Top 10 Themen 2016 (Blogparade 02)

Wie schon in den vergangenen Jahren wollen wir gemeinsam mit der Community in einer Blogparade auch für 2016 die wichtigsten Themen rund um Wissensmanagement und Lernende Organisationen  suchen. Die Grafik unten zeigt die Top 10 Themen 2015 (Corporate Learning, Wissensorientierte Führung, Community Management, Prozessorientiertes Wissensmanagement, Produktive Wissensarbeit, Digitale Transformation, Arbeitsplatz der Zukunft, Open Innovation, Soziale Medien, Do-it-Yourself Multimedia).

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Und so sieht der Ablauf der Blogparade aus:

  • 21.12.2015: Start der Blogparade mit diesem Blogpost
  • Bis 04.03.2016: Sammlung von Änderungs- und Ergänzungsvorschlägen zu den Themen aus 2015. Schreibt Eure Vorschläge einfach unten in die Kommentare. Pro Vorschlag am besten einen seperaten Kommentar verwenden (im Internet ist genug Platz :-) Kommentare können z.B. sein “Thema xy ergänzen”, “Thema xy streichen” oder “Thema xy durch “Thema z” ersetzen. Alle Vorschläge werde ich ab dem 16.01. in eine Liste konsolidieren.
  • Ab 09.03.2016: Doodle Abstimmung zu den gesammelten Themen, um wieder die Top 10 zu bestimmen.
  • 18.03.2016: Bekanntgabe der Top 10 Themen für Wissensmanagement und Lernende Organisationen hier im Blog.

Bitte macht selber bei der Blogparade mit und erzählt vielen Leuten in Eurem Netzwerk davon, damit wir Ende Januar ein möglichst repräsentatives Ergebnis haben!

Autor: Simon Dückert

Berater, Coach und Geschäftsführer bei Cogneon

11 Gedanken zu „Top 10 Themen 2016 (Blogparade 02)“

  1. Hallo Simon,
    vielen Dank für die Initiative. Mein Vorschlag wäre, etwas zum Thema “Kollaboratives Wissensmanagement” zu machen. Da bin ich eh gerade für BeaS (Beck et al. Services) dabei. Dabei geht es dann um Wissen, das nur gemeinsam entsteht und auch nur “distribuiert” vorhanden ist ;-).

    1. Was genau meinst Du mit kollaborativem Wissensmanagement? WM in Projekten? Wir versuchen die Themen in der Top 10 Liste möglichst konkret fassen.

      1. Hallo Simon,
        entschuldige bitte, dass ich jetzt erst zum Antworten komme. Aber wir sind schon mal sehr dynamisch mit der Programmplanung ins neue Jahr gestartet ;-).
        Was meine ich mit kollaborativem Wissensmanagement? Das ist eine gute Frage, denn daran arbeite ich tatsächlich selbst noch ein wenig. Vielleicht ist es deshalb auch keine so gute Idee bezüglich der Blogparade. Dennoch will ich es kurz zu beschreiben versuchen, weil es für uns im Rahmen der sozialen Kollaborationsplattformen eine wichtige Rolle spielt.
        Wissen gibt es in unterschiedlichen Arten bzw. Facetten. Nach unserer Lesart gibt es dabei auch Wissensbestandteile, die nur im Rahmen von Communities (also kollaborativ) überhaupt entstehen und erst dort einen Sinn ergeben, beispielsweise weil sie gemeinsam geteilte Anschauungen betreffen oder kollektiv (mit-) geteilte Überzeugungen im Spiel sind.
        Kollaboratives Wissen wäre ein wenig vergleichbar mit der Sprache, die für die Wissensbildung unhintergehbar ist. Sprache ist kollektiv immer schon gegeben und kann vor allem nicht individuell “generiert” werden. Sie entsteht erst im gemeinsamen Gebrauch, in der Anwendung. So in etwa stelle ich mir das kollaborative Wissen vor. Konnte ich etwas Klarheit erzeugen? Mir ist diese Diskussion auch deshalb wichtig, weil ich mir selbst erst ein wenig Klarheit darüber verschaffen muss. Und das geht in der kritischen gemeinsamen Auseinandersetzung besser als alleine :-).

