Social Software for business performance

Viele der bisher veröffentlichten Studien zum Thema Enterprise 2.0 blicken oftmals aus einer IT Brille auf die Thematik. Das vorliegende Paper von Deloitte hingegen nimmt eine Managementperspektive ein.

Zurecht kritisieren die Autoren der vorliegenden Studie, dass der Erfolg von Enterprise 2.0 Initiativen bisher häufig mit Kennzahlen zum Nutzerverhalten und der Adoption Rate gemessen werden. Solche Kennzahlen stellen allerdings nur Indikatoren dar wohin die Reise geht.

Wenn es allerdings darum geht Resistenz gegenüber Enterprise 2.0 Initiativen auf Seiten von Mitarbeitern und des Managements effektiv zu begegnen, bedarf es eines Business Cases für den Einsatz von Social Media im Unternehmen.

Hierbei sollte man sich nicht nur auf allgemeine Potentiale beschränken, sondern vielmehr konkrete Probleme im Unternehmen aufdecken und deren mögliche Beseitigung durch spezifizierte Use Cases aufzeigen. Dabei geht es nicht um eine genaue ROI Betrachtung sondern vielmehr um konkrete Problemlösungsbeispiele auf unterster Ebene.

Dass sich Unternehmen mit Social Media / Enterprise 2.0 in der heutigen agilen und komplexen Wirtschaftswelt auseinandersetzen müssen steht außer Frage. Will man allerdings dass volle Potential an Möglichkeiten nutzen lohnt es sich genau zu analysieren welche Probleme Social Media im Unternehmen lösen kann.

Hierbei sieht Deloitte dass größte Potential bei wissensintensiver Arbeit, die abseits von routinemäßigen und vordefinierten Geschäftsprozessen stattfindet – überall dort wo Ausnahmen die Regel darstellen und erhöhter Koordinations- und Abstimmungsbedarf bereichsübergreifend besteht.

Das es in der Praxis auch anders geht zeigen die beiden in der Studie aufgegriffenen Beispiele der Unternehmen Alcoa und OSIsoft. Allerdings bleibt die Frage offen inwieweit und ob konkrete Messgrößen für den Großteil von Use Cases überhaupt erhoben werden können.

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Deloitte, “Social software for business performance – The missing link in social software: Measureable business performance improvements”, abgerufen am 19. Januar 2012

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