Wiki Fallstudie 5: IHK Darmstadt

Unternehmen

IHK Darmstadt

Abteilung

Ganzes Unternehmen

Ausgangssituation

Ablösung des Intranets durch ein Wiki, da…

  • Uneinheitlich strukturierte Dokumente in Datenbanken
  • Unzureichende Suchmöglichkeiten

Anwendungsfall

  • Organisationshandbuch
  • Fachlexikon
  • Schwarzes Brett
  • Projektabschlussberichte
  • Prozessleitfäden
  • Selbstdarstellung von Abteilungen

Ergebnis

  • Sehr hohe Nutzungsrate des Wikis
  • Verbesserte Lernprozesse. (z.B. Verringerung des Einarbeitungsaufwands bei neuen Mitarbeitern)
  • Schnelleres Auffinden, dokumentieren und verteilen von Informationen

Weiterführende Informationen

http://www.e20cases.org/fallstudien/ihk-darmstadt-das-wiki-als-intranet-2-0/

Wiki Fallstudie 4: Deutsche Werkstätten Hellerau

Unternehmen

Deutsche Werkstätten Hellerau

Branche

Produktion

Abteilung

Gesamtes Unternehmen

Ausgangssituation

Mangelnder Erfahrungs- und Wissenstransfer aus alten Projekten. Dies hat zur Folge, dass in neuen Projekten Mitarbeiter Sachen neu konzipieren, die eigentlich schon erarbeitet wurden – dadurch unnötiger Ressourceneinsatz.

Anwendungsfall

  • Startseite als Nachrichtenportal
  • Aktuelles aus der Geschäftsführung
  • Präsentation aller Abteilungen und Bereiche, den Aufgaben und den Mitarbeitern
  • Vorstellung aktueller und abgeschlossener Projekte
  • Informationen und Dokumentationen zu Technologien, Materialien, Verarbeitungsprozessen
  • Firmenspezifische Handbücher und Anleitungen für zum Beispiel EDV-Systeme oder dem Corporate Design
  • Vordrucke
  • Weitere Informationsseiten wie Vorstellung neuer Kollegen und kulturelle Veranstaltungen

Ergebnis

„In den Werkstätten wird das Wiki dazu genutzt, Wissen und Erfahrungen zu sammeln. Daneben ist es ein wichtiges Instrument des Erfahrungsaustauschs in Gesprächsrunden außerhalb von Projektteams, beispielsweise für die wöchentliche Runde von Führungskräften, Projektleitung, Fertigung, F&E und Konstruktion.“

Weiterführende Informationen

http://www.e20cases.org/fallstudien/deutsche-werkstatten-hellerau-unternehmenswiki-zur-wissens-und-erfahrungssammlung/

Wiki Fallstudie 3: Schaeffler AG

Unternehmen

Schaeffler AG

Branche

Automobilzulieferer

Abteilung

Gesamtes Unternehmen

Ausgangssituation

Ziel war es, dass generierte Expertenwissen aus Experteninterviews für alle in einem Wiki zugänglich zu machen. Nach der Befüllung mit diesem Wissen wurden darüber hinaus weitere nutzenstiftende Anwendungsfälle konzipiert, damit das Wiki auch direkt von Mitarbeitern zum Wissensaustausch genutzt werden konnte.

Anwendungsfall

  • Wettbewerberwissen
  • FAQ-Listen
  • Veranstaltungsdokumentation
  • technisches Know-How (Wälzlagerwissen & Getriebewissen)
  • Newsletter
  • Studienabschlussarbeiten

Weiterführende Informationen

http://www.cogneon.de/veranstaltungen/Vortrag_Erfahrungsbericht_Schaeffler_Wiki_Wissensvernetzung_und_-verteilung_im_Kontext_der_Lernenden