  2. Hallo,
    wie wäre es mit Motivation Design/ Gamification? sicher ein Querschnittsthema und nicht pures KM – aber auch relevant – iS wie motiviere ich meine Stakeholder bei KM mitzumachen

    Das Thema Automatisierung von Wissensarbeit durch selbstlernende Systeme, Algorythmen ist sicher auch ein interessantes Thema – wenn es auch in den Anfängen steht…. Ähnlich wie andere Themen wie Big DAta & predictive Analytics …

  3. hallo Alexander, dein Thema kollaboratives “Wissen” finde ich interessant. Daher würde ich mich auch gerne mit dir und auch mit anderen auseinander setzten. Im Moment habe ich zwei Beispiele vor Augen. I) Die Kultur eines Unternehmens. Sie setzt sich aus der Kultur des einzelnen, der Teams, der Organisationseinheiten, der Regionen zusammen, und verändert sich, sobald diese Strukturen zusammen kommen und kollaborieren. II) ich hatte eine Community für Problemlösung ins Leben gerufen. Ziel war es, “Problem Owner” und Methoden-Experten zur Problemlösung zusammen zu bringen, um strukturelle Probleme zu erkennen und besser und schneller zu lösen. Also die Aufgabe: Wie erkenne ich, das ein Deckel fehlt, und wie finde ich dann den richtigen Deckel zu meinem Topf. Durch den Ansatz sind einige sehr gute Lösungen entstanden. Vorschlag: wir könnten im Rahmen einer GfWM Veranstaltung hier im Rheinland das Thema aufgreifen.

    1. Servus Frank – gerne und jederzeit :-). Allerdings müssen wir wahrscheinlich noch ein wenig eingrenzen, weil das Thema Kultur doch sehr umfangreich ist. Auch das mit der speziellen Community habe ich noch nicht so richtig verstanden, fürchte ich.
      Mein Beispiel wäre eher der Sprachgebrauch in dem Sinne, dass es keine Privatsprache gibt und der Gebrauch der Sprache (Bedeutung) durch die Sprachgemeinschaft festgelegt wird. Das gilt auch für Wissen, jedenfalls für bestimmte Anteile daran. Interessant sind all die Wissensanteile, die überhaupt nur gemeinschaftlich bzw. kollaborativ einen Sinn oder eine Bedeutung haben. Das ist natürlich auch ein kulturellers Phänomen, insofern wären wir hier sicher eng beieinander.

  4. Hallo Herr Dückert,

    ich denke “Teilen” wird ein immer größeres Thema werden. Durch das Verankern von Teilen von Wissen in der Unternehmenkultur, können effektiver bessere Ergbnisse erzeilt werden. Teilen ist also ein wichtiger nicht zu unterschätzender Teil von nachhaltigem Wissensmanagement.

    Viele Grüße aus Dresden,

    Peggy Kopkow

  5. Hallo Simon,
    ich interessiere mich für produktive Wissensarbeit: Produktiv bezogen auf die Zusammenarbeit im Unternehmen: Wissen teilen, transferieren, bewahren.
    Grüße Sibyll Kobert

  6. Wie Ihr sicher schon gemerkt habt, ist es in der Top-10-Aktion dieses Jahr nicht so recht voran gegangen. Das lag daran, dass ich mit Hochdruck am Konzept der KnowTouch (http://wiki.cogneon.de/KnowTouch) gearbeitet habe, nachdem die Absage der KnowTech bei uns angekommen ist. Das ist jetzt weitestgehend abgeschlossen und ich will den Top-10-Prozess auf jeden Fall auch für 2016 noch abschließen. Werde mir in der kommenden Woche zu einem realistischen Zeitplan Gedanken machen und diesen dann hier aktualisieren. Sorry, falls jemand schon auf die Ergebnisse wartet!

  7. Ich poste hier einfach mal noch die Top 10, die mich aktuell gerade am meisten beschäftigen:

    1.) Wissensmanagement und Lernende Organisationen (wie bekommen wir die beiden Themen Wissen und Lernen in Unternehmen und Organisationen zusammen).

    2.) Prozessorientiertes Wissensmanagement (insbesondere natürlich Konformität mit ISO 9001, dazu startet der VDI-Fachausschuss 110 ein Benschlearning-Projekt im Juni, Ergebnisse stellen wir auf dem KnowledgeCamp im November vor).

    3.) Barcamp (weil die gerade in den Unternehmen so richtig im Bewusstsein ankommen)

    4.) MOOCs (ähnlich Barcamps, aber etwas hinten dran)

    5.) Digital Leadership (Rollenänderung der Führungskräfte in Zeiten der digitalisierten Wissensgesellschaften, einige Gedanken dazu von mir im Buch Digital Leadership unter https://shop.haufe.de/prod/digital-leadership).

    6.) Expert Debriefing

    7.) Persönliches Wissensmanagement (schreibe ich gerade ein Kapitel für das Buch von Prof. Sauter und Prof. Erpenbeck)

    8.) Community Management

    9.) Corporate Learning (Zusammenführung von Wissensmanagement und Weiterbildung)

    10.) Working Out Loud (weil die Methode sich sehr gut eignet, Enterprise Social Networks in Organisationen zu Etablieren)

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