MOOCs als Anwendungsfall in sozialen Intranets?

Vortrag “MOOCs als Anwendungsfall in sozialen Intranets?” von Simon Dückert auf der KnowTech 2013 in Hanau.

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Scholarch der Cogneon Akademie. Von der Ausbildung Dipl.-Ing. Elektrotechnik mit Schwerpunkt Digitale Nachrichtentechnik. Ich brenne für Lernende Organisationen, Wissensmanagement, New Work und Lebenslanges Lernen. Mitglied in Corporate Learning Community, Gesellschaft für Wissensmanagement, Chaos Computer Club uvm. Weiterer Podcast unter http://knowledge-on-air.de.

Crowdsourcing als Erfolgsfaktor

Vortrag “Crowdsourcing als Erfolgsfaktor modernen Innovationsmanagements” von Catharina van Delden auf der KnowTech 2013 in Hanau.

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Scholarch der Cogneon Akademie. Von der Ausbildung Dipl.-Ing. Elektrotechnik mit Schwerpunkt Digitale Nachrichtentechnik. Ich brenne für Lernende Organisationen, Wissensmanagement, New Work und Lebenslanges Lernen. Mitglied in Corporate Learning Community, Gesellschaft für Wissensmanagement, Chaos Computer Club uvm. Weiterer Podcast unter http://knowledge-on-air.de.

Communities of Collaboration bei der Telekom

Notizen zum Vortrag auf der KnowTech 2013.

  • Referent: Jochen Pfender (“start small but start!”, “eine Gruppe in einem Netzwerk ist noch keine Community”)
  • Ziel: “Mitarbeiter helfen Mitarbeiter”
  • Telekom Social Network auf Basis von Jive seit Februar 2012
  • Im strategischen Zielbild Social Media Business@TDG steht der “Kunde als zentraler Bestandteil der Aktivitäten”.
  • Vorläufer des TSN waren Blog-Platform, PeopleNet, Wiki-Platform (Insellösungen) wurden durch TSN abgelöst
  • Telekom Social Network
    • 70.000 registrierte Nutzer, davon ca. 10% aktiv
    • 83.900 Beiträge (36.000 Dokumente, 11.300 Diskussionen, 13.400 Kommentare auf Dokumente)
    • 75% der Gruppen sind geschlossen, mehr Öffnung ist gewünscht
  • Community Building (Stärkung Cross-funktionales Zusammenarbeiten)
    • Pilot-Communities: Marketing Deutschland, Programm Social Media Business (Organisationsstruktur siehe unten), Kundenservice, CRM, Sekretariate (wichtige Zielgruppe, da nach oben und nach unten sehr gut vernetzte)
    • Community Manager werden durch Community Manager Schulungen und eine Community Manager Gruppe “Social Business Live!” unterstützt
    • Erfahrung: Community Building läuft schleppend (viel Überzeugungsarbeit durch f2f-Termine)
    • Erfahrung: Rolle des Community Managers auf der Fachseite ist nötig, um Aktivität aufrecht zu erhalten
    • Erfahrung: Community Manager sollte sich der Unterstützung durch Multiplikatoren versichern, um nicht alles alleine machen zu müssen
  • Aufbau eines Botschafter Programms wurde in 09/2013 gestartet
    • Ziel ist, Aktivität im TSN zu erhöhen
    • Eine Botschafter Community wird etabliert (Gamification-Ansatz: Aktivität wird durch Aufgaben-Set gestaltet)
    • Botschafter Kick-off Event zur Information und Motivation
    • Erfahrung: nicht Social Media benötigt den Kulturwandel, sondern: Kulturwandel ergibt sich durch die Überzeugungsarbeit von vielen intrinsisch motivierten KollegInnen und die Anwendung von konkreten Use Cases
    • Erfahrung: spezielle Herausforderung im Konzern: “den Silo zu managen”
  • Mit Reverse Mentoring werden Manager begleitet
  • 2013 wurden Initiativen gestartet (Test&Learn), die 2014 ausgebaut und in der Organisaiton verankert werden müssen (Establish)

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Innovationsmanagement–Prozessintegrierter Einsatz virtueller Methoden bei BMW

Notizen zum Vortrag auf der KnowTech 2013.

