieck (ökonomisch, ökologisch, sozial) / Vorstellung der Gruppenergebnisse / Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken / Verbesserung Employer Branding / Verkaufsförderung / Einsparung von Recruiting-Kosten / Durchlaufzeit von Projekten und Prozessen / Kundenzufriedenheit / OKRs und Dachthemen definieren / Weitere Vorgehensweise (s.u.)

Das Fotoprotokoll aller Gruppenergebnisse werden wir auch noch als Blog bereitstellen. Außerdem haben sich knapp 30 der Session-Teilnehmer*innen gemeldet, die im Nachgang beginnend mit einer Webkonferenz an der Bündelung der Ergebnisse zu einem Messmodell mitarbeiten wollen.

Im Rahmen der Social Business Arena auf der CeBIT 2015 haben wir Harald Schirmer (@haraldschirmer) von Continental getroffen und die Gelegenheit genutzt, mit ihm zu sprechen. Da es in der Messehalle doch recht laut zuging, haben wir die Aufzeichnung kurzerhand ins sonnige Freie verlegt. Leider blies der Wind recht starkt, was an einigen Stellen im Podcast zu hören ist. Inhaltlich ging es um die gesamte Entwicklungsgeschichte des Continental GUIDE Netzwerks, einem Multiplikatoren-Netzwerk für Haltung, Prinzipien und Werte im Kontext von Enterprise 2.0.

Shownotes: Geschichte Enterprise 2.0 und ConNext bei Continental / Idee Guide-Konzept vor 15 Jahren in der Elektronik-Entwicklung / Anlaufstelle für Probleme und gemeinsame Dokumentation / Working Out Loud als “Über die Schulter schauen” / Social Media KPIs / Wechsel in Social-Media-Projekt in der Konzernzentrale / GUIDE Konzept (Präsentation, Video) / Jeder Standort ein GUIDE mit max. 200 Personen Zielgruppe / Dunbar-Zahl / Über 800 GUIDES mit 10% der Arbeitszeit in den ersten 3 Jahren / Guide Recruiting über Beitrag auf Senior Executive Convention, direkte Kontaktaufnahme und über Wissensmanagement-Funktionen / Größter Erfolg: E-Mail von Finanz- und Personalvorstand an alle Mitarbeiter / Innerhalb von 3 Monaten über 300 Bewerbungen / Entscheidend waren Motivation, Neugierde und Englisch-Kenntnisse / Vision “Wir verändern die Welt” (NICHT: “Wir führen ein Tool ein”) / Monatliche Telefonkonferenzen mit 150-300 Personen zur Vermittlung von Haltung/ 2012 Kick-off-Event Beach Center Hamburg (200 TeilnehmerInnen) / Continental Werte (Vertrauen, Gewinnermentalität, Freiheit, Verbundenheit) / GUIDE Welt-Tour durch 9 Länder (z.B. Singapur, Brasilien, China, Indien, Amerika, Mexiko, Rumänien) / Management vs. Leadership / Projekt zu Ende, aber der Prozess noch nicht / LEAD-GUIDES zur Übernahme von Arbeitspaketen / GUIDE-Ansatz verbreitet sich (z.B. bei SIKA) / Barrieren und Erfolgsfaktoren / “Worte sind schwach, wenn es keine Vorbilder gibt”