Future Insights – The top trends for 2012 according to SHRM’s HR subject matter expert panels

Auf Grundlage von Aussagen der Panel Experten werden in dieser Studie die aktuellsten HR Trends und Themen in den folgenden 12 Untersuchungsbereichen aufgeführt:

  1. Corporate Social Responsibility and Sustainability
  2. Employee Health, Safety and Security
  3. Employee Relations
  4. Ethics
  5. Global HR
  6. Human Capital Measurement / HR Metrics
  7. Labor Relations
  8. Organizational Development
  9. Staffing Management
  10. Technology & HR Management
  11. Total Rewards / Compensation & Benefits

Unter anderen kommt die vorliegende Studie zu einigen interessanten Aussagen, die zeige, dass ökonomische und gesellschaftliche Trends bereits heute in den Überlegungen von HR Managern mit einbezogen werden. (“Future of Work”). Auch in dieser Studie wird einmal mehr ersichtlich, welche enormen Chancen Social Media generell und speziell im Personalbereich bieten kann:

  • Zunehmende Bedeutung von Social Networking, besonders im Bezug auf Personalbeschaffung bzw. Recruiting
  • Globalisierung und Marktabhängigkeiten führen zu erhöhter Volatilität und erfordern daher erhöhte Flexibilität
  • Bedarf nach qualifizierten Mitarbeitern trotz hoher Arbeitslosenzahlen (US) und Bedenken ob der US Bildungssektor in der Lage sein wird diese Nachfrage zu befriedigen.
  • Demographischer Wandel und deren Einfluss auf die Personalstruktur & Verfügbarkeit

Marktübersicht–Social Software Anbieter

Das Marktforschungsunternehmen Gartner erstellt in seinem Report “Magic Quadrant for Social Software in the Workplace” eine qualifizierte Übersicht der Anbieter von Social Software.

Wie das Marktforschungsunternehmen Forrester Research, sieht auch Gartner IBM und Jive als die führenden Anbieter.

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Für Unternehmen, die vor der Entscheidung stehen Social Software für die interne Nutzung zu nutzen, empfiehlt es sich nicht nur die Leader in Betracht zu ziehen. Je nach Use Cases, die im Unternehmen realisiert werden sollen, lohnt es sich durchaus auch die weiteren Anbieter zu berücksichtigen. Dazu bietet der Report eine kurze Beschreibung aller in der Abbildung dargestellten Anbieter und deren Social Software Produkt.

Gartner, “Magic Quadrant for Social Software in the Workplace”, abgerufen am 20. Januar 2012

Marktübersicht– Enterprise Social Platforms

In der aktuellen Marktstudie des Marktforschungsunternehmens “Forrester Research” werden die wichtigsten Anbieter von “Enterprise Social Platforms” verglichen. Unter “Enterprise Social Platforms” versteht Forrester Anwendungen, die mehrere Social Media Funktionalitäten in einer Anwendung gebündelt anbieten. Darunter fallen insbesondere Folgende:

  1. Blogs
  2. Wikis
  3. Profile
  4. Microblogs
  5. Activity Streams
  6. Tags
  7. RSS
  8. Diskussionsmöglichkeit

Folgende Anbieter wurde aufgrund ihrer Breite an Funktionen sowie ihrer bestehenden Marktpräsenz in den Vergleich aufgenommen – Anbieter (Produktname):

  • Atlassian (Confluence)
  • Cisco (Quad)
  • IBM (Connections)
  • Jive (Jive SBS)
  • Microsoft (Sharepoint)
  • NewsGator (Social Sites 2.0)
  • OpenText (Open Text Social Communities)
  • Socialtext (Socialtext)
  • Telligent (Telligent Enterprise)

Die nachfolgende Abbildung illustriert die Marktführer nach Ansicht von Forrester Research:

Unbenannt

Abschließend werden die jeweiligen Anbieter in einem kurzen Steckbrief skizziert.

Forrester Research, “The Forrester Wave™: Enterprise Social Platforms, Q3 2011”, abgerufen am 18. Januar 2012

Enorme Bedeutung von Social Media im Personalbereich

Die auf einer Umfrage unter ca. 2000 HR Managers in Europa basierende BCG Studie “Creating People Advantage 2011” beleuchtet momentan und zukünftig wichtige HR Themen und gibt Handlungsempfehlungen für Unternehmen.  Die wichtigsten Themen dabei sind:

  • Managing talent
  • Improving leadership development
  • Transforming HR into a strategic partner
  • Strategic workforce planning

Die folgende Abbildung zeigt nochmals alle Themen:

Unbenannt

Der demographische Wandel führt bereits in naher Zukunft zu einer Verknappung an hochqualifizierten Absolventen um die Unternehmen folglich konkurrieren. Daher hat dieses Thema die höchste Bedeutung. Damit Unternehmen auch zukünftig Talente für sich gewinnen können, spielt die Nutzung von Social Media eine zentrale Rolle. Employer Branding und Recruting über soziale Netzwerke sind hierbei die wichtigen Schlagwörter.