  • Referent: Stephan Oertelt
  • Innovationsmanagement bei BMW ist ein Geschäftsprozess in der Vorentwicklung mit dem Ziel innovative Produkte mit Horizont 10-15 Jahren
  • Research & Devlopment Network mit globalen Herausforderungen(Ressoucenverteuerung, Wertewandel, Wachstum von Megacities, Regulierung von Mobilität)Die Phasen des Innovationsprozeses sind
    • Technologiefrüherkennung
      • Strategie
      • Ideengenerierung
      • Entscheidung (iteratives Verfahren in mehreren Stufen, Social Rating, Bewertung nach Nutzwertkriterien, Validierung durch “high management board” mit Vorstand und Bereichsleitern, in dem Projektleiter ihre Idee in 2 Minuten pitchen) –> Anmerkung: sehr gut! Alle Stakeholder sind eingebunden UND Partizipation muss NICHT Basisdemokratie heißen, am Ende waren alle zufrieden
      • Umsetzung (einige hundert Forschungs-, Vorentwicklungs- und Technologieprojekte)
      • Steuerung
      • Transfer
  • Führung, Prozess, Methoden und Tools müssen für Erfolg gemeinsam vorhanden sein
  • Integrierter Tool-Einsatz mit Redsquare:
    • Prozess von Idee bis zur Umsetzung unterstützen
    • Steigerung Zusammenarbeit & Kommunikation durch Expertenvernetzung
    • Verbesserung der Entscheidung durch Nutzung organisationaler Kollektivintelligenz
    • Reduktion Komplexität durch Anwernderfreundlichkeit und Navigation
    • Aktivierung der Eigeninitiative und Kreativität durch Motivationsmethoden (eher Partizipation und Selbstverwirklichung als Anreiz, als Geld; das unterscheidet Innovationsprozess von KVP)

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Skalierbare Weiterbildung – SAP nutzt MOOCs für den externen Wissenstransfer

  • Referent: Clemens Link
  • openSAP ist Ende April 2013 in Kooperation mit dem Hasso Plattner Institut gestartet (open.sap.com)
  • Format:
    • Video-Lerneinheit (je 5-20 Minuten)
    • Selbsttests nach jeder Lerneinheit
    • Wöchentliche Prüfungen “record of achiefment” (Punktvergabe für Gamification)
    • Diskussionsforen (Social Web)
    • 6 Wochen Dauer mit 4-5 Stunden Lernaufwand pro Woche
  • Erster Kurs war zu Hanasoftwareentwicklung mit:
    • 40.000 Registrierungen, davon 15% SAP-Mitarbeiter
    • 16.000 aktive Lerner aus 158 Ländern
    • 10.000 “Zertifikate” erteilt
    • 500.000 Videolerneinheiten angesehen
    • 5.500 Diskussionsbeiträge
    • 160 private Arbeitsgruppen
    • Lokale Treffen in mind. 3 Ländern
  • Erste Wiederholung des Kurses im Oktober 2013
  • Allgemeine MOOC-Statistik:
    • 45% der Teilnehmer bearbeiten Prüfung der ersten Woche
  • Studien
    • Phil Hill 03/2013 Emerging Student Patterns in MOOCs: A (Revised) Graphical View
    • OnlineColleges.com 05/2013 New Study: Completion Rates for MOOCs Under 7 Percent
  • Weitere Kurse zu “Introduction Mobile Solution Development for the Enterprise”, “User Experienc & Fiori”, “Design Thinking”
  • In Kooperation mit 25 Universitäten weltweit sollen künftig Credits an Studenten für openSAP vergeben werden

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Social Business Erfolgsmessung–Praxisbericht Robert Bosch

Notizen zum Vortrag auf der KnowTech 2013.

  • Referentin: Cordula Proefrock
  • Heutiges Programm startete vor vier Jahren mit Bottom-Up-Initiativen
  • Maßnahmen im Programm:
    • Zum Thema “Leadership 2.0” wurde ein weltweites Reverse-Mentoring-Programm aufgesetzt
    • Der “Community Manager” wird als neue Rolle etabliert
    • Aubau eines Ambassador-Netzwerk
  • Abgeleitete Ziele für die Enterprise 2.0 Erfolgsmessung (KPIs transformieren weiche Ziele in vergleichbare Zahlen):
    • Management: bringt es mich geschäftlich weiter?
    • Community Manager: ist meine Community erfolgreich?
    • Enterprise 2.0 Projekt: Sind wir auf dem richtigen Weg?
  • Ergebnismessung auf den Ebenen Usage, Usage related, Operational  (Prozessdurchlaufzeiten, umgesetzte Ideen), Strategic & Corporate (ROI, Marktanteil)
  • Für Resultate (Results) sind Fähigkeiten (Capabilities), und Bedürfnisse (Needs) notwendig

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Social Software aus Sicht von Führungskräften–Fluch oder Segen?

Notizen zum Vortrag auf der KnowTech 2013.