Wiki Fallstudie 3: Siemens AG

Unternehmen Siemens AG
Branche Diverse
Abteilung Gesamtes Unternehmen
Ausgangssituation Wikis sollen  den Austausch von Erfahrungswissen ermöglichen und Geschäftsprozesse unterstützen
Anwendungsfall
  1. Formloses Publizieren
  2. Unterstützung für Besprechungen
  3. Brainstorming
  4. Unterstützung von Trainings
  5. Wissensspeicher
  6. Unterstützung in der Entwicklung
  7. FAQ Listen
  8. Unterstützung im Service
  9. Glossare
  10. Unterstützung im Vertrieb
Ergebnis Wikis auf unterschiedlichen Ebenen – Wiki für alle Mitarbeiter, Wikis für einzelne Abteilungen
Weiterführende Informationen http://i-know09.know-center.tugraz.at/content/download/576/2164/file/I-KNOW_Bernd_Lindner_Der_Einsatz_von_Wikis_in_der_Siemens_AG.pdf

Wiki Fallstudie 1: SFS Services AG

Dieser Post ist der Auftakt einer ganzen Postreihe in der wir anhand eines einheitlichen Steckbriefes unterschiedliche Wiki Fallbeispiele skizzieren. Den Anfang macht das Fallbeispiel der SFS Services AG:

Unternehmen SFS Services AG
Branche IT Services
Abteilung Technology & Operations (interne IT)
Nutzerzahl 80
Ausgangssituation
  • Heterogene Informationslandschaft – Dokumente wurden an unterschiedlichsten Stellen dokumentiert (Datenbanken, Office Dateien, Ordner etc.)
  • Das Auffinden von relevanten Informationen wurde als sehr aufwändig angesehen.
Anwendungsfall
  • Einheitliches Dokumentationssystem für Handbücher, Checklisten, Aufgaben und Kontrollberichte
  • Suchfunktion zum Auffinden relevanter Informationen
Ergebnis
  • Hohe Nutzerakzeptanz
  • Wiki Nutzung fest in bestehende Arbeitsprozesse integriert (täglich Bearbeitung von Kontrollberichten im Wiki)
  • Ausweitung auf weitere Abteilungen geplant
Weiterführende Informationen Fallstudie + Interview Videos

Social Software for business performance

Viele der bisher veröffentlichten Studien zum Thema Enterprise 2.0 blicken oftmals aus einer IT Brille auf die Thematik. Das vorliegende Paper von Deloitte hingegen nimmt eine Managementperspektive ein.

Zurecht kritisieren die Autoren der vorliegenden Studie, dass der Erfolg von Enterprise 2.0 Initiativen bisher häufig mit Kennzahlen zum Nutzerverhalten und der Adoption Rate gemessen werden. Solche Kennzahlen stellen allerdings nur Indikatoren dar wohin die Reise geht.

Wenn es allerdings darum geht Resistenz gegenüber Enterprise 2.0 Initiativen auf Seiten von Mitarbeitern und des Managements effektiv zu begegnen, bedarf es eines Business Cases für den Einsatz von Social Media im Unternehmen.

Hierbei sollte man sich nicht nur auf allgemeine Potentiale beschränken, sondern vielmehr konkrete Probleme im Unternehmen aufdecken und deren mögliche Beseitigung durch spezifizierte Use Cases aufzeigen. Dabei geht es nicht um eine genaue ROI Betrachtung sondern vielmehr um konkrete Problemlösungsbeispiele auf unterster Ebene.

Dass sich Unternehmen mit Social Media / Enterprise 2.0 in der heutigen agilen und komplexen Wirtschaftswelt auseinandersetzen müssen steht außer Frage. Will man allerdings dass volle Potential an Möglichkeiten nutzen lohnt es sich genau zu analysieren welche Probleme Social Media im Unternehmen lösen kann.

Hierbei sieht Deloitte dass größte Potential bei wissensintensiver Arbeit, die abseits von routinemäßigen und vordefinierten Geschäftsprozessen stattfindet – überall dort wo Ausnahmen die Regel darstellen und erhöhter Koordinations- und Abstimmungsbedarf bereichsübergreifend besteht.

Das es in der Praxis auch anders geht zeigen die beiden in der Studie aufgegriffenen Beispiele der Unternehmen Alcoa und OSIsoft. Allerdings bleibt die Frage offen inwieweit und ob konkrete Messgrößen für den Großteil von Use Cases überhaupt erhoben werden können.

Unbenannt

Deloitte, “Social software for business performance – The missing link in social software: Measureable business performance improvements”, abgerufen am 19. Januar 2012