Ebenfalls sehen HR Manager Handlungsbedarf bei der Entwicklung von Führungskräften. Hierzu ist es notwendig dass HR eine strategische Position einnimmt, damit eine systematische Entwicklung der Mitarbeiterkompetenzen ermöglicht werden kann. Hier zeigt sich  auch die zunehmende Bedeutung von Social Media im unternehmensinternen Einsatz um z.B. Mitarbeiter besser zu vernetzen und Wissensaustausch zu verbessern.

Zusammenfassend zeigt die Studie die zunehmende Bedeutung von Social Media im Bereich Talent Management, Employer Branding und Recruiting sowie der Notwendigkeit einer stringenteren Kompetenz- und Wissensentwicklung der Mitarbeiter.

Quelle: Boston Consulting Group, “Creating People Advantage 2011”, abgerufen am 20. Januar 2012

Enterprise 2.0 Studien im Vergleich (2)

In diesem Post nehme ich weitere Studien in den Vergleich auf. Die folgende Abbildung stellt die jeweiligen Studien gegenüber:

Unbenannt

European Commission, “Enterprise 2.0 study”, abgerufen am 20. Januar 2012

DB Research, Enterprise 2.0 – Wie Unternehmen dass Web 2.0 für sich nutzen”, abgerufen am 20. Januar 2012

McKinsey, “The rise of the networked enterprise”, abgerufen am 20. Januar 2012

Bitkom, “Enterprise 2.0 – Analyse zu Stand und Perspektiven in der deutschen Wirtschaft”, abgerufen am 20. Januar 2012

Centrestage, “Enterprise 2.0 – Zehn Einblicke in den Stand der Einführung”, abgerufen am 20. Januar 2012

Enterprise 2.0 Studien im Vergleich

In diesem Post möchte ich zwei Enterprise 2.0 vergleichen – nämlich die Studien der DB Research und der Europäischen Kommission.

Aus der untenstehenden Darstellung wird ersichtlich, dass die EU Studie einen weitaus differenzierteren Überblick über die Nutzung von Web 2.0 im Unternehmen gibt. So analysiert sie nicht nur den Nutzen und die Ziele von Enterprise 2.0, sondern darüber hinaus auch den Markt, die unterschiedlichen Tools und gibt Handlungsempfehlungen für den Einführungsprozess.

Ein weiterer qualitativer Unterschied ergibt sich aus der Datenbasis, der den Studien zugrunde liegt: Während die DB Research Studie sich ausschließlich auf Sekundärquellen stützt, berücksichtigt die EU Studie neben einer qualifizierten und umfangreichen wissenschaftlichen Literatur, Fallstudien und Interviews.

Aufgrund des größeren Umfangs (99 vs. 16 Seiten), weist die Enterprise 2.0 Studie der europäischen Kommission eine größere Detailtiefe auf als die Studie von DB Research und empfiehlt sich als zusätzliche Literatur für Enterprise 2.0 Interessierte.

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European Commission, “Enterprise 2.0 study”, abgerufen am 20. Januar 2012

DB Research, “Enterprise 2.0 – Wie Unternehmen das Web 2.0 für sich nutzen”, abgerufen am 20. Januar 2012

The rise of the networked enterprise

Die recht kurze McKinsey Studie (2011) blickt aus strategischer Perspektive auf die Thematik Enterprise 2.0. Hierbei wird zwischen drei Organisationstypen unterschieden.

  • Typ 1 nutzt Web 2.0 Technologien hauptsächlich innerhalb der Unternehmensgrenzen
  • Typ 2 nutzt Web 2.0 Technologien hauptsächlich für den Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern
  • Typ 3 nutzt Web 2.0 Technologien sowohl intern als in der externen Zusammenarbeit und Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern

Basierend auf einer Umfrage unter ca. 3300 Entscheidern in Unternehmen kommt die Studie zu der Kernaussage, dass vor allem Unternehmen des Typ 3 höhere Marktanteile sowie höhere Renditen erzielen. Zwar werden statistische Auswertungen zur Argumentation herangezogen, die kausale Wirkungskette kann meiner Meinung allerdings dadurch nicht ausreichend erklärt werden.

