Eine Woche voller KM Highlights

Die kommende Woche wird dicht, mit Veranstaltungen von Montag bis Freitag. Es startet am Montag mit der Veranstaltung zum Leonardo Corporate Learning Award (#eclaward) auf Schloss Bensberg. Besonders gespannt bin ich auf die Rede von SAP-Gründer Hasso Plattner, der den Preis in der Kategorie “Thought Leadership” erhalten wird. Außerdem treffe ich dort auch Frank Vohle wieder, der vergangenen Freitag auf unserem Management 2.0 Lerntag zu Lernen 2.0 gesprochen hat. Das Schloss und die Abendveranstaltung werden bestimmt wie im letzten Jahr wieder Gelegenheit für viele interessante Gespräche bieten.

Vortrag Lernen 2.0 auf dem GfWM-Stammtisch in Frankfurt

Ingrid Heinz, Regional-Koordinatorin des Wissensmanagement Stammtisch in Frankfurt, hat mich gebeten, meinen Vortrag zur HR Innovation und Lernen 2.0 von der Zukunft Personal auch in Frankfurt zu geben. Da ich ohnehin am Dienstag auf dem Weg von Köln nach Frankfurt zur KnowTech bin, habe ich gerne zugesagt. Im folgenden der Einladungstext, den sie verschickt hat. Weitere Gäste können sich gerne bei ihr anmelden.

Liebe Freundinnen und Freunde des Wissensmanagements,

dieser Herbst ist reich gespickt mit interessanten Kongressen mit hunderten von Vorträgen. Wer die Wahl hat, hat natürlich auch die Qual. Wir können ihnen aber die Wahl insofern erleichtern, als einer der sehr gefragten Referenten zu uns nach Frankfurt kommt. Was bringt unser Referent Simon Dückert Besonderes mit? Er ist mit seinen beruflichen Projekten, Vorträgen und Network-und Social-Media-Aktivitäten an vorderster Front der Entwicklungen. Er gibt aber auch immer wieder Non-Profit-Impulse ins Netzwerk. Ein Beispiel ist der Management 2.0 MOOC, an dem über 1000 Leute im letzten Herbst teilgenommen haben, Sie vielleicht auch? Ein weiteres Beispiel sind die “Management 2.0 Lerntage”, die er fortlaufend in der Cogneon Academy veranstaltet etc.

Simon Dückert gestaltet für uns am 14. Oktober einen Abend, an dem Sie “mehrere Fliegen mit einer Klappe” fangen können: “Lernen” bzw. Praxiserfahrungen mit den neuesten Methoden sind das Kernthema des Abends. Er geht aber auch darüber hinaus und wirft einen Blick auf die Zukunft der IT, der Personalarbeit, der Weiterbildung und des Wissensmanagements. Durch das Zusammenwachsen dieser Disziplinen und die neuen technischen Möglichkeiten werden sich diese Aufgabenfelder dramatisch ändern und auch völlig neue Anforderungen an uns selbst stellen. Warten wir nicht darauf, bis uns diese Veränderungen “kalt von hinten” erwischen, sondern holen Sie sich rechtzeitig Impulse für Ihre eigene Weiterentwicklung und für Neue Methoden!

Die Tatsache, dass wir bereit waren, einen anderen Wochentag zu organisieren als sonst üblich, weist allein schon darauf hin, dass es sich lohnen wird, zu diesem Abend zu kommen. Hier sind die Details:

Titel: Wissensmanagement und Lernen 2.0
Seit Beginn an wird im Wissensmanagement darüber diskutiert, wo das Thema in der Organisation am besten verortet werden sollte. IT oder Personal sind zwei typische Antworten darauf. Im Vortrag zeigt Simon Dückert auf, warum beide Antworten richtig sind. Auf Basis der Infrastruktur, die in der IT unter Schlagworten wie Enterprise 2.0, Soziale Medien und Social Business geschaffen worden sind, können Personaler innovative Weiterbildungsansätze konzipieren und umsetzen. Der Vortrag gibt einen Überblick über innovative Lehr- und Lernmethoden (z.B. MOOCs, Flipped Classroom, Creative Learning Spaces) und verdeutlicht diese anhand erster Praxisbeispiele (z.B. adidas Learning Campus).