  • Referent: Alexander Richter (UniBW München, Forschungsgruppe Kooperationssysteme)
  • Felder des Wandels zur vernetzten Organisation
    • Kultureller Wandel: Rolle des Mitarbeiters als “mündiger Mitgestalter”, intrinsische Motivation und Vertrauen, Information als freies Gut, Entgrenzung
    • Neue Organisationsstrukturen: mehr Verantwortung in Händen selbstorganisierter Wissensarbeiter, Überwinden von Abteilungs- und Unternehmensgrenzen, Netzwerke koexistieren neben Hierarchien, Projektorientierung
    • Übergang ins Virtuelle: Zusammenarbeit in räumlich und zeitlich verteilten Teams
    • Zusnehmende Zusammenarbeit über digitale Medien
  • Insgesamt wurden 15 einstündige Interviews im Q2/2012 geführt und ausgewertet (4 Bereichsleiter, 6 Abteilungsleiter, 5 Referatsleiter); der Fokus lag auf der Identifikation wahrgenommener Chancen und Risiken:
    • Chance: Effiziente Kommunikation
    • Chance: Verfügbarmachen von Expertenwissen
    • Chance: Mehr Feedback, sowohl fachlich, als auch auf Beziehungsebene
    • Chance: Gute Informationsquelle
    • Chance: Freie Gestaltung der Arbeitszeit
    • Chance: Attraktivität für junge MItarbeiter
    • Risiko: Informationsverlust und –überflutung
    • Risiko: Informationsflüsse nicht kontrollierbar
    • Risiko: Verschwimmen von Privat- und Berufsleben (Entgrenzung)
    • … (es wurden noch mehr genannt) …
  • 13 von 15 Führungskräften empfanden es als Vorteil, dass Mitarbeiter Hierarchien überspringen können(!)
  • ÜBERRASCHEND: Von den Führungskräften wird wenig Einfluss auf die Führungspraktiken erwartet!? (Anmerkung: das deckt sich mit den Ergebnissen der Enterprise 2.0 Studie der europäischen Kommission)
  • Abgeleitet wurden ein Rollnrepertoire einer Führungskraft 2.0 mit den drei Dimensionen:
    • Facilitator: Offene Kultur fördern, Leitfigur (Transformationale Führung), Authentizität und Transparenz, Orientierung geben, Offenheit und Beteiligung einfordern
    • Virtual Leader: Auf Distanz führen, digitales Beziehungsmanagement, interkulturelle Kompetenz, Kompetenter Umgang mit der IT
    • Primus inter Pares: Spagat zwischen Netzwerk und Hierarchie (“Kollege” aber auch “Chef”), Coach und Mentor sein, (“Dienstleister” für die Mitarbeiter), Selbstorganisation zulassen/koordinieren/moderieren
  • Je höher die Hierarchiestufe desto notwendiger ist es, einen Coach für Führungskräfte zur Verfügung zu stellen

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adidas Future Workplace–Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Notizen zum Vortrag auf der KnowTech 2013.

  

  • Referentinnen: Fr. Back (Uni St. Gallen), Beate Stoll (adidas)
  • Grundfragestellung: wie sieht der IT-Arbeitsplatz der Zukunft aus, erste Gedankengänge begannen vor 14 Monaten
  • Erster Schritt war die Sichtung von Studien, z.B.
  • Die adidas Social Media Guidelines (SMG), Mitarbeiter müssen Code of Conduct und SMG mindestens einmal lesen und bestätigen
  • Zusätzlich wurden Mitarbeiter (N=10), Studierende (N=87) und Jungunternehmer als “Avantgarde der Arbeitspraxis” (N=4) befragt. Gefragt wurde nach physischem Arbeitsplatz, IT-Ausstattung, Kollaboration und Risiko; einige Kernaussagen
    • Flexiblerer Zugriff auf Daten (Mitarbeiter)
    • Weniger Sicherheitsvorkehrungen (Mitarbeiter)
    • Offene und flexible Arbeitsräumen (Mitarbeiter)
    • Video Conferencing und Instant Messaging (Studierende)
    • Mobilität und Flexibilität (Studierende)
    • Flexibilität bei Hard- und Softwarewahl (Studierende)
    • Kaum Sensibilität für Sicherheit (Studierende)
    • Benutzung von Clouddiensten als zentraler Speicher (Jungunternehmer)
    • Home Office (Jungunternehmer)
    • Mobile Devices (Jungunternehmer)
  • Schlussfolgerung mit drei Empfehlungen
    • Mitarbeiter bekommt ein Budget und kann sich damit seine Infrastruktur zusammenstellen (Individualdität statt “one size fits all”); Mitarbeiter können ähnlich wie bei Firmenautos ihr eigenes Budget mit einbringen
    • Any where, any device, any time
    • Unified Communication
  • Die Umsetzung des Projekts ist auf zwei Jahre angelegt und wird nicht als Technik-, sondern als HR-/Change-Projekt gesehen

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