“McKinsey’s new survey research finds that companies using the Web intensively gain greater market share and higher margins.”

Konkrete operationale Use Cases werden nicht thematisiert, die unterschiedlichen “Business benefits” liefern aber wichtige Erkenntnisse welche grundsätzlichen Vorteile die Nutzung von Web 2.0 Technologien im Unternehmen ermöglichen. Davon ausgehend können Praktiker, abhängig von ihren konkreten Herausforderungen im Unternehmen, eben solche Use Cases besser konzipieren.

Unbenannt

McKinsey & Company, “The rise of the networked enterprise, abgerufen am 13. Dezember 2011

Enterprise 2.0 Analyse zu Stand und Perspektiven in der deutschen Wirtschaft

Mit diesem Blog beginnt eine Blogreihe zum Thema Enterprise 2.0 & Future of Work. Zum einen werden hierbei interessante Studien, Fallbeispiele, Leitfäden und Paper zusammengefasst, zum anderen möchte ich über meine persönlichen Erfahrungen der Thematik reflektieren.

Starten möchte ich in diesem Post mit der BITKOM Studie “Enterprise 2.0 Analyse zu Stand und Perspektiven in der deutschen Wirtschaft”. Auf Basis einer Online Befragung unter ca. 400 Teilnehmern, illustriert die Studie anschaulich den aktuellen Stand (2008)  unterschiedlicher Enterprise 2.0 Aspekte in deutschen Unternehmen.

Durch diverse Auswertungen, u.a. der allgemeinen “Awareness” der Thematik, der Nutzen und Barrieren, der eingesetzten Technologien, der Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg sowie der Auswirkungen auf die Unternehmenskultur, erhält der Leser schnell einen differenzierten Überblick über den Status Quo in der deutschen Wirtschaft.

Bzgl. der Entwicklung zu einem Enterprise 2.0 verdeutlicht meiner Meinung nach folgendes Zitat DIE erfolgskritische Perspektive:

“Die größte Relevanz hat Enterprise 2.0 für die Mitarbeiter. Auf die Mitarbeiter sollten sich auch alle Bemühungen konzentrieren, den Wandel zum Enterprise 2.0 zu bewältigen.”

BITKOM, “Enterprise 2.0 Analyse zu Stand und Perspektiven in der deutschen Wirtschaft”, abgerufen am 13. Dezember 2011

Enterprise 2.0 in Europe

 

Die in diesem Post genannte, für die Europäische Kommission, vonTech4i2, IDC und Headshift veröffentlichte Studie (2010), repräsentiert eine der profundesten Arbeiten zur Thematik Enterprise 2.0.

Das 99 Seiten umfassende Papier stützt sich sowohl auf eine breite akademische Literaturrecherche als auch auf diverse praktische Fallbeispiele und gliedert sich wie folgt:

  1. Was bedeutet der Begriff Enterprise 2.0?
  2. Warum und inwiefern stellt Enterprise 2.0 einen Mehrwert dar?
  3. Wie entwickelt man sich zu einem Enterprise 2.0?
  4. Welche Handlungsempfehlungen ergeben sich daraus für die Europäische Komission?

Gerade für Praktiker im Unternehmen, sind meiner Meinung nach vor allem zwei Abschnitte sehr interessant:

Wo hat Enterprise 2.0 einen Einfluss? – Die Use Cases (S.17-27)

Basierend auf einer Use Case Typologie werden die insgesamt 12 Anwendungsfelder jeweils kurz beschrieben und an einem Praxisbeispiel eingehend erläutert.

Wie entwickelt man sich zu einem Enterprise 2.0? (S.37-51)

Auf Grundlage einer Literaturrecherche werden hier unterschiedliche Einflussgrößen auf die Entwicklung zu einem Enterprise 2.0 beschrieben und jeweils durch ein Praxisbeispiel sehr gut verdeutlicht. Gerade an der Schnittstelle von Theorie und Praxis steht der Leser oftmals allein vor der Transferaufgabe. In der vorliegende Studie allerdings wird hier eine direkte Reflektion vereinfacht.

Insgesamt ist das Paper sehr zu empfehlen. Die wichtigsten Inhalte für Praktiker finden sich auf den Seiten 13-51.

Tech4i2, IDC und Headshift, “Enterprise 2.0 in Europe”, abgerufen am 13. Dezember 2011