Der Termin:
Dienstag der 14. Oktober 2014
ab 18.30 Uhr: Einlaß
19.00 Uhr bis 19.30 Uhr: Einführung und Dialog-Runde.
Ab ca. 19.30 der Teil, den Simon Dückert gestaltet.
Anschließend Butterbrezel und Netzwerken.
Ende spätestens 22.30

Der Tagungsort:
Regionalverband FrankfurtRheinMain
Poststraße 16
60329 Frankfurt am Main

Praxisnah, konkret & individuell anpassbar – Aufgabenmodell für interne Community Manager

In den letzten Jahren habe ich in unterschiedlichen Bereichen Kunden im Bereich Enterprise 2.0 und internes Community Management unterstützt. Dabei habe ich natürlich auch zahlreiche Quellen im Bezug auf Community Management recherchiert. Aus meiner Sicht waren die diversen Quellen für mich allerdings nicht sehr praxistauglich, da zu abstrakt über das Thema geschrieben wurde. Aus diesem Grund habe ich auf Basis meiner Recherchen und meinen eigenen Erfahrungen in drei Jahren als interner Community Manager ein Lifecycle- und Aufgabenframework entwickelt. Dieses gibt einem als interne Community Manager konkrete Handlungsoptionen inkl. der Umsetzungsmöglichkeiten mit internen sozialen Medien.

Zunächst einmal umfasst das Modell die drei Phasen 1) eine Community starten, 2) eine Community betreiben und 3) eine Community entwickeln. Innerhalb dieser Phasen gibt es insgesamt 24 Aufgaben, die in insgesamt sechs Aufgabenpaketen geclustert sind (Zahlangabe in Klammern). Diese Clusterung ermöglicht es dem Community Manager zum einen strukturiert und bewusst Aufgaben wahrzunehmen, zum anderen auch Aufgabenpakete zu delegieren.

Auf dieser Basis haben wir  ein 24-teiliges Aufgaben-Kartenset entwickelt. Wie das Beispiel zeigt, ist eine Karte in drei Bestandteile gegliedert. Zunächst einmal gibt es die Angabe zu welcher Phase eine Aufgabe zuzuordnen ist. Darauf folgt unter “Was” die eigentliche fachliche Aufgabe”. Die fettgedruckte Schrift im Beispiel signalisiert hierbei, dass es sich um ein Aufgabenpaket mit insgesamt fünf Einzelaufgaben handelt und dies die zweite Aufgabe ist. Unter “Wie” findet man schließlich einen konkreten Umsetzungshinweis.

Die Aufgaben sollten generell als konkrete Orientierungshilfe dienen – nicht jede Community braucht zwingend eine Umsetzung aller 24 Aufgaben. Abschließend möchte ich noch auf die flexible Anpassungsfähigkeit des  “Wie” an unternehmensspezifische Tools wie Microsoft Sharepoint, IBM Connections und Jive hinweisen.

Beitrag zur KnowTech-Blog-Parade “Cognitive Computing”

Dieser Video-Beitrag enthält meine Antworten zur KnowTech-Blog-Parade “Cognitive Computing”. Mehr dazu unter blog.knowtech.net.

Warum rauscht das Video, das mit einer DSLR-Kamera aufgenommen worden ist so stark? Was hätte man dagegen tun können? Das erfährt man in der KnowTech-Session “Multimedia selbst gemacht – Video und Audio für soziale Intranets produzieren” am 16.10. um 15:30 Uhr im Saal Landgraf :-)
[vimeo 108251676 w=500 h=281]

Konkrete Einsatzzwecke unternehmensinterner Communities

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p align=”justify”>Der Begriff Community bezeichnet generell eine Gruppe von Menschen die gemeinschaftlich Wissen erzeugt und am Aufbau einer gemeinsamen Identität arbeitet. In Communities sollten sich alle Mitglieder daran beteiligen die übergeordneten Ziele der Community zu erreichen. Somit stellen neben CoPs  auch Projekte, Teams und Abteilungen formen von Communities dar.

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p align=”justify”>Entsprechend unterscheiden wir drei Typen von Communities, aus denen sich logischerweise unterschiedliche Einsatzzwecke für die Nutzung von Online-Communities im Rahmen von internen sozialen Medien ableiten lassen: 1. Typ – “Interessens-Community”

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p align=”justify”>Beispiele: Excel verstehen; Expats in China; Key User; Doktoranden Netzwerk Einsatzzwecke: Mitglieder informieren; Menschen physisch vernetzen; Wissensaustausch ermöglichen; Termine vor- und nachbereiten; Gemeinsam Informationen zusammentragen; Veränderungsprojekte anstoßen

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p align=”justify”>2. Typ – “Team Community”

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p align=”justify”>Beispiele: Gremium; Arbeitsgruppe; Projekt                                                          Einsatzzwecke: Themen virtuell abstimmen (Meeting Ersatz); Projektstatus transparent kommunizieren; Termine vor- und nachbereiten; Aufgaben verwalten

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p align=”justify”>3. Typ – “Abteilungs Community”

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p align=”justify”>Beispiele: Marketing; Sales; HR; Research & Development;  Produktentwicklung; IT Einsatzzwecke: OE Leiter Blog / Direkt zu…; Einbeziehung der Mitarbeiter bei der Planung & Durchführung von OE Veranstaltungen; OE Informationen verteilen (Newsletter Ersatz); Onboarding von Mitarbeitern