Buch-Review– “Collaboration” (Teil 1)

Dieser Post ist der Auftakt einem vierteiligen Review des Buches “Collaboration”. Der Autor des Buches, Morten Hansen, ehemaliger BCG Consultant und Professor an der Haas School of Business der UC California Berkeley weiß wovon er spricht. Mit seinen breit gefächerten Praxisbeispielen wird die Thematik des Buches greifbar und leicht verständlich.

Der Anlass dieses Reviews kam mit nachdem ich dieses Buch im Hinblick auf die Thematik Enterprise 2.0 gelesen habe. Im Bereich Enterprise 2.0 werden häufig wage Ziele formuliert wie etwa mehr Zusammenarbeit und Wissensaustausch. Was aber sind die konkreten Ziele, die mit mehr Zusammenarbeit verfolgt werden? Wie kann ich diese Ziele erreichen? Was sind die Hindernisse? Hierbei hatte ich häufig dass Gefühl, dass in Beiträgen von E2.0 Evangelisten zwar Ziele formuliert und ein Change Prozess aufgezeigt wurde, eine tiefere Auseinandersetzung aus dem Blickwinkel des Einsatzgebietes E2.0 – nämlich der Nutzung von Social Media im Unternehmen, blieb meiner Meinung nach zu kurz (dies spiegelt sich auch in den sog. Fallen von Zusammenarbeit wieder, die im Buch genannt werden):

Nun aber zum Buch:                                                                                              Grundidee des Autors ist die sogenannte Disziplinierte Zusammenarbeit. Dabei stellt Zusammenarbeit keinen Selbstzweck dar sondern dient der Verfolgung konkreter Ziele mit positivem Einfluss auf den Geschäftserfolg und wird auch nur dann eingesetzt. Es geht somit nicht um eine Verflachung der Hierarchien sondern um eine differenzierte Arbeitsweise bei der zwischen zwei Modi gewechselt werden muss:

  • Dezentrale Arbeit in Abteilungen und Business Units
  • Zusammenarbeit über Abteilungs- und Business Units hinweg

Wie eine solche disziplinierte Zusammenarbeit erreicht werden kann und welche Maßnahmen dafür ergriffen werden müssen, sollten man folgende Fallen vermeiden:

  • Je mehr Zusammenarbeit desto besser
  • Unterschätzen der Kosten für vermehrte Zusammenarbeit

Mehr dazu im nächsten Post der Reihe.

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