Audi Kolloquium: Enterprise 2.0 – Schaffung und Nutzung von Freiräumen für Mitarbeitern

Im Rahmen des Audi Kolloquiums hat Prof. Koch vom Lehrstuhl für Kooperationssysteme der UniBW München heute einen Vortrag mit dem Titel “Enterprise 2.0 – Schaffung und Nutzung von Freiräumen für Mitarbeitern” gehalten. Das passt zum Startschuss der internen sozialen Medien, der diese Woche bei Audi gegeben wurde (siehe hierzu auch Vorstellung des Buchs “Erfolg im Digitalen Zeitalter” mit Audi-Vorstand Rupert Stadler als Mitherausgeber im Audi Blog).

Die aus meiner Sicht wichtigsten Aussagen waren:

  • Bei Enterprise 2.0 geht es um den Einsatz moderner IT zur Unterstützung von Kommunikation und Zusammenarbeit
  • Beteiligung, Tranzparenz, Selbstorganisation und (persönlicher) Nutzen sind die wichtigsten Konzepte des Web 2.0
  • Vergleich Yammer als soziales Intranet bei Four Leaf mit Facebook zeigt, dass die Metapher “Facebook im Unternehmen” greift
  • Zitat Peter Drucker: “You can't manage knowledge. Knowledge is between two ears, and only between two ears.”
  • Zitat John Hagel, John Seely Brown: ” Knowledge is moving from stocks to flows.” (Buchtipp: The Power of Pull)
  • Paradigmenwechsel: von Informationshierarchien zu Informationsnetzwerken. Störende Informationshierarchien (bei Informationsweitergabe) können beseitigt werden, Entscheidungshierarchien müssen erhalten bleiben
  • Zitat Mike Riversdale: “Enterprise 2.0 is the application of the Web 2.0 technology and mindset within an organization.” (E20 New Zealand Style)
  • Wichtiger Vorteil von Enterprise 2.0 ist der “long tail” von Informationen (Chris Anderson: The Long Tail, vorsicht, deutsche Übersetzung evtl. irreführend :-)
  • Studie zur Nutzung der Kommunikationsmedien im Arbeitsalltag: E-Mail (98%), Instant Messaging (46%), DMS (44%)
  • Änderungen für das Management: mehr “Enabler” als “Gatekeeper
  • Grafik “Was macht Wissensarbeiter produktiv”: Quelle Oscar Berg, thecontenteconomy recherchieren
  • BITKOM-Studie: 62% arbeiten zumindest hin und wieder von zu Hause aus, 79% nutzen mobile Geräte für die Arbeit
  • Vergleich Clay Shirky (Cognitive Surplus) Zeitaufwand für Fernsehen vs. Gesamtdauer für die Erstellung der Wikipedia (USA)
  • Bring Your Own Device (BYOD), Bring Your Own Servie (BYOS): 35% nutzen private Notebooks, 50% nutzen private Handys/Smartphones (Quelle: BITKOM)

Hinweis für Audi MitarbeiterInnen: der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird in der Community “Zusammenarbeit 2.0” bereitgestellt.

 

Autor: Simon Dückert

Berater, Coach und Geschäftsführer bei Cogneon

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